Musik-Rezensionen acht neuer Platten / Juli 2011

Victoriah's Music

Thomas Dybdahl | Lenka | Bohren & der Club of Gore | Kitty, Daisy & Lewis

Victoriah Szirmai / Juli 2011

Diese Ausgabe unserer Musik-Kolumne enthält acht neue Platten von folgenden Künstlern: Thomas Dybdahl | Lenka | Bohren & der Club of Gore | Kitty, Daisy & Lewis| Helge Lien Trio | Tango Transit | Iness Mezel | VA: Comfort Zone. Luxury Downtempo Grooves 7


 

Thomas Dybdahl / Songs

 

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Da ich mich so schwer aus dem Bann der bezaubernden Susanne Sundfør lösen kann, die mit The Brothel unsere letzte Platte des Monats vorlegte, möchte ich auch diese Ausgabe von Victoriah’s Music im Dunstkreis der talentierten Norwegerin beginnen. Sundfør nämlich ist aktuell im Rahmen ihrer ersten Europa-Tournee als Support für Thomas Dybdahl unterwegs, und der wiederum hat gerade mit Songs sein mittlerweile siebtes Soloalbum herausgebracht. Ganz zu schweigen von zwei EPs und den Platten, die er als Gitarrist der Quadrophonics, einer Jazz-orientierten Pop-Band aus Oslo, und als Sänger der einzigen norwegischen Supergruppe The National Bank – deren Gitarrist übrigens Sundfør-Produzent Lars Horntveth ist – einspielte. Nicht zuletzt war Dybdahls markante Stimme auf mehreren Stücken des Albums Dive Deep (2008) von Morcheeba zu hören, bevor sich die TripHop-Veteranen aus London wieder mit ihrer ursprünglichen Sängerin Skye Edwards versöhnten und 2010 Blood Like Lemonade aufnahmen.

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Wer Thomas Dybdahls Stimme einmal gehört hat, vergisst sie nie wieder. Klang der rasend gut aussehende Norweger 2004 bei The National Bank noch wie Marvin Gaye auf Mercy Mercy Me, gibt er auf Songs stellenweise den falsett-lastigen James Lake- beziehungsweise Prince-Verschnitt und beweist gleich auf dem Opener From Grace eindrucksvoll, dass man auch im kühlen Norwegen puren Soul in der Stimme haben kann – nicht unähnlich Adam Levine von Maroon 5, an dessen She Will Be Loved der Song mich ohnehin stark erinnert. Schon die Strophen von Track vier, All’s Not Lost, sind dann aber wieder Mercy Mercy Me in Reinform, während die Violine Silje Salomonsens an die Komposition Autumn Regrets von Nigel Kennedy auf dessen Album Kafka denken lässt. Folk-Arrangements gehen Hand in Hand mit einem Groove, der so easy ist, wie es nur ein Sunday Morning sein kann, mit einem butterweichen Bassbett, in das man sich einfach nur fallen lassen und tief ausatmen möchte. Hach! Wie konnte ich bisher nur ohne die Songs sein?

Dabei betritt Dybdahl mit ihnen noch nicht einmal Neuland. Schließlich handelt es sich bei den Songs nicht um ein neues Album im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um eine Zusammenstellung des schönsten Materials der ersten vier Soloalben Dybdahls, die von dem amerikanischen Produzenten, Songwriter, Bassisten (und Ex-Man Joni Mitchells) Larry Klein für dessen neues Label Strange Cargo lediglich neu abgemischt und gemastert wurden. Dennoch ist der Klang des Dybdahl’schen Liedgutes – und vor allem dieser zum Niederknien schönen Stimme – homogen genug, um aus der Werksschau eine echte Platte zu machen, auf welcher die Songs unmerklich ineinander fließen. Schließlich wohnt allen Songs von Thomas Dybdahl dieselbe träumerische Eleganz und Gelassenheit inne, die ihresgleichen sucht, während seine Gitarre, beispielsweise auf Pale Green Eyes, den Hauch einer südlichen Bossa-Atmosphäre kreiert. Auf Be A Part zeigt Dybdahl, dass seine Stimme auch die Bass-Register schmeichelnd einzusetzen weiß; während der traumschöne Waltz One Day You’ll Dance For Me, New York City fast ein Song aus der Feder Leonard Cohens sein könnte. Eigenwillig und ganz groß It’s Always Been You, halb Duett, halb Collage, aber immer durchwebt von kompetentestem vokalen Leiden. Kate Bush lässt grüßen, und James Blake gleich mit.

