Nachgehört
 
15. März 2017 / Herr Max F.
 

Hallo liebes Fair-Audio Team! 

Ich habe vor geraumer Zeit den NuForce HA-200 Test bei ihnen gelesen, schlussendlich habe ich das Gerät vor einer Woche erworben. Nach ca. 8 Stunden hören kann ich ihren Test zu 100% bestätigen. Vom Mitteltonbereich und den Höhen und Auflösung bis hin zum Bassbereich. Da ich ein Bass-Liebhaber bin, betreibe den Verstärker mit einem Beyerdynamics Custom One Pro Studio, welcher ja eine Basskontrolle mithilfe von Verstellreglern besitzt, dieser Sorgt mit dem Verstärker für einen kontrollierten und dynamischen Bass-Bereich

Ich höre hauptsächlich auf meinen Kopfhörern (ca. 6-7 Stunden die Woche, wenn es gut Geht), habe jedoch noch eine Anlage im Wohnzimmer stehen, welche man als Vintage-Modern-Hybrid bezeichnen kann. Ich spiele mit einer Kombi aus Technics SBX 700A Boxen und einem Yamaha Verstärker, welchen ich hoffentlich bald durch die Hifi-Akademie P6 und PreAmp ersetzen kann. Ihr Test hat mich dazu ebenso inspiriert.

Ich bedanke mich vielmals für ihre Artikel, welche ich immer gerne lese!

Grüße
Max F.

 
Gut aufgestellt
 
13. März 2017 / Herr P. Maas
 

Hallo! Bzgl. Geräteaufstellung (siehe Test Teufel Mediadeck, die Red.) habe ich eigentlich sehr gute Erfahrungen mit Hutmuttern (Größe: M20, etc. ) gemacht, Material Messing. Man bekommt sie im Baumarkt. Bzw. habe ich mein Rack mit 3cm dicken Schieferplatten bestückt, welche auf den Holzböden zu liegen kommen. Darauf stehen dann die Geräte auf den Hutmuttern, durch ihre Form sind sie ja fast wie Spikes zu nutzen. Meine Erfahrungen mit SSC Pucks und Basen bzw. weicher Abkopplung sind negativ. Das Klangbild verlor an Kraft und Kontur. Genau dieses gewinnt es, auch im Vergleich zu den normalen Gerätefüßen. Schiefer gibt`s beim Steinmetz oder im Netz.

Mit freundlichem Gruß!
P. Maas

Hallo Herr Maas,

danke für Ihren kurzen Erfahrungsbericht. Mit Hutmuttern habe ich noch nicht experimentiert - kann mir aber vorstellen, dass das Ergebnis recht stark von der Art der Stellfläche/Geräte abhängig sein wird. Die im Test erwähnten Audioplan-Lösungen sind in dieser Hinsicht auf jeden Fall sehr gute Allrounder. Schieferplatten vom Steinmetz hatte ich versuchsweise - auch mit verschiedenen Fußlösungen - mal unter meine Elektronik gebracht: Der Sound wurde matschiger und verlor merklich an Timing/Dynamik, wenngleich ich glaube, dass Schiefer ein gutes Ausgangsmaterial sein kann, wenn man es - was ja auch einige Hersteller tun - noch weiter bearbeitet bzw. mit weiteren Lösungen oder Materialien kombiniert.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Getrennt oder gemeinsam?
 
1. März 2017 / Herr Andreas Hartwig
 

Hallo Herr Hakopians,

im Testbericht (Nordost-Zubehör, die Red.) schrieben Sie:

"In meinem Hörraum gibt es überdies drei direkt aus dem Verteilerkasten abzweigende geschirmte Leitungen, die sich auf einen digitalen Zweig, einen für Analogequipment und Vorverstärker und - mit doppeltem Querschnitt - einen für die Leistungsverstärker aufteilen."

Frage: Wie verhält es sich (bei Ihnen) mit der "Erdung" bzw. Ableitungen von Spannungsdifferenzen der Geräte über die (sicherlich geerdeten) 3 Stromkreise? Die Potentialausgleichströme müssten doch so über die NF-Kabel fließen, oder? Ist da ein gemeinsamer Erdungspunkt nicht sinnvoller? Ich habe auch mehrere Steckdose für HiFi direkt vom Wohnungssicherungskasten: eine für "analog" und eine für "digital". Ich habe für NF-Kabel nur Cinch-Kabel im Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Hartwig

Sehr geehrter Herr Hartwig,

da haben Sie den Bericht tatsächlich sehr genau studiert und eine mögliche Schwachstelle in meiner heimischen Installation erkannt. Im Falle getrennter, an drei unterschiedlichen Phasen angeschlossener Stromleitungen für bestimmte Anwendungsbereiche innerhalb einer HiFi-Kette hat man es nicht nur vermehrt mit durch Potenzialunterschiede zwischen den Komponenten verursachten Differenzspannungsstörungen zu tun, sondern, da nun bereits an jeder Phase unterschiedliche Störungen des Netzstroms vorliegen können, mit komplett unterschiedlichen Störspektren zu kämpfen, während gleichzeitig die zusätzlichen Meter bis zum Hauszähler in die differenzspannungsbildende Leitungslänge einbezogen werden müssen. Darüber hinaus begünstigen die langen Leitungswege weitere Störungen (Thema HF-Einstreuungen, Elektrosmog).

In der Theorie scheint es also tatsächlich sinnvoll zu sein, eine HiFi-Anlage über lediglich eine Steckdose und folglich eine Netzleiste mit Strom zu versorgen.

Meine eigenen Versuche in dieser Richtung haben allerdings bislang keinen eindeutig hörbaren Vorteil für die eine oder andere Lösung ergeben, so dass ich vermute, dass bei komplexeren Aufbauten durchaus noch andere Aspekte den Klang beeinflussen dürften.

In letzter Zeit sind mir zunehmend Lösungsansätze aufgefallen, unter anderem von Nordost, Entreq oder Vortex , die sich mit der Verbesserung der Masseableitung, zum Beispiel über einen gemeinsamen Massepunkt beschäftigen. Auch die zusätzliche Erdung (die Schutzleiter der Netzkabel dürfen selbstverständlich nicht angetastet werden) über einen Erdungsspieß im Garten wurde schon gesehen.

Die diversen theoretischen Überlegungen müssen sich schlussendlich  in der Praxis beweisen und wie so oft kann ein wenig „Ausprobieren“ auch in diesem Zusammenhang sicher nicht schaden.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Hakopians

 
Technik & Magie
 
24. Februar 2017 / Herr Klaus Riebel
 

Sehr geehrtes fairaudio-Team,

herzlich willkommen im Voodoo-Land! (Bezieht sich auf den Test Nordost-Zubehör, die Red.) Es ist gut, daß die Meinungsvielfalt in einem Internet-Magazin hin und wieder auch von naturwissenschaftlichen Kenntnissen nahezu ungetrübte Mitarbeiter zu Wort kommen läßt. Der offenbar mangels Wissen um elementare Zusammenhänge der Physik verfaßte Artikel über die geheimnisvollen Wirkkräfte von sündhaft teurem "Zubehör", zieht alle Register bekannter Woodoo-Worthülsen, wie "Der Vertrieb hält sich mit Erlärungen bedeckt, es wird nicht plausibilisiert, etc. Aber,... es wirkt natürlich...!"

Bei der Marketingabteilung von Nordost dürfte der Beitrag sicher wahre Ströme von Freudentränen ausgelöst haben. Anzeigen in diesem Umfang geschaltet wären die Firma beträchtlich teurer gekommen.

Ich halte mich dann doch lieber an seröse, mit Sachverstand geschriebene Auditierungen, die bei fairaudio, Gott sei Dank, die überwiegende Mehrheit darstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Riebel

Sehr geehrter Herr Riebel,

jeder für einen Bericht verantwortliche Redakteur ist sich natürlich bewusst, dass Tests von Zubehör, dessen Funktionsweise sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, durchaus kontroverse Diskussion auslösen können, insofern freue ich mich über Ihre, wenn auch kritischen Anmerkungen.

Es hat sich gezeigt, dass bestimmte Felder der Physik inzwischen nicht mehr in klassische Schablonen passen und schon gar nicht allein mit elementaren Grundkenntnissen erfassbar sind. Dennoch stehen die hieraus abgeleiteten Anwendungen auch für HiFi-Zwecke in der Regel weiter fest auf dem Boden der Physik, selbst wenn manchmal die Geheimnistuerei einiger Hersteller etwas anderes vermuten lässt.

Im Falle der getesteten Geräte sind tatsächlich keine „geheimnisvollen Wirkkräfte“ am Werk, sondern die Ergebnisse ganz normaler Forschungsarbeit, wie ich mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, nachdem mir die Wirkungsweise einiger QRT-Produkte letztlich doch noch offenbart wurde. Allerdings geschah das erst nach Veröffentlichung des Testberichts und natürlich wird man in solchen Fällen gebeten, nichts allzu Offenherziges ins Netz zu stellen. Wofür ich im Übrigen großes Verständnis aufbringen kann, auch wenn die Information unserer Leser die vorrangige Aufgabe bleibt.
 
Für diesen Zweck kommt den Klangbeschreibungen trotz aller Subjektivität eine besondere Rolle zu, können sie im besten Fall doch Interessenten veranlassen, sich ein getestetes Gerät selber anzuhören, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.

Die tatsächlich etwas blumiger als sonst ausgefallenen Beschreibungen erschienen mir sinnvoll, weil sich viele der gewonnnen Höreindrücke nicht so ohne weiteres in die von fairaudio üblicherweise genutzte Nomenklatur einordnen ließen, da sie zu einem überwiegenden Teil eben nicht auf Änderungen der Tonalität beruhten.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Hakopians

 
Noch ein Geschoss
 
8. Februar 2017 / Herr Karl-Heinz Bornhoefft
 

Sehr geehrter Herr Zoporowski,

zu Ihrem Bericht über den Transrotor "Jupiter" habe ich folgende Anmerkung. Den in dem Bericht aufgeführten Vergleich, FIAT 500 mit 300 PS, muss ich somit kommentieren, da es tatsächlich einen Fiat 500 mit, wenn ich mich recht erinnere, 600 PS gibt. Überprüfen können Sie es, wenn Sie bei Vox nach der entsprechenden Grip-Sendung fragen. Ansonsten alles im grünen Bereich.

Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Bornhoefft

Lieber Herr Bornhoefft,

auch, wenn ich neben meiner Tätigkeit als HiFi-Journalist seit vielen Jahren beruflich in der Oldtimerszene aktiv bin: Dieses Geschoss kannte ich bisher nicht! Danke für den interessanten Hinweis. Ich hoffe aber dennoch, dass einigermaßen klar wurde, wohin ich mit meinem - zugegeben jetzt widerlegten - Vergleich wollte ... (-:

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Geschoss?
 
6. Februar 2017 / Herr Bernhard Ritter
 

Hallo liebes fairaudio-Team,

bin auch ein begeisterter Leser eurer Hifi-Seiten. Ich finde, dass ihr eine schöne Aufteilung habt mit euren Hifi-Hardware-Tests und den liebevoll geschriebenen Musikrezensionen von Frau V. Szirmai.

Wie lautet doch euer Motto: klare worte. guter ton. Dem kann ich mich nur ganz anschließen - weiter so!!!

Auch ich habe zu dem aktuellen Test über die JaWil Ragnarök 2 noch einige Fragen.

Diesen Test habe ich, Herr Werner, schon seid Tagen auf eurer Startseite herbeigesehnt und der Lautsprecher ist auch wirklich gut beschrieben. Doch „leider“ habe ich mich da, wie vielleicht andere auch, vom Bild etwas täuschen lassen. Bei einem hyperbolischen Horn und einem 15-Zoll-Woofer dachte ich zuerst an ein wahnsinniges Geschoss. Irgendwie habe ich den Bass-Dipol überlesen. ;-)

Jetzt wollte ich mal nachfragen, ob Sie den schönen Lautsprecher auch mit einer feinen 30 Watt Jadis Röhre empfehlen können? Beziehungsweise handelt es sich bei der Ragnarök 2 eher um einen „Rocker“ (Schmitts Katze) mit audiophilen Tugenden oder doch mehr um einen gesitteten Gentleman. Kann der Dipolbass die „Wände“ wackeln lassen (im Rahmen seiner Dipol-Möglichkeiten; es ist keine Bassreflex). Geht die Musik nach vorne; springt Sie einem an (Live-Feeling)?

Zweitens würde ich gerne wissen, wie Sie Herr Werner und/oder Herr Bruß den HiFiAkademie P6 Verstärker an so einer Box sehen. Dieser ist meines Erachtens doch ein „best buy for the bags“ bei dem Preis für 900 Euro? Käme dieser als Class-D Verstärker dem Horn entgegen oder sehen Sie reine Transistoren da im Vorteil?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Mit besten Grüßen
Bernhard Ritter

Hallo Herr Ritter,

auch wenn ich die konkreten Paarungen mit Jadis und HiFiAkademie nicht gehört habe, so fällt mir doch kein Grund ein, warum mit diesen Verstärkern die Rechnung nicht aufgehen sollte. Leistungsseitig dürfte es allemal reichen – ob es aber richtig „funkt“, das muss man dann natürlich selbst ausprobieren ...

Das Prädikat „wahnsinniges Geschoss“ passt durchaus zur Ragnarök 2, im positiven Sinne, und der Bassdipol ändert daran nichts, eher im Gegenteil. Wände wackeln lassen geht definitiv. Ja: Die Musik kommt nach vorne – und wenn Sie mich fragen, schließen sich hier „Rocker“ und „Gentleman“ gar nicht aus. Das ist ja das Schöne.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Nachgehört
 
01. Februar 2017 / Martin K.
 

Hallo Jörg,

mit Begeisterung lese ich Deine Tests auf fairaudio.de. Die sind klasse geschrieben ohne viel Geschwurbel. Und sie haben mir schon so manchen Fehlkauf erspart. Chappeau! In einem Deiner letzten Tests hast Du die Quadral Chromium 8 beschrieben. Und alles, was du dazu verfasst hast, kann ich voll und ganz bestätigen. Ich bin demletzt durch Zufall auf diese LS gestossen. Ich war beim Händler meines Vertrauens, um mir Alternativen zu meinen Martin Logan Electromotion ESL anzuhören. Die MLs sind traumhaft ... sofern man sitzt und sich im sehr engen Sweetspot befindet. Außerhalb dieses kleinen himmlischen Bereiches ist es gelinde ausgedrückt eher suboptimal. Aber egal ... zum Test standen da andere namhafte Lautsprecher. So, also nacheinander die Probanden ausgerichtet, angestöpselt und spielen lassen. Ich habe ja den ML-Klang im Ohr (Bühne, Plastizität,...) ... das war alles irgendwie NIX. Dann meinte der Händler am Ende unserer Session, ob er mir mal die Chromium 8 anschliessen darf.

Alter Schwede ... in dieser Preisklasse und auch einiges darüber habe ich bisher nichts besseres gehört. Leichte Analytik, aber ohne jemals zu nerven. Keine aufgesetzten Hochton Effekte. Dafür eher auf der seidig, tendenziell warmen Seite, sonorer Grundton und eine Basswiedergabe, die ich den schmalen Lautsprecherchen niemals zugetraut hätte. Tief und mit Punch. Wir haben danach auch noch die Quadral Aurum gehört. Tonal auf der gleichen Seite. Noch etwas mehr Fundament, noch etwas offener. Aber Welten Unterschied waren das nicht. Eher Kleinigkeiten... ich war bzgl. der Chromium 8 wirklich sehr überrascht.

Jetzt stellt sich mir jedoch die Frage des passenden Amps: Seidige Höhren, ohne jedoch ins Weiche abzudriften (aber halt kein nervender Hochtonbereich), Bass konturiert und knackig. Wäre echt klasse, wenn Du mir bei der Entscheidungsfindung etwas behilflich sein könntest.

LG Martin  

Hallo Martin,

danke für Deine positiven Worte, bei denen ich nach den ersten drei Sätzen sofort jubelnd die Arme hochgerissen habe, um sie dann gleich wieder schlaff auf den Schreibtisch fallen zu lassen. Gebührt Dein nettes Feedback doch dem Kollegen Michael Bruß, der sich seinerzeit mit den Chromium 8 beschäftige. Seine aus dem Bauch heraus mir gegenüber geäußerte subjektive Probehörempfehlung (keine Kaufempfehlung) lautet, gerade mit Blick auf die Anforderung "Seidige Höhren, ohne jedoch ins Weiche abzudriften", Norma Audio HS-IPA1. Aber Du findet sicherlich in unserem Testarchiv weitere interessante Kandidaten, die Deinen Anforderungen genügen und womöglich von anderen Testautoren eine Hörempfehlung bekämen.

LG
Jörg

 
Zu stark?
 
26. Januar 2017 / Herr Jens Blass
 

Hallo Herr Werner,

ich habe eine Frage zu Ihrem Testbericht Ragnarök 2. Denken Sie das der LS auch mit stärkeren Transistoren, in meinem Fall Musical Fidelity M6 i, harmonieren würde?

LG
Jens Blass

Hallo Herr Blass,

ja, das harmoniert bestimmt – ich selbst habe unter anderem die Musical-Fidelity-M8-Monos (2 x 700 Watt) an der JaWil spielen lassen, und das klappte hervorragend! Da kann ich mir kaum vorstellen, warum ein M6 nicht zur Ragnarök 2 passen sollte.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Zu wenig Musik?
 
18. Januar 2017 / Stefan R.
 

Liebes fairaudio-Team,

ich möchte die Erfahrungen eines nicht sehr erfahrenen (was viele unterschiedliche Geräte angeht) noch technisch versierten (wie ein Gerät aufgebaut ist, ist mir völlig egal - es soll so klingen, wie ich möchte) Musikhörers mit einer Frage und - abhängig von der Antwort - evtl. auch einer Anregung verbinden.

Vor einigen Jahren habe ich einen wunderbaren Vollbereichs-Elektrostaten von Capaciti erstanden, dessen Detail-Wiedergabe mich in seinen Bann gezogen hatte. Nun habe ich nach ausführlicher akustischer Verbesserung meines Wohnraums (Profis) entschieden, die Wiedergabekette vor den Capaciti zu verbessern. Trotz Raumverbesserung wummern die Bässe unkontrolliert an meinem mickrigen Vincent-Hybridverstärker, der mich lange beglückt hatte. Also wurde ein Fachmann hinzugezogen, der einen Trinnov und einen dicken Class-D Verstärker mitbrachte. Fazit: So einen kalten, metallischen Klang möchte ich nicht! Rat : Röhren-Vorstufe und Class-D Endstufe, die den Elektrostaten an ganz enger Leine führt.

Nun war mein Plan, die letzte Investition meines Lebens zu in Musik zu tätigen, dann aber auch richtig. Die Lautsprecher waren gesetzt und ich kontaktierte einen der renommiertesten (und teuersten) Röhrenspezialisten, der auch zufällig noch fast ein Nachbar ist. Nun steht hier eine Röhren-Kette aus DAC, Vorstufe und 300-W-Monoblöcken zur Ansicht, die sicher ihresgleichen sucht. Und dennoch war ich nicht glücklich, alles klingt, als sei eine Wolldecke darübergelegt, die obersten Höhen und die Spritzigkeit fehlt, auch wenn die Timbres und die Mitteltonfeinheiten sensationell sind. Also einen Bekannten angerufen, der mit seiner Nagra-Vorstufe als Austausch für den Röhren-Pre vorbeikam. Mehr Höhen aber kaum noch Timbre.

Er brachte mich aber auf den Trichter: Die Elektrostaten können kleine Kombos mit Zupfinstrumenten und Vocals so traumhaft wiedergeben, aber diese Musik höre ich nicht. Sobald es richtig los geht (Led Zeppelin, sogar bei Doors) kommt nur noch Matsche, die Vocals verschwinden zwischen den Instrumenten, alles hört sich an wie MP3.

Nun meine Frage : Obwohl ich viele der von Euch verwendeten Songs nicht kenne, habe ich von der Beschreibung her den Eindruck, dass es sich auch eher um kleine Kombos und gezupfte Musik handelt. Liege ich damit falsch? Falls nicht, warum ist das so? Ist das wirklich Euer tagtäglicher Geschmack oder ist es vielmehr ein Feld, auf dem sich High-End-Komponenten besonders auszeichnen können? Welchen Empfehlungen folge ich, wenn ich gerne 70er-Jahre Rock, Bootlegs, Massive Attack oder gar Reggae höre und dort gute Ergebnisse erwarte? Welchen Empfehlungen folge ich, wenn ich gern lauter höre und dennoch nicht möchte, dass sich die Gewichtungen zwischen den Frequenzen verschieben (Höhen gehen zugunsten des Mitteltonbereichs zurück) wie jetzt bei meinen Elektrostaten? Wie finde ich die richtigen Lautsprecher?

Ich würde mich sehr freuen - und hier sind wir bei der Anregung - wenn Ihr ein möglichst breites Musikspektrum testen und auch deutlich machen könntet, wie sich Komponenten in den einzelnen Bereichen und Lautstärken schlagen. Die Beschreibung von Klang ist ja ohnehin so, als würden sich Blinde gegenseitig über Farben aufklären - eine bessere Einordnung wäre hier sehr hilfreich!

Herzlichen Dank für Euer Durchhalten beim Lesen dieses Textes und : Dass ich Euch schreibe, ist ein Kompliment für Euch, ansonsten tue ich so etwas nicht ;)

Stefan R.

Hallo Stefan,

in der Tat dürfte das Problem darin liegen, dass Du für Deinen Musikgeschmack nicht die passenden Lautsprecher besitzt – Vollbereichs-Elektrostaten sind ja nun nicht dafür bekannt, Spitzenleistungen in Sachen Pegel, Grobdynamik und Tiefbass zu bringen. Normalerweise sind genau das die Schwächen – ihre Stärken liegen einfach woanders, und insofern sind sie eher Spezialisten als Generalisten. Hierin liegt auch der Grund, warum andere Anbieter gerne einen aktiven Subwoofer mit einem elektrostatischen Paneel kombinieren.

Danke für die Anregung, mit möglichst breitem Musikspektrum zu testen – was wir ja aber auch tun: So finden sich selbst Punk, Metal, noisiger Elektro, Industrial etc. regelmäßig im verwendeten Musikspektrum wieder. Natürlich variiert das von Artikel zu Artikel und von Autor zu Autor – und die zitierten Musikbeispiele sind auch nur eine kleine Auswahl dessen, was wir so hören. Wie auch immer: Würden wir auf so ein Problem treffen, wie Du es schilderst, würden wir auch darauf hinweisen.

Viele Grüße
Ralph

 
Rein, aber nicht mehr raus
 
16. Januar 2017 / Herr Michael Konowin
 

Hallo Herr Reinecke,

zu Ihrem guten Testbericht zum Lindemann musicbook:25 DSD muss ich anmerken, dass dieses über keine digitalen Ausgänge mehr verfügt. Das alte Modell hatte diese noch, sie wurden jedoch (leider) weg designed.

Viele Grüße
Michael Konowin

Lieber Herr Konow,

danke für Ihren Hinweis! Sie haben Recht, wir finden das Fehlen der Ausgänge allerdings verzeihlich, da es sich ja bei dem neuen musicbook primär um ein Gerät handelt, das mit analogen und digitalen Quellen arbeitet - und realistisch betrachtet nur im Ausnahmefall selbst im Quellbetrieb eingesetzt werden wird.

Herzliche Grüße
Jochen Reinecke

 
Zu viel Musik?
 
4. Januar 2017 / Herr Rainer Tomaszewski
 

Sehr geehrtes fairaudio-Team,

seit langer Zeit lese ich fast jeden Eurer Tests und Beiträge. Ich habe eine Frage zu Eurem Testsystem und eine gaaanz andere Frage.

