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Geil und nicht geil …

25. April 2019 / Michael Blair

Selten so einen ärgerlichen Test (Abacus Horn, die Red.) gelesen: Da springt ein deutscher Hersteller über seinen Schatten und macht ein geiles Horn, und dann werden nur die üblichen und angeblich “objektiven“ Kriterien durchdekliniert, Hauptsache kein Spaß beim Hören …

Der absolute Tiefpunkt dann am Schluss “…dass höchste klangliche Weihen eher mit Kombis aus dedizierten Endstufen und Passivlautsprechern zu erreichen sind und sich Aktivlösungen eher bei unter- bis mittelpreisigen Kompaktlautsprechern als vorteilhaft erweisen.”

Geht´s wirklich noch. Dann brauchen wir uns nicht mehr wundern, wenn im HIFi nix weitergeht und nur noch langweiligstes und teuerstes Zeug angeboten werden.

Aber warum nicht beides genießen, ich würde mir mehr teilaktive Konzepte (im Bass) wünschen. Halte ich für sehr praxisgerecht für wandnahe Aufstellung.

Michael Blair

Hallo Herr Bair,

letztlich geht es doch darum, möglichst nachvollziehbar die Höreindrücke zu schildern und weniger darum, freudenberauscht mit den üblichen Lobpreisungen auf die Vorzüge von Hörnern um sich zu werfen. Dass die Abacus Horn eine beeindruckende Leistung im Hörraum hingelegt und Spaß gemacht haben, sollte aber so oder so im Text durchkommen.

Zum „Tiefpunkt“ am Schluss: Das ist meine Meinung aufgrund vergangener Hörerfahrungen – die allerdings jederzeit „upgedatet“ werden kann: Und genau das haben die Abacus Horn ja auch tatsächlich vermocht. Dass man „langweiliges und teures Zeug“ fördert, wenn man vor allen Dingen in den unteren bis mittleren Preisklassen mit Aktivtechnologie gute Erfahrungen gemacht hat, erschließt sich mir nicht.

Beste Grüße
Jörg Dames

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