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Einzig Cecilia nähert sich der Grenze zum Kitsch von der falschen Seite; ansonsten ist mit Songs ein eindrucksvoller Querschnitt durch die Dybdahl’schen Klangwelten gelungen für alle, die ihn noch nicht kennen – und ganz nebenbei ein großartiges Album, das, wäre es kein Best-of, schon fast „Platte des Monats“-Qualitäten hat. Mit seinen Songs hat Thomas Dybdahl eine klassische Singer-Songwriter-Platte gemacht – und dann auch wieder nicht. Seine Songs haben zu viel Groove, um Singer-Songwriter zu sein, sie sind zu elektronisch, um sie noch als Gitarrenpop bezeichnen zu können, und Dybdahl selbst singt zu gut für sein Genre.

Der wohl coolste Song des Albums ist der letzte und schlussendlich titelgebende Track Songs, der nicht nur die einzige Neukomposition auf diesem Album ist, sondern zugleich nicht weniger als eine Hommage an die großen Songs der Popgeschichte sein will, an Songs eben, from the chorus rain, that will cause you pain, that alleviate, that will seal your fate, for the sunny days, for that warm embrace, that will keep you cool, that will make you cruel ... songs help you relax, songs that forever last, songs that belong to the past, songs that will make you scream, songs from your childhood dreams, songs that will leave you blue, songs that remind me of you, songs that will make you smile, songs that will stay for a while – wie eben auch jene von Thomas Dybdahl.

 

Lenka / Two

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Es ist Sommer, und da muss Musik nicht immer die emotionale Tiefe einer zerrissenen Seele – vom Feuilleton gern mit dem Etikett „künstlerische Reife“ belegt – haben, um auf dem heimischen Plattenteller landen zu dürfen. Auch wenn die selbsternannte Avantgarde das anders sehen mag: Es ist legitim, dass Popmusik einfach Spaß macht. Kaugummiblasen-rosafarbenen Brausepulverspaß. Wem also Goldfrapps Seventh Three, dieses „C-Dur-Ding“, gefällt, wer A Fine Frenzy, Colbie Caillat oder Emiliana Torrini mag und wer Katie Melua, Natasha Bedingfield oder Brooke Fraser gern hört, der wird auch mit Lenka seinen Spaß haben.

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Den zumindest hat die 1978 geborene Australierin auf ihrem zweiten Album Two selbst, denn das Album kreist um die positiven Seiten der Liebe, um flirrende Schmetterlinge, Purzelbäume und schneller schlagende Herzen. Kein Wort von Herzschmerz, Eifersucht oder Verletzungen. Auf Two geht es um den prickelnden Beginn einer Beziehung. „Ich möchte mehr Songs über das Verliebtsein schreiben. Auf dem zweiten Album wird es mehr davon geben“, so die künstlerische Zielsetzung für das Album. Two will nicht mehr sein als eine lockere Sommerplatte – und packt einen mit einer Überdosis guter Laune schon beim klatschstampfenden Up-Tempo Opener Two, der einen mit seinem treibenden Semi-Motown-Beat à la Sweet About Me von Gabriella Climi vom Stuhl reißt und durchs Zimmer tanzen lässt. Two hat absolute Ohrwurmqualitäten und das Zeug zum Sommerhit des Jahres.