Als erstes lese ich immer wieder, mit welchen unterschiedlichen Musikstücken ihr an einen Test herangeht. Aber müsste man nicht, um Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen, immer das gleiche musikalische Grundgerüst wählen? Ich als Laie verwende, immer wenn ich zu Freunden oder Bekannten gehe, die HiFi-technisch gut ausgestattet sind, oder wenn ich in HiFi-Läden gehe, die Pink Floyd SACD "The Dark Side of the Moon".

Mein zweites Thema: Ich schwanke zwischen der Nubert Nuvero 60 und der B&W CM6 S2. Ich habe ein 25m² Wohnzimmer und kann aus den beiden Testberichten von Hr. Bruß (B&W) und Hr. Zoporowski (Nubert) einfach nicht den Schluss ziehen, welche Box die bessere ist. Gibts da eine kleine Hilfestellung von Euch??

Danke im Voraus
Rainer Tomaszewski

Hallo Herr Tomaszewski,

die in den Berichten erwähnten Alben/Titel sind in der Regel ja nur eine kleine Auswahl der für einen Test verwendeten Musik. Natürlich ist es hilfreich, auf altbewährtes, bekanntes Material zurückzugreifen - das stete Nennen der verwendeten Standards würde die Berichte aber unnötig eintönig machen. Zudem unterliegen auch die Standards einem Wandel und so kann ein Stück, das schon seit Monaten zum Einsatz gelangt, dann "plötzlich" erstmalig in einem Test auftauchen.

Ich selbst arbeite bei unmittelbaren Hörvergleichen aber nichtsdestotrotz auch gerne mit "neuer" Musik - allein schon, um das Hören nicht zu mechanisch werden zu lassen.

Zum Thema "Nubert vs. B&W": Probieren geht über Studieren, und das Jahr bietet aktuell ja noch reichlich Luft dafür (-;

Ein gutes 2017, viele Grüße
Jörg Dames

 
Macht an!
 
23. Dezember 2016 / Herr Jan-Peter Lipski
 

Liebes Fairaudio-Team,

seit drei Wochen habe ich den Meze 99 Classic zuhause. Und ich muss gestehen, der macht mich ganz schön an. Zudem ist Ihr Bericht mit jeder meiner Fasern nachvollziehbar. Dafür schätze ich Sie sehr! Das Schöne an dem Kopfhörer ist ja nicht nur, dass er etwas außergewöhnlicher ist (Italien/Rumänien/China, Nachhaltigkeit, reparaturfreudig, Holz, ein bisschen bling bling...). Seine Klangcharakteristik macht ihn extra besonders. Echt anmachend und punchy (was besseres fällt mir nicht ein), ohne in Tonalität oder Bühne zu viele Kompromisse zu machen.

Meine Alternativen zur Zeit zuhause (AKG 712, Grado SR 225) sind auch toll, aber eben auch ganz schön anders. Überhaupt können viele Kopfhörer glücklich machen. Wenn ich sage viele, meine ich, dass ich gerne noch mehr hätte. Einfach um zu tauschen und Zugang zu unterschiedlichen "Interpretationen" zu habe. Manchmal sind auch einfach die Ohren heiß und ein Kopfhörerwechsel ist die Lösung. Ich habe nun einen dazu bekommen, der Spaß macht. Allerdings ist er nicht so mobiltauglich, finde ich. Die Kabel und der Bügel übertragen so ziemlich jedes Kratzen auf die Hörmuscheln und abstehende Bügel sind unterwegs nicht gut. Zuhause aber braucht jeder auch einen geschlossenen Kopfhörer, der nicht gleich auf ganz neutrale Studio-Abhöre getrimmt ist. Zumindest wenn man Mitbewohner hat ... Für mich ist es der Meze 99 Classic!

Jan-Peter Lipski

Lieber Herr Lipski,

vielen Dank für Ihren interessanten Erfahrungsbericht. Und weiterhin viel Spaß beim (Kopf-)Hören!

Wir wünschen frohe Weihnachten und erholsame freie Tage.

Jörg Dames

 
Paarungsverhalten
 
14. Dezember 2016 / Herr Hermann H.
 

Hallo Herr Dames,

mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel zur NuPrime STA-9-Endstufe gelesen. Dazu habe ich eine Frage: Ich habe momentan einen Marantz SR7007 in einem 5-Kanal Setup. Als Frontlautsprecher betreibe ich B&W CM5. Mein Vater hat vor kurzem seinen Vollverstärker upgegraded und ich habe die CM5 an seinem alten Accuphase E-206 (eingesetzt als Endstufe mit SR7007 als Vorstufe) betrieben. Der Klang wurde auf einmal um Welten besser – voller, präziser und luftiger in allen Dimensionen!

Ich frage mich, ob sich mit der NuPrime STA-9 ein ähnlicher Effekt einstellt. Denn gegen Ende Ihres Artikels bin ich über eine Anmerkung gestolpert. Da geht es um den Vergleich Wilson Audio Sabrina und Sehring 902. Bezugnehmend auf das Impedanzminimum schreiben Sie später, dass der Impedanzverlauf entscheidend ist: „…während die NuPrime STA-9 trotz ihrer auf dem Papier recht beeindruckenden Potenz von 2 x 120 beziehungsweise 2 x 290 Watt mit elektrisch diffizileren Lautsprechern an ihre Grenzen stoßen.“ Können Sie mir hier weiterhelfen und ihre Expertenmeinung wiedergeben? Hier sehen Sie den Impedanzverlauf der CM5 (mit und ohne Stopfen). Ausgehend von diesen Abbildungen: Glauben Sie, dass die NuPrime STA-9 Endstufe mit den B&W CM5 harmonieren könnte?

Vielen herzlichen Dank
Hermann H.

Hallo Herr H.,

insbesondere im gebrückten Monobetrieb schienen die Wilson Audio Sabrina den NuPrime STA-9 nicht 100%ig zu behagen, im "einfachen" Stereobetrieb mit nur einer STA-9 klang es jedenfalls besser. An meinen zwar nicht wirkungsgradstarken, aber ansonsten unkritischen Sehring 902 empfand ich es dagegen "in mono" etwas besser. Im Grunde macht der Versuch klug, ich würde mit beiden Varianten experimentieren, auch um eine ggf. unnötige Investition in eine zweite STA-9 zu vermeiden.

Das Impedanzminimum der B&W  per se sollte keine Probleme bereiten, allerdings kann man - auch mit Blick auf die Phase - durchaus von signifikanter Volatiltät sprechen, was den Verlauf über den Frequenzbereich angeht. Class-D-Amps goutieren (ähnlich wie Röhrenamps) in dieser Hinsicht im Allgemeinen lineare Verhältnisse.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Unsymmetrische Bedenken
 
7. Dezember 2016 / Herr Heinz-Dieter Vogt
 

Hallo fairaudio-Team,

ich habe den Test der Musical Fidelity Encore 225 gelesen. Hat mich überzeugt und nun trage ich mich mit dem Gedanken, die Encore ohne Verstärker zu kaufen, da ich sie mit meiner B&M Prime 8 betreiben möchte. Ich suche schon lange nach einem Gerät, welches diese Kriterien erfüllt. Meine einzigen Bedenken sind die Ausgänge, da die Encore keine XLR-Ausgänge hat. Kann es zu Verlusten kommen, wenn man das Kabel mit verschiedenen Endpunkten bestücket (RCA / XLR)?

Vielen Dank für Eure Informationen.

Heinz-Dieter Vogt

Hallo Herr Vogt,

leider kennen wir Ihren Lautsprecher nicht und können deshalb nicht sicher beurteilen, wie sich ein unsymmetrischer Anschluss klanglich auswirken würde. Ich selbst habe schon öfter symmetrisch aufgebaute Endstufen unsymmetrisch angesteuert – mit ziemlich unterschiedlichen Ergebnissen, mal klang es deutlich schlechter, mal kaum von der symmetrischen Inbetriebnahme zu unterscheiden.

Natürlich geben Sie so die möglichen Vorteile des symmetrischen Betriebs auf, aber wie praxisrelevant das ist, kann man letztlich nur feststellen, wenn man einmal beide Anschlussvarianten ausprobiert hat. Vielleicht fragen Sie mal bei B&M nach, was die von Ihrer Idee halten.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Mehr Lesefutter, bitte
 
6. Dezember 2016 / Herr Kai Rottmann
 

Ein sehr spannender Artikel! (Die Macht der Klänge, Teil 1 und Teil 2, die Red.) Ich selbst bin seit mehreren Jahren als gelernter Veranstaltungstechniker in Sachen  Ton unterwegs und mich interessiert gerade der Aspekt der Wahrnehmung von Klang, Geräusch und Schallereignissen unseres  Gehörs sehr. Könnt Ihr mir vielleicht ein paar Literaturempfehlungen aufzeigen zum Thema Psychoakustik in Sachen Audio/Musik/Mixing (räumliches Hören/Delay Lautstärkewahrnehmungen/Phon/Frequenzgang)? Und gerne auch modernere Literatur (ab 90er) im Schreibstil von Michael Bruß. Mir gefällt der direkte Schreibstil mit gezieltem Einwerfen von Fachtermini an richtiger Stelle. Gäbe es ein Buch von ihm, ich würde es kaufen.    

Vielen Dank und weiter so
Kai Rottmann

Hallo Herr Rottmann,

vielen Dank für die positiven Worte, die ich gerne an den gerade im Urlaub weilenden Autoren weitergeleitet habe, der sich kurz zurückmeldete: "Es gibt dazu zwar ein so etwas wie ein 'Standardwerk', (Psychoakustik von Eberhard Zwicker, auf Amazon ansehen), allerdings ist das eher für den akademischen Bereich, nichts Halbwissenschaftliches oder Populäres."

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Eingeklinkt?
 
4. Dezember 2016 / Herr Mario Wicket
 

Hallo,
habe Ihren Test zu Denon AH-GC20 gelesen. Habe mir diesen Kopfhörer gegönnt und versucht einige Lieder Ihres Tests anzuhören. Leider gab es die mich am meisten interessierten Lieder nicht im iTunes Store. Ich habe noch vielleicht ein Testlied-Vorschlag wenn es auch vielleicht nicht Ihr musikalischer Geschmack ist. Der Titel ist von The Chemical Brothers aus dem Album Surrender und heißt Influenced. Ich habe bisher noch kein Soundsystem oder Kopfhörer gehört welches diesen Titel so gut wiedergeben konnte. Mich würde Ihre Meinung zu diesem Lied hören. Ich hab noch eine weitere Frage zum Denon. Haben sie ihn auch per Klinke betrieben an einem Verstärker oder ähnlichen? Ich habe den Kopfhörer an einem Denon AVR betrieben und mit AIF Loseless und flac Dateien bespielt. Dann festgestellt, dass an meinen Denon AV Receiver die Kopfhörer mit Klinke und aktiven NC irgendwann den Ton verzerren ab einer bestimmten Lautstärke und der Ton deutlich besser klang als ich den NC deaktivierte. Jedenfalls ohne NC Klangen sie wieder gut. Dennoch bin ich kein Audiophiler Fachmann und *hust* laut anderen Testzeitschriften wird den Denon Betrieben per Kabel nur als Notlösung gesehen da schlechtere Qualität. Ich habe kein Unterschied festgestellt, außer das die Lautstärke enorm ansteigt statt mit Bluetooth.
 Mario

Hallo zurück, 
zunächst einmal ehrt es mich, dass Sie den Hörer mit meiner Auswahl „nachhören“ wollen. Ich habe mal geschaut: Der Brahms ist nur auszugsweise unter den Schlagwörtern "Brahms Ein Deutsches Requiem Atlanta“ im iTunes Store zu finden. Als CD aber überall, wenn Sie zusätzlich nach „Auger“, „Stilwell“, „Shaw“ und „Telarc“ suchen. „Close to the Edge“ von Yes finde ich aber in mehreren Versionen, von Salads "Drink The Elixir“ ist tatsächlich nur der Titelsong auf einem Sampler erhältlich. "Supa Dupa Fly" von Missy, das Waterhouse-Album, The Broken Circle Breakdown, Refuseds "The Shape of Punk to come" und Nick Drakes "Bryter Layter" findet man, den Bach allerdings nicht. „Decksanddrumsandrockandroll" konnte ich auch im iTunes Store finden – und angesichts der Tatsache, dass ihnen Chemical Brothers zusagt, sollten Sie sich das Album nicht entgehen lassen. Ein Big-Beat-Feuerwerk sondergleichen. Chemical Brothers übrigens war mit „Leave Home“, die mir eine Freundin aus England geschickt hat, mein Einstieg in den Big Beat – also vielen Dank, dass sie mich daran erinnern: Das läuft beim Schrieben dieser Zeilen im Hintergrund. Sehr laut. „Under the Influence“ (wie das geniale Album von Over Kill…), da gebe ich Ihnen Recht, ist eine Herausforderung durch die tiefe, wabernde Fläche, die einen enormen Pegel hat. Und die Falldown-Synths zeigen Schwächen bei jedem Wiedergabesystem. Mein (offener) Elektrostat schafft das, aber der beyerdynamic DT 150, den Custom One und auch der AKG 872 sind bei etwas höheren Pegeln da auch ein wenig am Straucheln. Zum Song aber zurück, Sie hatten ja gefragt: Ich mag andere ChemBros-Songs mehr, vor allem die dreckigeren mit Akustikdrum-Samples. „Block Rockin’ Beats“ zum Beispiel. 

Noise Cancelling wirkt ja auch auf die Membranen des Kopfhörers, so dass es prinzipbedingt kein Wunder ist, dass das Nutzsignal besser klingt, wenn das System nicht noch eine Zusatzaufgabe erledigt, die ihre Musik überlagert – auch wenn diese Membranbewegungen durch die Addition mit dem Störschall möglichst unhörbar bleiben. Das hat mit dem Unterschied Wired-/Non-Wired-Betrieb allerdings nichts zu tun. Mit welchen Gerätschaften ein Test durchgeführt wurde, lesen Sie am Anfang jedes Reviews in der linken Spalte neben dem Text. Wirklich überfahren bis zur Zerrung habe ich den Denon nicht, zumindest keinen Unterschied zu anderen Kopfhörern festgestellt. Ich habe den Denon auch schon lange nicht mehr hier, kann mir aber vorstellen, dass die 100 Ohm für manchen Amp mehr Widerstand darstellen als es ihnen lieb ist. 

Beste Grüße, Nick Mavridis

 
Kabelschreck
 
22. November 2016 / Herr R. S.
 

Guten Tag,

ich habe gerade Ihren Bericht zum Marantz NA 8005 gelesen: Dabei ist mir mit Schrecken aufgefallen, dass Sie dem verwendeten Netzwerkkabel einen klanglichen Einfluss bescheinigen. Das ist jedoch so absolut unmöglich, da die Übertragung in diesem Bereich digital und noch dazu über das TCP/IP-Protokoll geschieht, welches jedes übertragene Paket mit einer Prüfsumme versieht und so sicherstellt, dass auch wirklich jedes einzelne Bit korrekt übertragen wird. Das Kabel hat darauf überhaupt keinen Einfluss. Wäre das Kabel zu schlecht, was bei Ethernet fast unmöglich ist, weil theoretisch schon 4 ungeschirmte Klingeldrähte mit einer Länge von bis zu 100 Metern für eine stabile 100-MBit/s-Verbindung ausreichend sind, würde überhaupt keine Verbindung zustande kommen.

Ich würde mich also sehr freuen, wenn Sie diese Fehleinschätzung im Bericht korrigieren würden, zumal ich Ihre intensive Arbeit sehr schätze und mir oft Inspirationen für neue Geräte bei Ihnen hole.

Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Schindler

Lieber Herr S.,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, zu der ich mich als verantwortlicher Redakteur gerne äußere. In der Tat hören - bzw. lesen - wir derartige Kritik in Bezug auf Netzwerk- oder auch USB-Kabel sehr häufig. Ich führe in diesem Zusammenhang mit großem Vergnügen immer wieder leidenschaftliche Streitgespräche mit einem befreundeten Ingenieur für Nachrichtentechnik, der die Angelegenheit ganz genau so beurteilt, wie Sie das beschrieben haben. Das Ding ist: Ich habe ihn bereits mehrfach eingeladen, einfach mal zuzuhören und ihm damit zu zeigen, dass nicht alles, was „theoretisch nicht geht“ auch in der Praxis nicht zu hören ist. Er will nicht, ist aber auch grundsätzlich kein hifiaffiner Mensch. Sie sind da anders! Und deshalb rate ich: Lassen Sie sich einfach mal drauf ein. Lassen Sie sich das mal vorführen und hören Sie zu. Die klanglichen Unterschiede, die mir in vielen Jahren Testerei immer wieder auffielen und auch reproduzierbar waren, bewegen sich nicht im weltbewegenden Rahmen, sind aber dennoch stets wahrnehmbar gewesen.

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Schieferboden
 
21. November 2016 / Herr Heller
 

Sehr geehrtes fairaudio-Team,

hätte zwei Fragen zu dem tollen Test der 470 (Test Fischer & Fischer SN470):

1. Frage: Ist die Bodenplatte, auf der die 470 auf einem Bild steht, original vom Hersteller oder von Euch?

2. Frage: Verbessert so eine Bodenplatte (bestimmt eine aus Schiefer) den Klang im Allgemeinen?

Danke schon mal für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen
Heller

Lieber Herr Heller,

die Bodenplatte, die Sie meinen, ist in der Tat aus Schiefer, stammt gleichwohl nicht von Fischer & Fischer, sondern ist aus unserem Bestand. Das Praktische an ihr ist, dass sie auf der Unterseite Filzgleiter hat, sodass auch schwere Boxen wie die Fischer & Fischer SN470 auf glattem Holzboden relativ leicht bewegt werden können – das erleichtert die Suche nach der besten Lautsprecher-Position im Raum ungemein. Und bei A/B-Vergleichen mit anderen Lautsprechern ist es natürlich auch von Vorteil, wenn Auf- und Abbau halbwegs fix von der Hand gehen!

Von allgemeinen Klangverbesserungen würde ich eher nicht sprechen, die Bodenplatte verhält sich recht neutral, zudem hängt der Effekt auch immer von der Art des Fußbodens und des Lautsprechers ab.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Kreuz und quer?
 
02. November 2016 / Herr D. Vornweg
 

Zum Artikel Creek Evo 100A + 50P: Ich verstehe das Anschlusskonzept aus dem Text nicht: „Angeschlossen wird der Brite, wie ich’s immer mache: mit überkreuzter Ansteuerung am Bi-Wiring-Terminal der Lautsprecher. Roter Pol am Hochtoneingang, schwarzer Pol am Tief-Mittelton-Eingang; macht die Gesamttonalität harmonischer, jedenfalls ist das bei meinen Harbeth so.“

Wie muss ich mir das vorstellen? Gibt es eine Skizze? Vielen Dank im Voraus und Gratulation für Ihre gelungenen Seiten.

D. Vornweg

Hallo Herr Vornweg,

ein Bild sagt in diesem Fall wohl mehr als tausend Worte:

Anschluss Harbeth

Viele Grüße
Benjamin Baum

 
Womit sind die Libellen geflogen?
 
31. Oktober 2016 / Herr Michael Homscheidt
 

Hallo, ich würde gerne wissen, mit welchem Musikmaterial Dragonfly Black & Red getestet wurden. Wurde eine CD verwendet, geripptes Material in welchem Format? Welche Software wurde zum Abspielen verwendet?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Homscheidt

Hallo Herr Homscheidt,
Quellen waren mein Macbook Pro (2012) und mein iPhone 6. Letzteres hat als Software die Qobuz- und Tidal-Apps sowie iTunes, das Macbook ebenfalls iTunes, Amarra für Tidal und Linn Kazoo für Musik vom NAS. Das Material schwankte zwischen 192-kBit/s-MP3 und 192-kHz/24-Bit-FLAC.

Grüße
Michael Bruß

 
Planlos ...
 
25. Oktober 2016 / Herr Sven Schendel
 

Hallo,

bin regelmäßiger Leser Ihrer Artikel und dachte, dass ich mich im Hifi/Video Segment recht gut auskenne ... Dem ist leider nicht so :-) Nach tagelanger Durchforstung Eures Archivs bin ich so planlos wie bisher.

Ich suche ein Gerät zur Wiedergabe von High Resolution Audio und meiner umfangreichen Filmsammlung (überwiegend MKV). Anschluss entweder direkt an meinen AVR (Marantz SR7010) oder an das Antimode 2.0. In meiner Idealvorstellung lässt sich das Ganze noch über ein iPad bedienen. Gibt es ein passendes Gerät dafür???

Mein einziger Lösungsansatz wäre im Moment ein Mac Mini. Hoffe sehr, dass Sie mir weiterhelfen können. Freue mich sehr auf eine Antwort.

Mit besten Grüßen
Sven Schendel

Lieber Herr Schendel,

als ganz schön reinrassiges Audio-Zweikanalmagazin werden Sie in unserem Archiv nicht wirklich viel zum Thema Video finden; das letzte Gerät, das wir im Test hatten und auch zur Videoausgabe gut war, war der BMC Mini Media - eventuell könnte Sie der interessieren. Highres-Ausgabe, Bedienung per App über Tablet/Smartphone und Video bietet er jedenfalls. Oder schauen Sie sich einmal den Electrocompaniet ECM 2 an, der hat gleich einen hochwertigen D/A-Wandler mit an Bord, ist aber auch deutlich teurer.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Schatzsuche
 
20. Oktober 2016 / Herr Peter Strotzek
 

Guten Tag,

ein schöner Bericht zur den Westdeutschen Hifi-Tagen! Ich bin schon zum dritten Mal dort gewesen und fand auch diese Veranstaltung gelungen. Neben einigen großen und bekannten Namen haben mir besonders die Aktivlautsprecher von Schanks Audio gefallen, die leider im Bericht nicht erwähnt wurden. Ich fände es schön, wenn zukünftig auch die kleineren und unbekannten Hersteller hier etwas beleuchtet werden, scheint es doch einige Schätze zu geben.

Beste Grüße
Peter

Ja, kleinere Hersteller finden wir ebenfalls interessant und hat Frank Hakopians in seinem Bericht auch keinesfalls außen vor gelassen, wie ich finde. Aber klar: Dass man nicht alle erwischt - weder von den größeren noch von den kleineren - liegt in der Natur eines solchen Berichtes.

Schöne Grüße
Jörg

 
Von der Lust gepackt
 
17. Oktober 2016 / Elderin
 

Vielen Dank für die wirklich informative Berichterstattung der Westdeutschen Hifi Tage. Dafür dürften auch die Veranstalter der Messe sicher dankbar sein. Mich jedenfalls hat durch Euren Artikel die Lust gepackt und ich werde bei der nächsten Ausgabe persönlich vorbei schauen.

Gruß aus Köln, Elderin

 
Systemfrage
 
17. Oktober 2016 / Herr Arne Berg
 

Hallo Musikfreunde,

ich bin ein großer Fan Ihrer Internetplattform. Besonders freut es mich, wenn Sie ein Produkt von anderen klanglich abgrenzen, denn aus meiner Sicht geht es nur darum, wie sich die Produkte zueinander in dem gleichen Preisgefüge klanglich unterscheiden. Genau dieser Aspekt kommt bei vielen anderen Anbietern und den einschlägigen Fachzeitschriften aus meiner Sicht leider zu kurz.

