Test: Hegel P30 und Hegel H30 | Vor- und Endverstärker
Preis: 5.795 Euro und 11.490 Euro

Reines Machtspiel?

Hegel H30 und P30 - Verstärker

September 2012 / Frank Hakopians

Machen wir mal schnell ein Brainstorming zum Thema Norwegen. Fjorde, Polarlichter, Öl wären Begriffe, die einem wohl schnell in den Sinn kämen. Hegel? Eher nicht, denn das war doch ein deutscher Philosoph des neunzehnten Jahrhunderts, wenn mich mein altes Schulwissen nicht gänzlich verlassen hat. Hat es glücklicherweise nicht. Der gute Georg Wilhelm Friedrich Hegel war wahrscheinlich niemals in Norwegen - was Bent Holter, Entwickler und Mastermind eines umtriebigen, in Oslo beheimateten Herstellers von highendiger Elektronik nicht davon abgehalten hat, seine Firma nach genau diesem deutschen Philosophen zu benennen.

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Ähnlich wie der alte Hegel in der Philosophie sah sich der Ingenieur der Elektrotechnik laut eigener Aussage der Situation ausgesetzt, mit seinen Ideen tradierte Ansichten herauszufordern, um schlussendlich gänzlich neue Standards und Wege zu etablieren. Nun sind seit der um 1998 erfolgten Gründung der Firma Hegel ein paar Jahre vergangen. Wollen wir also einmal sehen, wie weit es Holter auf seinem Weg zu neuen Ufern gebracht hat.

Zu diesem Zweck sollte ich mich um eine Vor/Endverstärker-Kombination (Vertrieb: www.connectaudio.de) kümmern dürfen. Nicht um irgendeine. Nein, um etwaigen Grenzerweiterungen auf die Spur kommen zu können, muss es schon die Top-Kombi aus dem Hause Hegel sein. In der pragmatischen Nomenklatur Hegels also die Vorstufe P30 sowie die Endstufe H30.

Hegel H30

Im Katalog findet sich nach kurzem Suchen doch noch etwas verschämt ein Referenz-Anhängsel. So was hängen die Norweger nicht an die große Glocke. Okay, ein bisschen Understatement hat ja auch was. Die Verkaufspreise liegen bei 5.795 Euro für die Vorstufe P30 und 11.490 Euro für die Endstufe H30. Kein unüberwindbares Eintrittsgeld in die Referenzklasse eines europäischen Herstellers, aber zweifelsohne alles andere als Peanuts.
 
Die Behauptung, Verstärker nach völlig neuen Ideen und Prinzipien zu konstruieren, wird nicht selten in der Branche gehört und führt bei mir daher auch keineswegs zwangsläufig zu gesteigerter Vigilanz. Aber immerhin resultiert aus den Hegel'schen Forschungen ein US-Patent (Pat. No. US 6,275,104 Aug. 14. 2001), ein Indiz dafür, dass die Dinge im Falle Hegels ein wenig anders liegen könnten.

 

 

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Im Test:

Vor- und Endverstärker:
Hegel P30 und H30

Preis:
5.795 und 11.490 Euro

Vertrieb:
Connect Audio


Telefon:
06434 - 50 01

eMail:
info@connectaudio.de

Web:
www.connectaudio.de


 

Equipment:

Quelle:

Bladelius Gondul M
Horstmann & Petter Ullysses (Tonarme: Audiocraft AC 4400 , Horstmann & Petter  Iason,Tonabnehmer: Dynavector XV-1S , Denon DL 103 „Volpe“)

Verstärker:

Vorstufe:
Melody 1688 II

Endstufe:
Tenor Audio 75 Wi Monoverstärker, Mudra M 500 Monoverstärker

Lautsprecher:

Kharma Ceramique CE- 3.2, Gamut Phi 3, Tocaro 40 b, A.C.T.  AL 4x4 (Subwoofer)

Stromversorgung:

Accuphase PS 500V, Trenntrafos von Steinmusic und Moll-Audio, AHP-Klangmodule,Furutech-Steckdosen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neue ufer?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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