
Juli 2009 / Jörg Dames
Spinat ist extrem eisenhaltig. Albert Einstein war schlecht in Mathe. Haare wachsen schneller, wenn man sie rasiert. Tja, es gibt Gerüchte, die halten sich erstaunlich gut -
ganz unabhängig davon, wie‘s realiter nun tatsächlich ausschaut. Und auch, wenn das Verifizieren/Falsifizieren von Gerüchten nicht zu unseren vordringlichen Aufgaben gehört: „Marantz Verstärker klingen warm und weich“ wäre zumindest doch mal eines der nicht minder hartnäckigen Sorte, welches zum HiFi passen würde.
Wie dem auch sei: Im Folgenden soll nun keinesfalls der Kochlöffel in der Gerüchteküche geschwungen, sondern lediglich der Marantz-Kombi aus Vorstufe SC-11S1 und Endverstärker SM-11S1 näher auf den Zahn gefühlt werden. Und nicht zuletzt aufgrund des Umstandes, dass ich tatsächlich seit meiner Studentenzeit Anfang der 90er Jahre keinen einzigen Marantz-Verstärker (mein damaliger passte übrigens prima zum obigen Gerücht) innerhalb meiner vier Wände willkommen heißen durfte, war ich doch so ziemlich gespannt, als die beiden Geräte bei mir eintrudelten ...

Im Test:
Vor- und Endstufe
Marantz SC-11S1
Marantz SM-11S1
UVP: 3.300/3.700 Euro
Vertrieb & Hersteller:
Marantz
Web: www.marantz.de
eMail:info@marantz.de
Telefon: 0541-40466-0
Equipment:
Quelle:
Fonel Simplicité (regelbar, direkte Ansteuerung von Endstufen möglich)
Audiomeca Obsession II
Wadia Wadia 170i Transport & Apple iPod & Benchmark DAC1 USB
Lautsprecher:
Thiel CS 3.7
Sehring S 703 SE
Verstärker:
Vor-/Endverstärker:
Myyrad MXA 2150
Funk LAP-2.V2
Belcanto PRe3
Belcanto Ref1000mkII
Vollverstärker:
Fonel Emotion
Accupahse E212
Kabel:
NF: Straight Wire Virtuoso
LS: HMS Fortissimo, Reson LSC 350
auf den zahn
gefühlt und nicht geköchelt ...