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Test: Opera Audio Consonance M100 Plus
Vollverstärker | Preis: 1.700 Euro

Volles Röhr!

Opera Audio Consonance M100 plus

 

April 2010 / Jochen Reinecke

Ah, der DHL-Mann klingelt. Die Schweißperlen auf seiner Stirn verraten, dass hier offenbar das Rezensionsexemplar des Opera Audio Consonance M100 plus Vollverstärkers geliefert wird.

Und ja - hier will ein echter Trumm von Verstärker aus dem Paket gehoben werden. Immerhin 17 Kilo wiegt das gute Stück - und die Optik ist auf den ersten Blick ausgesprochen zeitlos. Betrachtet man den Verstärker von vorne, so sieht man mittig einen großen schwarzen, in einem runden „Metallsilo“ untergebrachten Netztransformator, sowie rechts und links dahinter die beiden Ausgangsübertrager, ebenfalls in schwarzen runden Gehäusen ruhend.

Opera Consonance M100 plus

Neben dem Netztransformator glimmen zu beiden Seiten je ein Paar EL 34-Pentoden, hinter jenem Transformator ein Paar 6N8P (6SN7)- und ein Paar 12AT7-Doppeltrioden, im europäischen Raum auch bekannt unter ECC81.

Opera M10 plus: eingangs- und Treiberröhren

Stabile seitliche Holzwangen am Metallchassis, verbunden mit dem zwar aufgeräumten, aber durchaus dickhosigen Aufbau ergeben ein erfreuliches Gesamtbild: Das Teil sieht scharf und stabil aus, und zwar von jeder Seite. Wer mit fettfingerbehafteten oder röhrenfeindlichen Mitwohnern auskommen muss, kann das gesamte Oberdeck des Verstärkers auch mit einer Metallverkleidung bedecken, der Amp schaut dann allerdings fast so aus, wie ein typischer Single-Haushalt-Pizzaofen. Im Rack macht er sich ordentlich breit und steht schon allein aufgrund seines Gewichts solide wie eine Eins.

Opera M100 plus - mit Haube

Bevor wir auf den M100 plus eingehen, sortieren wir ihn vielleicht noch kurz in die Opera Audio-Verstärkerriege ein (Web: www.operaaudio.de). Insgesamt acht verschiedene Röhrenvollverstärker bietet dieser Hersteller an - nebst einer solide gewachsenen Palette an Vor- und Endverstärkern. Die untere Preisgrenze der integrierten Röhrenverstärker markiert hierbei der relativ neue Cyber 10, der mit 2 x 12 Watt im Ultralinear- und 2 x 8 Watt im Triodenbetrieb für derzeit 1.600 Euro zu haben ist. Für nur 100 Euro mehr kann man wiederum den hier rezensierten M100 plus erwerben. Der teuerste Röhrenvollverstärker von Opera Audio ist der Reference 5.5, der 2 x 18 Watt leistet, mit insgesamt neun Röhren bestückt ist - und das Portemonnaie um 4.200 Euro erleichtert.

Opera Consonance M100 plus vorne

Der M100 plus liegt also gemeinsam mit dem Cyber 10 am unteren Preisrand der Palette. Während der Cyber 10 auch aufgrund des USB-Anschlusses wohl eher die junge Zielgruppe anpeilt, bedient der M100 plus mit seinen 2 x 40 Watt ohne weiteren Schnickschnack mehr die wertkonservative und langzeitorientierte Hörerschaft. Schauen wir ihn uns also näher an ...

 

 

 

 

 

 

Im Test:

Röhren-Vollverstärker:
Opera Audio
Consonance M 100 plus


UVP: 1.700 Euro

Vertrieb:
ATR-Audio Trade

Tel. 0208 - 88 26 60


 

Equipment:

Quelle:

digital:
Marantz SA 7001 CD/SACD
Yamaha CD-S 1000

analog:
Pro-Ject Xpression III mit Ortofon OM 30 Super

Verstärker:

Harman Kardon hk670
Yamaha A-S2000
Yarland FV-34C III
Miniwatt M1

Lautsprecher:

System Audio mantra 60
Triangle Altea EX
Selbstbau-Transmissionline (1-Weg auf Fostex-Breitbänder-Basis - F120A)
Nubert nuBox 101 mit
AW 441 Subwoofer
Teufel M80 M-800

Kabel:

AVI Deep Blue Cinchkabel
Kimber 4 VS LS Kabel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

single-haushalt-pizzaofen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

am unteren preisrand der opera audio-palette