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Bewusst kleinere Brötchen backt man bei psb Speakers (www.psb-lautsprecher.de) – der amerikanische, erst seit kurzem auch den deutschen Markt verstärkt fokussierende und bereits 1972 gegründete Lautsprecherhersteller hat sich durchweg „bezahlbares HighEnd“ auf die Fahne geschrieben.

psb lautsprecher

Das obere Ende der zugehörigen Fahnenstange von PSB liegt dann auch bei für ein Spitzendmodell (Synchrony One) vergleichsweise schlanken 4.000 Euro/Paar. Der neueste Zögling des Firmengründers und Entwicklers Herrn Paul Barton hört aber auf den Namen Imagine T Tower und liegt bei 2.000 Euro Paarpreis (siehe Foto). Zum Lautsprecherbaupaul barton und Umgang mit dem Werkstoff Holz animiert wurde Herr Barton übrigens durch seinen Vater, der ihm als Neunjährigen eine Violine baute, wie wir erfuhren. Nun wie auch immer – auf jeden Fall ein durchweg sympathischer Auftritt von Herrn Barton & Kollegen …

Ein intensiveres Hören wird es demnächst noch mit Quadrals beziehungsweise Aurums (www.aurumspeakers.com) brandneuer Montan VIII (um 5.000 Euro/Paar) geben: Die Mittelhochtoneinheit dieses optisch gelungenen Drei-Wege-Lautsprechers sei direkt aus der größeren Vulkan VII abgeleitet, wie uns Quadrals Geschäftsführer Herr Edmond Semmelhaack mitteilte. Gegenüber dem Vorgänger, der Montan VII, weise zum Beispiel der Bändchenhochtöner eine viermal größere Membranfläche auf – der Arbeitsbereich dieses in dieser Variante pegelfesteren Treibers setzeqaudral aurum montan VIII nun schon eine Oktave tiefer, nämlich ab 2kHz ein. Für präzisen Tiefgang sorge die Besonderheit, dass der für die unteren Lagen zuständige 26cm-Konus rückwärtig auf ein (wie auch sonst übliches) Bassreflexvolumen arbeitet, vorderseitig gleichzeitig aber auf eine Druckkammer – daher rührt auch der Umstand, dass die Tieftonabteilung hinter Gittern sitzt.

Die Hannoveraner hatten vor einiger Zeit übrigens die Geschäftsführung grundlegend neu strukturiert – vielleicht mit ein Grund, warum im Laufe des Jahres ein ganzer Strauß an Neuheiten ins Rennen geschickt wird: Ab September/Oktober zum Beispiel wird die neue VIIIer Reihe noch um die Familienmitglieder Wotan, Vulkan und Altan weitere Ergänzung erfahren.

Von einer deutschen Traditionsmarke zum amerikanischen Newcomer – den es freilich auch schon gut 10 Jahre gibt: ZU Audio (www.zu-audio.de). Hierzulande ist die Marke allerdings noch recht frisch im Markt, und so stellte Herr Derks vom deutschen Vertrieb TCG Handels GmbH zusammen mit Mr. Adam Decaria – einem der Entwickler – die Lautsprecher erstmalig einem größeren hiesigen Publikum vor.

zu audio

Primär ging es hierbei um einen Wandler namens Essence (Paarpreis:5.700 Euro), der aktuellen Neuschöpfung der ZU-Mannen. Die Essence kombiniert die jüngste Version des ZU-typischen 10-Zoll-Breitbandchassis mit einemzu audio Bändchen-Superhöchtöner, welcher erst bei 10kHz einsetzt. Einen Filter im eigentlichen Sinn gibt es nicht, denn der Fullranger läuft frequenzweichenfrei. Das Gehäuse der Essence weist im Vergleich zur Druid MK4 (dem meistverkauften Modell von ZU Audio) das wesentlich größere Volumen auf und so soll – im Zusammenspiel mit einer speziellen Technik der Bassankopplung an den Raum, welche auf den kryptischen Namen ZuRG hört – auch mehr Tiefgang möglich werden. Dass mehr Auflösung im Hochtonbereich geboten wird, ließ sich beim kurzen Hörcheck jedenfalls schnell ausmachen – über die relative Bassfestigkeit eines mit 10-Zoll-Treibern bestückten Lautsprecherpaares im Allgemeinen lässt sich hingegen wenig sagen, wenn ein solches in einem knapp 100qm großen Raum spielt …

Auch wenn Naim Audio (www.music-line.biz) noch andere interessante Neuigkeiten zur Messe vorstellte, wie beispielsweise den All-in-one-Audioplayer namens NaimUniti (Preis: 2.598 Euro/ab Juli im Handel), der quasi so gut wie alles können soll: CDs abspielen, streamen, UKW empfangen, DA wandeln, verstärken, etc. – auch am Naim-Stand galten unsere Blicke abermals vorrangig neuen Lautsprechern: Nämlich den Ovator S-600 (Paarpreis: 7.600 Euro). Nicht nur optisch gibt sich dieser Lautsprecher markant, er hat auch so einige technische Finessen parat, wie Herr Kayser, der Geschäftsführer von Music Line, dem zuständigen deutschen Vertrieb, ausführte.

naim ovator

In der Kurzfassung: Die Ovator ist ein Zwei-Wege-Lautsprecher, welcher in den unteren Oktaven auf zwei 10-Zoll-Papierkonusse setzt, die in einem geschlossenen, separaten Gehäuse arbeiten. Ab 380 Hz kommt ein Breitband-Chassis der besonderen Art ins Spiel – Naim spricht von einem BMR-Treiber (Balanced Mode Radiator). Es handelt sich hierbei um eine kreisförmige Flachmembran mit waabenförmiger Struktur naim ovatorim Aufbau, welche sickenlos schwingt – und dies hinauf bis 35kHz, wie die Briten angeben. Der gesamte Lautsprecher erfährt zudem eine besondere Entkopplung, schließlich steht er auf Blattfedern, welche im Guss-Alu-Sockel der Ovator untergebracht sind, wo sich zur Minimierung von Mikrophonie-Effekten übrigens auch die Frequenzweiche befindet. Ein insgesamt spannendes Konzept, wie wir finden …

Messebericht: HIGH END 2009

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