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Pegelabgleich

20. August 2025 / Jens Tartler

Lieber Herr Salmutter,

ich war über diese Passage (im Test Audio Note AX One/II, die Red.) erstaunt: „Auf dem Papier handelt es sich beim Audio Note AX One/II um einen Sechs-Ohm-Lautsprecher, der – wie alle Audio-Note-Schallwandler – besonders intensiv nach Gehör abgestimmt wurde. Es braucht ordentlich Verstärkerpower, um auf Touren zu kommen, ich muss meinen sehr kraftvollen McIntosh-Vollverstärker MA 8900 AC jedenfalls schon ein gutes Stück weit aufdrehen, um Zimmerlautstärke zu überschreiten. Audio Note empfiehlt Verstärker zwischen sieben und hundert Watt für den Betrieb der kleinen Kompaktlautsprecher, wobei sich Interessenten meiner Meinung nach eher an der oberen Angabe und darüber orientieren sollten. Das entzückende Schätzchen braucht die Peitsche, keinen Lutscher.“

Ich habe die auf der HiFi Deluxe dieses Jahr in München mit dem Audionote-Verstärker iZero gehört. Der hat ja nur 2 mal 8 Watt. Trotzdem wurde ein Raum von ca. 40 qm völlig problemlos gefüllt, der Lautstärkeregler war zu weniger als der Hälfte aufgedreht. Wie passt das mit „Peitsche“ zusammen?

Mit Dank und Gruß
Jens Tartler

Hallo Herr Tartler,

die Antwort steht zumindest teilweise in der von Ihnen zitierten Textpassage: "Audio Note empfiehlt Verstärker zwischen sieben und hundert Watt für den Betrieb." Mit 2 x 8 Watt lagen Sie in diesem Bereich, wenn auch knapp. Ich hatte seinerzeit einen Transistor von McIntosh am Start und kann bei meiner Kette natürlich gut einschätzen, wie weit ich den Regler üblicherweise aufdrehen muss, um gewisse Lautstärken in meinem Hörraum zu erzielen. In einer Messevorführung mit fremden Geräten und fremder Akustik ohne jeglichen weiteren Vergleichsmaßstab nur anhand der Stellung des Laustärkereglers valide Schlüsse ziehen zu wollen, halte ich aber für gewagt. Überdies nehmen Menschen Lautstärke unterschiedlich wahr.

Grüße
Elmar Salmutter

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