Überraschend finden sich hier im Gegensatz zu Lenkas Debütalbum von 2008 auch Electroclashelemente, die die Sängerin zuerst gar nicht wollte – und die die Musik ihres Zweitlings in die Nähe einer Gwen Stefanie oder Sophie Ellis Bextor rücken, bei denen ja nun auch nicht gerade die Leiden dieser Welt dominieren, sondern Liebe und Tanz. Lenkas Melodien sind eingänglich, ihr Stimmchen, das so manches Mal gegen eine überproduzierte Instrumentalfront aus Streichern, Piano und sogar Harfe ansingen muss, weckt Beschützerinstinkte und ist damit so richtig New Wave Disco. Fans von Christopher von Deylens Projekt Schiller – die ich unter meinen Lesern allerdings nicht erwarte – mögen diese Stimme schon von dessen Album Atemlos kennen, wo sie auf den Songs Addicted und Sunrise zu hören war.

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Abgesehen von Lenkas Ausflug zu den seichten Hamburger Pseudo-Trancern – wo sie sich allerdings in bester Gesellschaft mit Kim Sanders befindet, die sich dann ja auch musikalisch emanzipiert hatte –, kann ich weder an der Sängerin noch an dem Album etwas Schlechtes finden. Mit knapp vierzig Minuten Spielzeit hat Two genau die richtige Länge für eine innerstädtische Autofahrt bei geöffnetem Verdeck, genau die richtige Länge für die Mittagspause oder die abendliche Joggingrunde. Nein, hier geht es nicht um Kunst – sondern um großen Spaß. Auch wenn sich beides nicht zwangsläufig ausschließen muss, aber das ist ein anderes Thema. Two ist vielleicht noch kein „perfekter Pop“ wie wir ihn jüngst bei Fredrika Stahl gehört haben – aber verdammt nah dran und damit etwas, was man nicht verstehen muss, um Spaß daran zu haben, was man nicht studieren muss, um es zu verstehen, und was man nicht definieren muss, um darüber zu schreiben.


Bohren & der Club of Gore / Beileid

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Das krasse Kontrastprogramm zur Dauerfröhlichkeit Lenkas liefern die vier Herren vom Club of Gore in gewohnter repetitiver Superslowmotion-Manier irgendwo am unteren Ende des Frequenzspektrums. „Ereignisarm“ nennen sie selbst ihre Musik. Krasses Zeug, könnte man dazu aber auch sagen.

Radikal haben die als Metal-Band gestarteten Mühlheimer den Doom Metal entschleunigt, bis er zu einem Moll-lastigen Etwas wurde, das nicht mehr wirklich als Metal, sondern eher als Ambient angesehen werden musste, wobei weder der Verweis auf dessen Industrial-Wurzeln, noch Jazz-Einsprengsel fehlen durften. Eigentlich seltsam, dass Bohren & der Club of Gore es immer wieder auf diverse Downtempo- und Easy Listening-Sampler schaffen, denn ihre Klänge entspringen keineswegs der Groove- und DJ-Ecke, in der sich begabte Soundfrickler langweilen, sondern haben immer noch unverkennbar quasi-meditative Drone-Doom- und Noise-Grundlagen. Spooky ist das, unheimlich, schaurig-schön und auch wild romantisch, was da aus den Boxen kriecht. Hinterlässt Gänsehaut und macht süchtig. Wie etwas, das einen gegen den eigenen Willen hypnotisiert. Wirklich gesund kann das nicht sein.

Nachdem der Club seit nunmehr zwanzig Jahren sein bedrohlich-verführerisches Unwesen treibt, hat er sich zu einer radikalen Neuerung durchgerungen. Zwar scheint man dem bewährten Prinzip – ein Ton muss komplett verhallen, bevor ein neuer gespielt werden darf – auch auf Beileid treu geblieben zu sein. Doch wurde für das lediglich aus drei Tracks bestehende, aber insgesamt dennoch eine Spielzeit von knapp vierzig Minuten abdeckende Mini-Album erstmals in der Bandgeschichte ein Gastsänger ins Studio geladen. Es versteht sich von selbst, dass dies nicht einfach irgendwer sein konnte; und so fiel die Wahl auf niemand Geringeren als Stimmakrobat Mike Patton, dem Sänger von Faith No More, der vorher bei Mr. Bungle und zwischenzeitlich bei Fantômas zu hören war. Auf Beileid nun covert er gemeinsam mit Bohren den Warlock-Titel Catch My Heart. Und was 1985 als recht belanglose Metal-Ballade daherkam, wird hier unter Vibraphon- und Tenorsaxophoneinsatz zu etwas, was noch am ehesten an Playground Love von Air mit Gordon Tracks an den Vocals erinnert, würde man den Song der französischen Synthie-Popper um drei Oktaven absenken und auf das halbe Tempo reduzieren. Jetzt, wo alle guten Songs der Rock- und Popgeschichte bis zur Übersättigung gecovert wurden, scheint es Schule zu machen, einen wirklich unmöglichen Song auszuwählen und etwas Schönes daraus zu machen – wie Ben L’Oncle Soul mit Barbie Girl oder Yael Naim mit Toxic und Umbrella. Und nun eben auch Bohren & der Club of Gore mit Catch My Heart.