Ich bin auf der Suche nach einem passenden Verstärker für meine Epicon 6 Lautsprecher. Leider haben Sie diese bisher nicht getestet, weshalb eine Empfehlung vermutlich nur schwer machbar ist. Der Verstärker sollte nicht zu analytisch klingen, aber dennoch eine sehr gute Auflösung und Ortung, bei hoher Dynamik und farbintensität bieten. Der Hochtonbereich sollte auf keinen Fall "scharf" klingen. Aufgrund Ihres Tests, ist mir der AVM A 6.2 ins Auge gefallen. Ebenfalls habe ich gute Erfahrungen mit einem Audionet DNA 2.0 gemacht, der jedoch aus dem Sortiment des Herstellers ging. Besteht die Chance, dass Sie in absehbarer Zeit den neuen Vollverstärker WATT von Audionet testen? Das wäre extrem interessant, da auch Sie bisher Produkte von Audionet erfolgreich getestet haben und bisher keine anderweitigen Tests zu dem Gerät veröffentlicht wurden.

Ist ein Vollverstärker in dieser Preisklasse sinnvoll, oder sprechen Ihre Erfahrungen eher für eine Vor-/Endkombi wie die von Ihnen verwendeten Funk MTX und NuPrime?

Mit freundlichen Grüßen
Arne Berg

Hallo Herr Berg,

danke für Ihre Zuschrift und die positiven Worte. Ich selbst würde mich auch bei Lautsprechern eines Kalibers der Epicon 6 nicht auf die Frage "Vollverstärker oder Vor-/End-Kombi?" versteifen, sondern Lösungen aus beiden Lagern ausprobieren, ich selbst war erst vor Kurzen wieder mal erstaunt, wie weit man etwa mit einem Marantz PM-14S1 SE kommt. Aber klar, gerade in Richtung Cost-no-Object-Bereich ist die Auftrennung von Verstärkern eben eine (von weiteren anderen) Maßnahmen, noch kompromissloser zu entwickeln.

In Sachen Audionet haben wir aktuell nichts auf der Uhr.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Regelbar?
 
14. Oktober 2016 / Herr Andreas Hahm-Gerling
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir ist aus Ihrem ansonsten ausführlichen und sehr informativen Bericht über La Rosita Alpha New nicht klar geworden, ob man diesen Player direkt mit Endstufen bzw. Aktivlautsprechern verbinden kann (sprich - Treiberfähigkeit der Ausgänge, Regelbarkeit der Ausgänge/Regelbarkeit über die Playersoftware iTunes ohne Klangeinbußen möglich)? 

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Hahm-Gerling

Lieber Herr Hahm-Gerling,

Sie können die Lautstärke digital via iTunes regeln, im Test haben wir aber aus Gründen der Vergleichbarkeit über eine externe Vorstufe gehört. Bei den größeren Streamermodellen von La Rosita (ab „Beta“) werden optional analoge Vorstufenmodule angeboten.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Weniger benutzt als eigentlich verdient
 
11. Oktober 2016 / Herr Heinrich Fischer
 

Ich habe den Lotoo PAW 5000 schon einige Monate in Gebrauch. Vor allem mit HighRes-Musik, die ich hauptsächlich von HDTracks beziehe. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Lotoo einige Alben nicht spielt, nicht erkennt. Das wird dann einfach als leer dargestellt.

Beispiele hierfür sind: Emilie-Claire-Barlow: Live in Tokyo Susi-Aroili: Night Lights Sara Bareilles: Brave Enough. Obwohl es genügend andere Alben gibt, die mit der selben Auflösung und Bittiefe codiert sind, scheint es hier etwas zu geben, was mein PAW 5000 nicht so mag.

Diese Inkompatibilität hat letztendlich dazu geführt, dass der PAW 5000 weniger oft benutzt wird, als er eigentlich verdienen würde.

Heinrich Fischer

Hallo Herr Fischer,

bei solchen Fragestellungen würde ich mich einfach an den engagierten deutschen Vertrieb wenden (support@ksdistribution.de), Ansprechpartner ist Herr Erik Schaeffer. Während meines Tests (vornehmlich WAV mit überschaubarer Anzahl an HiRes-Dateien) sind mir keine derartigen Probleme vorgekommen.

Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Ganz im Ernst
 
11. Oktober 2016 / Herr A. Tramp
 

Guten Tag,

jetzt, ganz ehrlich, seid ihr wirklich ganz unten angekommen (bezieht sich auf Test Padis-Sicherungen, die Red.). Ich finde es bedenklich und äußerst schade, das ihr solch (mir fällt es schwer nicht abzudriften) Unfug verbreitet. Der Zubehörwelt fällt nichts mehr ein - daher wird einfach mal an allen Ecken und Enden gesucht, womit man leichtgläubigen (weil unwissenden) Menschen noch Geld aus der Tasche gezogen werden kann. Und dann wird das "getestet" und der Sound einfach noch etwas crispiger und obenrum leichter beschrieben ... Schämt Euch! Was kommt als nächstes? Die Farbe des Gehäuses? Oder des 1000ste Test des C37 Lackes? Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Meine Meinung!

Grüße, A Tramp
PS: Ich glaube Euch einfach nicht, dass ihr das ernst meint.

Hallo Herr Tramp,

danke für Ihre Kritik - mit Leichtgläubigkeit oder Unwissenheit hat das aber nun überhaupt nichts zu tun. Gerade bei solchen Produkten lässt sich die berühmte Katze im Sack ja leicht vermeiden und mithin selber testen. Was wir ausdrücklich empfehlen. Entweder unterstützt der Händler des Vertrauens mal einen unverbindlichen Versuch oder man macht eben, falls man sich für den Versandweg entscheidet, bei Nichtgefallen von seinem Widerrufsrecht Gebrauch.

Im vollen Ernst
Jörg Dames

 
Saubere Sache(n)
 
15. September 2016 / Herr R. Hoek
 

Guten Tag. In Ihrem Test des Accustic Arts Power 1 MK4 beschreiben Sie die klanglichen Eigenschaften eines Verstärkers, der die Musik sehr sauber wiedergibt.

Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass extrem klar klingende Verstärker nicht nur viel Spaß beim Hören machen können, sondern dass auch angeblich schlechte Aufnahmen anhörenswert werden. Aus Klangbrei wird Musik, bei denen man die Stimmen und Instrumente auf einmal differenziert heraushören und unterscheiden kann. Besonders auch die Sprachverständlichkeit gewinnt dabei enorm. Das gilt übrigens besonders auch für gute Aufnahmen.

Natürlich darf ein solcher Verstärker die sog. musikalischen Aspekte nicht vernachlässigen, denn Sauberkeit ist ja nur die Basis des guten Klangs. Alle anderen wichtigen Faktoren wie Natürlichkeit, Abwesenheit von Härte und Helligkeit, gute Räumlichkeit etc. und die eigenen Hörgewohnheiten spielen dabei natürlich ebenfalls eine Rolle, nicht zu vergessen das passende Kabel.

Ich persönlich schätze inzwischen Verstärker, die die o.g. Kriterien erfüllen, wie Nuprime Ref.20 oder Trigon Epilog, sehr und würde Kompromisse, was Sauberkeit im Klangbild betrifft, nicht mehr eingehen.

Viele Grüße
R. Hoek

 
Schnellstarter
 
26. August 2016 / Herr Heinrich Fischer
 

Ich vergnüge mich schon einige Monate mit dem Pioneer XDP-100R und kann Ihre Besprechung nur loben.

Den Pioneer paare ich mit Chords Hugo und bin mehr als glücklich mit dieser Kombi. Funktioniert sehr gut klingt klasse und erreicht vermutlich locker das Niveau des AK 380. Hier fehlt mir leider der Vergleich, mit dem Calyx kann ich vergleichen, da hat die Pioneer/Chord-Kombi klare Vorteile, nicht nur in der deutlich kürzeren Startzeit.

Mir ist aufgefallen, dass ich Player, die schneller starten deutlich lieber und häufiger nutze als Player, die zwar gut oder besser sind, aber einfach zu lange beim Start benötigen. Mir reicht es, die Bibliothek manuell zu aktualisieren, das muss nicht bei jedem Start geschehen.

Einen großen Nachteil hat der XDP-100R für mich: Er mag keine Kopfhörer von Grado. Der Bügel und die Klinke stehen sich so nahe, dass der Stecker meines Grado nicht rein passt. Gewalt ist auch keine Lösung.

Den Karabiner habe ich tatsächlich im Bügel, ich fühlte mich an der Stelle im Text irgendwie ertappt, sodass ich ungern darauf verzichte.
Klar weiß ich (und das steht auch im Artikel), dass der Bügel abschraubbar ist, aber finde es doof, am neuen Player schon wieder rumschrauben zu müssen.

(Die tief liegenden Anschlüsse am Chord Hugo finde ich übrigens auch nicht besser!)

Besten Gruß
Heinrich Fischer

 
Garantiefrage
 
25. August 2016 / Herr Martin Rohrwick
 

Betrifft: Padis Feinsicherungen

Guten Tag,

bei dem Sicherungsschubkasten, der von hinten frei zugänglich ist, mag die Installation ja einfach sein. Was ist aber, wenn ich nun meinen neuen Verstärker dafür aufschrauben muss? Ich habe mir erst einen neuen Musical Fidelity Verstärker gekauft. Der M5si hat 2.000 Euro gekostet. Natürlich möchte ich die Garantie nicht verlieren. Sobald ich das Gerät modifiziere, erlischt doch die Garantie. Oder etwa nicht?

Martin Rohrwick

Lieber Herr Rohrwick,

ja, in einem solchen Fall überlassen Sie das Einsetzen der Sicherungen besser Ihrem Fachhändler.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Die beste Möglichkeit
 
24. August 2016 / Herr Peter Jahn
 

Artikel zu Feinsicherungen (Padis)

Was bin ich froh gewesen, diesen Artikel zu lesen. Sie sprechen genau die Probleme und Fragen an die jeden beschäftigen, der sich mit Feinsicherungen usw. beschäftigt. Seit Jahren ersetze ich alle Feinsicherungen in meinen Hifi-Geräten durch solche Spezialtypen. Es ist absolut erstaunlich, was dies für einen hörbaren Unterschied macht. Was musste ich mir für diese Meinung für Spott und Hohn in HiFi Foren und Fachkreisen anhören! Aufgrund der Aussagen im Interview weiß ich nun auch warum ein Heimkino-Freak alle Sicherungen in seinen bildverarbeitenden Geräten ausgewechselt hat. Er konnte mir übrigens mit hochsensiblen Messgeräten zeigen, dass sich z. B. die Kantenschärfe sichtbar und messbar verbessert wenn die Sicherungen ausgewechselt werden. Der Austausch von Sicherungen ist im Vergleich zu anderen Optimierungsmaßnahmen eindeutig die beste Möglichkeit den Klang zu verbessern! Danke haben Sie sich getraut dieses Thema offen und ehrlich anzusprechen.

Peter Jahn

 
Liegt's an der Psyche?
 
24. August 2016 / Herr R. Schumann
 

Zum Thema: FURUTECH/PADIS

Liebe Redaktion,

jeder kann, wenn er ein bisschen technisch versiert ist und sich es zutraut einen Selbstversuch wagen. Was ist besser als jede teure Sicherung, einfach ein Stück Kupferdraht auf eine vorhandene Sicherung gelötet und dann hört genau hin, was sich verbessert: nüscht, gar nüscht. Also ergo das Geld kann man sich getrost sparen. Wer trotzdem was hört ... liegt's an der Psyche, ist nicht böse gemeint. Aber ich denke manchmal auch, meine Anlage klingt verschnupft.

Gruß
R. Schumann

 
Tour d’horizon
 
20. August 2016 / Herr Axel Lockau
 

Hej!

Habe soeben den Skandinavien-Festivalbericht Ihrer Kolumnistin Victoriah Szirmai gelesen. Das war aber hübsch! So munter anschaulich, dass ich zuweilen glaubte, ich sei ebenfalls übers Gelände gelaufen und habe gemeinsam mit ihr die Aromen von Sill, Köttbullar und Rösthanf inhaliert.

Liebe Frau Szirmai, was Sie aber auch immer Ihren Lesern präsentieren: Lord Pusswhip – was für ein Name, was für ein Cover!

Wir sollten doch einmal eine Tour d’horizon über die musikalische Insel unternehmen. Im Tölt, im Four-Wheel-Drive, im Wahn.

Herzlichst
Ihr Lockau

Lieber Lockau,

haben Sie Dank für Ihre reizenden Zeilen. Für Wahn jeglicher Couleur bin ich stets zu haben. Insofern: gern.

Es grüßt
Die Szirmai

 
Welche Version?
 
19. August 2016 / Herr Ronald Gneiting
 

Hallo Herr Dames,

da ich auch seit 1996 eine Energia betreibe, überlege ich auch gerade, auf die neue Version (s. Test HMS Energia 2) umzusteigen. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich dann gleich auf die dcs-Version wechsle. Hatten Sie im Rahmen Ihres Berichts auch die Möglichkeit, in die dcs-Version reinzuhören?

Gruß aus Nürtingen
Ronald Gneiting

Hallo Herr Gneiting,

nein, die Variante mit zusätzlicher DC-Filterung habe ich nicht ausprobiert. Die (klangliche) Wirkung wird auch hier freilich davon abhängen, wie stark das Netz mit Gleichstrom kontaminiert ist. Stärkeres Trafobrummen wäre ein Anzeichen hierfür. Wer etwas versierter ist, kann dem auch mit einem schlichten Voltmeter auf die Schliche kommen.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Um die Ohren!
 
18. August 2016 / Herr Thomas Bongartz
 

Moin aus dem Nordwesten,

manches Mal muss ich trotz großer Toleranz gegenüber anderer Menschen Meinung an mich halten, wenn ich Kommentare lese wie den zur Abacus-Kombi! Meine Hörerfahrungen decken sich nicht völlig mit dem Autor des Tests, jedoch kann ich sagen, die Dinger gehen wie der Teufel. Sie spielen als Kombi auf enorm hohen Niveau. Höre trotzdem weiter mit meinem großen Densen, bin aber nach wie vor stark beeindruckt von den Abacusen. Der dazu eingesandte Brief ist m. Mg. nach nicht annähernd zutreffend.

Beide haben ihre Positiv- und Negativseiten und in der Summe überwiegt bei den Abacus-teil(chen)en die positive Seite. Und dem Yamaha können sie tatsächlich das Wasser abgraben oder „um die Ohren spielen“. Probieren Sie doch selbst aus, Sie können die Kombi unverbindlich einige Tage zu Hause testen. Dies habe ich gemacht und komme zum gleichen Schluss, wie der Autor es so treffend und präzise schilderte. Und NEIN, bin kein Mitarbeiter der Firma Abacus!

MfG
Thomas Bongartz

 
Schwer rackerndes Federgewicht?
 
17. August 2016 / Herr Reiner Pfahl
 

Sehr geehrter Herr Zoporowski, wertes fairaudio-Team,

viele von uns wissen, dass das Leben auch mal hart sein kann und spätestens nach dem Test des Ampino 15 mag das auch für Verstärker im rauen HiFi-Leben gelten. Das vom Testautor entworfene Bild des die „dynamischen Hürden der Bombastrocker ‚Marillion‘ (war noch nie mein Fall) abarbeitenden Ampinos“ lässt die Verzweiflung und das schiere Scheitern des schwer rackernden Federgewichts geradezu erahnen.

Ganz anders unser Goliath aus dem Hause Magnat mit der zehnmal höheren Power, der zum direkten Vergleich für die absoluten Basstiefen hinzugezogen wurde. Ja, während das Kraftpaket RV 3 „erdbebenartige Urgewalten“ den LS aus dem Hause Magnat zu entlocken vermag, mühte sich der „Kleine“ an den besagten dynamischen Tiefenhürden im tristen Schatten aller hifimäßigen Kellerlagen wohl erfolglos ab. So das bei mir entstandene Bild. Von „Kraftzwerg“ und „Zwergenaufstand“ meilenweit entfernt.

Leider verschweigt uns der Autor hierbei das Wesentliche, nämlich, wie sich das Abarbeiten des wohl aus seiner Sicht überforderten Ampinos klanglich gestaltet, was der Ampino den Urgewalten entgegensetzen kann. Ist es nur ein laues Lüftchen? Warum verschweigt uns der die bildhafte Sprache so gut beherrschende Autor hierbei seinen Kommentar? Schade. Vielleicht deshalb, weil sich angesichts des fünf Mal höheren Preises – wie Herr Zoporowski anmerkt – ein direkter Vergleich verbietet –, aber er macht ihn ja trotzdem.

Für mich die Schlüsselstelle im Bericht: Kraft gegen innovative Schaltungstechnik - da scheint kein Kraut gegen Ersteres gewachsen zu sein. Was wohl die Röhrenfraktion dazu zu sagen hat? Heißt für mich: Hauptsache viel PS und alles wird gut. Zumindest bei den Donnerlagen.

Freilich äußerte der Autor von Anfang  an Bedenken, was das Verstärkerleichtgewicht mit 2 x 25 Watt (diese Angabe zieht sich in x-maliger Wiederholung wie ein roter Faden durch den ganzen Text) wohl in die Waagschale werfen könnte. In der Folge erstaunt es somit nicht, dass die zahlreichen positiven Aspekte des Ampino was Kontrolle, Dynamik, Schnelligkeit, Präsenz, Differenzierung, Stimmen etc. angeht stets mit „Erstaunen“ , „Überraschung“ oder „Verwunderung“ einhergehen. Mein Wunsch: Etwas vorurteilsfreier die Sache angehen, es muss ja nicht gleich ein Blindtest sein.

Gestatten Sie mir eine generelle Anmerkung zu den Testberichten am Beispiel „Auflösungsvermögen“. Herr Zoporowski empfand die Fähigkeit des Kandidaten im genannten Bereich als „sensationell in der Klasse“ und als „bemerkenswert“ darüber hinaus. Mit dem letzten Zusatz, den man schnell auch überlesen kann, wagt sich der Testautor zaghaft über die unsichtbaren Grenzen eines jeden Testberichts hinaus.

Während innerhalb der Preisklasse Lobeshymnen ohne Ende angestimmt werden können, ist Vorsicht immer dann geboten, wenn höhere Klassen ins Spiel kommen, deren Geräte zwar deutlich teurer, aber nicht unbedingt besser im Gesamtvergleich sind. Klar: Betroffene Hersteller und Werbepartner lesen so etwas nicht gerne.

Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert, diese „unsichtbaren Linien“ immer dann zu überschreiten und im Test auch prominent darzustellen (nicht am Schluss einer Aufzählung), wenn eindeutige Fälle von „billiger und besser“ vorliegen. Auch die oft folgenden relativierenden Verweise auf Geschmack, Subjektivität oder Einzeldisziplin (in puncto Auflösung lässt er sich nicht die Butter vom Brot nehmen) sind überflüssig. Gerade fairaudio könnte darin Vorreiter im Sinne des Verbrauchers sein.

Die Opferrolle im Testbericht hatte der Mittelklassenbolide Yamaha inne, der die Musik „um die Ohren geknallt bekommt“ und immer dann herhalten musste, wenn der Ampino die Klassengrenzen überschritt. Vom RV 3 wenig zu hören, bis auf eine Ausnahme, als der 3.000 Euro teure Hybrid wie auch der Yamaha im puncto Tiefenstaffelung auf Augenhöhe mit dem Ampino agierten.

Verwundert war ich über die nur kompakte musikalische Darstellung in der Breitenabbildung, noch erstaunter, dass mit dem vorgeschalteten Prepino die Akteure zwei Schritte - das kann ganz schön viel sein - zur Seite gerückt sind. Wie ist das technisch erklärbar, nachdem man gute Vorstufen bekanntlich nicht hören soll? Im Übrigen kam Herr Reinecke beim Abacus-Test des 60-120 Verstärkers - also des größeren Bruders des Ampino zum Schluss: Dynamik und Bühne (!) sind die Stärken des Dolifet-Verstärkers, der die gleiche Schaltungstechnik wie der Testkandidat besitzt. Natürlich mit viel mehr Kraft.

Bitte verstehen Sie die Zeilen als laienhafte Anmerkungen eines begeisterten Lesers Ihres Magazins. Der Testbericht beschrieb in fast allen Bereichen die musikalischen Eigenschaften und Fähigkeiten des Ampinos außerordentlich sorgsam und detailliert. Herzlichen Dank, Herr Zoporowski, hierfür.

Dennoch glaube ich fest daran, dass der Ampino 15 bei geeigneten LS auch zu Urgewalten im Tiefbass fähig sein kann und auch weit jenseits der Zimmerlautstärke mitreißt, begeistert und die Bude auch im Keller gewaltig rockt.

Reiner Pfahl

 
Um die Ohren?
 
16. August 2016 / Herr S. Bartolic
 

Zum Abacus Ampino 15 Test

Da meint man doch glatt, der Schreiberling bekommt Geld für die Lobhudelei dieses Teils ... „spielt dem A-S Yamaha 1000 um die Ohren“. Wer beide Teile in selber Umgebung gehört hat, kann sich da ein Grinsen über dermaßen viel Unsachlichkeit kaum verkneifen. (Der Abacus ist aber wirklich in KEINER Disziplin (DERMASSEN) besser.)

PS: Ein DIN-A5 misst 210x148 mm. Das Teil hat also eindeutig keinen Platz auf besagtem DIN-Format wie im Artikel geschrieben.

Bartolic

Sehr geehrter Herr Bartolic,

ich kann Ihnen versichern, dass ich bei keinem Unternehmen der Branche auf der Gehaltsliste stehe und insofern durchaus objektiv urteilen kann. Ehre, wem Ehre gebührt. Da ich seit über sechs Jahren einen Yamaha A-S 1000 besitze - der praktisch täglich im Einsatz ist - können Sie davon ausgehen, dass ich den beschriebenen Vergleich selbstverständlich in der gleichen Hörumgebung durchgeführt habe. Sie auch? Insofern konnte auch ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Dies fiel allerdings zugunsten der Abacus-Kombi aus. Allerdings ist und bleibt es selbstredend Geschmackssache, welcher Klangphilosophie man den Vorzug gibt. Ich werde meinen Yamaha sicher nicht entsorgen. Er macht vieles sehr richtig. Warum ich ihm Vergleich den „Abacussen“ den Vorzug geben würde, habe ich ja nachvollziehbar dargelegt. Diese Meinung müssen Sie nicht teilen. Bei einem „Fehler“ haben Sie mich jetzt aber erwischt: Ich habe versäumt, ein DIN-A5-Blatt exakt nachzumessen. Kommt nicht wieder vor.

Herzlichst,
Tobias Zoporowski

 
In tune?
 
29. Juli 2016 / Frau Dominique Keller
 

Liebes fairaudio-Team

Musikbegeistert bin ich, aktiv musizieren tue ich auch. In Sachen Lautsprecher und Technik bin ich als Sängerin leider ein absoluter Laie (sang lange ohne Verstärker) und mein Gehör kann es mit den Verfassern der hier publizierten Artikel keineswegs aufnehmen. Daher dachte ich, ich wende mich jetzt einfach mal an die Profis und frage nach. Für mein eher bescheidenes Studentenbudget suche ich neue Lautsprecher für mein mittelgroßes Zimmer. Während meiner Recherche bin ich auf die (auch von Ihren Autoren) gelobten XTZ Tune 4 Lautsprecher gestoßen. Gleichzeitig hat mir ein guter Freund den Klassiker Yamaha HS8 empfohlen. Sehen Sie mein Dilemma schon?

Die Yamaha HS8 Studioboxen erscheinen mir wie der gute alte Klassiker, mit dem man nichts falsch machen kann. Und wieso auch nicht, was sich so lange bewährt hat, muss doch wirklich etwas taugen. Zudem erlauben mir die Aktivboxen eine bessere Anpassung der Lautsprecher, und da ich mit unserer Band Studioaufnahmen plane, wäre es eventuell doch an der Zeit etwas „professionellere“ Boxen anzuschaffen? Habe ich es richtig verstanden, dass die XTZ Tune 4 keine Aktivboxen sind und der Sound somit nur vom Computer/Tablet aus reguliert werden können? Da ich die Musik nicht selber arrangiere, geschweige denn mische oder mastere benötige ich nicht den König aller Lautsprecher, mein Portemonnaie würde es mir ohnehin nicht erlauben.

