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Leserbriefe

10. September 2018 / G. Nejedly

Guten Tag Herr Reinecke,

mit Interesse habe ich Ihren schönen und informativen Test des Gold Note IS-1000 gelesen. Nun meine Frage:

Ich besitze ja auch einen Abacus Dolifet, den ich an einer Vincent-Vorstufe SA-T7 an Elektrostaten (Capaciti) betreibe. Eigentlich finde ich alles super, nur einen 3D-Effekt nehme ich nicht so deutlich war. Sie haben den Dolifet ja damals mit dem Ampino verglichen und die bessere Raumabbildung hervorgehoben. Das ist ja gemäß Ihren Aussagen auch eine Stärke des Gold Note.

Ich überlege mir, den Abacus mit einer Gold Note Endstufe PA 1175 zu ersetzten, die Ihr Kollege Ralph Werner vor etwa 3 Jahren getestet hat und die vermutlich die gleichen klanglichen Eigenschaften hat wie die IS-1000.

Können Sie mir eventuell einen Hinweis geben, ob sich das lohnt, oder verliere ich mit der Gold Note Endstufe die Luftigkeit, Detailauflösung und Basskontrolle des Abacus?

Ganz herzlichen Dank schon jetzt für Ihre Einschätzung, da Sie ja beide Geräte gut kennen.

Beste Grüße aus der Schweiz
G. Nejedly

Lieber Herr Nejedly,

danke für Ihre freundliche Zuschrift.

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Ich zögere vor allem deshalb, weil Elektrostaten ja nicht immer leicht zu treiben sind und meiner Erfahrung nach zum einen gelegentlich über einen engen Sweet Spot verfügen, zum anderen mehr als andere Lautsprecher von der Raumakustik abhängen.

Insofern könnte es sein, dass die eigentliche „Raumtiefe“ mehr durch den Lautsprecher geprägt wird als durch die vorgeschaltete Elektronik. So fällt es mir schwer, Ihnen hier eine Empfehlung zu geben - außer der Standardempfehlung, sich einen Fachhändler in der Nähe zu suchen, der eventuell. bereit ist, gegen eine Sicherheit den Gold Note an Sie zu verleihen. So können Sie in den eigenen vier Wänden herausfinden, wie es klingt. Das ist - gerade bei kostspieligen Invests - meist die beste und sicherste Idee.

Viele Grüße
Jochen Reinecke

 


03. September 2018 / Bernd Tröscher

Hallo Herr Mavridis,

vielen Dank für den Test. Der DAC ist mir vorher schon aufgefallen und aufgrund des Preises war meine Neugier schon geweckt. Ich bin bereits Besitzer eines RME Babyface Pro, welches als Wandler und Vorverstärker in meiner HIFI-Anlage Dienst tut: PC foobar mit DSP Plugin – Babyface Pro – Abacus 60-12Dolifet – AOS Studio 24BE ergänzt mit Diplosubwoofer.

Dabei ist mir in meiner Konfiguration aufgefallen, dass das Babyface Pro über den Toslink-Eingang besser klingt als über USB. Haben Sie den optischen Eingang des ADI-2 DAC auch ausprobiert? Waren Unterschiede feststellbar?

Was ich an Ihrem Testbericht ein bischen schade finde, ist, dass die Vergleiche der klanglichen Eigenschaften nur zu anderen Profigeräten aus dem Studiobereich erfolgt sind. Ebenfalls zu „Hifigeräten“ hätte es mich auch sehr interessiert, um für mich eine Einordnung zu erleichtern.

Da ich nur Musikkonsument bin kann ich hauptsächlich auch nur mit solchen Geräten vergleichen. Nichtsdestotrotz hatte ich auch vor dem Test mir schon Gedanken gemacht, wie ich am besten zu einem eigenen Hörvergleich komme, um den ADI-2 DAC mit dem Babyface zu vergleichen. Wenn der ADI-2 noch besser klingt als das Babyface würde ich auf jeden Fall umsteigen. Vielleicht kann mir dazu auch jemand von RME auf den Süddeutschen HIFI Tagen etwas sagen, ich hoffe es zumindest.

