
Dezember 2010 / Jochen Reinecke
Wer schon einmal die Münchner High End oder eine ähnliche audiophile Messe besucht hat, der wird sich ein ums andere Mal gedacht haben: „Hätte ich doch ein etwas dickeres Portemonnaie - dann könnte ich mir wirklich mal ein ausgefallenes Gerät ins Wohnzimmer stellen.“ Doch gilt wirklich, dass man bei schmalerem Budget ausschließlich mit 08/15-Geräten „von der Stange“ vorlieb nehmen muss?
Da möchte ich mit einem klaren „Nein“ antworten, das mag vielleicht vor Jahren oder Jahrzehnten einmal so gewesen sein, doch heutzutage lassen sich schon für deutlich unter 400 Euro durchaus „charaktervolle“ Vertreter der Gattung Vollverstärker finden.
Mit dreien habe ich mich in den letzten Wochen intensiv befasst:

Alle Geräte eint, dass es keine Newcomer sind, sondern herstellerseitig weiterentwickelte Versionen bereits markterprobter Geräte, sodass hier kaum von „Bananen-Hardware“ (reift beim Anwender) gesprochen werden kann ...
Vollverstärker:
NAD C 316BEE
(350 Euro)
NuForce Icon-2
(350 Euro)
Yarland FV-34 C III
(329 Euro)
Vertrieb:
Dynaudio International
(www.nad.de)
Higoto/Digital Highend
(www.digital-highend.de)
Yarland
(www.yarland.eu)
Equipment:
Quelle:
digital:
Marantz SA 7001 CD/SACD
Yamaha CD-S 1000
analog:
Pro-Ject Xpression III mit Ortofon OM 30 Super
Verstärker:
Funk LAP-2 Vorstufe
Myryad MXA 2150 Endstufe
Yamaha A-S2000
Harman Kardon hk670
Trends Audio TA-10.2 SE
Yarland FV-34C III
Miniwatt M1
Lautsprecher:
Nubert nuBox 681
Nubert nuBox 101 mit AW 441 Subwoofer
Selbstbau-Transmissionline (Breitband F120A)
Kabel:
AVI Deep Blue Cinchkabel
Kimber 4 VS LS Kabel
von „bananen-hardware“ kann nicht gesprochen werden