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Expolinear – Plinius – Esoteric – Teac – Octave Audio – High End 2011 – Report fairaudio

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  1. 3 Expolinear - Plinius - Esoteric - Teac - Octave Audio - High End 2011 - Report fairaudio

Jörg Henning-Reinelt von Expolinear (www.expolinear.de) hatte ebenfalls Gewichtiges dabei, schließlich bringt sein neues „Studiohorn DeLuxe“ satte 109 Kilo auf die Waage, das Stück versteht sich.

Jörg Henning-Reinelt von Expolinear
Jörg Henning-Reinelt von Expolinear

Kein Wunder, denn Expolinear-typisch besitzt der Wandler ein Sandwich-Kabinett mit Naturstein-Seitenteilen. Im Innern des Lautsprechers findet man ein dreifach gefaltetes und gerundetes Basshorn vor. Die Membran des zugehörigen Basstreibers – eine Expolinear-Görlich-Sandwichmembran-Konstruktion – besitze eine bewegte Masse von lediglich 9,1 Gramm, so Henning-Reinelt, die des Mitteltöners gar von nur 3,8 Gramm. Ein Magnetostat bedient die oberen Oktaven, und diesem Wandlertypus sagt man ja auch nicht gerade Schwerfälligkeit nach. Das Studiohorn DeLuxe ist ab sofort lieferbar – viele Natursteine, Marmor- und Holzvarianten stehen zur Auswahl. Die Standardvariante mit Seitenteilen aus „Römisch Travertin“ kostet 13.000 Euro.


Aidan Moody von Plinius mit neuem Digital Audio Player Toko

Im Vertrieb von Expolinear befindet sich die neuseeländische Elektronik-Marke Plinius – Stammleser werden sich an unseren Test des Vollverstärkers Plinius 9200 erinnern, wir waren recht angetan. Auf der High End wurde der neue Plinius Toko vorgestellt, ein „Digital Audio Player“, was heißen soll, dass er streamen kann, ein (Slot-in-)CD-Laufwerk besitzt und auch via USB Musikdaten (bis 24Bit /96 kHz) empfängt; hierbei lautet das Zauberwort wieder: „asynchroner Modus“. Der Plinius Toko lässt sich mit Smartphons fernbedienen – interessanterweise erfolgt dies aber nicht via WLAN, sondern über einen kleinen Infrarotsender, der in den Kopfhörerausgang des Handys gesteckt wird. Lieferbar ab September – Kostenpunkt um die 5.000 Euro.

Plinius Toko

Ganz offensichtlich gut gelaunt war auch Herr Jens Wölfert, seines Zeichens Esoteric-Produktmanager (Produktinfos) bei Teac, was daran gelegen haben mochte, dass es pünktlich zur High End zwei esoterische Neuheiten zu präsentieren gab.

Jens Wölfert von Esoteric
Jens Wölfert von Esoteric

Zum einen die äußerst kräftige Stereo-Endstufe A-02, die in Class-A/B-Schaltung 2 x 400 Watt an 4 Ohm bereitstellt, zum anderen der in Doppelmono gehaltene Class-D-Vollverstärker Esoteric I-03 (der 2 x 300 Watt an 4 Ohm leistet). Wir berichteten hier schon kurz über die neuen Geräte – bleibt noch nachzutragen: Der Vollverstärker soll ab Juli in den Handel kommen, Preispunkt 9.500 Euro, die Stereo-Endstufe wird ab August verfügbar sein, 16.000 Euro sind dafür mitzubringen.

Teacs neu Dynasty Series

Für August/September ist auch die Einführung der neuen „Dynasty Series“ von Teac (www.teac.eu) geplant, deren Komponenten wieder im klassischen Rackmaß daherkommen werden – bekannt ist zur Zeit ja vor allem Teacs halb so breite Reference Serie (siehe Test Teac Reference 600). Das kommende japanische „Herrschergeschlecht“ enthält drei Unterlinien: Der Einstiegspreis für eine Kombination aus CD-Player, Tuner und Vollverstärker wird bei circa 2.000 Euro liegen, die Oberkante bei gut 5.000 Euro. Interessant – allein schon optisch – ist da natürlich der dicke Dynasty-Vollverstärker. Und „dick“ steht hier nicht ohne Grund: Breite und Höhe sind mit 44 x 23 cm schon recht stattlich, aber der Brocken reicht tatsächlich auch über einen halben Meter in die Tiefe.

Teacs großer Vollverstärker

Stattliche 31,3 kg bringt er entsprechend auch auf die Waage. Der Amp ist mit zwei symmetrischen und drei unsymmetrischen Hochpegel-Inputs sowie einem MM-Phono-Eingang ausgestattet, ein direktes Ansteuern der Endstufen (z.B. zur Einbindung eines AV-Receivers) ist ebenso möglich wie ein Abgriff des vorverstärkten Signals; Terminals für zwei Lautsprecherpaare stehen bereit – und an diese Klemmen werden bis zu 360 Watt an 4 Ohm geliefert. Der Preis des Trums nimmt sich angesichts des Materialaufwands fast schon moderat aus: 3.000 Euro rufen die Japaner auf.

Andreas Hofmann von Octave Audio (www.octave.de) präsentierte auf dieser High End eine neue Stereo-Endstufe, die RE 290.

Andreas Hofmann von Octave
Andreas Hofmann von Octave

Aufbauend auf der bewährten – und 1980 erstmals aufgelegten – Endstufe RE 280, war eine gründliche Überarbeitung des Schaltungslayouts nötig, damit die Fähigkeiten der neuentwickelten Leistungspentode KT120 auch voll zur Geltung kommen können, so Hofmann. Die KT120 besitze eine höhere Stromlieferfähigkeit als die klassische KT88-Endröhre, was im Verbund mit eigens hierfür optimierten Ausgangstransformatoren für eine noch höhere Stabilität der RE 290 an schwierigen, niederohmigen Lautsprechern sorge.

Octave RE 290

Die RE 290 besitzt je einen symmetrischen und unsymmetrischen Eingang, ist mit dem Octave-typischen ECO-Mode, einer Art Sleep-Modus für den Amp bei längeren Musikpausen, ausgestattet – und hat auf der Rückseite einen „Power Selector“-Schalter vorzuweisen: Dieser erleichtert das Tube-Rolling, da mit ihm der Verstärker auf Endröhren unterschiedlicher Leistungsklassen eingestellt werden kann. Der Preis der Endstufe: 7.000 Euro.

Octave RE 290 - Rückseite

Messebericht: High End 2011

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