Falls Sie auch dorthin gehen, kann ich Ihnen übrigens empfehlen, sich in Raum 409 einmal die AOS Lautsprecher anzuhören. Meine habe ich nun schon über 12 Jahre (Beryllium Hochtöner später nachgerüstet) und bin eigentlich immer noch sehr zufrieden. Seit ich aber vor kurzem bei einem Freund seine vollaktiven AOS TL 100 gehört habe, interessiere ich mich für die aktuellen Aktivmodelle. Insbesondere möchte ich auch leichter aufzustellenden und einzubindenden Ersatz für meine Dipolsubwoofer im Bass, weshalb ich die Monitor 100 mit geschlossenem Gehäuse interessant finde.

Übrigens finde ich fairaudio als Format sehr klasse und lese immer wieder gerne den ein oder anderen Test. Viele Grüße aus Stuttgart.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Tröscher

Hallo Herr Tröscher,

zunächst vielen Dank für Ihr Lob – das freut uns wirklich sehr!

Ich habe tatsächlich alle Inputs mit verschiedenen Quellen durchprobiert und konnte keine größeren Unterschiede ausfindig machen, die auf den Eingang am RME selbst zurückzuführen wären. Bei identischer Quelle in genau gleicher Qualität ergab sich ein gleiches Klangbild.

Zu den Vergleichen: Lavry hat den D/A-Wandler auch für den Consumer-Markt angepriesen, allerdings ist das Gerät durch die etwas umständliche Bedienung dort nicht so gut angekommen. Der MT HAPI ist zwar ein eindeutiges Profi-Recordingtool, doch der DAC findet sich prinzipiell genau so auch im NADAC-Player, welcher sich ausschließlich an Konsumenten richtet. Andersherum ist auch Ihr Babyface Pro (wie der Name schon ausdrückt) im Pro-Bereich sehr beliebt. Ich möchte auch behaupten, dass die Unterschiede bei D/A-Wandlern nicht primär im technischen Bereich zu suchen sind, sondern sich eher auf die Bedienung, das Gehäusedesign und ein paar Ausstattungsdetails erstrecken.

Mit den besten Grüßen
Nick Mavridis


31. August 2018 / Horst Bergmann

Was war vor dem ADI (siehe RME DAC Test) als Front-end angeschlossen und mit welchem Eingang verbunden?

Horst Bergmann

Lieber Herr Bergmann,

das waren verschiedenste Systeme, die angeschlossen waren. Eingangsseitig in den DA in erster Linie USB von verschiedenen Macs, um auch die hohen Samplerates nutzen zu können. Die beiden S/PDIF (coax. & Tos-Link) wurden von den genannten Vergleichswandlern (= Audio-Interfaces) gespeist, aber auch dem Output eines Hypex-Moduls beziehungsweise direkt aus dem TOS-Link eines Mac Pro („Käsereibe“). Zwei Tage hing auch mein Rega Apollo CD-Player per S/PDIF coax. an dem Wandler.

Beste Grüße
Nick Mavridis


31. August 2018 / Felix Witt

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte mal eine technische Frage an Sie. Gab es Furutech Fi-50 Stecker ohne Floating Field Damper? Ich bin auf einen Artikel bei fairaudio gestoßen, in dem Furutech Kabel mit Furutech Fi-50 getestet wurden und auf einem Foto ist das Innenleben zu sehen. Dies entspricht aber nicht der Abbildung auf der Furutech Homepage mit Floating Field Damper. Haben Sie irrtümlich eine Fälschung getestet?

