13. Januar 2026 / Jörn Kunde
Hallo Herr Dames,
danke für diesen in gewohnter Manier sehr ausführlichen und entsprechend aufschlussreichen Test der Chord Ultima 5.
Nach Studium weiterer Testbericht zu dieser Endstufe habe ich diese nun bestellt, ohne sie je getestet / gehört zu haben. Keine Sorge, selbst Autos habe ich schon so bestellt 🙂 Da sich das gute Stück ja nun in Ihrem Portfolio befindet, haben Sie sicher getestet, wie diese mit Schaltverstärkern arbeitende Endstufe auf unterschiedliche Netzkabel reagiert.
Da oft geschrieben wurde, dass Schaltverstärker dort sehr unempfindlich sind wäre es interessant, ob es Sinn macht, mein HMS Suprema auf C19 umzukonfektionieren, oder ob es reicht, die schon etwas bessere „Beipackstrippe“ dauerhaft zu verwenden.
Sie schrieben auch von einer längeren Einspielzeit, wie viele Stunden braucht das gute Stück so ungefähr?
Wäre schön, wenn Sie Ihre Erfahrungen hierzu mit mir teilen.
Viele Grüße
Jörn Kunde
Hallo Herr Kunde,
wenn Sie einen kraftvollen, neutralen, schnellen und präzisen, ja: "ehrlichen" Endverstärker suchen, der bei alledem so sauber spielt, dass er zu keiner Zeit stresst, kann ich Sie nur beglückwünschen. Ich bin sehr happy mit meinem Chord Ultima 5 - sowohl beim Arbeiten als auch beim Nur-Spaß-haben.
Mit Netzkabeln habe ich gar nicht so viel experimentiert, mein C19-Portfolio ist beschränkt. Aber schon der Wechsel von der Beipackstrippe zu einem preisgünstigen Exemplar von Supra Cables wirkte sich hörbar positiv aus. Aktuell höre ich mit AudioQuest-Netzkabeln, die zusammen mit dem sehr effektiven AudioQuest Niagara 5000 ein synergetisches System ergeben, das war noch mal ein großer Schritt nach vorne (Klangfarbenreinheit, Bass u.a.). Ergo: Auf jeden Fall mit Netzkabeln experimentieren, um das hohe Potenzial des Ultima 5 auch wirklich auszureizen.
Die Einspielzeit empfand ich nicht auffallend lang - und ich meine mich zu erinnern, dass der Ultima sogar frisch aus dem Karton schon sehr ansprechend spielte.
Schöne Grüße
Jörg Dames

