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Maximaler Sound – Konfiguration

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Maximaler Sound - Konfiguration

Im Menü „Extras – Optionen – Musik – Audio Device“ stellt der eifrige Nutzer anschließend ein, worüber JRiver den Ton in möglichst audiophiler Weise ausgeben soll. Hier sind ganz einfach beliebige Kombinationen aus physischer Hardware wie zum Beispiel einem externen DAC und den verfügbaren Audioschnittstellen des Betriebssystems einstellbar. Ob WASAPI, Direct Sound oder Kernel Streaming beziehungsweise auch die eventuell vom DAC-Hersteller mitgelieferten Schnittstellen/Treiber – alles ist genau nach den Wünschen des Nutzers konfigurierbar. Damit lassen sich klangliche Veränderungen wie etwa bei der Wahl von Kernel Streaming gegenüber DirectSound sehr effizient nachvollziehen. ASIO-Schnittstellen wie die universelle und kostenlose Variante „ASIO4All“ werden natürlich ebenfalls von JRiver unterstützt.

jriver mc audioausgabeeinstellungen

„Device settings“ direkt darunter erlaubt danach die Einstellung der Bittiefe und allerhand Weiterem bezogen auf das gewählte Ausgabegerät. Hinter „DSP und Ausgabeformat“ im selben Dialog stecken natürlich die üblichen Klangschädigungsverdächtigen wie zum Beispiel Loudness im sogenannten „DSP Studio“.

jriver mc audioausgabeeinstellungen

Experimente mit „Raumkorrektur“ sind allenfalls Spielerei und können keinesfalls mit digitalen Raumkorrekturen über Signalprozessoren und Raumeinmessungen für Lautsprecher konkurrieren. Unverfälschte Audiowiedergabe über JRiver setzt in jedem Fall die Deaktivierung aller DSP-Studio-Funktionen voraus.

Jriver media center dsp-studio

Weiter unten in „Extras – Optionen – Musik“ bietet sich auch die beliebte Funktion, Audio direkt aus dem Arbeitsspeicher statt von Festplatte/Netzwerk wiederzugeben, das vermeidet Aussetzer durch langsame Netzverbindungen. Noch weiter unten lässt sich per Optionsschalter Gapless Playback erzwingen. Unter „Extras – Optionen – Musik – Lautstärkemodus“ sollte man „Lautstärke deaktiviert“ wählen, sofern man die Lautstärke eh per Verstärker, DAC etc. regelt, denn andernfalls werden Bits bei jedem Sample „hart“ abgeschnitten, was klangschädlich ist. Auf die Schnelle findet man diese Option auch im Hauptmenü JRivers unter „Steuerung – Lautstärke“.

Damit wäre die Konfiguration aus meiner Sicht in den Basisfunktionen beendet. Auch für Anfänger gar nicht so schlimm, oder? Eines aber fehlt mir noch …

Computer-Audio: JRiver Media Center - Anleitung, Tipps & Tricks

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