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Eine Frage des Eingangs?

03. September 2018 / Bernd Tröscher

Hallo Herr Mavridis,

vielen Dank für den Test. Der DAC ist mir vorher schon aufgefallen und aufgrund des Preises war meine Neugier schon geweckt. Ich bin bereits Besitzer eines RME Babyface Pro, welches als Wandler und Vorverstärker in meiner HIFI-Anlage Dienst tut: PC foobar mit DSP Plugin – Babyface Pro – Abacus 60-12Dolifet – AOS Studio 24BE ergänzt mit Diplosubwoofer.

Dabei ist mir in meiner Konfiguration aufgefallen, dass das Babyface Pro über den Toslink-Eingang besser klingt als über USB. Haben Sie den optischen Eingang des ADI-2 DAC auch ausprobiert? Waren Unterschiede feststellbar?

Was ich an Ihrem Testbericht ein bischen schade finde, ist, dass die Vergleiche der klanglichen Eigenschaften nur zu anderen Profigeräten aus dem Studiobereich erfolgt sind. Ebenfalls zu „Hifigeräten“ hätte es mich auch sehr interessiert, um für mich eine Einordnung zu erleichtern.

Da ich nur Musikkonsument bin kann ich hauptsächlich auch nur mit solchen Geräten vergleichen. Nichtsdestotrotz hatte ich auch vor dem Test mir schon Gedanken gemacht, wie ich am besten zu einem eigenen Hörvergleich komme, um den ADI-2 DAC mit dem Babyface zu vergleichen. Wenn der ADI-2 noch besser klingt als das Babyface würde ich auf jeden Fall umsteigen. Vielleicht kann mir dazu auch jemand von RME auf den Süddeutschen HIFI Tagen etwas sagen, ich hoffe es zumindest.

Falls Sie auch dorthin gehen, kann ich Ihnen übrigens empfehlen, sich in Raum 409 einmal die AOS Lautsprecher anzuhören. Meine habe ich nun schon über 12 Jahre (Beryllium Hochtöner später nachgerüstet) und bin eigentlich immer noch sehr zufrieden. Seit ich aber vor kurzem bei einem Freund seine vollaktiven AOS TL 100 gehört habe, interessiere ich mich für die aktuellen Aktivmodelle. Insbesondere möchte ich auch leichter aufzustellenden und einzubindenden Ersatz für meine Dipolsubwoofer im Bass, weshalb ich die Monitor 100 mit geschlossenem Gehäuse interessant finde.

Übrigens finde ich fairaudio als Format sehr klasse und lese immer wieder gerne den ein oder anderen Test. Viele Grüße aus Stuttgart.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Tröscher

Hallo Herr Tröscher,

zunächst vielen Dank für Ihr Lob – das freut uns wirklich sehr!

Ich habe tatsächlich alle Inputs mit verschiedenen Quellen durchprobiert und konnte keine größeren Unterschiede ausfindig machen, die auf den Eingang am RME selbst zurückzuführen wären. Bei identischer Quelle in genau gleicher Qualität ergab sich ein gleiches Klangbild.

Zu den Vergleichen: Lavry hat den D/A-Wandler auch für den Consumer-Markt angepriesen, allerdings ist das Gerät durch die etwas umständliche Bedienung dort nicht so gut angekommen. Der MT HAPI ist zwar ein eindeutiges Profi-Recordingtool, doch der DAC findet sich prinzipiell genau so auch im NADAC-Player, welcher sich ausschließlich an Konsumenten richtet. Andersherum ist auch Ihr Babyface Pro (wie der Name schon ausdrückt) im Pro-Bereich sehr beliebt. Ich möchte auch behaupten, dass die Unterschiede bei D/A-Wandlern nicht primär im technischen Bereich zu suchen sind, sondern sich eher auf die Bedienung, das Gehäusedesign und ein paar Ausstattungsdetails erstrecken.

Mit den besten Grüßen
Nick Mavridis

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