25. August 2025 / Oliver Hoeveler
Lieber Herr Reinecke,
danke für Ihren wirklich schön geschriebenen Artikel zur kleinen aktiven Harbeth. Wurde ja auch Zeit 😉
Lassen Sie mich jedoch zwei Dinge anmerken. Class-D-Verstärker pauschal für mangelnde Mittenauflösung verantwortlich zu machen ist schon eine steile Behauptung. Vor allem, wenn Sie wenige Sätze später (Class-D-angetriebene) Genelecs als Beispiel einer laserscharfen Mittenwiedergabe anführen.
Die tiefe Saite eines 6-Saiten-Basses ist tiefer als das E eines 4-Saiters, nämlich auf H gestimmt.
Ein wenig Recherche wäre manchmal hilfreich, wenn man in Profi-Gewässern schwimmt.
Beste Grüße
Oliver Hoeveler
Lieber Herr Hoeveler,
vielen Dank für Ihre Zuschrift und dafür, dass Sie den Text ganz offenbar aufmerksam gelesen haben. Darüber freuen wir uns immer! Ich habe in den letzten Jahrzehnten bestimmt eine satt zweistellige Zahl von Class-D-Konzepten gehört - und im Text schreibe ich ja wörtlich, "Class-D-Konzepte sind nicht zwingend dafür berühmt, ein übermäßig ausgefeiltes (...) Mittenband abzuliefern". Trotzdem kommt es aber vor, wie wir sehen bzw. hören. Insofern sehe ich da jetzt keinen echten Widerspruch. Und zum Fodera-Bass: Der Punkt geht technisch gesehen an Sie, allerdings: Würden Sie mir vielleicht auch zustimmen wollen, dass Sechssaiter ebenfalls eher die Ausnahme als die Regel in Rock- und Jazzproduktionen darstellen?
Beste Grüße
Jochen Reinecke