Besten Dank und Grüße
Felix Witt

Hallo Herr Witt,

die getesteten Kabel und Stecker kamen natürlich original vom zuständigen deutschen Vertrieb. Dennoch vielen Dank für Ihre Mail, denn die Floating Field Damper sehen wir tatsächlich zum ersten Mal und befinden sich auch nicht in den Netzkabeln/Steckern, die ich im Nachgang zum Test vom Vertrieb gekauft hatte. Wir haben daher eine Anfrage inklusive Ihrer Frage an den Vertrieb gestellt und neben einem Link, der zu einer ausführlichen technischen Beschreibung führt, folgendes Feedback bekommen: "Der Floating Field Damper kann über vorhandene Steckergehäuse montiert werden [...], die Dämpfer sind für alle anderen Schukostecker gedacht, welche kein NCF Material besitzen. Der NCF Stecker besteht ja aus dem Material. Der Preis beträgt 98 Euro."

Schöne Grüße
Jörg Dames


29. August 2018 / Geri Moesl

Zum Test der Teufel Raumfeld Cube

Und was, wenn ich nur mit dem Apple-Music App unterwegs bin? Ich kann keine Musik über WLAN hören. Es funktioniert – mehr schlecht als recht – via Kabel. Die Lautsprecher sind eine 100 % Fehlinvestition!!!

Geri Moesl

Lieber Herr Moesl,

zum Testzeitpunkt der Teufel Raumfeld Cube gab es Apple Music noch gar nicht – den aktuelleren Teufel One S, die wir jüngst im Test hatten, lässt sich Apple Music wireless via Bluetooth reichen. Eine Alternative wäre der Weg über AirPort Express, wie Teufel selbst nahelegt: https://blog.teufel.de/ratgeber-raumfeld-und-apple-music-ueber-airplay-so-einfach-geht-es/

Viele Grüße
Ralph Werner


23. August 2018 / Carsten Holzhausen

Hallo,

den Test Excalibur Blue & Black MC Systeme finde ich sehr interessant und informativ. Da ich als Händler die eigentlich drei Systeme, denn es gehört das „Green“ noch dazu, in meinem Programm habe, ist es sehr interessant, eine andere Fachmeinung zu hören.

Vielen Dank
Carsten Holzhausen
HiFi Studio am Waldhof in Rüthnick


22. August 2018 / Günther

Herr Bruss, Sie sind wohl zu jung, aber der Geloso Vanguard 541 (siehe Firmenbericht über Norma Audio, die Red.) ist KEIN Cassetten-, sondern ein Spulengerät. Kleine zwar, aber immerhin: https://www.youtube.com/watch?v=Sj6q-xELCUA

Gratuliere zu einem sehr sinnlichen Artikel!
Günther

Lieber Günther,
Jugend schützt vor Torheit nicht – insbesondere, wenn die Quelle in der gemeinsamen Fremdsprache keinen Unterschied zwischen Band und Kassette macht. Man hätte es allerdings in der Tat auch visuell erschließen können. Vielen Dank für den Hinweis in jedem Fall!
Beste Grüße
Michael Bruss

21. August 2018 / Michael Stappen

Guten Tag,

anfangs erst mal Lob: Die Hälfte meiner Anlage besteht aus Komponenten, die ich durch fairaudio kennengelernt habe. Dafür danke.

Jetzt zum Thema: Basen Füße Kabel Voodoo (siehe Leserbrief Unfassbar II und Unfassbar?)

Jeder High-End-Afficionado hat eigene OHREN, auf die er sich verlassen kann. Es sind DIE Organe, die unsere Leidenschaft in unser Gemüt transportieren, damit wir mit Freude schöne Klänge genießen dürfen.

Persönlich scheue ich überteuertes Tuning. Gute Untergründe, Kabel, Raumgestaltung sind Plicht. 1.000 Euro Netzstecker, armdicke LS-Kabel, Klangschalen, japanische Soundaufkleber brauche ich nicht. Ich traue meinen OHREN.

Jeder Leser sollte aber Respekt für Ihren Job zollen. Sie testen und geben Ihre Eindrücke in Worten wieder, die der Leser interpretieren kann. Wir können uns deswegen einen Eindruck machen, ohne viel Geld auszugeben. Und überhaupt macht es viel Spaß, die Artikel zu lesen.

