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townshend rock 7

Bereits seit den 80er Jahren existiert die englische Marke Townshend (www.townshendaudio.net), deren Deutschlandvertrieb neuerdings von Audioplan (www.audioplan.de) besorgt wird. Am Stand zu besichtigen gab’s den dreizehn Kilogramm wiegenden Townshend Rock 7, der unter anderem eine (optional erhältliche) Dämpfungswanne als Besonderheit aufweist: Der Tonarm erhält durch die kopfseitige Führung in einem Ölbad einen zusätzlich stabilisierenden Lagerpunkt:

townshend rock 7

Ein an der linken Seite des Rock 7 befindlicher Ausleger ermöglicht desweiteren – ohne dass an den Füßen oder mit einer speziellen Basis hantiert werden müsste – das Gerät exakt in Waage zu bringen. Der Motor dieses Plattenspielers ist darüberhinaus pneumatisch entkoppelt, der Kunststoffteller speziell auf die Resonanzeigenschaften von Vinyl abgestimmt und fußseitig hat’s beim Townshend-Dreher eine luftgedämpfte Federung. Last but not least: Der Preis des Ganzen soll ab 1.700 Euro losgehen.

Mit Preisen von je 399 Euro hatte Denon (www.denon.de) Interessantes mit Blickrichtung auf die Einsteigerklasse im Aufgebot: In München noch als Europa-Premiere durchgehend, werden sowohl der Vollverstärker PMA-710AE als auch der CD-Player DCD-710AE ab Ende Juli im hiesigen Handel erhältlich sein. Der Amp leistet 2 x 85 Watt (4 Ohm), bietet einen Phonoeingang (MM) sowie Kopfhörer- und Vorverstärkerausgang und weist, laut Denon, hochwertige Bauteile-Zutaten auf – wie zum Beispiel eigens für die HiFi-Linie gefertigte Kondensatoren.

denon 710AE

Letzteres gilt auch für den CD-Player, bei dem sich neben einem 24 Bit/192kHz Burr Brown D/A-Wandler und der Fähigkeit, CD-R, CD-RW, WMA und MP3 wiederzugeben noch ein USB-Eingang auf der Habenseite befindet – mit welchem unterdenon anderem Apples iPod Daten digital (!) entzogen und anschließend unmittelbar dem Wandler des Players zugeführt werden können, wie uns Produktmanager Herr Achim Schulz mitteilte. Denon habe zudem in Sachen Zweikanal dieses Jahr noch weitere Neuerungen in der Pipeline – in Japan erreiche man im Stereobereich einen Marktanteil von 32%, den man hierzulande wohl ebenfalls gern sähe.

Seine dicksten Dinger (und natürlich auch die übrigen, leichtgewichtigeren Geräte) hatte der hessische Hersteller Trigon trigon audio(www.trigon-audio.de) aufgefahren. Trigons neue Premiumlinie setzt sich aus den Monoblöcken Monolog (ab je 5.000 Euro) und der Vorstufe Dialog (ebenfalls ab 5.000 Euro) zusammen. Erstere leisten jeweils 400 Watt (8 Ohm) und sind augenscheinlich recht bandbreit (bis 200kHz) unterwegs. Zudem sind die Monologs als Brückenendstufen konzipiert, erhalten pro Block also zwei Leistungsverstärker, die ihre Energie von wiederum zwei 500 VA Transformatoren beziehen. Über die aktuellen Netzspannungsverhältnisse oder die abgegebene Leistung informiert ein großformatiges und „zappelndes“, aber freilich ebenso abschaltbares Display. Flexibel gibt sich die modular aufgebaute und extrem breitbandig (bis 1MHz) aufspielende Vorstufe: Mit bis zu acht Modulen – unter anderem sind ein D/A-Wandler, ein Tuner, aber auch ein Phonomodul in der Planung – soll diese nach Wunsch konfigurierbar sein.

trigon audio

Im Bilde: Trigons Entwickler Herr Rainer Reddemann

Messebericht: HIGH END 2009

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