Aufgrund anstehender Musikprojekte möchte ich aber dennoch über eine solide Anlage verfügen, mit denen ich die wichtigsten Nuancen noch heraushören kann. In diesem Sinne würden es die XTZ Tune 4 Boxen ebenfalls tun? Ich habe zu den XZT Tune 4 Lautsprechern nicht so viele Artikel im Internet gefunden, als dass ich mir ein klareres Bild machen könnte. Könnten Sie mir allenfalls einen Rat geben, welche Boxen für meine Zwecke besser geeignet wären? Falls Sie keine Ratgebertätigkeiten machen, resp. keine Ressourcen für solche Anfragen haben, verstehe ich es vollkommen, wenn Sie mir keine Antwort schicken können. Falls Sie mir doch einen Rat geben können, würde ich mich sehr freuen!

Herzliche Grüße!
Dominique Keller

Sehr geehrte Frau Keller,

zunächst einmal vielen Dank für die Nachricht, das Lob und das entgegengebrachte Vertrauen. Nun, ich will versuchen, die wichtigsten Punkte kurz zu behandeln:

Sie schreiben, viele Details hören zu wollen, dafür ist eine hochwertige Kette notwendig, die ja über die Lautsprecher hinausgeht (und auch den Raum mit einschließt – siehe Artikel „Raumforschung“). Manch ein Lautsprecher ist in Studiobetrieben sehr verbreitet, gerade wegen seine „Mittelmäßigkeit“. Dazu würde ich den Yamaha allerdings nur bedingt zählen.

Es stimmt: Die Anpassung des Frequenzganges erfolgt bei den Tunes durch die Software-Settings oder das optionale Kit. Viele Studiomonitore bieten einfach Schaltfunktionen, etwa zum Absenken der Bässe bei wandnaher Aufstellung. Einen konkreten Tipp kann ich Ihnen jedoch nicht geben, da fairaudio ein journalistisches und kein Verkaufsportal ist. Aber einen wichtigen Aspekt will ich nennen: Wenn Sie Musikproduktionen beurteilen wollen, ist es enorm wichtig, dass Sie die Abhörposition gut kennen. Einfach mal eben die teuersten Boxen kaufen, die das Budget hergibt, anschließen und eine Ausnahme oder Mischung bewerten, das wird im Regelfall schiefgehen. Wichtig ist es, viel und ausgiebig zu hören, um Systeme kennenzulernen.

Vielleicht kann man die Aufgaben auch aufteilen: Zur Beurteilung der feinsten Nuancen von Signalen vertraue ich beispielsweise einer hochwertigen Kopfhörerkette. Falls das für Sie eine Alternative oder zusätzliche Möglichkeit darstellt: Für wenige hundert Euro erhält man heute fein auflösende und sehr ausgewogene Kopfhörer und Verstärker.

Ich hoffe, damit zumindest ein wenig geholfen zu haben.

Mit besten Grüßen
Nick Mavridis

 
Gelungen kombiniert
 
25. Juli 2016 / Herr Markus Fleischer
 

Liebes fairaudio Team,

Ihrem Test von Tellurium Q Black Diamond-Verkabelung kann ich voll und ganz zustimmen. Da dies für mich wahrscheinlich die letzte Ausgabe fürs Leben in Sachen Kabel war, relativiert sich die hohe Ausgabe. Musikalisch bekomme ich alles zurück. Großartig, wie frei, natürlich und schnell die Musik zu den Lautsprechern transportiert wird. Vorallem so klar und exakt habe ich das noch nie wahrgenommen. Ok, je höher ich klassenmäßig testete, um so schwieriger war die Positionierung der LS, Dämpfung im Raum etc. Aber die Mühe hat sich gelohnt.

Nun hab ich eine, in meinen Augen, sehr gelungene Kombination gemischt aus vielem, die von Ihnen als sehr empfehlenswert getestet wurden und das harmoniert wundervoll: Auralic Aries, Norma Audio Revo Vor-Endkombi, Luxman DAC DA 06, Tellurium Q Black Diamond LS Kabel, Jumper, XLR und RCA. KEF Reference 5. Anmerkung: RCA vom DAC zur Vorstufe ist bei mir besser wenn es dann mit XLR weitergeht zur Endstufe. 2 x XLR hörte sich nicht gut an, 2x RCA auch nicht. Warum weiss ich nicht. Egal.

Markus Fleischer

 
Warum Windows?
 
18. Juli 2016 / Herr Ronald Gneiting
 

Hallo Herr Werner,

zum Audiodata MusikServer: Ein hochinteressantes und sehr gelungenes Interview mit Herrn Schippers.

Ich frage mich nur, warum man sich mit Windows herumärgert (viele Prozesse im Hintergrund etc.). Mit Linux bietet sich ein extrem schlankes und einfach konfigurierbares Betriebssystem an, sodass hier die ganzen „Ballast“-Probleme usw. erst gar nicht auftreten. Testen Sie doch mal den audiophilen Musikserver von Haifa Media und Sie werden staunen, wie viel Musik man schon für vergleichsweise wenig Geld bekommen kann.

Gruß aus Nürtingen
Ronald Gneiting

Hallo Herr Gneiting,

stimmt, Linux stellt natürlich auch eine gute Basis für einen Musikserver dar, aber ob da alles automatisch optimal für die Audioausgabe läuft, sei mal dahingestellt. Im Rahmen unseres BMC-MiniMedia-Tests betonte Entwickler Carlos Candeias die Wichtigkeit, das Linux-Betriebssystem vom normalen Desktop-Ballast zu befreien.

Wie auch immer: Für Windows spricht auch, dass es das am weitesten verbreitete Betriebssystem ist, und das hat Praxisvorteile: Klinkt sich ein User etwa über Remotedesktop auf den MS II ein, so betritt er (in aller Regel) „vertrautes Gelände“ – ganz einfach deshalb, weil er schon häufig mit Windows-Computern gearbeitet hat. Dieses vertraute Gefühl im Umgang mit dem Musikserver dürfte sich auf Basis von Linux bei deutlich weniger Leuten einstellen.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
In meinen Ohren ...
 
15. Juli 2016 / Herr Carsten Drews
 

Hallo!

Sorry, aber die Super HL 5 klingen in meinen Augen (Ohren) aufgrund des zurückgenommenen Präsenzbereiches einfach nur langweilig. Ich hatte vor Kurzem das Vergnügen die Super 5 plus anzuhören, bei denen ich es genauso empfand. Dass in der heutigen Zeit solche Lautsprecher noch so „gehypt“ werden, kann ich nicht nachvollziehen. Die Lautsprecher der Konkurrenz „Spexdxr“ klingen in meinen Augen deutlich neutraler als auch knackiger.

Carsten Drews

Hallo Herr Drews,

für Ihren Geschmack brauchen Sie sich doch nicht zu entschuldigen, wenn Sie sich mehr Pfeffer im Präsenzbereich wünschen, ist das doch völlig okay!

Es stimmt schon: Weder der Kollege Sauer noch ich haben Zweifel darüber aufkommen lassen, dass wir die Harbeth mögen – sehr sogar. Und ich kenne noch ein paar andere, denen es ähnlich geht. Aber ob das nun schon „gehypt“ war ... ich weiß ja nicht. Jedenfalls lässt sich in beiden Berichten zur HL5 der Klangcharakter ganz gut nachvollziehen, und dass es in den Mitten eher milder denn direkter zugeht, steht dort ja. Wie man die Aussage bewertet, muss natürlich jeder individuell entscheiden.

Schönen Gruß
Ralph Werner

 
Der DAC des Deckard
 
12. Juli 2016 / Herr A. La Porta
 

Hallo liebes Fairaudio-Team,

vorab ein Lob für das ausführliche und aussagekräftige Review. (Audeze EL-8 und Audeze Deckard, die Red.) Ich hätte hier jedoch eine Frage in Bezug auf den Deckard. Klang dieser in Ihrem Test bzw. mit dem von Ihnen verwendeten Abspielgerät analog besser als digital, sprich mit dem verbauten DAC? Ich selbst habe vor mir den Deckard für meine EL 8 und LCD 3 anzuschaffen. Nun bin ich mir nicht sicher welche Kombo bzw. welcher DAC sich wohl besser anhören wird. Mein Fiio X7 als Abspielgerät/ DAC analog angeschlossen oder besser das Notebook digital angeschlossen, damit der DAC im Deckard die Wandlung übernimmt. Ich schätze mal, dass der DAC des Deckards einen besseren Job machen dürfte, oder?

Viele Grüße
A. La Porta

Guten Tag Herr La Porta,

der Deckard wird sich mit den beiden Audezes sicher sehr gut machen. Der mit an Bord befindliche DAC ist mir während meines Tests auch durchaus positiv aufgefallen. Technisch gehe ich davon aus, dass er dem Fiio überlegen sein dürfte - allerdings habe ich diesen nie ausführlich gehört. Einzig die Musikalität des Deckard-DACs war mir bei sehr analytischen Kopfhörern im Vergleich zu meinen sonstigen Quellen etwas zu gering. Diese Nuancen fallen meiner Meinung nach aber nicht stark ins Gewicht, wenn die technischen Aspekte einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Und da die Audeze-Hörer selbst sehr musikalisch sind, denke ich, dass diese Paarung viel Freude bringen wird - der Klang des Deckard ist schon auf sie abgestimmt. Dem direkten Anschluss ans Notebook steht in meinen Augen nichts entgegen

Viele Grüße und viel Hörspaß!
Sebastian Eilzer

 
Zeit, den Job zu wechseln?
 
7. Juli 2016 / Herr K. Neumann
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

analog zum Testbericht habe ich mir das MD-ZENDO für weit überteuerte 614 Euro gekauft. Heuer bietet selbiger Händler die gleichen 2x1m unkonfektioniert für 180 Euro an. Bedeutet das, dass 4 poplige Neutiks und etwas Handarbeit 430 Euro minus der Gewinnmarge anfallen? Dann muss ich den Job wechseln.

K. Neumann

Hallo Herr Neumann,

hm, vielleicht hat der Händler vorzeitigen Sommerschlussverkauf? Wirklich 2x1m? Das Günstigste, was wir nach kurzer Internetrecherche gefunden haben, waren 180 Euro für einen Monometer. Wie auch immer – getestet hatten wir nicht mit Neutrik-Steckern, sondern mit den WBT nexgen in Silber/Gold-Ausführung, die heuer – laut Mundorf-Webpage – für recht unpopelige 250 Euro fürs Stereoset den Besitzer wechseln.

Grüße
Ralph Werner

 
Wirklich alles?
 
30. Juni 2016 / Herr Michael Sterzl
 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bezug nehmend auf Ihren Test des Arcam Solo Music möchte ich Folgendes anmerken / hinzufügen:

1. Das Gerät verfügt meines Wissens nicht über eine Klangregelung (Höhen-/Tiefenregelung).

2. Das Gerät verfügt nicht über einen Vorverstärkerausgang – Aber gerade Menschen mit Aktivlautsprechern wissen dies zu schätzen.

3. Warum man zwar bei Arcam stereofon hören darf, aber nicht BluRay sehen darf und sich dafür explizit ein zweites Gerät anschaffen soll erschließt sich mir bei einer All-in-one-Lösung nicht so recht.

4. Natürlich kann man ja zur Solo Movie Variante greifen - die kann BluRay und hat 5 Kanäle, aber Klangregelnetzwerk Fehlanzeige, Vorverstärkerausgang Fehlanzeige, Bi-Amping-fähig (wäre ja für den Stereo-Hörer durchaus von Interesse) - leider Fehlanzeige.

Meines Erachtens hätten Klangregelnetzwerk, Vorverstärkerausgang und bei der 5-kanaligen Variante die Bi-Amping-Fähigkeit das Einsatzspektrum der Geräte im häuslichen Bereich wesentlich universeller gestaltet. Mir persönlich wäre eine 2- oder 3-kanalige Variante (ähnlich d. K2 Blu von T+A) inkl. BluRay-LW lieber gewesen.

Ich wollte dies nur einmal der Vollständigkeit halber erwähnen und hoffe mich nicht geirrt zu haben, möge sich jeder sein eigenes Bild davon machen.
Insofern finde ich aber den Begriff „Alleskiste“ doch etwas irreführend.

Michael Sterzl

Sehr geehrter Herr Sterzl,

vielen Dank für Ihre Reaktion auf unseren Testbericht. Sie liegen richtig. So habe ich beispielsweise ebenfalls traurig zwischen dem Solo Music und meinem kleinen Stax hin- und hergeschaut, da ich diesen in Ermangelung eines Pre-Outs nicht anschließen konnte.

Ich denke natürlich schon, dass der Löwenanteil derer, die ein derartiges System anschaffen, nicht die typischen Nutzer von Aktiv- bzw. Bi-/Tri-Amping-Lösungen sind – weshalb sollten Besitzer von Aktivlautsprechern für im Solo Music integrierte Endstufen bezahlen wollen, die nicht benötigt werden?

Eine „Wirklichalleskiste" ist auch der Movie nicht, auch das ist richtig. Insofern würde auch dort die Frage im Raum stehen, die schon im Testbericht gestellt wird, nämlich was dies „Alles“ nun eigentlich genau sein soll.

Mit besten Grüßen,
Nick Mavridis

 
Sparmodell?
 
17. Juni 2016 / Herr Harald Kampen
 

Hallo,

der Ansatz vom B.M.C. MiniMedia ist ja ganz nett, die Software auf die Wiedergabe zu optimieren. Allerdings fehlt mir da die Konsequenz der Umsetzung, es scheint tatsächlich eher ein Sparmodell zu sein, denn zwei entscheidende Merkmale fehlen mir.

Einmal die Festplatte. Toll, 2 TB, die müssen aber auch gesichert werden. Festplatten gehen kaputt, oft schneller als der Rest der Hardware. Dafür sollte ein RAID mit mindestens zwei Platten verwendet werden.

Zum anderen fehlen mir Aussagen zu Streamingservices. Es steht zwar auf der Website „Viele Add-Ons erweitern den Umfang um Internet-Radio- und Fernseh-Dienste und viele andere Funktionen“, aber nichts von Streamingdiensten. Insbesondere erwarte ich von einem hochwertigen, zeitgemäßen Audiostreamer, dass ich HighRes-Audio- und Video-Services nutzen kann – am besten mit der Option zu aktualisieren und zu ergänzen.

Viele Grüße
Harald Kampen

Hallo Herr Kampen,

vielen Dank für Ihre Mail und die Anmerkungen zum MiniMedia-Test!

Den Wunsch nach einem RAID-System kann ich nachvollziehen – allerdings sollte klar sein, dass dergleichen nur vor Hardware-Fehlern Schutz bietet, nicht vor „menschlichem Versagen“ wie versehentlichem Löschen, Überschreiben etc. Gerade wenn mehrere Personen im Haushalt auf den gleichen Server zugreifen, ist das schnell mal passiert, und da hilft dann auch kein RAID. Man sollte deshalb immer auch ein aktuelles Back-up auf einer externen Festplatte haben. Hierfür hat der B.M.C. MiniMedia ein Software-Tool an Bord.

Zu Ihrem zweiten Punkt: Da der BMC unter anderem auch die Kodi-Software verwendet, lassen sich zahlreiche Streamingdiensten nutzen, so auch Qobuz und Tidal. Vorinstalliert sind diese Add-ons nicht, aber sie lassen sich auf dem MiniMedia aktivieren. Hier ein Überblick über das Angebot: http://addons.kodi.tv/

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Passt das?
 
14. Juni 2016 / Herr Daniel Szorkow
 

Sehr geehrter Tobias Zoporowski,

vielen Dank für den sehr guten und ausführlichen Test der Heco Direkt. Ich kann Ihren Bericht und Ihren Eindruck nur bestätigen.

Meine spezielle Frage an Sie wäre, haben Sie den „Direkt“ mit dem Magnat RV3 getestet? Ich möchte gerne meine Heed-Obelisk-Sammlung (4 Geräte) gegen den RV3 und einen CD-Player tauschen. Mir geht es in erste Linie darum, dass ich Geräte sowie auch Kabel spare, da ich in Zukunft im Wohnzimmer Musik hören werde.

Der Bericht über den RV fand ich auch sehr interessant und informativ, daher hätte ich gerne eine Einschätzung von Ihnen, ob der RV zur „Direkt“ passen würde oder eher nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Szorkow

Sehr geehrter Herr Szorkow,

diese Frage kann ich guten Gewissens extrem kurz beantworten: Ja, ich habe die „Direkt“ am Magnat RV-3 getestet. Und: Die beiden spielen fantastisch zusammen! So gut, dass ich die Heco „Direkt“ am liebsten behalten hätte. Aber die Testreise muss nun einmal weitergehen ...

Beste Grüße
Tobias Zoporowski
 
Keinesfalls überflüssig
 
10. Juni 2016 / Herr Wolfgang Kreft
 

Sehr geehrter Herr Werner,

zu Ihrem Bericht der Luxman-Geräte gestatten Sie mir eine Anmerkung. Eine Tapeschleife ist keinesfalls überflüssig. Ich benutze immer noch meine Revox B-77 und ein NAD-Recorder. Auch höre ich noch immer die gute alte Schallplatte.

Einen Anschluss für einen Kopfhörer in einer Vorstufe würde ich auch begrüßen.

Mit freundlichem Gruß
Wolfgang Kreft

Lieber Herr Kreft,

oh, eine Revox B-77 Bandmaschine, das ist ja schick – Sie sind zu beneiden! Ja, Sie haben recht, überflüssig ist eine Tapeschleife nicht, meine etwas lapidare Formulierung sollte lediglich darauf hinweisen, dass vermutlich mehr Hörer einen Kopfhörerausgang vermissen als einen Tape-Anschluss nutzen.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Valide verglichen?
 
6. Juni 2016 / Herr Frohgemut
 

Warum wurde der Vergleich (Test Technics SU-G30, die Red.) nicht mit einen der vielen Naim unitis oder ATOLL SDA 100 gemacht, da der Vergleich mit dem Magnat RV3 eigentlich keine Aussagekraft hat.

MfG
Frohmuth

Hallo Herr Frohgemut,
klar, Sie haben recht, es gibt sicherlich einige andere Verstärker, die in Sachen Ausstattung noch näher dran wären. Leider sind uns diese nicht immer verfügbar. So oder so kann ich den Einwand mangelnder Aussagekraft aber nicht 100%ig teilen: Der Magnat RV3 ist ein testbewährter, sehr klangstarker Vertreter seiner Preisklasse, mithin eine sehr adäquate Benchmark - wenn der Technics SU-G3 da in puncto Wiedergabequalität mithalten kann, wenngleich mit anderer Klangcharakteristik, und darüber hinaus die im Test beschriebenen Features bietet, empfinde ich das schon als klare Aussage.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Netz-Spinnerei?
 
6. Juni 2016 / Herr Reiner Hohn
 

Hallo liebes Fairaudio-Team,

heute beschäftigt mich mal folgendes Thema, das in vielen Foren verrissen wird, welches aber in meinen Augen verdammt wichtig ist und manchem Hififreund, der es noch nicht versucht hat vielleicht helfen kann: IST KLANGVERBESSERUNG MIT NETZKABELN MÖGLICH? Ja, eigentlich eine lange Geschichte. Ich widmete diesem Thema so viele Jahre keine Beachtung, weil ich dachte: Was soll das schon bringen, diese letzten Meter zur Anlage. Na, das übliche Gezeter der Unwissenden halt.

Dann habe ich eines Tages einfach mal ein 100 Euro Kabel bestellt. Nichts Besonderes von Audioquest. Eilig an Verstärker angeschlossen und gelauscht. Da hat sich doch ein bisschen was getan. Das Klangbild etwas ruhiger, in den Höhen nicht mehr so spitz und der Raum etwas grösser. Aha, da geht ja doch etwas dachte ich mir und wie beim Fischer und seiner Frau wollte ich mehr. Nun bin ich zur tollen Hifi Schmiede in Ettlingen, wo ich mir weitere Netzkabel ausgeliehen habe, in der Preisliga um 500 Euro. Wieder schnell angeschlossen. Eins an den Player und das Andere an den Verstärker. Was war nun das?

Das Klangbild noch weiter aufgefächert, Singstimmen stehen..schweben..noch besser in der Mitte, ja sind fast greifbar und mit mehr Kontur. Der Bass hat auch mehr Kontur, angeschlagene Becken schwingen ohne Ende aus, die Musik lebt einfach und sorgt für mehr Gänsehaut, was wir uns ja alle wünschen. Besser kann ich es nicht erklären. Ach ja, die Kabel habe ich natürlich für einen guten Preis gekauft und später noch eines in der 400 Euro Preisklasse für die Zuleitung zur Netzleiste, was nochmal ein Zugewinn brachte.

Warum um Himmels Willen schreibe ich nun so einen Roman? Weil ich dieses Hobby nun schon so viele Jahre betreibe und ich diese Sache jetzt erst so ausprobiert habe. Nach diesem Klanggewinn viel zu spät, wie ich meine. Andere könnten durch diese Erfahrung profitieren. Mir ist klar, dass es auf die Komponenten ankommt und man bei einer preisgünstigen Anlage wohl wenig, oder gar nichts merkt. Bei mir sprechen wir bei Player, Verstärker und Boxen auch nur von ca. 6000 Euro, also keine Überanlage.

In fast jedem Forum in dem es um Kabel geht, melden sich sogenannte Kenner und tun das ganze als Spinnerei ab. Das ist zum Einen zum Ko.... und zum Anderen haltet es Leute ab es auch mal zu versuchen. Also deswegen habe diese ganze Litanei geschrieben...habe aber jetzt fertig (-:

Viele Grüsse
Reiner Hohn

Hallo Herr Hohn,

vielen Dank für Ihre ausführliche Zuschrift, die ich gut nachvollziehen kann. Ja, probieren geht über studieren - eine Devise, die gerade im Audiobereich bisweilen so einfach umzusetzen ist ...

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Auch andere Väter haben schöne Töchter
 
23. Mai 2016 / Herr Ronald Gneiting
 

Hallo Herr Bruß,

Ihr Hörbericht (Kabel von Audioplan, die Red.) war wieder einmal (wie immer in fairaudio die Hörberichte) spannend und informativ. Interessant für mich ist in diesem Fall Ihr Eindruck über die neuen Audioplans im Vergleich zu den Vorgängern, denn diese habe ich vor gut 2 Jahren im Vergleich zu den WSS Goldline (Konrad Wächter) gehört. Bei mir waren damals dann aber die WSS in meiner Kette in Bezug auf Feindynamik und Räumlichkeit doch etwas vorne dran, zumal die hohe Steifigkeit der Audioplan Kabel zusätzlich nervte. Eventuell schickt Ihnen Herr Wächter mal seine neuen Platin-Line (NF, LS, USB und Netzkabel) zu einem Hörbericht, denn die sind zu einem ähnlichen Preis wie die neuen Audioplans wirklich super.

Gruß
Ronald Gneiting 

Hallo Herr Gneiting,

danke für Ihre Zuschrift. Dreister Weise mische ich mich mal dazwischen, höre ich doch seit geraumer Zeit hoch zufrieden mit einem WSS Platin Line LS4. Und habe beide Lautsprecherkabel direkt vergleichen können: Das Audioplan klang etwas geschmeidiger, fließender und einen Tick plastischer. Das WSS dynamisch etwas zackiger, offensiver und einen Tick detailverliebter. Je nach Kette und Geschmack wird das eine oder andere besser passen, objektiv sind aber beide im Grunde gleichauf - und das auf sehr hohem  Niveau, wie ich meine. Das Audioplan wäre jedenfalls ebenfalls auf meiner persönlichen Shortlist.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Musik und Technik
 
20. Mai 2016 / Herr G. Homann
 

Hallo an das fairaudio-Team!

