fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

Test: Octave V 70 SE | Verstärker | Preis: 4.800 Euro

Unter Brüdern

Octave V70 SE

 

Oktober 2011 / Markus Sauer

Es gibt Berichte, die fließen einem locker aus der Feder, und es gibt solche, mit denen sich der Autor etwas schwerer tut. Dieser Bericht gehört zur letzteren Sorte.

Nicht, weil der Gegenstand dieser Zeilen, der Vollverstärker Octave V 70 SE, ein so schwer zu „packendes“ Gerät wäre. Nein, die Schwierigkeit liegt darin, dass Ralph Werner schon über den Octave V 80 und Martin Mertens über den Octave V 40 SE geschrieben hatten. Es gehört ja normalerweise zum guten Ton bei HiFi-Tests, so zu tun, als habe der geneigte Leser noch nie im Leben etwas über den Hersteller oder gar das besprochene Produkt gehört, geschweige denn der Tester, aber bei Berichten von den eigenen Kollegen darf man ja vielleicht mal eine Ausnahme machen und zugeben, dass man sie gelesen hat, bevor man sich selbst ans Schreiben begab.

Und wissen Sie was? Große Teile von dem, was die Kollegen über die Brüder des V 70 SE schreiben, gelten auch für diesen. Kann ich eigentlich nicht besser formulieren. Ich werde mir deshalb ausnahmsweise erlauben, in diesem Bericht nicht so zu tun, als sei ich allein auf einer Insel, sondern zur Kenntnis nehmen, was Sie vielleicht auch schon gelesen haben, falls Sie sich schon früher für Octave-Geräte (Web: www.octave.de) interessiert haben.

Also: Zur Geschichte der Firma Octave und dem Werdegang ihres Chefs Andreas Hofmann sage ich nix, sondern verweise auf die Einführung zum V-80-Test beziehungsweise den entsprechenden Octave-Firmenreport. Ausführungen über die absolut vorbildliche Verpackung des V 70 SE, das mitgelieferte Zubehör, die Einstellprozedur für die Betriebsspannungen der Röhren und zum sogenannten Eco-Mode, der Energiespar-Stellung des Octave, spare ich mir ebenfalls und verweise auf den Test zum V 40 SE. Habe ich nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen. Passiert mir nicht oft.

Octave V 70 Se / Bias-Einstellung

Und wenn ich zum Beispiel zur Einstellung der Betriebsspannungen doch etwas hinzufügen wollte, dann könnte ich es jedenfalls nicht besser erklären als die wirklich vorbildliche Bedienungsanleitung (hier als PDF-Download). Die allgemeine Philosophie hinter den Octave-Vollverstärkern - Röhren als signalverstärkende Elemente, Halbleiter für die Peripherie - will ich ebenfalls nicht noch mal ausbreiten, sondern lieber V-70-SE-Spezifisches darstellen ...

Octave V 70 Se / Bias-Einstellung

 

 

 

 

Im Test:

Röhren-Vollverstärker:

Octave V 70 SE

UVP: 4.800 Euro

Hersteller & Vertrieb:

Octave Audio

Telefon: 072 48 - 32 78

eMail: hofmann@octave.de
Web: www.octave.de


 

Equipment:

Quellen:

digital:
Heed Obelisk DT CD-Laufwerk und Heed Obelisk D/A-Wandler

Verstärker:

Vorverstärker:
Tom Evans The Vibe+ mit Pulse Netzteil

Endverstärker:
Jeff Rowland 102, Symasym

Vollverstärker:
Octave V70SE

Lautsprecher:

JBL LSR 6332
Magnat 1005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nicht allein
auf der insel

 

 

 

 

 

 

passiert mir
nicht oft