fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

Test: Electrocompaniet Prelude PI-2 Vollverstärker
Preis: 2.200 Euro

Norwegisch By Nature

Electrocompaniet Prelude PI 2

April 2009 / Ralph Werner

Mittlerweile ist es ja schon so weit, dass der gemeine Audiophile beim Stichwort „Norwegen“ an Kari Bremnes denkt, und da das so nicht weitergehen darf, geht‘s im Folgenden um die Marke Electrocompaniet. Im Gegensatz zur Erstgenannten gilt diese in Fachkreisen als musikalisch. Dem leihe ich gern mein Ohr. Aber erstmal abwarten: Bis dato habe ich die Komponenten der Norweger noch gar nicht zuhause gehabt – und allein dem auf Messen Vernommenen will ich nicht trauen.

Der hier zum Test anstehende Vollverstärker nennt sich Electrocompaniet PI-2. Es handelt sich um den größeren der beiden Integrierten aus der Prelude-Linie - Electrocompaniets „Einstiegsserie“. Wer nun ein schwarz-goldenes Farbschema erwartet, wird enttäuscht. Oder positiv überrascht: Die Prelude-Geräte gibt es ausschließlich in Schwarz und Silber. Schwarz / Gold – das ist den „Classic Line“-Klassikern vorbehalten, die preislich deutlich oberhalb der hier besprochenen Komponente liegen. Gleichwohl sind Ähnlichkeiten im Design kaum zu übersehen, insbesondere die „Vierknopf-Steuerung“ auf der rechten Seite fällt hierbei ins Auge:

Electrocompaniet Prelude PI 2: 4-Knopf-Steuerung

Das macht die Bedienung narrensicher und die Frontplatte - zumindest nach meinem Dafürhalten - chic:

Electrocompaniet Prelude PI 2

Wirklich sehr schön, der PI-2 ist super elegant. Freilich wurde gegen den haptischen Genuss eines Drehpotis auch noch kein Knopf erfunden ... Ich weiß, eine Marginalie, 90% der Gerätesteuerung erfolgt in praxi sowieso mit der Fernbedienung. Trotzdem, man wird sich ja wohl mal was wünschen dürfen.

 

Und da ich gerade dabei bin: Bitte das linke Lautsprecherterminal demnächst nicht 2 mm unter die Kaltgerätebuchse platzieren:

Electrocompaniet Prelude PI 2: LS-Terminal nicht gerade optimal positioniert


Die Rückseite des PI-2 zeigt vier Line-Eingänge, zwei davon sind, ungewöhnlicherweise, symmetrisch ausgeführt – doch für Electrocompaniet ist dies typisch. Später mehr dazu. Passenderweise lassen sich deshalb bei den CD-Spielern dieses Herstellers natürlich auch XLR-Ausgänge finden.

Die Qualität der Anschlüsse darf als solide bezeichnet werden, wie überhaupt die Prelude-Komponenten insgesamt diesen Eindruck hinterlassen. Keine Show, kein Blendwerk – sondern solide No-Nonsense-Qualität.

Electrocompaniet Prelude PI 2 - Standby-Knopf

Durch Abwesenheit glänzt allerdings ein harter Netzschalter. Ich hatte ihn hinten vermutet, da der Knopf vorne links mit „Standby“ beschriftet ist – aber dort ist nichts zu finden. Nun, ich vermisse ihn auch nicht sonderlich.

 

 

 

 

 

 

Im Test:

Vollverstärker:

Electrocompaniet PI-2

Preis: 2.200 Euro

Vertrieb:

Electrocompaniet Europe
GmbH


Tel. 0 91 31 - 4 00 28 57

eMail:

info@electrocompaniet.de

Web:

www.electrocompaniet.eu


www.mrvaudio.de


 

Equipment:

Quellen:

analog:

Laufwerk:
Acoustic Solid MPX

Tonarme:
Phonotools Vivid-Two
SME M2 12 Zoll

Tonabnehmer:
Denon DL-103
Ortofon MC Rondo Bronce
Shelter 201
Zu Audio DL-103

digital:

CD-Player:
audiolab 8000CD
HIFIAkademie cdPlayer

Computer & Co:
Logitech Squeezebox
Readynas Duo NAS-Server
HP Notebook

DA-Wandler:
Aqvox USB2DA-MKII
Benchmark DAC1 USB

Verstärker:

Phono-Pre:
Aqvox 2 CI MKII

Vorverstärker:
Octave HP 300 MK2

Endverstärker:
SAC il piccolo (Monos)

Vollverstärker:
Accuphase E-212
LUA 4040 C
Myryad MXI 2080

Lautsprecher:

Audium Comp 5
Quadral Rondo
Thiel SCS4
ZU Audio Druid mk4

Racks & Stands:

Creactiv, Taoc,
Liedtke Metalldesign Stand, Shale Audio Base

... sowie diverse Kabel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

norwegisches no-nonsense-design