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Das schmiegt sich völlig selbstverständlich an den Blues Zombies Never Die an, der den Auftakt macht. Ein Song von erhabener Schönheit, der einen spätestens ab Minute 3:06 beim Einsatz des Sopransaxophons packt. Kein Wunder, dass Filmemacher aller Couleur sich um die Bohren-Songs reißen, denn recht eigentlich ist das Score-Musik, was die Vier da fabrizieren. Und das ist auch schon das Einzige, was sich über Bohrens Musik mit Bestimmtheit sagen lässt. Der Schlusstrack Beileid, ein vierzehneinhalb-minütiger Koloss, führt zurück in die Band-Vergangenheit; und tatsächlich ist er im Rahmen der Dolores-Sessions 2008 entstanden, hat es dann aber nicht auf das Album geschafft. Komplett in der Versenkung wollte man ihn indessen auch nicht verschwinden lassen, und so ist er hier zu neuen Ehren gelangt. Beileid ist der mit Abstand bedrohlichste Track der EP; hier braut sich etwas sehr Ungutes zusammen, so tief und dunkel, dass ihm meine Boxen nicht gewachsen sind – und mit vier bpm die wohl radikalste Entschleunigung ever. Okay, ein paar mehr mögen es sein – aber nicht viel. Düster-Jazz à la Twin Peaks mit Rhodes und Synthie-Flächen. Ein großes, monotones Wabern. Und da, tatsächlich: Nach knapp dreieinhalb Minuten gibt auch ein Schlagwerk laut, nach sechseinhalb ein überraschend versöhnliches Melodiefragment. Bei Bohren & Co. dauern die Dinge eben länger.

Mit Beileid hat das Horror-Jazz-Quartett wieder einmal gezeigt, dass es nicht mehr braucht als Synthies, Vibraphon, ein extrem reduziertes Drum Set und einen Kontrabass, um seine Hörer mit feingesponnenem Suspense an den Rand des Nervenzusammenbruches zu bringen. Ganz groß.

 

Kitty, Daisy & Lewis / Smoking In Heaven

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Wem Bohren für den Sommer zu düster ist, der ist mit Smoking in Heaven, dem zweiten Album der Geschwister Durham aus dem Londoner Vorort Kentish Town, gut beraten. 2008 sorgten Kitty, Daisy & Lewis mit ihrem Debüt für Aufsehen – und das nicht nur, weil sie damals erst zwischen vierzehn und neunzehn Jahre alt waren, sondern weil ihr Rockabilly nicht nur so klang, als käme er geradewegs aus den Fünfzigern, sondern ihren Liedern zudem ein Wiedererkennungswert innewohnte, der ihren Konkurrenten abging. Das mag nicht zuletzt an den Stimmen von Kitty und Daisy liegen, die klingen wie zwei alte Routiniers, inklusive nächtelangen Abhängens in verrauchten Rockabilly-Spelunken.

