
im März 2009
Seit der letzten Award-Verleihung ist mittlerweile einiges an Zeit verstrichen – und eine nicht gerade geringe Anzahl an interessanten HiFi-Komponenten bei uns zu Gast gewesen. Im Grunde geht es uns dabei wie den meisten HiFi-Enthusiasten: Auch wir sind permanent auf der Pirsch nach ganz „besonderen“ Komponenten. Nach Komponenten, die es einem persönlich besonders antun ...
In unregelmäßigen Abständen - nämlich abhängig vom „Beuteertrag“ unserer Pirsch - würdigen wir solche Produkte mit dem fairaudio's favourite Award. Damit wollen wir aber nun keineswegs einer persönlichen Gigantomanie frönen. Vielmehr sollen Preis/Leistungs-Überlegungen eine entscheidende Rolle spielen. Denn so sehr uns das absolut Machbare fasziniert - die wahre Kunst scheint es zu sein, HiFi-Produkten auch dann „musikalisches Talent“ in die Wiege zu legen, wenn nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen.
Seit der Preisverleihung im August 2008 sind jedenfalls einige Produkte auf unserer Liste gelandet, die durchaus zur bezahlbaren Kategorie gezählt werden dürfen und gleichwohl in der Lage sind, klanglich sehr viel Freude zu bereiten. Doch schauen Sie selbst:
fairaudio's favorite Award - März 2009:
CD-Player
HIFIAkademie cdPlayer: Klanglich betrachtet, fasziniert dieser CD-Spieler durch seine exzellente räumliche Darstellung und seine hohe Auflösung - bei einem gleichzeitig eher sportiv-schlank gehaltenen Grundtonbereich. Doch aufgrund des internen DSP-Moduls sind auch andere Klangabstimmungen möglich - sogar manche Raumeffekte können hierüber kompensiert werden. Ebenso außergewöhnlich ist es, dass gleich vier Digitaleingänge bereitgestellt werden, wodurch der HIFIAkademie-Player als DA-Wandler nutzbar wird. Einer mit regelbarer Lautstärke versteht sich, so dass man ihn auch als "Vorstufe für Digitalquellen" bezeichnen könnte ...
Preis: 1.785 Euro | Test März 2009 |
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Yamaha CD-S700: Moderater Preis, umfangreiche Ausstattung, vorbildliche Verarbeitungsqualität und – last but not least – eine erstaunlich reife Klangperformance. Dabei gehen ein eher straffes, rhythmisches, transparentes sowie bühnentechnisch authentisch strukturiertes Klangbild Hand in Hand bei diesem Player. Eine Komponente, die selbst der in vierstelligen Preisgefilden beheimateten Konkurrenz auf Augenhöhe zu begegnen vermag.
Preis: 479 Euro | Test März 2009 | zum
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Computer & Co
Wadia 170iTransport & Apple iPod: Laufwerkseinheit und Wandlersektion nicht in einem einzelnen Gerät unterzubringen, sondern mittels zweier eigenständiger Komponenten zu realisieren, war ja, wenn’s um hochwertigste CD-Wiedergabe ging, durchaus mal angesagt. Eine Neuinterpretation des Themas Laufwerkseinheit – nur freilich ohne CDs - bietet das vergleichsweise günstig gepreiste, kompakte Gespann aus Wadia Dockingstation und iPod-Porti. Klanglich kommt man mit diesem „Laufwerk“ sehr, sehr weit. Wie weit genau? Nun, dies wird wohl in erster Linie der angeklemmte D/A-Wandler bestimmen.
Preis: 459 Euro | Test November 2008 | zum Testbericht ...
Lautsprecher
Ascendo C8 Renaissance: Ein echter Vollbereichslautsprecher, der zudem als absolut pegelfest gelten darf - und das trotz humaner Größe. Doch das eigentlich Entscheidende ist, wie immer, die Klangperformance: Die Bühnendarstellung geht dabei als ganz großes Kino durch, denn nur sehr selten werden so tiefe Einblicke gewährt; zudem zeigt sich die Ascendo C8 tonal perfekt austariert und reicht - in ausnehmend kontrollierter Art und Weise - sehr tief hinunter. In der Summe der Eigenschaften ein im wahren Sinne des Wortes sehr preiswerter Wandler.
Preis: 5.800 Euro | Test September 2008 | zum
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Audium Comp 5: Hier musiziert ein recht kleiner Breitbänder zusammen mit einem ovalen Tieftöner – und das tonal sehr stimmig, räumlich transparent und großzügig dimensioniert sowie rhythmisch auf den Punkt gebracht. Ein sehr involvierendes Klangbild ohne Allüren - Langzeittauglichkeit und Spaß müssen sich keineswegs ausschließen, wie uns die Audium Comp 5 beweist. Dass sie dabei moderate Abmessungen aufweist und auch ziemlich hübsch anzuschauen ist, sollte ebenso kein Nachteil sein ...
Preis: 2.000 Euro | Test Februar 2009 | zum
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Elac FS 67: Nein, kein aufmerksamkeitsheischender Draufgänger, wie in dieser Preisklasse nicht unüblich, sondern ein kultivierter und langzeittauglicher Vertreter seiner Zunft ist dieser schlicht, aber tadellos verarbeitete Standlautsprecher. Dafür sorgen auch ein bestens integrierter Hochtonbereich sowie ein vergleichsweise tief hinunterreichender Bass, der – moderate Pegel vorausgesetzt – zudem anstandslos sauber zeichnet. Auf eine authentische Bühnenabbildung muss der geneigte Hörer ebenso wenig verzichten.
Preis: 598 Euro | Test August 2008 | zum Testbericht ...
Vollverstärker & Vorstufe
PRE KingRex: Klein. Schwarz. Und puristisch: Ganze zwei Eingänge hat’s an diesem Mini. Der sich klanglich dafür aber als ganz Großer entpuppt. Und dies in einer recht charmanten Art und Weise: Warm, erdig und, ja, irgendwie angenehm organisch tönt dieser Winzling nämlich. Rhythmusgefühl beziehungsweise der Sinn fürs richtige Timing bleiben dabei aber keinesfalls auf der Strecke. Respekt!
Preis: 350 Euro | Test September 2008 | zum
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Trends Audio TA-10.1: Okay, ein paar Dinge wollen schon beachtet werden, sollten Sie sich für diesen Verstärker-Zwerg entscheiden: Man kann nur eine Quelle an den Trends-Amp anschließen und er bietet lediglich eine Handvoll Watt - wirkungsgradstarke Lautsprecher schaden also bestimmt nicht. Beachtet man dies, dann spielt er allerdings ungemein luftig auf, erfreut durch seinen schnellen und federnden Bass und sein Rhythmusgefühl - eine sehr erstaunliche kleine Kiste, die nur fürs Büro eigentlich viel zu schade ist ...
Preis: 198 Euro | Test Februar 2009 | zum Testbericht ...
Equipment:
Quelle:
Audiomeca Obsession II
Creek Destiny
Verstärker:
Accuphase E-212
Classic 6.6
Creek A 50i
Lua 4040C
Lautsprecher:
Thiel CS 2.4
ZU Druid mk4
Sehring 703 SE
Spendor S3/5
Sonics Argenta
Kabel:
NF: Straight Wire Virtuoso, Zaolla Reinsilber NF
LS: Ortofon SPK 500, Straight Wire Rhapsody, HMS Al Cinema
unsere
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