Quadral Aurum
fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

 

 

omas äpfel ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

resümee ...

Doch. Die unteren Frequenzgefilde kommen nicht eben gerade knackig rüber, wie die Äpfel aus Omas Garten - ob Bassdrum, Akustikbass oder tief wabernder Sequenzer: Für Fundament sorgt der C.E.C. TL51XR allemal - andere Player dieser Preisklasse zaubern aber mehr realistischen "Punch", mehr Kontur und mehr Strahlkraft in den Bassbereich. Dramatisch ist das nicht - ausgesprochene Rhythmusfanatiker und Freunde aggressiver Attacke sollten sich das aber vorher einmal genauer anhören.

Fazit

Der C.E.C. TL51XR ...

  • wirkt mechanisch außergewöhnlich aufwendig.
  • glänzt durch Abwesenheit jeglicher digitaler Härten im Klangbild.
  • zeichnet sich durch eine ungemein gelassene, sonore Wiedergabe aus.
  • leuchtet im Mittel- bzw. Hochtonbereich einzelne Töne sorgsam bis in den letzten Winkel aus.
  • neigt in keiner Weise zur analytischen Schärfe - im Gegenteil: Sein Facettenreichtum lässt Musik im besonderen Maße organisch wirken.
  • besticht durch seine homogene, geschlossene und wirklichkeitsnahe Raumabbildung.
  • besitzt ein kräftiges Tieftonfundament, welches allerdings durchaus ein wenig knackiger bzw. anspringender sein könnte.  

 

BMC Audio
Blumenhofer Acoustics
Ascendo
Kef T-Serie

 

Kurzum: Der C.E.C. TL51XR liefert, was die mittleren und hohen Frequenzen betrifft, ein in dieser Preisklasse selten gehörtes Maß an Authentizität und faszinierender Feinausleuchtung - wirklich außergewöhnlich. Trotz Detailverliebtheit ist dem Japaner digitale Pseudo-Analytik fremd. Lediglich ein wenig zusätzliche Definiertheit im Bass stünde ihm ganz gut. Obwohl - gewisse Rundungen besitzen für manchen ja auch ihren Charme ...