Dynaudio Xeo
fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

 

 

 

"historie kompakt: non-pofit-idee avanciert zum kult "

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"frauenheld ..."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"solide & ergonomisch"

 

 

 

 

"wo sind die löcher?"

 

 

 

 

 

Tradition

Die Gründung von Spendor liegt gut 40 Jahre zurück. Aus den Vornamen der Gründer - Spencer and Dorothy Hughes - leitet sich übrigens der Firmenname ab. Interessant ist, dass Spendor aus einem reinen Non-Commercial-Projektes geboren wurde - sicherlich auch ein Mosaiksteinchen im Kult um Spendor. Das erste Resultat daraus zeigte sich damals in Form der BC1 (Bextrene Cone) - diese wurde mehr oder weniger nebenberuflich bei den Hughes zu Hause konstruiert. Hauptberuflich arbeitete Spencer Hughes zu diesem Zeitpunkt aber in der Lautsprecherentwicklungsabteilung der BBC und zeichnete sich verantwortlich für den Einsatz von neuartigen Kunststoffmembranen aus Bextrene - als Ersatz für Papier. Das Membranmaterial Bextrene wurde von Spencer Hughes im Rahmen des LS5/5-Entwicklungsprojektes der BBC Ende der 60iger Jahre eingesetzt. spendor typenschildschildDie später folgende, nach strengen BBC-Vorgaben und für professionelle Studioanwendungen gefertigte LS3/5a ging dann ab 1982 nicht nur unter der Lizenznehmerschaft von Spendor in Serie - die BBC autorisierte insgesamt 9 Hersteller, so u.a. KEF, Rogers und Harbeth. Im Jahr 1998 entwickelte Spendor einen eigenen homopolymeren Tiefmitteltontreiber, der den bekannten KEF B110 mit Bextrenemembran ablöste: Es entstand die S3/5 - ohne spezielle BBC-Auflagen. Seit Anfang 2001 ist Spendor im Besitz von Philip Swift - dem Gründer der mittlerweile unter den Fittichen der IAG stehenden Marke audiolab.

Wer Spaß an einem früheren Test hat:
www.stereophile.com/budgetcomponents/361/index.html

Zur Moderne

"Oh, was kosten die denn?" war die erste Frage meiner Freundin, als sie die Spendor S3/5 das erste Mal eher zufällig in Augenschein nahm. spendor s3/5Ja, eigentlich klassisch unspektakulär designed, wecken diese Boxen doch anscheinend auch bei Frauen einen gewissen "will-ich-haben"-Effekt - auch wenn fairaudio dazu keine repräsentative Studie angestellt hat. Verständlich: Die Proportionen stimmen einfach - das Verhältnis der Kantenlängen (305 x 165 x190mm). Zudem ist die Verarbeitung der 4,6kg wiegenden Box tadellos. Die Chassis sind vorbildlich sauber in die Schallwand eingelassen. Das Spendor-Firmenschild unterhalb des Bassmitteltontreibers sorgt zusätzlich für eine besondere und gleichsam dezente Note.

spendor firmenschild

Die hochwertige Furnierung - bei unserem Modell in Kirsche - unterstreicht den wertigen Eindruck. Interessant dazu ist: Spendor will in den 80iger Jahren herausgefunden haben, dass die Wahl des Furnieres (die Holzart) signifikanten Einfluss auf das Resonanzverhalten und somit das Klangergebnis ausüben kann.

Legt man unseren Probanten vorsichtig auf den "Bauch" kommt rückseitig ein hochwertiges Bi-Wiring-Anschlussfeld zum Vorschein. Leider keine Selbstverständlichkeit: Die vergoldeten Anschlüsse sitzen fest und sind ausreichend voneinander entfernt angeordnet. Dass fairaudio die mitgelieferte Blechbrücken bereits vor dem Erklingen der ersten Note gegen "ordentliche Kabel" getauscht hat, versteht sich von alleine.

Sie haben dicke Strippen zu Hause und dazu auch noch die passenden Oberarme mit reichlich "Schmackes" dahinter? Kein Problem ...

anschlussfeld spendor s3/5

Wenn Sie sich jetzt fragen: "Wo sind denn die Löcher?" und damit eventuelle Bassreflexöffnungen meinen - die Spendor S3/5 ist ein geschlossenes Zwei-Wege-System, was gemeinhin zwar eine reduzierte untere Grenzfrequenz, aber auch ein besseres Impulsverhalten zur Folge haben kann. Der Wirkungsgrad beträgt 84dB bei 1W in 1m Entfernung.

6moons
Kef Blade
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Zurück zur Vorderseite: Als Tiefmitteltöner (siehe Konuslautsprecher) werkelt die bereits erwähnte Eigenproduktion mit Homopolymermembran und 14cm Gesamtdurchmesser. Erst recht weit oben, nämlich bei ungefähr 4,5kHz, setzt die 20mm Vifa-Seidenkalotte ein - ferrofluidgekühlt. Schaut man sich die inneren Werte an, kommen Polyester-Kondensatoren und Eisenpuderkernspulen zum Vorschein. Noch kostspieligere Polypropylenkondensatoren und eine hochwertigere Innenverkabelung bleiben der etwa 300 EUR teureren SE-Variante vorbehalten.