Als eine der wenigen High-End-Magazine blieb nach vielen Jahren noch die fairaudio übrig.

Im Prinzip bin ich mit den Tests zufrieden, aber bitte nicht immer nur das technisch Mögliche testen, sondern auch mal das Musikalische.

Ist es eventuell möglich, dass Sie einmal musikalisch klingende, wohnraumfreundliche Lautsprecher aus echtem Naturholz testen? Denke hier an eine Trenner & Friedl oder eine Boenicke. Und das dann im Vergleich zu einer Diapason oder Ähnlichem.

Denn: Was soll ich mit einem 2 Meter großem Lautsprecher, der aus vielen Metallstangen zusammengeschraubt wurde oder aus MDF gepresst und 150 kg wiegt in einem Raum von 25qm? Und diese tausend RAL-Lackierungen noch oben drauf. Nicht jedermanns Sache!

Wäre begeistert, wenn Sie ein solches Thema auf die Schiene kriegen, kann mir auch vorstellen, dass sehr viele Leser (bzw. echte High-End-Gourmets) daran interessiert wären.

Es geht ja letztendlich um Musik und nicht um Technik.

Gruß
G. Homann

 
Bass haben und nicht haben
 
18. Mai 2016 / Herr Wolfgang R.
 

Hallo,

ich habe mich jahrelang nicht für eine Audiosystem entscheiden können und dann letztendlich dank Fairaudio mein feines, kleines Audiosystem aus Abacus C-Box 2 und Abacus A-Bass 10 gefunden. Dass mein 14qm-Zimmer für dieses System alles andere als ideal ist, war mir klar und es war auch mehr eine Investition in die Zukunft.

Erst später stellte sich heraus, dass der Subwoofer mehr Bums für meine Mitbewohner produziert, als für mich. Drehe ich den A-Bass soweit auf, dass für mich stimmige Tiefe entsteht, klopft gleich jemand an der Tür. Verwirrend ist für mich als Laie, dass ich mit meinen alten Bose Soundcampanion 2 bei ähnlicher Tiefe und Lautstärke niemanden belästige. Dafür klingen sie aber sonst eher wie Grütze, besonders bei Klassik.

Als Lösung schalte ich nun öfter mal den Subwoofer ab, bin dann aber mit dem Bass der C-Boxen bei 50 cm Abstand unzufrieden. Mit billiger Zusatzsoftware wie Boom 2 (Mac) am Ton zu drehen widerstrebt mir dabei.

Nun habe ich zufällig mitbekommen, dass Abacus mit der C-Box 3 ein Nachfolgemodell im Programm hat, dass beim Bass punkten soll. Könnte ihr das neue Modell nicht mal testen und gegen die C-Box 2 antreten lassen? Gewinnt man hörbar oder eher nur messbar an Klangvolumen – sprich, lohnt sich ein Wechsel? Ich muss ja zugeben, dass ich die C-Boxen auch aus ästhetischen Gründen gekauft habe und ungern gegen hässlicher Fernostware tauschen mag. Ich hab mir sogar extra den A-Bass in Gelb liefern lassen.:-D

Viele Grüße aus Hannover
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

die C Box-3 soll zwar tatsächlich noch einen Tick pegelfester und bassfester tönen, Ihr Problem wird das aber wahrscheinlich nicht lösen, beide Modelle sind eher als kompakte Nahfeldmonitore konzipiert (was zu Ihrer Raumgröße grundsätzlich auch gut passt). Das Problem mit dem Subwoofer scheint ein aufstellungsseitiges zu sein – und Ihre Nachbarn werden dabei eher in einem Druckmaximum zu sitzen als Sie.

Starten Sie einfach mal den Subwoofer samt Satelliten in ihren Standardeinstellungen und bewegen sich z.B. durch den Flur der Wohnung. Wird der Bass dort lauter? Ein Hinweis darauf, warum Ihre Mitbewohner mehr Bass hören als Sie.

Anschließend durch Ihr Hörzimmer gehen, und nach Stellen suchen, an denen der Bass lauter wird. Das weist auf Positionen hin, an denen Ihr Sub aus raumakustischer Sicht besser aufgehoben ist.

Ansonsten kann ich Abacuskunden – gerade, bevor blind etwas Neues bestellt wird – den netten Kundenservice (Tel. +49 (0)4731 5088) ans Herz legen, hier erhalten Sie unkompliziert hilfreiche technische Tricks und Tipps zu allen Produkten.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Koaxial fasziniert
 
3. Mai 2016 / Herr Herbert Fessmann
 

Hallo fairaudio-Team,

mit großem Interesse habe ich Ihr Review zur Teufel Definition 3S gelesen. Da zum einen die Preisklasse (um 1000 EUR) für mich äußerst attraktiv ist und ich außerdem vom Prinzip der Koaxialtreiber fasziniert bin (Abbildung und Räumlichkeit) frage ich mich, ob es ggfs. einen Vergleich zur KEF LS50 gibt? Die KEF ist zwar schön älter, aber optisch und technisch schon sehr interessant und im Grunde in der gleichen Liga angesiedelt wie die Teufel.

Einen Testbericht auf Ihrer Seite habe ich leider nicht gefunden ... steht das vielleicht noch an?

Herbert Fessmann

Lieber Herr Fessmann,

nein, einen Test zur LS50 haben wir nicht in Planung, sorry. Kompakt, koaxial und von KEF ist allerdings auch die X300A. Freilich auch aktiv und wireless ...

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Intern versus extern
 
29. April 2016 / Herr Markus Fleischer
 

Liebes Fairaudio Team,

nach ausgiebigem Probehören von Norma Revo SC 2LN und Revo PA150 (für die Monos reicht das Portemonnaie nicht) habe ich sie mir nun bestellt. Ihre Berichte von den Norma-Geräten (siehe Vor/End-Kombi Revo SC-2 und Revo PA 160 MRi und Vollverstärker Revo IPA 140, die Red.) kann ich punktgenau wieder mal bestätigen. Mich würde nun interessieren, nachdem ich ja den Luxman DA06 habe, ob Ihrer Meinung nach das Norma DAC Modul klanglich eine Verbesserung oder zumindest auf gleichem Niveau sein könnte oder evtl. der Vorstufe noch mehr Vorzüge entlockt. Mir gehts nur um eine Einschätzung, dann würd ich mir das mal zum Testen leihen. Mein Händler hat leider nur den separaten DAC von Norma. Könnte der Test schiefgehen oder ist der DAC und die Option klanglich vergleichbar?

Lieben Dank im Voraus
Markus Fleischer

Hallo Herr Fleischer,

direkt verglichen haben wir beide Lösungen leider nicht. Wir haben aber mal kurz beim Vertrieb nachgefragt: Die eigentlichen Wandler im Modul der SC-2 und im externen Gehäuse sind die gleichen. Die externe Lösung sei im Sinne einer autarken Netzversorgung im Endeffekt etwas konsequenter. Der klangliche Unterschied sei aber aufgrund der identischen Wandlertechnologie eher zu vernachlässigen und könnte schon z.B. durch unterschiedliche Verkabelung nivelliert werden.

Liebe Grüße
Michael Bruß

 
Ausgesprochen wichtig ...
 
20. April 2016 / Herr Bernd Henneberg
 

Guten Tag,

ich habe etwa zu der Zeit als Sie den Test über die Harbeth Super5 plus geschrieben haben, eben diesen Lautsprecher angeschafft.

Ihrem Bericht kann ich in den meisten Punkten bestätigen. Allerdings reagiert der LS ziemlich stark auf äußere Gegebenheiten. Die Wahl der Elektronik ist ausgesprochen wichtig. Gerätschaften die eine klangliche Tendenz aufweisen werden die Harbeth leicht aus dem Gleichgewicht bringen und das homogene und geschlossene Klangbild zerstören.

Ich selbst habe Elektronik von EAR, die supergut mit dem LS harmoniert. Die Röhrenendstufe hat nur 17 Watt, ist aber in Verbindung mit der Vorstufe absolut ausreichend.

In Ihrem Bericht wird auch mal der Punkt „nervig“ angesprochen. Hierzu kann ich Ihnen sagen, dass ich die Harbeth zuerst auf den Ständern von Hifi Bauernhof direkt auf dem Holzfußboden (Fichte) betrieben haben. Das Ergebnis war gut, hatte aber hier und da leichte nervige Tendenzen, ja nach Aufnahme. Heute habe ich zwischen dem Holzfußboden und den Ständern 3 cm starke Schieferplatten. Das Klangbild hat sich gut hörbar verbessert.

Im Einzelnen wären da: Tonalität über alles besser, der Bass wird trockener und sauberer (gleiche Energie, aber höhere Qualität), der Grundton wird etwas voller und wärmer, Gesamtklangbild wird klarer.

Die Scheiben, die bisher etwas genervt haben, sind wesentlich besser anzuhören. Letztendlich sind das natürlich keine klanglichen „Welten“. Aber ab einem gewissen Qualitätslevel ist man ja über jede Verbesserung dankbar.

Mit musikalischen Grüßen
Bernd Henneberg

 
Zutreffend, aber ...
 
19. April 2016 / Herr T. Werner
 

Hallo Herr Werner, hallo fairaudio-Team,

vielen Dank für diesen wirklich super zutreffenden Test der Neat SX7i. Ich habe diese Boxen nun seit ca. 5 Monaten zu Hause im Einsatz (mit Naim NAP 300DR/282/Supercap/HDX/XPS): absolute Klang-Wucht und ziemlich genau im Klang-/PaTR-/Volumensverhalten wie von Ihnen beschrieben :-). Unglaublich was dieser kompakte und schlanke Lautsprecher bei allen Musikrichtungen und Lautstärken von sich gibt!

Die von Ihnen beschriebenen etwas „fehlenden“ Hochton-Auflösungen kann ich nicht wirklich bestätigen - auch nicht nach einem Hörvergleich mit den doppelt so großen und teuren Neat Ultimatum XL10. Aber da kommt wahrscheinlich mein tonaler „Engländer-Klang-Fetischismus“ durch ... ;-). Klar ist, dass die Neat-Entwickler selbst Musiker sind und daher ihre künstlerisch-feinohrige und freie Tonalität kompromisslos authentisch in ihre Produkte verpacken (v.a. im Vergleich zu den meisten gleich teuren Markenanbietern).

Nochmals vielen Dank für Ihre (immer) profunden, höchst kompetenten und sehr gut beschriebenen Artikel und News!

Mit besten Grüßen aus Wien,

T. Werner
 
Bitte nicht zahnlos
 
18. April 2016 / Herr Rainer Bayerke
 

Liebes Fairaudio-Team,

ich finde die reduzierte Idee eines Streaming Clients + Vorverstärker verbunden mit Aktivboxen sehr spannend. Mir fehlt jedoch noch ein Gerät, dass CD-Spieler, Streaming Client, Vorverstärker und Bluetooth als Eingangsquelle vereint. Lindemanns Musicbook ist sehr nah dran mit Ausnahme von Bluetooth. Gibt es auf dem Markt was ich suche?

Hifidele Grüße, Rainer Bayerke

Hallo Herr Bayerke,

auf jeden Fall hätte ich einen Vorschlag, wie Sie bei diesem Beuteschema Ihr Jagdrevier etwas erweitern könnten: Für relativ überschaubare Münze gibt es ja auch dedizierte aptX-Bluetooth-Empfänger mit digitalen S/PDIF-Ausgängen (Cinch, Toslink) z.B. den - ohne, dass wir ihn allerdings getestet hätten - AEA2700 von Philips.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Doppelt moppeln?
 
18. April 2016 / Herr Christian Binsner
 

Lieber Herr Dames,

besten Dank für den interessanten Artikel zu der Netzleiste (HMS Energia MkII), die im Vergleich zu anderen Testbesprechungen über Netzleisten ein Produkt in den Fokus nimmt, welches in preislicher Hinsicht im Rahmen bleibt!

Eine Frage, die sich mir anschließt: Welches Kabel bietet sich für eine solche Netzleiste an, die ihrerseits ja schon über diverse Filtertechnik verfügt? Ist es überflüssig, oder gar kontaproduktiv, dann noch Kabel mit Filterwirkung zu verwenden? Können Sie mir ein Kabel, gern auch der Marke HMS, empfehlen, das in preislicher und technischer Hinsicht gut zu dem Energia MKII passt?

Ein herzliches Dankeschön im Voraus
Christian Binsner

Hallo Herr Binsner,

ja, in Sachen Preis/Leistungsverhältnis finde ich die Energia MkII ebenfalls sehr gut.

Sie meinen sicherlich das Zuleitungskabel zur Netzleiste? Das ist bei der Variante ohne DC-Filter fest montiert. Bei der DCS-Version liegt dagegen ein "loses" HMS-Kabel bei (aber klar können Sie da auch mit anderen Kabeln experimentieren).

Mit Blick auf die einzelnen Gerätekabel sind Sie natürlich frei, ich selbst verwende da ebenfalls die unterschiedlichsten Netzkabel.

Die zusätzliche Verwendung von in Kabeln integrierten Filtern halte ich dagegen für wenig ratsam.

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Phasenrichtig?  
 
14. April 2016 / Herr Christian Reich
 

Lieber Herr Dames,

mit großem Interesse habe ich ihren Bericht über die HMS Energia MkII gelesen. In der Tat überlege ich gerade, mir ein entsprechendes Gerät anzuschaffen und insofern waren Ihre Ausführungen sehr hilfreich. Was ich mich allerdings nach wie vor frage, ist, welchen Einfluss das richtige Einstecken der Endgerätestecker in die Stromleiste auf den Klang hat bzw. wie man herausfinden kann/soll, ob der Endgerätestecker "phasenrichtig" eingesteckt wurde. Haben Sie hierzu Erfahrungen oder Hinweise?

Danke vorab und viele Grüße aus München
Christian Reich

Hallo Herr Reich,

ich hatte kurz überlegt, dieses Thema im Test anzugehen, allerdings war der
Bericht eh schon sehr lang geraten.

Daher an diese Stelle ganz kurz:

Zum einen gibt es spezielle Phasendetektoren (etwa von MF Electronic), die
man sich ggf. auch vom Händler des Vertrauens ausleihen kann. Bei Geräten
mit Standbyfunktion funktionieren diese in der Regel aber nicht.

Zum anderen wird Folgendes häufig angewandt, auch wenn wir aus
Sicherheitsgründen davon abraten müssen: Die Schutzleiterkontakte eines
einzelnen Steckdosenplatzes komplett abkleben/isolieren, betreffendes Gerät (das dabei nicht mit anderen Geräten über z.B. Cinch, XLR verbunden sein darf)
dort mit dem Netzkabel anschließen und komplett einschalten, mit einem
Voltmeter Spannung zwischen z.B. dem äußeren Ring  einer Cinchbuchse (Masse)
und dem Schutzleiterkontakt einer freien Steckdose messen. Gerät
ausschalten, Stecker aus abgeklebter Steckdose ziehen und 180° gedreht
wieder einstecken, Gerät erneut einschalten. Abermals messen. Die Position
mit der geringeren Spannung sollte die zu bevorzugende sein.
Klebeband/Isolation unbedingt wieder sofort entfernen!!

Manche Hersteller, leider selbst bei teuren HighEnd-Geräten noch viel zu
selten, markieren die Phase an ihren Geräten oder lassen die korrekte
Position im Display anzeigen  - dann kann man sich den ganzen Hassle sparen ...

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Vernünftiger Player?
 
31. März 2016 / Herr Christian Gundlach
 

Hallo fairaudio-Redaktion!

Nach ausführlichem Überlegen und Recherchieren, wobei Ihr Test auch eine große Rolle gespielt hat, habe ich mich dazu entschieden, den Magnat RV-3 anzuschaffen!

Allerdings fehlt mir dazu noch ein guter CD Player! Habe zwar einen Marantz CD 5004, aber ich denke, dass bei solch einem Verstärker auch nachher ein vernünftiger CD Player beigehört!

Die Preisklasse sollte 2000 Euro nicht überschreiten. Habe mir gedacht, dass der Magnat MCD-1050 ganz gut dazu passen könnte, allein schon weil er aus demselben Haus ist. Können Sie diese Kombination empfehlen oder hätten Sie vielleicht einen anderen Vorschlag welcher Player gut mit dem RV-3 harmoniert?

Mit freundlichen Grüßen
Christian Gundlach

Hallo Herr Gundlach,

Sie sind da tendenziell auf dem richtigen Weg! Der Magnat MCD-1050 (s. Testbericht) passt vortrefflich zum RV-3. Wenn Sie bei Marantz bleiben wollen, sollten Sie Ihren Blick einmal in Richtung des SA-8005 lenken. Bei mir läuft der Netzwerkplayer NA-8005 am Magnat RV-3, er beinhaltet den identischen Chipsatz und spielt mit dem Verstärker wirklich sehr harmonisch, flüssig und lebendig zusammen. Preislich hätten Sie da sogar noch Luft nach oben …

Viel Erfolg und Gruß
Tobias Zoporowski

 
Welcher Untersatz?
 
17. März 2016 / Herr Philipp Siekhaust
 

Liebes fairaudio-Team,

ich habe mit großem Interesse euren Artikel/Test über die nuPro A-300 gelesen. Wirklich ein feines Stück Technik! Ich darf inzwischen zwei nuPro A-200 mein Eigen nennen, und bin auch von diesen Boxen überaus beeindruckt was Klang und Verarbeitung, aber vor allem Preis/Leistung angeht.

Beim Lesen des soeben genannten Artikels, bin ich bei dem Foto, auf welchem die A-300 auf den Ständern stehen, hängen geblieben. Diese haben mich sehr angesprochen und ich habe sofort im Internet recherchiert. Leider konnte ich bis heute die Ständer nirgendwo finden, und hoffe nun, dass Ihr mir das Fabrikat bzw. den Hersteller und Typ nennen könnt.

Außerdem wäre interessant zu wissen, ob sich die A-200 überhaupt auf solchen Ständern montieren lassen? Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen!

Vielen Dank vorab und viele Grüße und macht weiter so!
Philipp Siekhaust

Hallo Herr Siekhaus,

danke für Ihre Zuschrift und die positiven Worte. Als Ständer dienten Lovan Affiniti SS im Test, die in Deutschland von Audioplan (Tel. 07246-1751 ) vertrieben werden. Dort kann man Ihnen sicherlich Bezugsmöglichkeiten nennen.

Fest montieren lassen sich die nuPro auf den Ständern nicht, im Test waren die Boxen einfach „lose“ draufgestellt bzw. ruhten auf den Gummipads der Lovan-Ständer. Allerdings kann man mit einfachen Mitteln wie Klebepads (z.B. Posterfix von Läufer) schon für einen gewissen zusätzlichen Halt – der ggf. auch klangverbessernd wirken kann – sorgen.

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Richtig gepolt?
 
15. März 2016 / Herr Markus Fleischer
 

Hallo zusammen,

danke für Ihren Testbericht. Seit einigen Tagen habe ich das Gerät [den DAC Luxman DA06, Anm.d.Red.] bei mir und kann ohne Übertreibung sagen, dass Ihr Bericht auf den Punkt genau sich bei mir bestätigt.

Außergewöhnlich ist die Feinauflösung und woher nehmen die den Hall? Egal ob Konzert oder Kunsthall, so eine ausgeprägte Raumdarstellung hab ich auch von CD-Wandler-Kombis jenseits der 20.000 Euro noch nicht gehört. Und das ohne, dass man eine Überbetonung im Hoch oder Superhochtonbereich hört. Ich habe schon ein paar gelobte Wandler gehört, aber mein Weg wird mit Luxman gehen. Auch bin ich kein Rockmusikfan, aber mit dem Wandler ist das ein Vergnügen, insbesondere Liveaufnahmen, sowas von realistisch und extrem gut hörbar.

Nur eine Frage hätte ich: Wie ist denn die Phase richtig einzustellen, bei Cinch und auch XLR, da ich mir noch nicht schlüssig bin? Der DAC hängt an Accuphase E470. Das ist mir einfach ein Rätsel. Als Zuspieler habe ich Auralic Aries per USB. Danke.

Markus Fleischer

Hallo Herr Fleischer,

freut uns zu hören, dass Sie unseren Test zum Luxman gut nachvollziehen können!

Die absolute Phase wird vom DA-06 beibehalten, wenn nach Betätigen des „Phase Invert“-Knopfes

  • bei Cinch-Anschluss im Display „PH 3 – P“ steht,
  • bei XLR-Anschluss im Display „PH 2 – P“ steht.

Aber natürlich kann die Polarität es Signals von jedem anderen Bestandteil der HiFi-Anlage auch wieder „gedreht“ werden – oder auch gleich „vorne“, von der Aufnahme selbst. Letztlich ist entscheidend, ob es für Sie „richtig“ klingt – probieren Sie doch einmal die beiden Polaritäts-Einstellungen aus. Das ist ja das Gute am Luxman, man kann experimentieren.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Nicht nur die Schallplatten
 
14. März 2016 / Herr Nikolaus Petersen
 

Zum Flux Nadelreiniger:

Der Hersteller schreibt „Entdecken Sie Ihre Schallplatten neu!“ Dem kann ich nur bedingt zustimmen; ich habe den Flux Nadelreiniger seit einigen Tagen im Einsatz und entdecke die Qualität nicht nur meiner Schallplatten, sondern meiner Anlage neu. Da die Audiophilen wissen, dass die Quelle das Entscheidende ist, hat eine saubere Nadel eine unglaubliche Wirkung im Vergleich zu den üblichen Karbonbürstchen und Last-Reiniger. Die Verbesserung der Wiedergabe von Details in allen Frequenzbereichen ist unglaublich. Um es wie ein bekanntes Magazin zu bewerten: Preis-Leistung überragend.

Nikolaus Petersen

 
Wie noch nie ...
 
11. März 2016 / Herr Baer
 

Hallo wertes fairaudio-Team,

dank Ihnen habe ich von der Fa. Abacus gehört und hätte beinahe nicht mitbekommen, dass der Preamp14 eigentlich mehr ein Netzwerkplayer ist, wie ich ihn suche!

Der Test hat mich dann davon überzeugt mit Abacus Kontakt aufzunehmen und habe mir die Kombi mit dem Dolifet bestellt, auch wenn die 2 Geräte nicht als Kombi getestet wurden. Teste nun seit 5 Tagen selbst, und meine B&W Oldies CDM7SE klingen wie noch nie! Ich weiß, dass Sie immer eine Referenz brauchen, aber sollte man, wenn schon vorhanden, nicht auch beide Geräte zusammen hören? Die Anregung eines anderen Lesers, die Kopfhörerausgänge zu bewerten, finde auch ich gut, zumal beim Preamp14 ein guter vorhanden ist, und ich mir einige Euro für einen externen Verstärker sparen konnte!

Hätte mich gerne kürzergefasst, aber vielleicht war es für Sie nicht zu langweilig!

Gruß aus Franken!
Baer

 
Aller Euphorie zum Trotz
 
9. März 2016 / Herr B. Tauscher
 

Zur HECO Direkt:

Aller Euphorie zum Trotz kann ich zwar dem Test-Fazit zustimmen, allerdings verschweigt Ihr Test-Fazit auch einiges. Der Test auf 6moons ist ehrlicher. Und ich muss aus eigener Erfahrung leider sagen, dass ich mich unheimlich darauf gefreut hatte, die HECO Direkt mit meinem Verstärker, einem Crayon CFA-1.2, zu hören, da ich zum Jahreswechsel eigentlich genau diese Box gesucht hatte. Also, gesucht hatte ich einen Lautsprecher, der größer als meine alten Rega R5 ist, im Hochton besser auflöst und etwas präsenter spielt, wenn möglich einen hohen Wirkungsgrad hat, im Tiefton sauber strukturiert und mit Punch spielt. Und im Preis so um die 3000 Euro/Paar liegt.

