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Phonosophie

Ein eigener DAC?

13. Juni 2017 / Martin Klaiss

Sehr geehrter Herr Werner,

ich bin glücklicher Besitzer eines Moon CD 3.3, den Sie im Jahr 2010 getestet haben. Ich bin mit ihm sehr zufrieden, aber ich stelle mir momentan die Frage, ob ein hochwertiger DAC in der Preisklasse bis maximal 1.300 Euro klanglich etwas bringen könnte. Ich hatte neben dem Moon schon mal einen ifi DSD micro, den ich am PC als DAC hatte, und da war der Moon eindeutig der bessere. Beim Moon ist der einzige Nachteil, dass es etwas kompliziert ist, ihn als DAC am PC/Laptop zu benutzen, aber klanglich ein Traum – wobei bei Moon aufzusteigen mir einfach zu kostspielig ist.

MfG
Martin Klaiss

Hallo Herr Klaiss,

danke für Ihre E-Mail! Da Sie mit Ihrem Moon CD 3.3 zufrieden sind, würde ich Ihnen eher zu einem USB-zu-S/PDIF-Formatwandler raten, falls Sie einen solchen nicht schon verwenden. Denn damit lässt sich ein PC bzw. Notebook doch recht bequem integrieren - und es kostet nicht die Welt. Ein dedizierter DAC, der preislich ungefähr bei der Hälfte Ihres CD-Players liegt, kann, muss aber auch nicht wirklich besser klingen als Ihr Gerät.  

Übrigens: Wenn Sie sich einen Überblick über die von uns getesteten D/A-Wandler verschaffen wollen, können Sie sich diese in unserem Testarchiv bequem in der Preisklasse Ihrer Wahl anzeigen lassen.

Viele Grüße
Ralph Werner

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