Viele Grüße, auch von meinen Abacussen und Progressive Audios
Michael Stappen


20. August 2018 / Dirk

Zum Leserbrief „Unfassbar“ – bFly-Produkte

Hallo,

es ist schon erstaunlich, mit welcher Ignoranz manche Leute auf solche Testberichte reagieren. Wir – 3 Leute, 3 Anlagen – können nur bestätigen, dass die Produkte von bFly-Audio funktionieren und den Klang einer Komponente mal sehr stark, manchmal aber auch nur wenig verändern können. Nicht alles geht in Richtung Verbesserung, dann bleibt man eben beim Alten oder man sucht etwas anderes. Egal ob es Gerätefüße, LS-Untersetzer oder Basen sind, man erreicht in den meisten Fällen immer eine Änderung des Klangs. Also kein Voodoo oder so.

Viele Grüße
Dirk


16. August 2018 / Gerd Rahn

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für den Bericht zum Linnenberg Telemann DAC. Was ich nicht für unbedingt aussagekräftig erachte ist der Vergleich mit einem Zodiac +, der weniger als die Hälfte kostet. Interessant wäre für mich der Vergleich mit dem Zodiac Gold+Voltikus gewesen, da ich diese Kombi seit einigen Jahren zur vollsten Zufriedenheit höre. Die Entscheidung für den Gold fiel aus den Gründen, aus denen Sie jetzt den Telemann deutlich über den Zodiac + stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerd Rahn

Sehr geehrter Herr Rahn,

nun, zumindest habe ich es geschafft, den Test so zu verfassen, dass Sie meine Charakterisierung des Zodiac+ und den Unterschied zum Telemann nachvollziehen können – Sie schreiben ja, dass Sie aus genau diesen Gründen dem Zodiac Gold den Vorzug gegeben haben. Sicherlich haben Sie mit dem Zodiac Gold eine gute Wahl für sich getroffen. Und mir ist es gelungen, den Telemann hinsichtlich eines Gerätes mit anderem Klangcharakter abzugrenzen. Auf der anderen Seite ziehe ich ja auch Vergleiche zum North-Star-Design, der dem Telemann ähnlicher ist und der auch preislich näher dran ist.

Viele Grüße
Martin Mertens


14. August 2018 / Henning

…und raus mit fairaudio aus meinen Feeds. Unfassbarer Müll (Testbericht bFly Audio FlatLine, die Red.). Wer immer diese esoterische Sicht auf sein Equipment benötigt – bitte. Es war mal so schön mit euch als die Berichte noch professionell waren.

bye, Henning

Hallo Henning,

das ist schade. Zumal ich auch nach meinem eigenen Erfahrungen nur bestätigen kann, dass die Stellfläche auf den Klang von Hifi-Equipment großen Einfluss nehmen kann, esoterisch ist das nicht, eher schon ziemlich schnöde praktisch. Wer sich fürs Thema "Zubehör" so oder so nicht interessiert, sollte auf fairaudio nichtsdestotrotz genügend andere Themen finden ...

Grüße
Jörg


03. August 2018 / Igor Arbanas

Sehr schöner und lesenswerter Bericht (Firmenbericht Norma Audio, die Red.) über einen interessanten Mann/Betrieb, danke! Vielleicht könnte man den Namen des Antipasti-Lokals doch erwähnen … 😉

Igor Arbanas

Lieber Herr Arbanas,
danke für Ihre lobenden Worte. Die "Salsamenteria Storica e Verdiana Baratta“ finden Sie in der Via Roma in Busseto, unweit des Teatro Giuseppe Verdi. Sollten Sie in der Gegend sein: Lassen Sie sich das nicht entgehen, und probieren Sie unbedingt auch den köstlichen Gutturnio Superiore! Ich ärgere mich bereits sehr, nur eine Flasche mitgebracht zu haben.
Beste Grüße
Michael Bruß


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