Enttäuscht von der HECO Direkt war ich dann schon etwas, als ich sie das 1., 2. und 3. mal hörte. Ich konnte mich einfach nicht dafür entscheiden. Ich wollte sie zwar haben, schon das ungewöhnliche Design macht mich an, der Wirkungsgrad und das Breitbandkonzept erst recht, aber gepasst hat es trotzdem nicht. Wirkungsgrad, ja ... Dynamik, ja ... aber Tiefgang mit Punch, Fehlanzeige, und für den Preis sind sie keine Auflösungswunder im Hochton. In der Bühnendarstellung und in Klangfarben ist der Crayon ein Brett, nur die HECO konnte das nicht so richtig umsetzen. Genau das sagt meiner Meinung nach auch der Testbericht von 6moons. Deshalb ist meine Meinung, dass es diesmal besser gewesen wäre, den Artikel von 6moons zu übernehmen, oder ein Fazit aus beiden Testberichten zusammenzustellen.

Gruß
B. Tauscher

Sehr geehrter Herr Tauscher,

es liegt in der Natur der Sache, dass Testberichte in ihrer Aussage leicht voneinander abweichen können. Die Kollegen von 6moons testen mit völlig anderem Equipment und in völlig anderer Umgebung. Ganz unabhängig davon steht in unserem Test zur Heco Direkt aber doch auch explizit drin, dass diese Lautsprecher nicht das letzte Wort in Sachen Bass-Tiefgang sind, die Bühne zumindest „anders“ als bei vielen anderen Boxen rüberkommt und im Hochton mehr Auflösung und Energie möglich sind. Wie man diese Punkte bewertet, hängt vom eigenen Hörgeschmack ab.

Ich kenne Ihren Verstärker nicht, daher kann ich nicht beurteilen, wie er sich an der Heco Direkt „schlagen“ würde. Wenn sie Ihnen aber klanglich nicht zusagt, so ist das ja völlig legitim und letztlich immer Geschmackssache.

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Schnell?
 
29. Februar 2016 / Herr Johannes Siglär
 

Lieber Herr Zoporowski,

da ich in Sachen HiFi relativ unbedarft bin, hätte ich zu Ihrem Test der Heco Celan GT 602 eine Frage, die Ihnen möglicherweise als etwas eigenartig erscheinen mag: Wenn Sie schreiben, dass die Celan am besten an „schnellen“ Verstärkern betrieben wird – welche Art von Verstärker meinen Sie da? Was zeichnet einen „schnellen“ Verstärker aus?

Hintergrund: Ich möchte mir nach vielen Jahren der HiFi-Abstinenz eine kleine, aber feine Anlage aufbauen, in deren Zentrum ein Streamer (vermutlich Aries Mini) stehen soll. Nachdem ich den Streamer anfänglich mit Aktivlautsprechern koppeln wollte, bin ich mittlerweile zur Überzeugung gelangt, dass ich mit passiven Lautsprechern und einem Vollverstärker auf lange Sicht flexibler bin. Und da ich einerseits vom „Heco-Klang“ angetan bin (in meinen Jugendjahren hatte ich mir ein Paar Cantata 550 geleistet), andererseits aber auch schon sehr viel Positives über die Heco Celan GT 602 gelesen habe, stehen sie – die Heco Celan GT 602 – mittlerweile ganz oben auf meiner Wunschliste. (Ich will auch gar nicht zu viele Vergleiche mit anderen Lautsprechern anstellen, da mir sonst eine Entscheidung noch schwerer fällt.)

Da der Preis der Celan GT 602 bereits deutlich über meinem ursprünglich geplanten Budget liegt, kann ich mir im ersten Schritt nicht gleich auch noch einen „optimalen“ Verstärker leisten. (Streamer + SSD wollen auch noch gekauft werden.) Können Sie mir deshalb vielleicht einen erschwinglichen Verstärker empfehlen, der gut mit den Celan harmonieren würde? Der vielleicht noch nicht ihr ganzes Potenzial nutzt, ihnen aber auch nicht ihren besonderen Charme raubt?

Bei meinen ursprünglichen Planungen hatte ich eigentlich mit einem Yamaha A-S501 geliebäugelt, aber zu dem werden Sie mir vermutlich nicht raten - nachdem nicht mal der A-S1000 optimal mit den Celan harmoniert ...

Für ein Feedback wäre ich Ihnen wirklich sehr dankbar!

Herzliche Grüße
Johannes Siglär

PS: Ihre Testberichte sind wirklich außerordentlich gut geschrieben! Sie verstehen es, auch komplizierte Sachverhalte in eine verständliche Form zu bringen, und damit sind Ihre Aussagen immer nachvollziehbar, auch für einen Laien wie mich ... Kompliment!

Lieber Herr Siglär,

wenn wir von „schnellen“ Verstärkern sprechen, hat diese Aussage natürlich eine subjektive Komponente. Ich meine mit „schnell“ Komponenten, die eine hohe Impulstreue aufweisen und in der Lage sind, sehr dynamisch und zeitrichtig zu spielen. „Zackig“ wäre vielleicht eine passende Umschreibung dafür. Ein Attribut, dass ich den Yamaha-Amps aus eigener Erfahrung eher nicht ans Revers heften würde, obwohl dies ohne Frage sehr gute Produkte sind. In der von Ihnen avisierten Preisklasse könnten Sie sich unter anderem einmal bei Pioneer (A-50) und NAD umschauen oder Sie sehen sich die hauseigene Elektronik von Magnat (Heco und Magnat gehören zur selben Unternehmensgruppe) an. In der Regel harmonieren diese hervorragend miteinander.

Viel Erfolg!
Tobias Zoporowski

 
Blumig & bassig
 
26. Februar 2016 / Herr Emanuel Beier
 

Hallo Jörg,

vielen Dank für Deinen ausführlichen, blumigen Test! Bin am Überlegen, der A-300 eine Chance zu geben. Kennst Du auch die A-200 ? Die hatte ich nämlich daheim. Und gefielen mir überhaupt nicht. Leblos, seelenlos. Und im Bass einfach fürchterlich. Übertriebener Pegel, aber kein Ton mehr. Ob das jetzt ein gezupfter Kontrabass oder ein Furz gewesen wäre ganz unten - man hätte es nicht unterscheiden können ;-) Einen derart indifferenten Tiefton habe ich noch nie gehört, das war echt schlimm. Hauptsache künstlich aufgeblasenes Gewummer, um den geforderten Frequenzgang schreiben zu können.

Ist die A-300 da so viel besser oder anders, dass es sich trotzdem lohnt, ihr eine Chance zu geben? Man hört auch, dass die A-300 einen irgendwie auf Dauer nervenden Hochton haben soll... Habe jetzt eine Kombi aus Mytek Stereo 96 an Yamaha HS8. Gnadenlos ehrlich, aber nervig, Musik hören macht keinen Spaß, so gut auch die Sprachverständlichkeit beim Fernsehen ist.

Zum Vergleich: Als Abhöre habe ich die Neumann KH-120 A an Violectric V800. Das ist mein Ding, klingt beides ideal für mich. Nur so zur Einschätzung, auf was ich stehe ;-)

Vielen Dank und schöne Grüße Emanuel

Hallo Emanuel,

die A-300 klingt so, wie im ausführlichen, blumigen Test beschrieben. (-:

Und aufgelasenes Bassgewummer oder nerviger Hochton waren seinerzeit nun nicht die Bohne zu vernehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die A-200 da anders verhält.

Dass die nuPros im Bass geregelt werden können - und zwar in einer recht weiten Range -, weißt Du? Gleiches gilt für den Mitten/Hochtonbereich.

Neben einer Fehlbedienung/-einstellung können natürlich auch Aufstellung und die Spielpartner eine Rolle spielen. Die A-300 sind jedenfalls absolut neutrale und im Zweifelsfall zudem anpassbare Lautsprecher.

Viele Grüße
Jörg

 
Musikalität hui, Handling pfui?
 
21. Februar 2016 / Herr Michael Gloggnitzer
 

Liebes fairaudio, liebes Team ich schätze eure Seite seit vielen Jahren - vor allem die Herangehensweise und habe mich an vielen Artikeln und den darauf basiert gekauften Mrodukten gefreut - mit dem Marantz NA8005 hat das eine massive Wendung genommen und ich muss gestehen, dass ich angesichts des Artikels hier im Web in Zukunft sehr vorsichtig sein werde.

Was die Musikalität und die Hardware des Gerätes anbelangt, da gehe bin mit dem Autoren d'accord. Die Handhabung des Gerätes hingegen ist ein Graus, da können wir(!) dem Autor - auch meine Frau, Freunde und Nachbarn nicht folgen, im Gegenteil, das ist fast ein Kopfschütteln. Auch eine Android Gemeinde bei google-play ist da anderer Ansicht. Das Handling (abgesesehen von mp3 files) ist einfach grausam - das ist das passende Wort. Die NAS, die kein Problem sein sollten - auch diese Zusammenarbeit hinkt - und haben sie die Windows Version (als html) des sofwaremäßigen Handlings auch betrachtet? Ich bezweifle das. Eine Handhabung von 1000 Dateien, ohne dass zum Beispiel ein Scollbalken verfügbar ist - unmöglich.

Klang exzellent - Handling: unbrauchbar! Ich halte die Usability von Geräten für einen der wichtigsten Aspekte - und der ist im Artikel eindeutig unterbeleuchtet worden - für ein Gerät über 1000. Schade.

Michael Gloggnitzer

Sehr geehrter Herr Gloggnitzer,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich kann Ihre Erfahrungen mit dem Handling des Marantz NA-8005 allerdings weder nachvollziehen noch bestätigen. Das Gerät läuft bis heute täglich in meiner Testkette und in meinem Netzwerk ohne jedes Problem. Das Handling von rund 7000 Musikstücken, von denen nicht wenige sogar HighRes-Files sind, bereitet mir überhaupt keine Schwierigkeiten.

Leider haben Sie nicht genau umschrieben, welcher Art Ihre Probleme sind. Sonst könnte ich einmal versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen. Vielleicht versuchen Sie es als „erste Hilfe“ mit einem Firmware-Update des Gerätes. Diese werden von Marantz regelmäßig zur Verfügung gestellt, sie können den NA-8005 auch so konfigurieren, dass er die Updates selbst lädt und installiert. Als nächstes bestünde die Möglichkeit, dass Ihr Heimnetzwerk ein Problem verursacht. Je nachdem, wie der NA 8005 eingebunden ist (drahtlos oder via Netzwerkkabel) können die Fehlerquellen auch darin liegen.

Versuchen Sie es einmal, vielleicht erledigen sich die Schwierigkeit „von selbst“. Halten Sie uns gern auf dem Laufenden!

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Ganze Arbeit?
 
19. Febuar 2016 / Herr Alexander Gloel
 

Hallo, ich habe euren Bericht zu Audioquest Jitterbug USB-Filter gelesen, jetzt ist meine Frage, ob es auch Sinn macht, wenn ich ein Wireworld Silver Starlight schon dran habe. Ich bin immer davon ausgegangen, dass die guten USB-Kabel schon die Arbeit leisten.

Alexander Gloel

Hallo Herr Gloel,

die Mission des JitterBug lautet ja parasitäre Resonanzen, Noise oberhalb der Frequenzen der USB-2.0-Spezifizierung und elektromagnetische Interferenzen (EMI) beziehungsweise Induktion möglichst gering zu halten - dabei setzt er am USB-Bussystem an. Solche in USB-Bussystemen entstehenden Störungen können handelsübliche Kabel ja generell nicht "wiedergutmachen" bzw. filtern, sondern eben nur dafür sorgen, dass nicht weitere Störungen hinzukommen.

Denkbar wäre aber, dass die Wirkung des JitterBug bei verschiedenen DACs - je nachdem wie sehr die Entwickler Störimmunität im Blick hatten - unterschiedlich ausfällt. Gleichwohl: Im Test kamen durchweg hochwertige DACs zum Einsatz, die Wirkung des JitterBug war wie beschrieben stets zu hören.

Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Zum Trost ...
 
18. Februar 2016 / Herr Caspar Holz
 

Liebes fairaudio-Team,

Herr Winkler beklagt sich in seiner Zuschrift über die extrem hohen Preise einer Komplettverkabelung seiner gewiss umfangreichen Anlage mit Tellurium Q Black Diamond-Strippen - und veranschlagt dafür ca. 50.000 Euro.

Ich habe mir den Spaß gemacht, bei einem "wirklich hochwertigen" Kabelhersteller die entsprechenden Kosten durchzurechnen (bei einem Durchschnittspreis bei Tellurium von ca. 1.350 Euro pro Meter komme ich dabei (alles grob & Pi x Daumen) auf ca. 30 m Netz- und Verbindungskabel sowie 2 x 2 m LS-Kabel.

Bei den besten Kabeln eines amerikanischen Anbieters, dessen Produkte seit noch nicht allzu langer Zeit auch hier erhältlich sind, sähe das wie folgt aus:

5 x Powercable = 40.000,-
12 m Verbindung analog = 129.600,-
13 m Verbindung digital = 84.240,-
2x2 m LS-Kabel = 12.400,-

macht zusammen = 266.240,-

Abrunden ließe sich das Ganze noch durch ein paar Cable-Lifter für 580,- pro Stück (alles in der Topqualität, versteht sich).

Fairerweise muss man anmerken, dass die Verbindungskabelpreise jeweils nur für den ersten Meter so hoch sind, ein zusätzlicher Meter Einzelkabel kostet nur 50 %.

Es geht, wie immer, also auch noch anders, vielleicht ist dies Herrn Winkler ja ein Trost.

Mit freundlichen Grüßen,

Caspar Holz

 
Strengths of Spendor
 
17. Februar 2016 / Herr Charles Fisch
 

Regarding Jörg Dames 2013 review of Spendor SP100R2 (English translation at 6moons),  I bought speakers summer 2015 and revisiting review I found it perfect description of what I'm now hearing; deeply impressed at authors insights and sensitivity! No other review of these speakers has truly recognized their strengths. Please express my appreciation to Mr. Dames.

Charles Fisch    

 
CD oder USB?
 
15. Februar 2016 / Herr Frank Herrmann
 

Hallo, ich bin gerade am komprimieren meiner CD-Sammlung. Nun interessiert mich, ob nun mein Creek Evo CD bessere Musikqualität erzeugt als ein USB-Stick mit Flac-Dateien an einem DAC.

Die digitalen Daten sollten ja gleich sein. So sollte doch ein DAC bei gleichem Preis wie ein CD-Player wegen Wegfall von Laufwerk/Laser besser aufspielen können?

Ich finde leider keine Berichte im Netz.

Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Frank Herrmann

Hallo Herr Herrmann,

tendenziell würde ich Ihre Frage mit „ja“ beantworten, selbst  mit Blick auf DACs, die weniger kosten als der zum Vergleich herangezogene CD-Player. Gleichwohl ist das Thema „USB-Audio“ so vielschichtig - wie zum Beispiel der gar nicht mal so lang zurückliegende Test über den AudioQuest JitterBug, aber auch unsere Erfahrungen mit verschiedenen Mediaplayern oder USB-Kabeln zeigen -, dass das eigene Experimentieren  sicherlich vorteilhafter ist als das Anhaften an Pauschalurteilen. Und klar, kommt es insbesondere auch auf die Qualität von CD-Player und DAC an – da kann es innerhalb einer Preisklasse ebenfalls zu signifikanten Schwankungen kommen.

Letztlich sollte aber der Bedienkomfort, den Computer-Audio bietet, ebenfalls nicht verachtet werden. Wenngleich es Hörer gibt, die wiederum die Haptik bzw. CD-Hülle und Booklet nicht missen möchten …

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Etwas schade ...
 
12. Februar 2016 / Herr Jan-Peter Lipski
 

Liebes fairaudio-Team,

vielen Dank für Ihre vielen inspirierenden Besprechungen, seit Jahren! Dazu oft mit einer wirklich ansprechenden Musikauswahl. Ein dickes Lob! Ich finde es daher etwas schade, dass Ihr Messebericht sich weitgehend auf eine Aufzählung von Geräten beschränkt. Sicher auch interessant. Nur gab es auf den HiFi-Tagen auch einige wirklich gelungene Vorführungen mit tollen Klangerlebnissen und manchmal sogar auch wirklich guter Musik ohne viel Show-off. Meine subjektiven und sicher lückenhaften Highlights waren The Gryphon, Tom Habke und Ascendo.

Danke und viele Grüße,
Jan-Peter Lipski

 
Spaß am Sparen
 
10. Februar 2016 / Herr Ulrich Winkler
 

Ich betreibe eine Mehrkanal Audio Anlage zum Abspielen von SACDs, DVDs und BDs mit meist klassischer Musik. In Summe kostet diese Anlage mit herkömmlichen Kabeln ca. 50.000 Euro. Wenn ich meine Anlage mit den hier "getesteten" Tellurium Q Black Diamond Kabeln ausrüsten würde, müsste ich ca. 50.000 Euro zusätzlich ausgeben ...

Und was bekommt man dafür: "Vor dem auffallend ruhigen und samtschwarzen Hintergrund ..." Das muss man mal versuchen in akustisch relevante Kategorien zu übersetzen... Oder: "Die Kabel der Tellurium Q Black Diamond Serie spielen ungemein ausgewogen..." in Kombination mit"Kombinieren Sie die Black Diamonds mit Anlagen, die entweder bereits ausgewogen spielen ..." Das führt dann zur Ausgewogenheit der Ausgewogenheit. Liest denn eigentlich irgend jemand die Tests kritisch durch bevor sie veröffentlicht werden? Möglicherweise nicht, denn sonst wäre es schwer verständlich, wie ein solcher verschwurbelter Nonsens publiziert werden konnte.

Die vom Autor gewählten Musikbeispiele sind so hochwertig, dass auch bei einer 08/15 Verkabelung ein emotional tief bewegendes Musikerlebnis erreicht wird. In meinem Fall kann ich die übrig gebliebenen 49.500 Euro für höchstwertige Platten und CDs ausgeben.

Ulrich Winkler

Sehr geehrter Herr Winkler,

zunächst einmal Gratulation zu ihrer aufwändigen Anlage. Als Besitzer einer Mehrkanalinstallation genießen Sie wahrscheinlich mit entsprechenden Aufnahmen, vorzugsweise aus dem klassischen Fach, Hörerlebnisse ganz besonderer Qualität, die uns stereofonen Normalos eher verschlossen bleiben. Da hilft nur der Gang ins Konzert. Was allerdings auch nicht die schlechteste Alternative darstellen dürfte.

Die Kehrseite des in hochwertigen Mehrkanalanlagen getrieben Aufwands ist natürlich unter anderem die recht umfangreiche Verkabelung. Ich muss gestehen, bei meiner Beschäftigung mit den finanziell wie klanglich highendigen Black Diamonds habe ich die Betreiber von Mehrkanalanlagen nicht auf dem Schirm gehabt.

Ich meine mich erinnern zu können, dass bei gelungenen Mehrkanalvorführungen, beispielsweise von Dabringhaus + Grimm, in der Regel auf Kabel aus dem Studiobereich zurückgegriffen wurde und es in der Vorführsituation dem Gesamtergebnis offensichtlich keinen Abbruch getan hat.  Fakt ist allerdings auch, dass bei Verwendung entsprechender  Kabel womöglich noch mehr drin gewesen wäre und daheim, im Kontext einer typischen HighEnd-Installation, ziemlich ernüchternde Ergebnisse zu verzeichnen waren.

Nach einigen Monaten mit den Black Diamonds bin ich mir ziemlich sicher, dass auch Sie Ihre Kette im positiven Sinn nicht wiedererkennen würden, wäre sie komplett mit den Telluriumstrippen verbunden. Das von Ihnen angesprochene Missverhältnis auf der Kostenseite lässt sich allerdings nicht vollkommen wegdiskutieren. Aber wie wäre es, statt der Black Diamond auf die günstigeren Black auszuweichen oder die Black Diamonds mal versuchsweise nur für die Hauptkanäle zu nutzen?

Als Autor des von Ihnen als „verschwurbelten Nonsens“ gescholtenen Berichts freue ich mich dennoch, dass Sie offenbar bis zum Schluss durchgehalten haben. Um ihre Frage aufzugreifen: Jeder fairaudio-Artikel wird von anderen Kollegen gelesen und redigiert.  Der jeweilige Autor versucht, in Wochen und Monate des täglichen Umgangs mit den Probanden, deren klanglichen "Fingerabdruck" herauszuarbeiten. Da dessen Schlussfolgerungen letztlich auch ein bisschen vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen und individueller Vorlieben zu sehen sind, bleibt es dem Leser überlassen, sich die Sichtweisen der Autoren zu Eigen zu machen oder eben auch nicht. Im besten Fall animiert ein Bericht dazu, loszugehen und eigene Erfahrungen mit einem besprochenen Produkt zu sammeln.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Hakopians

 
Kabelfrage
 
08. Februar 2016 / Herr Martin Zimmermann
 

Sehr geehrter Herr Hakopians,

ich komme zurück auf Ihren Artikel über die Nordost Heimdall 2 Kabel. Nun liegt dieser Test eine gewisse Zeit zurück, aber ich hoffe Sie können mir etwas weiter helfen.

Für meine Paarung Devialet 200 und Sonus Faber Guarneri Evolution suche ich ein geeignetes Kabel, das möglichst wenig hinzufügt oder weglässt. Können die von Ihnen beschriebenen Kabel diesem Ideal nahekommen?

Die Guarneris besitzen ein Bi-Wiring-Terminal und Nordost bietet leider keine entsprechende Verbindung mehr an. Könnte ich hier mit einem Adapter oder Jumper ähnliche Ergebnisse erwarten wie in Ihrem Test?

Mit bestem Dank im Voraus
Martin Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

tatsächlich liegt der Test der Heimdall-2-Kabel von Nordost schon einige Zeit zurück. Allerdings kann ich mich noch sehr gut an diese Kabelserie erinnern. Der bleibende Eindruck, den die Heimdall 2 hinterließen, hat mich dazu veranlasst, auch beim aktuellen Test der Tellurium Q Black Diamond vergleichenderweise auf Erfahrungen mit den Nordostkabeln zurückzugreifen.

Naturgemäß ist es nicht einfach, aus der Entfernung, ohne genaue Kenntnis der Hörumgebung und Ihres Hörgeschmacks Empfehlungen abzugeben. Da Sie aber einen Devialet 200 einsetzen und ich den Devialet D-Premier betreibe, welcher seinerzeit während des Tests auch zum Einsatz kam, dürften sich einige meiner Schlussfolgerungen auch auf Ihre Situation übertragen lassen.

Grundsätzlich profitiert der Devialet von der Fähigkeit der Heimdall 2 Klangfarben zu transportieren, ohne gleich zu dick aufzutragen. Dabei habe ich die Nordosts als impulsschnelle, präzise zeichnende Kabelverbindung erlebt, weshalb ich mir eine Paarung mit Lautsprechern von Sonus Faber ebenfalls gut vorstellen kann. Wie neutral Sie die Heimdall 2 letztlich empfinden, kann ich natürlich schlecht vorhersagen. Doch stehen gerade Nordostkabel ja nicht im Ruf, diesbezüglich unangenehm aus der Rolle zu fallen. Wenn Ihnen der Sinn nach gesteigerter buchhalterischer Akkuratesse und noch gründlicherer Auslotung der Frequenzenden steht, könnten die nächstgrößeren Nordostkabel der Serie Frey 2 ebenfalls einen Versuch wert sein.

