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Goldohren

23. September 2019 / Rolf Witt

“Die allerdings auch mit der Länge meines verwendeten Netzwerkkabels und dessen Güte zusammenhängen wird. Es handelt sich um fünf Meter lange Standardware, wie sie üblicherweise in Büronetzen eingesetzt wird. Verwendet man eine kürzere und hochwertigere Strippe, dürfte sich das Klangergebnis entsprechend verbessern.” (aus Test Marantz NA 8005 | Netzwerk-Player, die Red.)

Können Sie das auch technisch begründen? Wenn die Netzwerkkomponenten keine Defekte aufweisen, sollte einer verlustfreien Übertragung nichts im Wege stehen. Ethernet ist mit fünf Meter Kabel in keinster Weise überfordert. Ich werde die Goldohren, die Klangunterschiede zwischen diversen Digitalkabellagen auszumachen glauben wohl nie ernst nehmen können.

Rolf Witt

Hallo Herr Witt,

so sehr wir auch technik- und physikinteressiert sind: HiFi ist doch vor allem ein „praktisches“ Thema, bei dem es letztlich um Hörempfinden geht – und Messtechnik „nur“ wichtige Hilfestellungen bietet. Heißt: Warum nicht unbeeindruckt von Messtechnik (und natürlich HiFi-Magazinen, die anregen sollen, aber keinesfalls das letzte Wort haben) unvoreingenommen selbst antesten? Wer dann wirklich meint, keine Unterschiede zu hören, lässt das Thema „Kabel & Co“ einfach ganz relaxed außen vor. Und schreibt uns dazu womöglich einen Leserbrief mit seinen Erfahrungen, die wir gerne veröffentlichen. Bloße Trockenübungen zu diskutieren – da fließt gemeinhin erstaunlich viel Tinte – bringt einen nicht richtig weiter, wie ich finde ...

Schöne Grüße
Jörg Dames

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