Test: Electrocompaniet EC 4.8 und AW180
Vor-/Endverstärker-Kombination | Preis: 10.900 Euro

Geklotzt

Electrocompaniet - EC 4.8 und AW180

fairaudio's favourite award 2011








Endverstärker AW180

April 2010 / Ralph Werner

Eins führte zum anderen, könnte man hinsichtlich dieses Tests zur Vor-/Endverstärkerkombi EC 4.8 / AW180 von Electrocompaniet sagen, denn so richtig fest eingeplant war der eigentlich nicht. Er ergab sich eher indirekt, aber rückblickend betrachtet dann auch wieder zwangsläufig: Im April ‘09 war der Vollverstärker aus der kleineren Serie der Norweger - der Prelude PI-2 - bei uns zu Gast, der mir klanglich durchaus zusagte. Davon wolle ich mehr, ließ ich den deutschen Electrocompaniet-Vertrieb wissen.

Mehr Saft & Kraft in den unteren Registern, um genauer zu sein - und eben insgesamt einfach auch mehr Power, damit ausgewachsene, watthungrige und eventuell impedanzkritische Lautsprecher anständig bedient werden können. Also machten sich die kleinen Monos der Classic Line auf die Reise. Ein One Way-Trip, wie sich herausstellte. Die schwarzen Töpfe klingen so vollständig, dass sie ins Endverstärkungsarsenal der Redaktion eingereiht wurden - und seitdem habe ich den Wunsch, Ihnen zu vermitteln, warum das der Fall ist und was genau denn nun bitteschön „vollständig“ heißen soll. Ein Orchester ohne Dirigent ist freilich nix, ergo musste die passende Vorstufe EC 4.8 her, um den Sachverhalt zu klären.

Electrocompaniet Vor-/Endkombi

Das Gesamtgewicht der schwarz-goldenen Kombi aus Norwegen liegt bei über einem Zentner, wovon gute 40 kg aufs Konto der Monos gehen; glaubt man dem Hersteller, lassen sich 650 Watt an 2 Ohm je Kanal in den Lautsprecher pumpen - bei einem kurzfristigem Peak-Strom von über 100 Ampere. Die Verstärker-Erstausstattung für Studenten schaut wohl anders aus.

Die Vorstufe EC 4.8 ist ein relativ neues Geschöpf - seit gut drei Jahren gibt es sie - und gilt im Line-Up der Norweger als Referenzmodell. Sie stellt das (übrigens längere Zeit fehlende) Bindeglied zwischen jenen Gerätegattungen dar, für die Electrocompaniet eigentlich bekannter sein dürfte: Die meisten werden bei „EC“ wohl an Endstufen denken - und zu einigem Ruhm hat es auch der CD-Player EMC-1 gebracht:

Electrocompaniet CD-Player EMC-1

Inzwischen produzieren die Norweger auch Lautsprecher und All-In-One-Lösungen wie den Maestro, aber das ist eine andere Geschichte.

Electrocompaniet EC 4.8

Zurück zum EC 4.8: Der nimmt, wenn man so will, den Doppelmono-Ansatz der Endstufen AW180 auf, was leicht ersichtlich wird, schraubt man die Haube ab ...

 

 

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Im Test:

Vorverstärker:
Electrocompaniet EC 4.8

UVP: 3.700 Euro

Mono-Endstufen:
Electrocompaniet
AW180

UVP: 7.200 Euro

Vertrieb:
Electrocompaniet
Europe GmbH


Tel. 09131 - 4 00 28 57

eMail:
info@electrocompaniet.de

Web:
www.electrocompaniet.eu


 

Equipment:

Quellen:

analog:

Laufwerk:
Acoustic Solid MPX

Tonarme:
Phonotools Vivid-Two
SME M2 12 Zoll

Tonabnehmer:
Denon DL-103
Ortofon MC Rondo Bronce
Zu Audio DL-103

digital:
audiolab 8000CD
HIFIAkademie cdPlayer

Verstärker:

Vorverstärker:
Audio Aero Capitole Reference
Belles 21A
Octave HP300

Endverstärker:
Accuphase P-5000


Vollverstärker:
Denon PMA-2010AE
Lua 4040 C

Lautsprecher:

Ascendo System F
Thiel CS 3.7
Thiel SCS4

Diverses Zubehör, Kabel, Racks etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der ec 4.8:
im line-up der norweger das vorstufen-referenzmodell