Jumper und Adapter stellen nach meiner Erfahrung immer irgendwie einen klanglichen Kompromiss dar, aber ob das für einen relevant ist, muss jeder selbst entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Hakopians

 
Downfire
 
01. Februar 2016 / Herr Michael Müllner
 

Im Test des Lautsprechers Teufel Definion 3 schreiben Sie unter anderem: „Die Tieftöner atmen durch zwei nach unten in den Sockel „abblasende“ Bassreflexöffnungen. Dieses als „Downfire“-Prinzip beschriebene Verfahren gilt vielen als aufstellungsunkritisch. Wenn man denn wollte, könnte man die Teufel Definion 3 recht nah an einer Rückwand platzieren. Generell goutiert aber fast jede Box dieser Größenklasse ein wenig Luft um sich herum.“

Kann ich Ihren Text so interpretieren, dass Lautsprecher nach dem Downfire-Prinzip für kleinere Räume generell besser geeignet sind als Lautsprecher mit Bassreflexboxen, die gegen die Rückwand blasen? Wäre dem so, käme mir das sehr entgegen.

Beste Grüße
Michael Müllner

Hallo Herr Müllner,

nein, eine solche Generalisierung wäre unzulässig, letztlich kann sogar eine geschlossene Box nahe an der Rückwand postiert zu basslastig klingen, während eine mit BR-Kanal auf dem Rücken fast schlank spielt. Das Ergebnis ist immer vom einzelnen Lautsprecher abhängig.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Kopfhörer & Vollverstärker
 
29. Januar 2016 / Herr Reiner Hohn
 

Hallo liebes fairaudio-Team,

da ich sehr gerne auch über Kopfhörer Musik genieße, hätte ich eine Frage dazu. Natürlich kann man den Klang mit einem Kopfhörerverstärker verbessern, aber mich würde interessieren, wie groß denn der Unterschied zu einem sehr guten Vollverstärker ist. Ich betreibe die Kombi Pioneer N70 mit einem Moon 250 Neo und ich finde den Klang vom Kopfhörer-Ausgang des Moon schon sehr gut. Sehr musikalisch, luftig und kräftig mit einer leichten Badewanne. Dies kann manchem dünner klingenden Kopfhörer a la AKG 701, Beyerdynamik Dt 880 Ed. auf die Sprünge helfen.

Meine Frage bzw. Anregung lautet also: Könnte man nicht mal die Kopfhörerausgänge der Vollverstärker testen oder mit Kopfhörerverstärkern vergleichen? Dies hat meiner Meinung nach noch kein Magazin getan.

Gruß
Reiner Hohn

Hallo Herr Hohn,

danke für die gute Anregung, wir werden das mal im Hinterkopf behalten!

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Ehrlich
 
25. Januar 2016 / Herr Frank Schiller
 

Lieber Tobias Zoporowski,

ich bedanke mich für diesen aufschlussreichen und schön geschriebenen Testbericht der Heco Direkt. Ich kann Ihre Ausführungen nachvollziehen und als Besitzer dieser Ausnahmelautsprecher (seit November2015) auch größtenteils bestätigen. Insbesondere das von Ihnen angesprochene „Einwinkeln“ ist definitiv vonnöten, um eine korrekte Abbildung zu erhalten! Man sollte auch nicht zu tief sitzen – der Tweeter darf sich durchaus in Ohrhöhe befinden – dann klingt sie einfach fantastisch!

Doch die „Ehrlichkeit“ der Direkt hat leider auch Nachteile: Klingt der Speaker mit hochwertiger Software nahezu perfekt, so klingt schlecht abgemischtes Material – eben schlecht! Das ist aber nicht so dramatisch gemeint, wie es vielleicht rüberkommt.

Ein interessanter Aspekt wäre noch gewesen, wenn Sie, lieber Herr Zoporowski, die angesprochene Mindestverstärkerleistung von 10 Watt an einem Röhrenverstärker auch getestet hätten. Man weiß zwar nun, dass es geht, aber der geneigte Leser wird im Unklaren darüber gelassen, wie es klingt! Ich persönlich „feuere“ die Hecos mit einem NAD 356 BEE an. Der Klangunterschied zu einer kleinen, aber feinen Röhre hätte mich doch interessiert.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Online-Leser
Frank Schiller

Lieber Herr Schiller,

vielen Dank für Ihre freundliche Zuschrift. Ich hatte sehr viel Spaß mit der Heco Direkt. Selten hat eine Rücksendung an den Hersteller so weh getan ... ;-) Zu Ihrer „Kritik“: Sie haben vollkommen recht! Auch mich würde interessieren, wie sich die Direkt an einer kleinen Röhre verkauft. Mangels Röhrenamps konnte ich diese Aussage leider nicht überprüfen. Aber wer weiß? Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit irgendwann, dann werde ich diesen Lautsprecher nur zu gern zu einem erneuten Test zu mir bitten … ;-)

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Gefährte sucht Verstärker
 
22. Januar 2016 / Kai Faske
 

Hallo Herr Mertens,

ich lese gerade Ihre Berichte mit besonderem Interesse, weil ich auch die ME Gaithain 150 seit zwei Jahren zu Hause habe. Bin total glücklich mit diesen „Gefährten“ und nun aber auf der Suche nach einem passenden Verstärker.

Dürfte ich dabei auf Ihren Erfahrungsschatz zurückgreifen und Sie um zwei, drei Tipps bitten? Nicht als Kaufberatung, sondern ausschließlich als Hinweis, was klanglich aus Ihrer Erfahrung gut harmoniert.

Das würde mir einfach endlos viel Zeit ersparen, die ich dann viel lieber zum Musikhören verwenden könnte.

Freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Kai Faske aus Leipzig

Hallo Herr Faske,

die ME 150 sind wirklich tolle Lautsprecher. Ihre Studio-Gene machen sich vor allem dadurch bemerkbar, dass sie den Klang der vorgeschalteten Elektronik weitgehend durchreichen. Dabei sind die Lautsprecher vergleichsweise unkritisch und vertragen sich sowohl mit Transistor- als auch mit Röhrenverstärkern.

Ich persönlich mochte im Zusammenspiel mit den an sich sehr präzisen, aber auch etwas nüchternen Geithain am liebsten Verstärker, die sehr spielfreudig sind und einen Schuss Wärme ins Spiel bringen. Kontrolle im Bass muss nicht im Übermaß sein. Wenn die da ist, bringen die Lautsprecher das aber auch rüber. Mir hat z. B. der Krell S-300i sehr gut an den ME 150 gefallen, um mal ein konkretes Beispiel zu nennen. Richtig gut gingen auch der RG-14 von Symphonic Line, der Electrocompaniet ECI 5 MK II oder der Accustic Arts Power 1 MK3. Und wenn's gar ein kleines bisschen Sound sein darf: der T.A.C. V-88. Nicht so gut gefallen haben mir dagegen z. B. die meisten Class-D Verstärker, die ich mit den Geithain gehört habe. Das würde ich aber nicht pauschalisieren.

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen ein paar Anregungen geben konnte, viel Spaß beim Musikhören und viele Grüße

Martin Mertens

 
Wand oder nicht Wand?
 
21. Januar 2016 / Herr Wolfgang Eschner
 

Vielen Dank für den hochinteressanten Hörbericht über die Saxo 30, Herr Reinecke - passt ziemlich genau zu meiner Wunschvorstellung einer schmalen Standbox für einen kleinen Hörraum. Die als günstig angegebenen 2 m Hörabstand bei 2,80 m Basisbreite könnte ich realisieren; allerdings würden die Lautsprecher dann relativ wandnah stehen.

Haben Sie im Verlauf des Hörens Erfahrungen mit wandnaher Aufstellung sammeln können? Wenn ja, welche?

Mit besten Grüßen aus Köln
Wolfgang Eschner

Lieber Herr Eschner,

danke für Ihre Rückmeldung. Jawohl, ich hatte die Saxo tatsächlich auch wandnah im Einsatz. Das ergibt einen etwas fülligeren Bass, der dadurch zwar nicht unbedingt konturierter wird, aber etwas mehr Körper zeigt. Insofern: unbedenklich bzw. je nach tonalem Geschmack sogar ausprobierenswert.

Viele Grüße!
Jochen Reinecke

 
Mehr Meinung, bitte
 
21. Januar 2016 / Herr Manuel Heidrich
 

Sehr geehrter Herr Reinecke,

danke für den Test der System Audio Saxo 30. Sie loben die Boxen sehr stark vor allem ggü. teureren Modellen. Mich würde Ihre Meinung im Vgl. zu ähnlich gepreisten Boxen interessieren.

1. Wie schlägt sie sich zum Beispiel gegen die Schar der von Ihnen getesteten Standboxen bis 2000€ das Paar in Bereichen wie Klassik. Gibt es da bessere?

2. Glauben Sie, dass die Saxo 50 vllt. die bessere Box ist, weil sie besseren Tiefton liefert, aber die HT- und MT-Qualitäten der Saxo 30 nicht opfert?

3. Zur Zeit bietet lediglich Justhifi die Saxo an. Von wo haben Sie sich Ihre schicken lassen? Danke für eine kurze Stellungnahme!

Beste Grüße, Manuel Heidrich

Lieber Herr Heidrich,

danke für Ihre Zuschrift! Ihre Frage streift schon fast den Bereich der Kaufberatung, den wir bei fairaudio aus gutem Grund ausklammern, da wir unparteiisch sind und bleiben möchten. Nichtsdestotrotz: Grundsätzlich fahren Sie mit der Saxo auch im Klassikbereich sicherlich sehr gut, denn gerade der schöne Mittel- und Hochtonbereich sowie die gute Räumlichkeit sorgen für viel Hörspaß.

Für Vokalwerke, Kammermusik und kleinere Orchester würde ich insofern eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Falls Sie ausschließlich "dick" besetzte Orchesterwerke genießen, dann gilt eine kleine Einschränkung: Wenngleich der Tieftonbereich für eine so zierliche Box auch als wirklich ordentlich bezeichnet werden kann, gibt es natürlich in dieser Preis- und Frequenzkategorie auch noch "mehr" -  auch von  Einsteigermodellen anderer Marken, die dann aber z.B. wieder in anderen Bereichen wie Transparenz oder Räumlichkeit das Nachsehen haben können. Letztlich bleibt die Entscheidung bei Ihnen - denn inwieweit Sie die Faktoren Klang, Baugröße und Design für wichtig erachten, ist hierbei auch nicht ganz unerheblich. Ich hoffe, diese Antwort hilft Ihnen trotzdem :-)

Jochen Reinecke

 
Nimm zwei
 
14. Januar 2016 / Herr Walter Aab
 

Bin bei der Neueinrichtung meiner Audioanlage, brauche Verstärker und Lautsprecher. Frage: Beziehen sich die angegebenen Preise auf die einzelne Lautsprecherbox oder jeweils auf ein bei Stereo benötigtes Paar? Frage stellt sich, weil in den Abbildungen verschiedene Darstellungen gewählt sind.

Danke für Antwort
Walter Aab

Hallo Herr Aab,

es handelt sich im Hinblick auf Lautsprecher, aber z.B auch Monoendverstärker unabhängig von den Fotos immer um Paarpreise in den Testangaben.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Community and family?
 
12. Januar 2016 / Stefan
 

Liebes Fairaudio Team,

ich habe eure Seite erst vor kurzem entdeckt und schon einige eurer gut geschriebenen Tests mit großem Interesse gelesen. Natürlich weiß ich dass das Thema Audio sehr subjektiv ist, weshalb ich eure Tests als Anregung nicht jedoch als alleinige Kaufempfehlung nutze. Was ich mir wünschen würde, wären ein paar Tests nicht nur der klassischen Geräte aus dem High End Bereich, sondern auch von Geräten die sich in der Community einer gewissen Beliebtheit erfreuen wie z.B. den Emotiva Verstärkern aus den USA.

Gerade im Lautsprecherbereich fände ich aber auch Familientests die die einzelnen Modelle miteinander vergleichen sehr interessant, wie z.B. die KEF Q- oder R- Serie. Leider ist mir aufgefallen dass es z.B. relativ viele Tests der KEF R900 gibt, allerdings so gut wie nichts über die R700. Die Händler haben meistens auch eher die ganz großen oder die ganz kleinen Modelle zum anhören da weshalb eine Vergleichsmöglichkeit mit den restlichen Modellen der Familie fein wäre. Ansonsten weiter so!

Viele Grüße, Stefan

Hallo Stefan,

vielen Dank für die Zuschrift - wir haben sie einfach mal online gestellt, mal schauen, ob das andere Leser ggf. ebenfalls so sehen.

Grüße aus Berlin
Jörg

 
Klasse, aber ...
 
7. Januar 2016 / Herr Felix Cassau
 

Liebes fairaudio-Team,

auch aufgrund Ihres Artikels zum Magnat RV3 habe ich mich zu einem Kauf dieses Verstärkers entschieden. Ich bereue es auch nicht, er klingt sehr klasse!

Leider habe ich aber zwei „Probleme“ und weiß nicht so recht woran es liegt und was ich tun kann.

Problem 1:
Beim Einschalten des RV3 fliegt mir ab und zu die Hauptsicherung raus. Woran kann das liegen? Eventuell ein Fehler im Magnat? Oder einfach die alte Verkabelung meiner Altbau-Wohnung die den Strombedarf beim Einschalten nicht leisten kann?

Problem 2:
Im Hochtöner ist ein deutliches Rauschen zu vernehmen. Den Einfluss anderer Geräte konnte ich durch ausprobieren bereits ausschließen. Wenn ich nur den Verstärker angeschlossen habe, ist bei 12 Uhr Stellung des Lautstärkereglers ein deutliches Rauschen zu vernehmen, was man 0,5 - 1 m entfernt vom Lautsprecher vernehmen kann. Es ist definitiv so laut, dass ich es bei gehobener Lautstärker der Musik auch an meinem Hörplatz bei diversen Titeln hören kann. (Ich betreibe den Verstärker an einem Paar Focal Aria 936.)

Natürlich ist ein gewisses Rauschen durchaus normal und beim Musik hören selbst eigentlich nicht mehr hörbar. Ich bin bei vorherigen Verstärkern (Marantz Pearl Lite, Musical Fidelity M3i) nie darauf aufmerksam geworden, beim Magnat RV3 nun aber doch und kombiniert mit Problem 1 kommt es mir einfach komisch vor. Kann es sein, dass ich ein defektes Gerät erwischt habe? Oder gibt es plausible andere Erklärungen?

Beste Grüße,
Felix Cassau

Sehr geehrter Herr Cassau,

ich habe den Magnat RV-3 seinerzeit getestet und nach dem Test privat übernommen. Seitdem bildet er das Herzstück meiner privaten HiFi-Kette und ich kann sagen, dass auch ich das nie bereut habe..;-)

Zu Ihrem Problem: Der recht groß dimensionierte Ringkerntrafo des Magnat kann beim Einschalten Spannungsspitzen verursachen, die eine Haussicherung durchaus belasten können. Bei einem Altbau kann es daher durchaus sein, dass die Sicherung „fliegt“. Sie könnten versuchen, den Verstärker immer zuerst einzuschalten, noch bevor Sie andere Verbraucher wie etwa eine Zimmerbeleuchtung etc. in Betrieb nehmen, so dass er im Einschaltmoment der einzige „Großverbraucher“ ist. Dies sollte die Sicherung aushalten. Falls das nicht hilft, sollten Sie überprüfen (lassen), ob Sie Ihre HiFi-Kette an einen anderen Sicherungskreis „hängen“ können, hierzu sollten Sie Kontakt zu einem Elektriker aufnehmen. Meist ist das mit überschaubarem Aufwand machbar. Zum Rauschen: Der RV-3 weist aufgrund seiner Röhrenvorstufe in der Tat ein etwas höheres Grundrauschen auf als vergleichbare Transistorgeräte. Allerdings sollte das im Hörbetrieb nicht weiter auffallen. Nach Ihrer Beschreibung würde ich den Verstärker bzw. die Vorstufenröhren einmal überprüfen lassen.

Mit besten Grüßen,
Tobias Zoporowski

 
Jitter heute und damals
 
5. Januar 2016 / Herr M. Aschoff
 

Hallo fairaudio Team,

mit einem schmunzelndem Auge habe ich Ihren interessanten Artikel über den AudioQuest JitterBug gelesen. Jitter? Ja, das kennt man auch von der CD. Viel wurde schon drüber geschrieben. Wohl nur die richtigen Fachleute können darüber etwas sagen. Jitterbug(s): Ja, gab es doch schon einmal in den achtziger/neunziger Jahren. In den Boom-times, wo Laufwerke und D/A Wandler en vogue daher kamen. Diese Art von Geräten besaß ich damals ebenfalls.

Es waren diese Zeiten, wo man halt alles ausprobieren wollte. Wo die Glaubenshoheit noch bei den HiFi-Zeitschriften lag. Wo es das Internet in seiner jetzigen Form so noch nicht gab. Von Jitter verstand ich nichts. Bis heute kann ich als Laie mit Jitter nichts anfangen. Trotzdem musste ich damals probieren nicht was nötig, aber was möglich ist. Deshalb schaffte ich mir zwei solcher Kisten an. Die eine war von Audioalchemy. Die andere von der verblichenen Schmiede SonicFrontiers. Die zweite war wesentlich edler und teurer, die erste war billiger und trotzdem deutlich besser. Beides wurde schon lange (leider) verkauft.

Um's kürzer zu machen: deshalb las ich Ihren Text auch so ausführlich. Und ich kann die Worte durchaus nach vollziehen. Hier offenbart sich wieder einmal wie schwer es sich doch darstellt, etwas zu vermitteln, was der andere nicht wissen kann, weil er ja nicht anwesend ist. Es ist bei mir schon lange, lange Zeit her, deshalb kommen meine Gedanken nur aus der Erinnerung. Aber da war etwas, etwas was man meinte den Klang zu verbessern. Schwer beschreibbar. Nicht, dass es so war, dass diese Geräte HiFi-lebenswichtig waren. Jedoch eine gewisse zeit waren sie der Wegbegleiter in der Anlage.

Erschwerend kam damals hinzu, dass sie nicht billig waren. Preislich bewegte man sich locker um die 350,- bis 1.000,- DM Grenze. Hinzukam noch ein zweites Koax-Digitalkabel. Heute mache ich das alles nicht mehr mit. Dem Computer gehört die Zukunft? Klar doch. Musik "muss" zu Hause vom Server, von der Platte kommen? Meinetwegen. Bei mir kommt's immer noch von der CD. Was sind denn heutzutage 50,- Euro für so ein JitterBug USB? Würde ich auf Rechner-Musik abfahren, würde ich mir solch eine preiswerte Investition gönnen.

M. Aschoff

 
Nix zu wundern ...
 
23. Dezember 2015 / Herr Frank Noeres
 

Ich finde es fast beschämend, dass bei Produkten (AudioQuest JitterBug, die Red.), die bei manchen Menschen spontan den Ruch eines "Voodoo"-Artikels auslösen, immer wieder fast entschuldigende Textteile darauf hinweisen, dass es sich bei der Formulierung von Testergebnissen um subjektiv empfundene Nuancen handelt.  Das hatten wir schon in den 70ern bei Kabeln ...

Für mich gibt‘s da nix zu wundern, seit ich weiß, wie das menschliche Gehör funktioniert, nämlich im Zeitbereich präzise im Nanosekundenbereich, mit anderen Säugetieren verglichen jedoch völlig erbärmlich im Frequenzbereich. Insofern muss ich beim Gefasel über "tonale Neutralität" eines Lautsprechers lächeln (wie arrogant!), sofern diese nicht in einem tonal neutralen (bis auf schalltote Messräume sind mir solche nicht bekannt, und darin will sicher niemand Musik hören) Raum betrieben werden. Sobald ein Raum Einfluss auf die Wiedergabe nimmt, ist mit "tonaler Neutralität" Schluss.

Was den Digitalbereich anbelangt, fühle ich mich diskussionsseitig an das Filter der "Wadia"-CD-Player erinnert, welches das Ein- und Ausschwingverhalten (Zeitbereich) deutlich verbesserte - zu Lasten eines deutlich abfallenden Hochtonbereichs. Das mochten damals viele Hörer nicht, weil diese wegen des nachlassenden Hochtonpegels und des Nichterzeugens musikfremder Geräusche einen Verlust an Detailinformation empfanden. Bei Lautsprechern wird dieses Problem aus physikalischen Gründen erhalten bleiben, denn die unvermeidlichen Nebengeräusche, die beim Ein- und Ausschwingen einer bewegten Masse entstehen, sowie die zwangsläufig entstehenden Fehler im Zeitbereich werden häufig als Detailinformation der Musik empfunden, statt so, wie‘s nun mal ist: als Wiedergabefehler. Bei solchen Hörern kommt oft der Lautsprecher, der mehr Fehler erzeugt, also vermeintlich mehr Details hörbar macht, besser an. Ohne diese Fehler klingt‘s eben nüchterner - so haben zeitoptimierte Konstruktionen wie etwa der Manger-Wandler, der im direkten Vergleich mit im Sinne eines Kolbens werkelnden Lautsprechers eher farblos und informationsarm wirkt, weil er so gut wie keine Ein- und Ausschwingvorgänge im Sinne anderer mechanischer Konstruktionen erzeugt, ein hörerseitig emotionales Vertriebsproblem.

Letztlich scheinen die Sticks nichts weiter zu tun, als signalfremde Störungen zu entfernen - der Hochtonbereich wirkt nach Entfernung der "Schlacke" leiser - Binsenweisheit. Letztlich die Frage, ob man Musik oder Anlage hören will.

Eine Frage, die sich mir hinsichtlich des Sticks stellt: Unterbricht er Brummschleifen? Da bei mir die Stereoanlage neben anderen Rechnern auch mit meiner DAW zu Monitoringzwecken verbunden ist, muss ich wegen der unvermeidlichen Brummschleifen mit analogen Übertragern arbeiten :-(.
Zudem fände ich, zumal ja auch ein B.M.C.-Gerät einbezogen war, einen Vergleich mit deren aktiven USB-Kabel interessant.

Frank Noeres

Hallo Herr Noeres,

danke für die ausführliche und interessante Zuschrift. In Sachen Brumm habe ich leider keine Experimente unternommen. In Sachen B.M.C.-Kabel dagegen schon, nenne ich diese in der Tat sehr empfehlenswerte Strippe doch mein Eigen. Die beschriebenen Wirkungen der AudioQuest JitterBug treten auch in Verbindung mit dem B.M.C. Pure USB1 auf.

Weihnachtliche Grüße
Jörg Dames

 
Tangentiale Fragezeichen
 
22. Dezember 2015 / TP
 

Guten Tag,

was die Schallplatten an sich angeht, es ist bei mir wir bei vielen, vor ca 20 Jahren hat man sie entsorgt und jetzt kehrt man - mit recht wenig Wissen darüber - zu der „sinnlichsten Art der Musikwiedergabe“ per Platte zurück. Auch wenn ich kein Physiker oder Mathematiker bin, habe ich im Lauf meiner Ausbildung einiges mitnehmen dürfen und müssen. Um mich in die „Schallplattentechnik“ einzulesen, habe ich auch mehrmals Ihre Homepage durchgelesen - und ein paar Fragezeichen bleiben zu der Seite
www.fairaudio.de/hifi-lexikon-begriffe/spurfehlwinkel-tangentialer.html

Die Grafik unter der Überschrift „Wiedergabe der Schallplatte“ gibt rotgestrichtelt die Rillentangente an, blaugestrichelt den Abtastwinkel. Der Winkel der Rillentangente wird auf dieser Grafik dadurch bestimmt, dass er durch den Punkt der Nadelauflage und den Punkt der Tonarmbefestigung geht. Mit diesen Bezugspunkten beginnend ließe sich unschwer ein Kräfteparallelogramm vervollständigen um zu bestimmen, welche Kraft wo in welcher Richtung wirkt. Wieso die rotgestrichelte Linie aber die Rillentangente sein soll, erschließt sich aber nicht. Der Lage bzw. der Winkel der (Rillen)Tangente bestimmt sich nur durch den Kreisbogenverlauf an einem gegeben Punkt, hier nämlich dem der Nadelauflage, nicht aber durch den Tonarmdrehpunkt. Somit ist die blaugestrichelte Linie die Rillentangente (und zufällig an diesem Punkt auch der Abstastwinkel).

