fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

Test: iNNoSound Piccolo Aktiv-Lautsprecher | Preis: 300 Euro

Großer Minimalismus?

innsosound piccolo

Dieser Testbericht erschien im Juli 2009 im englischsprachigen Audio Review Magazin 6moons.com und kann dort in der Originalversion gelesen werden: Review iNNoSound Piccolo. Sie ist durch uns übersetzt worden und wird hier den deutschsprachigen Lesern präsentiert. 6moons und fairaudio haben die Übereinkunft, gegenseitig ausgewählte Artikel zu übersetzen und für die englische und deutsche Leserschaft zu publizieren. Der Autor des Artikels ist am Anfang des Textes genannt, an seinem Ende finden Sie einen Link zu 6moons, falls Sie Fragen haben oder ein Feedback geben möchten. Der Test und alle Bilder unterliegen dem Copyright von 6moons.

Ihr fairaudio-team


Januar 2009 / Srajan Ebaen

Synchronicity! Sting hätte bestimmt gelächelt. Ich hatte gerade den „Dream Component“ Artikel fertig, da flatterte doch eine eMail aus Seoul bei mir ein – ein Herr Hojin Jang von der Firma Innoswell war der Absender: „Ich würde gerne einen Test unserer Piccolo Lautsprecher vorschlagen. Sie werden erstaunt sein – fahren Sie die Lautstärke hoch, schließen Sie Ihre Augen und seien Sie überrascht, wie schön Frauenstimmen wiedergegeben werden. Wir entwickeln die Piccolo nun schon bereits seit fast einem Jahr, dafür habe ich im Februar dieses Jahres eigens die Unternehmung iNNoSound gegründet und ausgegliedert. Unsere Website wird in ein bis zwei Monaten ebenfalls online gehen. Die Abstimmung des Lautsprechers verantwortet Herr Huh, ein Studienfreund von mir und der Firmenchef von Cassiopeia Acoustic, der in Korea einen hervorragenden Ruf als Lautsprecherentwickler genießt.“

Ich nahm mir die beiliegende Produktbeschreibung vor, die über die koreanischen Multimedia/HiFi-Lautsprechern Folgendes verriet:

  • Aktivboxen mit jeweils zwanzig Watt Class-D-Verstärkung pro Kanal
  • Bestückung mit sechs Zentimeter Aluminium-Breitbändern
  • Schnittstellen: anlog sowie digital (USB, optisch)
  • eine kreditkartengroße Fernbedienung und ein 19V/3A DC Adapter sind inklusive
  • Soft-Touch-Bedienpanel an einer Box
  • Frequenzgang von 70Hz bis 20kHz
  • jeweils 90 x 100 x 170mm (B x T x H) Größe und 700 Gramm Gewicht/Stück

Tja, dies war also nicht die mit 14cm-Treibern bewehrte, tiefbassentzerrte Box meiner Träume beziehungsweise aus dem „Dream Component“ Artikel, welche ja zudem mit Batteriebetrieb, einer selbst für Heimkinozwecke zuträglichen Pegelfestigkeit und soliden 30Hz Tiefgang aufwarten sollte. Aber wie dem auch sei: Der schnell bei einem australischen Händler (deutscher Vertrieb: www.reson.de, die fairaudio Redaktion) gegoogelte Preis der Piccolo ließ diese Abstriche zweifelsohne nicht gerade tragisch erscheinen ...

Okay, neugierig geworden - vielleicht sollte das Ganze ja tatsächlich eine recht brauchbare und bequeme innosound piccoloDesktop-Lösung abgeben, preiswert schienen die Piccolo Boxen in jedem Fall. Klar, eine Frequenzunterkante von 70Hz steht nicht gerade im Verdacht, vollendet für musikalische Befriedigung zu sorgen. Und die Abwesenheit jeglicher Ausgänge (kein Line-Out, kein Speaker-Out) bedeutet darüber hinaus, dass keine Chance zum Anschluss meines Glow Audio Subs besteht, welcher eigentlich eine ideale Ergänzung darstellen sollte. Aber als Einsteiger-Lösung könnte es eventuell reichen, wenn die Piccolo Lautsprecher im Hörraum zumindest das halten würden, was sie auf dem Papier versprechen.

Dass Innoswell seine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten ausgegliedert hat, wie der Webauftritt verrät, kümmerte mich nicht – letztendlich wird es der avisierten Klientel in erster Linie um ein entsprechendes Preis/Leistungs-Verhältnis und eine gewisse lifestylige Aufmachung gehen. Und sind die Piccolo denn nun cool genug, um so richtig hip zu werden? Entpuppen sie sich wohlmöglich als richtig heiße Teile? Schaffen sie es gar, soviel Bass hinzumogeln, dass sie als „fett“ durchgehen? Ähem, ich schraubte meine gewöhnlich doch recht hohen Erwartungen etwas herunter und war zumindest gespannt, was mich aus der modernen koreanischen HiFi-Welt diesmal erwarten würde – nach entsprechenden Berichten über Emillé Labs, April Music, Calyx und  Style Audio sollten als nächstes die Piccolo Lautsprecher an der Reihe sein ...

 

 

 

Im Test:

Aktiv-Lautsprecher:
iNNoSound Piccolo

UVP: 300 EUR


Deutscher Vertrieb:
reson audio gmbh

Web: www.reson.de

eMail: reson@reson.de

Telefon: 07753-62 43 35


 

Equipment:

Quelle:
PC mit Windows XP, MacBook Pro, April Music Stello CDT100/DA100 Signature

Vor-/Vollverstärker:
Peachtree Audio Noca

Lautsprecher:
Era Design 5 Sat, Glow Audio Sub One

Kabel:
Zu Varial, AntiCables, Entreq USB

Stromaufbereitung:
Furutech e-TP80

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

becircende frauenstimmen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kurz & knapp

 

 

 

 

 

 

 

no sub ...

 

 

 

 

 

 

 

... and no dream componet?