Musik liegt den Geschwistern im Blut. Ihre Mutter Ingrid war Schlagzeugerin bei den Raincoats, ihr Vater Graeme ist Gitarrist und Betreiber eines Tonstudios, das Haus war voller Instrumente und alter Platten aus den Vierzigern, Fünfzigern und Sechzigern. Wer in solch einer musikalischen Zeitschleife aufwächst, dem ist der Sound der Großeltern nun einmal näher als zeitgenössische Popmusik. Ungewöhnlich auch die Instrumente, die die Drei spielen lernten: Neben Klavier und Akkordeon, Posaune und Schlagzeug, finden sich da auch Ukulele, Banjo, Xylophon, Lap Steel und Mundharmonika. Dass Kitty, Daisy & Lewis ihre Songs auch selbst schreiben, versteht sich da fast von selbst. Smoking In Heaven wurde im Vintage-Heimstudio der drei aufgenommen, mit authentischen Geräten inklusive Bändchenmikrofonen, analogen Bandmaschinen und einem 8-Spur-Mischpult aus den alten Motown-Studios. Man wollte bewusst einen Kontrapunkt zum cleanen Digitalsound heutiger Pop-Produktionen setzen, erklärt Lewis Durham, der sich neben der Band als DJ betätigt, 78er Schellackplatten sammelt und sogar selbst schneidet.

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Kitty, Daisy & Lewis sind aber mehr als drei Nostalgiker; vor allem zeichnen sie sich durch eine unbändige Spielfreude aus, die sie munter ins Genre hinein- und wieder herausspazieren lässt. Ob swingender Dixie oder Beat-getriebener R&B – Hauptsache schnell, froh und laut; und genau das ist auch die Empfehlung beim Abspielen: Macht laut! Schließlich war das die Botschaft, mit der die drei schon ihr Debütalbum auslieferten: „For maximum enjoyment we recommend that you turn the volume as loud as possible.“ Geändert hat sich daran auch auf Smoking In Heaven nichts; melancholische Töne finden sich auch hier eher selten. Am ehesten noch bei Messing With My Life, das aber durch seine – von den laut.de-Kollegen in diesem Zusammenhangt nicht grundlos als „erschreckend modern“ bezeichneten – Anklänge an Beyoncé oder Rihanna nun auch nicht wirklich in die Kategorie „große Herz-Schmerz-Ballade“ fällt.

Auf Don’t Make A Fool Out Of Me übernimmt Lewis die Vocals, und er steht seinen Schwestern als Sänger in nichts nach. Fast könnte man meinen, es mit einem jungen James Brown oder Ray Charles zu tun zu haben, während die Musik entsprechend authentisch vor sich hinrumpelt. Hier muss man wirklich zweimal in die Liner Notes gucken, um bestätigt zu finden, dass es sich hier tatsächlich um eine Eigenkomposition Lewis Durhams handelt.

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Neben Rock’n’Roll und Rhythm and Blues gibt es auf Smoking In Heaven Country, Polka, Jazz und Ska zu hören; darunter reine Instrumentals von siebeneinhalb beziehungsweise knapp neun Minuten Länge, denen man schon fast Live-Qualitäten bescheinigen muss. Insbesondere der Titeltrack, den sich die Geschwister für den Albumschluss aufgehoben haben, rockt noch einmal so richtig mit Haudrauf-Schlagzeug, heulender Mundharmonika und Hillibillybluegrassbanjo. Jetzt gibt es nur noch eines: die „Repeat“-Taste.

Im Test:

Vollverstärker:
Dussun V8

Audiochina GmbH
www.dussunpower.org

UVP: 1.200 EUR


 

Equipment:

Quelle:

Audiomeca Obsession II
Creek Destiny

Verstärker:

Accuphase E-212
Classic 6.6
Creek A 50i
Lua 4040C

Lautsprecher:

Thiel CS 2.4
ZU Druid mk4
Sehring 703 SE
Spendor S3/5
Sonics Argenta

Kabel:

NF: Straight Wire Virtuoso, Zaolla Reinsilber NF

LS: Ortofon SPK 500, Straight Wire Rhapsody, HMS Al Cinema

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

markante stimme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rasend gut aussehend

 

 

 

 

 

träumerische eleganz und gelassenheit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

singt zu gut für sein genre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rosafarbenen brausepulverspaß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

songs über das verliebtsein

 

 

 

 

lenkas melodien sind eingänglich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier geht es nicht um kunst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gegen den eigenen willen hypnotisiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier braut sich etwas sehr ungutes zusammen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geradewegs aus den fünfzigern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mehr als drei nostalgiker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rockt noch einmal so richtig