
März 2011 / Jörg Dames
Mögen unsere zum Test anstehenden Probanden durchaus schon zur ausgewachseneren Sorte Schallwandler zählen, die Rolle von Flaggschiffen - die STs markieren zusammen mit den SP 100 R2 aus der Classic-Serie das obere Ende der Spendor’schen Preisskala - scheint ihnen auf den ersten Blick dennoch nicht gerade auf den Leib geschneidert zu sein: Wo andere Hersteller mit ihren Kavenzmännern quasi bereits mit einem Beim im Immobiliengeschäft stehen, gehen die STs mit 28 Kilogramm je Box und 97 Zentimetern Scheitelhöhe eher als die Portis unter den Boxenflaggschiffen durch.
Was ich persönlich - ein Freund von „schwerer, tiefer, breiter“ bin ich generell nicht - eigentlich ganz sympathisch finde. Wem aber nun das Klischee vom „britischen Understatement“ durch den Kopf gehen sollte, dem sei gesagt, dass Spendor UST als Produktname sicherlich auch seinen Reiz hätte, ST tatsächlich aber, wie Spendor (deutscher Vertrieb: www.bt-vertrieb.de) wissen lässt, die Abkürzung fürs Wörtchen Statement darstellt.
Ob in diesem Zusammenhang nun „nomen est omen“ oder „Namen sind Schall und Rauch“ als Devise gilt, soll im Folgenden ergründet werden ...

Stand-Lautsprecher:
Spendor ST
Paarpreis: ab 7.990 Euro
Vertrieb:
B&T Hifi Vertrieb GmbH
Web:
www.bt-vertrieb.de
eMail:
team@bthifi.com
Telefon:
+49 (0) 2104 175560
Equipment:
Quelle:
Fonel Simplicité
Laptop mit foobar2000 im Verbund mit DA-Wandller Northstar USB dac32
Lautsprecher:
Thiel CS 3.7
Sehring S 703SE
Verstärker:
Vollverstärker:
Fonel Emotion
Vor-/Endverstärker:
Funk MTX Monitor V3b
Audionet AMP Monos
Kabel:
NF: Straight Wire Virtuoso, Vovox
LS: HMS Fortissimo, Reson LSC 350
Netz: Hifi-Tuning Powercord Gold inkl. IeGo-Konfektionierung, Netzleiste MF-Electronic
nomen est omen
oder namen
sind schall
und rauch?