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Kompatibel?

13. Juli 2017 / Frank Schiller

Lieber Benjamin Baum,

herzlichen Dank für diesen packenden Test des Beyerdynamic „Amiron“. Wenn ich all Ihre Testerfahrungen auf meine Person übertrage, könnte das der ultimative Kopfhörer für mich werden. Einzig Ihre Anmerkung zur Kompatibilität mit Verstärkern/Kopfhörerverstärkern irritiert mich etwas.

Ich zitiere: „Wer bereit ist, den Amiron mit hochwertiger vorgeschalteter Elektronik zu beglücken …“

Gilt denn, Ihrer Erfahrung nach, ein „guter“ SACD/CD-Spieler, wie z. B. der Marantz SA8005, bereits als „hochwertig vorgeschaltete Elektronik“? Ich besitze dieses Gerät und beabsichtige, den Amiron direkt an den (regelbaren!) Kopfhörerausgang des SA8005 anzuschließen. Dem Vernehmen nach soll dieser ja qualitativ deutlich über dem Standard für eingebaute Kopfhörerverstärker in CD-Playern liegen (Stichwort HDAM SA2 – Puffer, Stromgegenkoppelung).

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Einschätzung und freue mich auf Ihre Antwort!

Mit den besten Grüßen aus Ravensburg,
Frank Schiller

Liebe Herr Schiller,

da ich die Kopfhörereinheit Ihres Marantz-Players nicht kenne, würde sich eine Einschätzung lediglich auf die Erfahrung berufen, dass integrierte Kopfhörerverstärker – selbst wenn sie weit über dem Durchschnitt liegen – nur sehr selten mit externen Kopfhörerverstärkern mit separatem Gehäuse, separater Stromversorgung, separatem Aufstellungsort abseits von Störeinflüssen etc. konkurrieren können.

Die einzige Empfehlung, die ich guten Gewissens aussprechen kann, lautet wie so häufig: probieren. Ich würde vermuten, dass der Amiron an einem Kopfhörerverstärker ab circa 350 Euro á la Lehmann Rhinelander, Heed Canamp oder Beyerdynamic A20 dem Integrierten dermaßen die Rücklichter zeigt, dass Sie die zusätzliche Investition nicht bereuen.

Lassen Sie mich gerne wissen, ob ich recht behalten oder dem Marantz Unrecht getan habe!

Gespannte Grüße
Benjamin Baum

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