Die nächste Grafik „Wiedergabe der Schallplatte mit Überhang und Kröpfung“ ist nicht maßstäblich wiedergegeben, der Überhang ist relativ zu allen anderen Maßen bzw. Längen viel länger, als er in Wirklichkeit ist. Das ist soweit nicht schlimm, sondern gut, denn es macht Sinn und Zweck von Überhang und Kröpfung um so besser deutlich.  Nur: Es mag vielleicht einen guten Grund geben, warum die rotgestrichelten Linien genau die Lage haben, die sie hier haben, und der sich mir gerade nicht erschließt. Keinesfalls sind es aber die Rillentangenten am Auflagepunkt der Nadel. Die obere rotgestrichelte Linie müsste als Rillentangente sogar schon etwas „rechtsgeneigt“ liegen, die untere Linie fast flach, nur noch ein wenig linksgeneigt. Damit wird(würde) aber ein neues Problem deutlich. Die Nadel würde alles andere als ohne Abtastfehlerwinkel in der Rille laufen, sondern in dieser „maßstäblich übertrieben“ Grafik sogar mit einem erheblichen Fehlerwinkel von ca. 40 Grad (anders gesagt nach Augenmaß geschätzt ca. einem halben rechten Winkel).

Keine Frage, dass es logischerweise einen Abtastwinkelfehler gibt, keine Frage, dass es Skatingkräfte gibt. Aber haargenau so wie in den Grafiken erklärt, kann es sich wohl eher nicht verhalten.

Gruß
TP

Vielen Dank für den Hinweis. Besagte Grafiken waren in der Tat eher „sinnbildlich“ zu verstehen, keinesfalls maßstabsgetreu. Doch wie Sie schon richtig sagen, tauchen bei näherer Betrachtung eher Fragezeichen als Erkenntnisblitze auf. Wir haben sie entfernt.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Am Anfang war die Aufnahme
 
14. Dezember 2015 / Herr Peter Jahn
 

Zum Artikel Clearaudio Stradivari V2 speziell Interview mit P. Suchy

Liebes Fairaudio Team,

mit Interesse habe ich obenstehenden Artikel gelesen. Ich habe kürzlich einen Clearaudio Master Solution Anniversry mit CMB, TT2 und Concerto V1 erworben. Schon die hier erreichte Authentizität des Klanges ist absolut umwerfend. Im Interview sagt Herr Suchy das er keinen Entwickler kennt, der bei den Musikaufnahmen anfängt. Dies ist nicht ganz richtig. Herr Sven Boenicke entwickelt von mir geschätzte Lautsprecher, und hat schon lange vor der Lautsprecher-Entwicklung Aufnahmen von Musik gemacht, die wegweisend sind. Er entwickelt seine Lautsprecher auch damit. Ich konnte mich selber schon in seinem Vorführraum überzeugen, dass die Lautsprecher wirklich genau das wiedergeben was auf der Aufnahme drauf ist.

Mit freundlichen Grüßen
P. Jahn

 
Sound of USB
 
8. Dezember 2015 / Herr Christoph Volkersson
 

Hallo liebes fairaudio-Team!

Ich mag ihre Webseite sehr und lese fast alle Tests mit großem Interesse. Deshalb möchte ich als studierter Elektro- und Signaltechniker einen Kommentar zu ihrem Test von digitalen Verbindungskabeln abgeben. Ich bin an einer Universität in der Hochfrequenzmesstechnik tätig und kenne Probleme mit dem Skin-Effekt, Kapazitätsbelägen und Jitter aus meiner täglichen Arbeit.

Ich kann nicht ausschließen, dass unterschiedliche Lautsprecherkabel einen (minimal) unterschiedlichen Klang aufweisen. Wo ich es aber definitiv, zu 100%, ausschließen kann ist bei USB-Kabeln. Der von Ihnen angesprochene Jitter tritt bei jeder digitalen Übertragung auf und ist insbesondere dann ein Problem, wenn ein Zeitsignal digital und hochgenau übertragen werden muss. Genau deshalb wird bei DACs das Zeitsignal nicht per USB übertragen.

Faktisch jeder ernstzunehmende Audio-USB-DAC hat einen Quarz als Clock, der ein Zeitsignal von einigen MHz erzeugt, das dann runterdividiert wird auf die Frequenz, mit der das digitale Audiosignal codiert ist. Die Audiodaten kommen auf Anfrage des DAC aus dem Buffer und werden auf dem Chip mit dem Clock-Signal "verheiratet". Bei der Übertragung des Clock-Signals zum DAC-Chip ist Jitter ein Problem - deshalb liegt der Quarz wenige Millimeter neben dem DAC-Chip und wird über eine Leitung mit geringer Parallelkapazität angebunden. Das funktioniert auch bei modernen CPUs und insbesondere bei Oszilloskopen bis in den GHz-Bereich.

Über das USB-Kabel selbst fließen erst ein paar Header-Informationen, und danach die eigentlichen Audiodaten im "isochronen" Modus, d.h. alle paar Millisekunden wird ein Paket digitaler Daten verschickt und im Buffer gespeichert. Die mögliche Datenrate der Verbindung wird dabei schon bei USB 1 lange nicht erreicht, deshalb wird die meiste Zeit gar nichts übertragen.

Würde der DAC die Daten exakt so wandeln, wie er sie per USB bekäme, würde die Musik immer nur in kurzen, stark beschleunigten Abschnitten mit langer Stille dazwischen abgespielt werden. Dann könnte man auch Jitter bei der USB-Übertragung hören, wäre aber wahrscheinlich das kleinste Problem.

Ich kann ihnen absolut versichern, dass einem USB-DAC, in welcher Form auch immer, egal ist, über welches USB-Kabel er angeschlossen ist, solange es überhaupt funktioniert. Wir benutzen (und entwickeln) USB-ADCs und DACs im Gigasample-Bereich. Die USB-Verbindung war dabei noch nie ein Problem (unsere Kabel sind nicht nicht die allerbilligsten, aber keins kostet mehr als 10 Euro). 50 Jahre intensive Forschung und Entwicklung in der Signal- und Übertragungstechnik haben uns die Möglichkeit geschaffen, mit einfacher, bezahlbarer Hardware perfekte digitale Übertragung zu erreichen - das ist die Grundlage unserer heutigen globalen Vernetzung.

Hunderten von brillianten Ingenieurinnnen und Ingenieuren wird grob Unrecht getan, wenn Sie Qualitätsunterschiede bei USB-Kabeln aufgrund von Jitter vermuten. Es gibt ihn, aber das ganze Prinzip von USB und digitaler Audioübertragung hat die Immunintät gegen externe Störungen wie Jitter zum Ziel und hat diese Probleme seit Jahrzehnten durch clevere Techniken und Protokolle gelöst. Das was Sie gehört haben, hat mit 100%er Sicherheit nichts mit dem USB-Kabel zu tun.

Ich freue mich trotzdem auf ihre weiteren Berichte, aber bitte bitte: Wenn Sie noch einmal Digitalkabel unter die Lupe nehmen, informieren Sie sich in diesem sicher nicht einfachen Gebiet und hinterfragen Sie die Aussagen der Hersteller. Ich bin mir sicher, ein Universtätsinstitut mit entsprechender Ausrichtung wird Ihnen gerne helfen.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Volkersson 

Hallo Herr Volkersson,

vielen Dank für Ihre ausführliche und interessante Zuschrift, die wir sehr gerne veröffentlichen. Ich kann Ihnen versichern, dass es leichter für uns wäre und auch seriöser anmuten würde, wenn wir einfach sagen würden: „Wir hören keine Unterschiede bei Kabeln“. Die opportunere Meinungshaltung korrespondiert aber leider nicht immer mit der Erfahrung.

Und die geht bei unseren Versuchen immerhin so weit, dass verschiedene Hörer mit verschiedenen Anlagen unabhängig voneinander die gleichen Charakteristika beschreiben, wenn sie ein bestimmtes Kabel hören. Auch bei Digitalkabeln. Wie gut die Kabel dann subjektiv gefallen bzw. dem eigenen Hörgeschmack entsprechen, steht auf einem anderen Blatt.

Bei alledem kann man sich natürlich fragen: Darf auf Erfahrungsebene etwas als valide gelten, das theoretisch nur unzulänglich erklärt werden kann? Oder muss so etwas per se ins Nonsensreich geschoben werden?

Fragen, die sich bei so etwas herrlich Harmlosen wie HiFi im Grunde beantworten lassen, wie es einem persönlich gefällt. Entweder man experimentiert und hört (nichts). Oder man lässt es von vornherein bleiben bzw. wartet noch auf die passende Theorie.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Theorie und Praxis
 
3. Dezember 2015 / Frau Marleen Matthes
 

Sehr geehrtes fairaudio-Team,

wir haben den Testbericht vom ECI-5 MKII von 2012 bei Ihnen gelesen und sind sehr interessiert. Wir haben zur Zeit Lautsprecher von Fischer & Fischer, und zwar die SN 370.

Würde rein theoretisch der ECI-5MKII mit unseren Lautsprechern gut harmonieren?

Für eine eventuelle Auskunft wären wir sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Marleen Matthes

Liebe Frau Matthes,

wir selbst haben diese Kombination noch nicht zusammen gehört, aber wie es der Zufall so will, hatte ich gerade Herrn Fischer am Telefon – er meinte, das gehe gut zusammen ... Doch wie immer gilt: Letztlich muss das eigene Ohr entscheiden, ums praktische Ausprobieren kommen Sie nicht herum.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Greetings from Chile
 
26. November 2015 / Mr. Dan Goldsmith
 

Hi Markus, greetings from Chile!

I‘ve read your review in the EC ECI 5 MKII more than once. Im being offered this model here in Santiago by the dealer, for a new one for about 2.200 Euros. For what model speakers do you think this amp is for. In Chile we have B&W and ATC full lines.

Im also being offered a Meridan power amp 557 and pre 502, used by the original owner. Are you familiar with these equipments. Which one would you pick , the new EC or the older 200w Meridian?

Thanks for your help,
Dan

Hi Dan,

Thanks for your mail. My recommendation of the ECI 5 Mk II still stands - it's a great amp. I'm afraid I can't offer an opinion on EC vs. Meridian as I never heard the Meridian combo. Similar for B&W vs. ATC: There are so many models from each manufacturer that attempting a recommendation is totally impossible.

Kind regards,
Markus

 
Topf und Deckel
 
25. November 2015 / Herr Frank Noeres
 

Na, da bin ich ja froh, dass Dan Bellity das Budget zuliebe des Wohlklangs lieber in die Innereien als in die Verpackung steckt! Inwieweit ein hübsch gefräster Aludeckel, optisch wesentlich ansprechender als das protzige Großflächenemblem aus Dünnblech in der Frontplattenmitte, ohne erkennbare technische Funktion hierzu beiträgt, ist mir indes schleierhaft. Für mich ist das ideologischer Vertriebsdummfasel und faktisch offensichtlich gelogen. Es wäre gar nicht schlimm, wenn fairaudio der deutlichen Darstellung dieser Diskrepanz, gerne auch kommentiert, einen entsprechenden Raum eingeräumt hätte.

Frank Noeres

Lieber Herr Noeres,

vielen Dank für Ihren kritischen Kommentar zum Test der La-Rosita-Tender-Endstufen! Dass ich den ominösen Deckel auch etwas irritiert, aber auch leicht belustigt zur Kenntnis genommen habe, wurde ja nicht verschwiegen.

Aber einmal etwas genereller gefasst (und ich vermute, darum geht es Ihnen eigentlich): Wem der Sinn nach schwerer, aufwendig und gediegen verpackter Verstärkerelektronik mit Bauteilen bis unters Gehäusedach steht - dem sollte nach Lektüre und Durchsicht dieses Tests doch klar sein, dass es die Tender nicht werden, oder? Allein die Fotos machen dies ja deutlich.

Wer in dieser Hinsicht weniger empfindlich und auf der Suche nach einer interessanten klanglichen Alternative ist, die es in dieser Art nicht allzu häufig gibt - der sollte indes wirklich einmal reinhören. So kann jeder für sich entscheiden, was ihn glücklich macht.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Gesoundet?
 
21. November 2015 / Herr I. Lange
 

Hallo Herr Zoporowski,

mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel zum Magnat RV-3 gelesen, der mich dazu bewogen hat auch das Gerät zu bestellen. Was ich mich frage, welchen Zuspieler Sie ausgewählt haben, den Yamaha oder den Lua?

In dem Bericht („kann auch leise“) gehen Sie kurz auf den Yamaha ein, ich bin mir aber nicht sicher, ob Sie in diesem Kontext nicht eher den Verstärker meinen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein CD-Player einen unterschiedlichen Pegel bei leisen Lautstärken weiter schickt!? Ich bin eben auf der Suche nach, wenn man so will, einen gesoundeten CD-Spieler, der mir Gitarren, Stimmen, Drums und die Bühne schön herausarbeitet, zu dem RV 3 passt und nicht so teuer sein soll.

Mit freundlichen Grüßen
I. Lange

Sehr geehrter Herr Lange,

beim damaligen Test des Magnat RV-3 habe ich sowohl meinen LUA Appassionato - der sich inzwischen nicht mehr in meinem Besitz befindet - und den Yamaha CD-S 1000 im Wechsel verwendet. Beide sind charakterlich unterschiedliche CD-Spieler, sind jedoch nicht „gesoundet“. Der Yamaha hat einen etwas wärmeren, fülligeren Grundtonbereich und stellt damit Stimmen mitunter nicht so recht „frei“, bettet sie eher ins Gesamtgeschehen ein. Das kann je nach Musikgeschmack und Abstimmung der Gesamtkette vorteilhaft sein, am Magnat RV-3 gefiel mir der Lua seinerzeit jedoch deutlich besser, da er ein sehr „farbstarkes“ wie facettenreiches Mittenband generieren kann, dabei aber stets lebendig und agil spielte. Ich habe den RV-3 nach dem Test privat übernommen und betreibe derzeit als Zuspieler einen Netzwerkplayer Marantz NA-8005 daran. Dieser harmoniert klanglich bestens mit dem Magnat-Amp. Vielleicht versuchen Sie es einmal mit einem Marantz SA-8005, dieser Player hat den gleichen Wandlerchipsatz wie der NA-8005. Vielleicht gefällt er Ihnen ja.

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Wünschenswertes
 
19. November 2015 / Herr Jan Ströher
 

Zum Test Nubert nuControl und Nubert nuPower D wäre es wirklich wünschenswert zu erfahren, mit welchen Lautsprechern der Tester gehört hat.

Jan Ströher

Hallo Herr Ströher,

da sind wir ganz d'accord. Und deswegen finden Sie links oben auf der ersten Seite eines jeden fairaudio-Testberichtes auch einen grauen Equipmentkasten, der die Geräte-Grundausstattung des jeweiligen Autoren angibt. Je nach Test kann mit weiteren Geräten gearbeitet werden, die dann aber (meist) explizit im Test auftauchen.

Grüße
Jörg Dames

 
Einfach nur lächerlich
 
12. November 2015 / Herr Stefan Kemmler
 
Sehr geehrtes fairaudio-Team,

regelmäßig lese ich Artikel auf Ihren Seiten, um mich über Neuheiten im Hifi-Bereich zu informieren. Zuletzt las ich Ihren Test über den Marantz Netzwerkplayer NA8005. Als langjähriger Freund von hochwertigen Hifi-Komponenten (und als Informationselektroniker) verfolge ich vor allem die Diskussion um Klangunterschiede verschiedener NF-, LS- oder Stromkabel mit großer Belustigung.

Dass jetzt von einem seriösen Magazin wie fairaudio sogar noch Klangunterschiede bei Netzwerkkabeln (Güte bzw. Länge) zur Sprache kommen, ist einfach nur lächerlich und widerspricht den banalsten Grundlagen digitaler Datenübertragung. In der gesamten IT sind einwandfreie und verlustfreie Übertragung von Daten selbstverständlich. Hinge die Datenübertragung von der Güte des verwendeten Kabels ab, wären fatale Datenverluste und zerstörete Datensätze an der Tagesordnung. Wie können Sie eine derart unseröse Behauptung aus dem Reich des Hifi-Voodoo auf Ihren Seiten weiterverbreiten?

Stefan Kemmler

Hallo Herr Kemmler,

danke für Ihre kritischen Worte. Vor dem Studium habe ich ebenfalls eine Ausbildung zum Elektroniker absolviert und kann Ihre Skepsis absolut verstehen. Es existieren verschiedene Erklärungsansätze, warum unterschiedliche Kabel verschieden klingen, gerade mit Blick auf digitale Kabel überzeugen mich diese allerdings ebenfalls nicht vollends, wenngleich es gerade bei der digitalen Audiotechnik auch nicht nur darum geht, ob die Daten ankommen, sondern auch wann: www.fairaudio.de/hifi-lexikon-begriffe/jitter.html

Dennoch (mit Netzwerkkabeln habe ich noch nicht experimentiert) wirken z.B. auch USB-Kabel hörbar auf den Klang ein - und weisen selbst in verschiedenen Anlagen ähnliche Charakteristika auf: So lieferten etwa verschiedene Kollegen nach Tests in ihren eigenen Anlagen unabhängig voneinander ähnliche Beschreibungen (z.B. klingt wärmer, rundet den Hochton ab etc.).

Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Wie schaut's aus?
 
12. November 2015 / Herr Alfredo Mascia
 

Hallo, ich würde es überaus gotieren, wenn sich fairaudio um die neue "Classic"-Serie von Piega "kümmern" würde. Hier ist die Classic 40.2 ein Preishammer - für einen Strassenpreis von weit unter der UVP von € 5000,- bewegt man sich de facto im Bereich von Konkurrenzprodukten, die ungefähr doppelt so viel kosten, auch gerne mehr. Klangliche Diktion bei der Classic Serie geht in die Richtung Sonus Faber Cremona M ... ohne freilich deren fabulösen Mitteltonbereich zu erreichen. Wie schauts aus (-; ?

Alfredo Mascia

Hallo Herr Mascia,

gut schaut's aus - danke der Nachfrage (-; Mit Blick auf einen Piega-Test allerdings weniger, obwohl wir die Marke grundsätzlich spannend finden, ist aktuell nichts in der Testpipeline.

Grüße
Jörg Dames

 
Einfach mal drauflos geschrieben?
 
26. Oktober 2015 / Sven
 

Lieber Tester, zu deinem Test des Pioneer N50 möchte ich nur folgendes loswerden. Die Aktivierung des 'Auto Sound Retrievers' bewirkt mit absoluter Sicherheit keine Reduzierung des Tieftonbereiches, wie von dir beschrieben. Im Gegenteil wird bei dieser Schaltung der Bass im Bereich von 50 bis 100 Hz deutlich angehoben, ebesonders die Höhen.

Es handelt sich also um eine etwas raffiniertere Loudness-Funktion, angepasst mit verschiedenen Parametern auf verschiedene Bitraten des Ausgangsmaterials. Entweder also hast du die Funktion - und evtl. sogar das gesamte Gerät - nicht wirklich getestet und einfach mal drauflosgeschrieben um Zeit zu sparen, oder irgendetwas ist an deinem Exemplar auf magische Weise anders gewesen als bei der restlichen Serienproduktion des N50 ...

Sven

Hallo Sven,

erst mal vorab: Ganz generell testen wir jedes Gerät sehr aufwändig und nehmen uns dafür eine ganze Menge Zeit (mehrere Wochen). Und ganz selbstverständlich schreiben wir nur über Funktionen und Features, die wir auch gestetet haben!

Da die Software für den Auto Sound Retriever kein Open Source ist, kann ich nicht sagen, wie dieser Algorithmus genau arbeitet. Bekannt ist nur, dass es sich um  eine DSP-Stufe handelt, die in Abhängigkeit von der anliegenden Bitrate an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich stark eingreift. Ob dabei neben einer Ent- oder Verzerrung auch eine dynamisch arbeitende Kompression zum Tragen kommt - wer weiß! Die von mir beschriebenen Effekte habe ich klar genau so gehört, wie ich sie beschrieben habe. Vielleicht weichen meine von Ihren Erfahrungen ab, weil Sie entweder Musik mit einem anderen Frequenzspektrum gehört haben als ich - oder Musik mit einer anderen Bitrate. Schreiben Sie uns doch einmal, welchen Track Sie gehört haben und mit welcher Bitrate!

Herzliche Grüße,
Jochen Reinecke
 
Affinität zu Affiniti SS
 
24. Oktober 2015 / Herr Peter Eckel
 

Was sind das für schöne Boxenständer beim Test der NuPro A-300? Wenn ich sonst im Netz nach sowas suche, finde ich nur hässliche glänzende Rohrkonstruktionen mit Glasplatte unten o.ä. Vielleicht könntet ihr mal einen Bericht zu ansehnlichen BS bringen ... Eure Seite unterscheidet sich übrigens optisch sehr angenehm vom Üblichen im Hifi- Bereich. Lediglich die falschen Anführungszeichen schmerzen etwas ... (So „“ oder so »« wär schöner.)

Peter Eckel

Hallo Herr Eckel,

die Ständer sind Lovan Affiniti SS und werden von Audioplan vertrieben. Ich persönlich nutze diese sehr gern.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
XTZ reloaded?
 
24. Oktober 2015 / Lee
 

Liebes fairaudio-Team,

ich habe soeben euren Testbericht über die XTZ Master M2 gelesen. Das hat mein Interesse für diese noch unbekannte schwedische geweckt. Interessant fände ich auch einen Test des günstigeren Modells aus der 99er Serie (XTZ 99.25). Darüber würde ich mich sehr freuen.

Lee

Hallo Lee,

aktuell ist dieses Modell noch nicht in der konkreten Testplanung. Was sich noch ändern kann, wir finden die Marke ebenfalls sehr spannend ...

Grüße
Jörg Dames

 
Selber ausprobieren, statt studieren
 
24. Oktober 2015 / Herr Patrick Keszler
 

Wow!!! Vielen Dank für den wirklich ausführlichen und fundierten Testbericht (Nubert nuControl und nuPower D). Bin seit geraumer Zeit am überlegen, mir die Dinger zu kaufen und habe genau nach so einem ehrlichen Eindruck gesucht. Ich glaub ich werd's mal probieren, zumal man ja auch ein großzügiges Rückgaberecht eingeräumt bekommt. Klasse!

Patrick Keszler

 
Altes Eisen oder Evergreen?
 
2. Oktober 2015 / Herr Wilfried Attenhauser
 

Sehr geehrter Herr Reinecke,

beim Hörtest des aktuellen Abacus 14 Preamp haben Sie diesen auch mit dem Audiolab 8200CDQ und dem Funk LAP-2 verglichen. Aber warum wurde mit einem 7 oder 8 Jahre alten LAP-2 klanglich verglichen der schon seit über 3 Jahren durch ein Nachfolgemodell LAP-2.V3 ersetzt wurde. Mich würde eher interessieren wie sich der aktuelle Abacus 14 Preamp zum aktuellen LAP-2.V3 verhält. Wie ich Funk Tonstudiotechnik wahrnehme, hätten die Ihnen bestimmt das aktuelle Gerät zum Vergleichstest ausgeliehen. In meinen Augen würde dadurch der Hörvergleich spürbar "fairer" werden.

Mit freundlichem Gruß
Wilfried Attenhauser

Sehr geehrter Herr Attenhauser,

danke für Ihre Zuschrift! Genaugenommen haben Sie natürlich Recht. Allerdings ist unser kleiner LAP in seiner Preisklasse und darüber hinaus immer noch eine echte Benchmark – und ich wage zu bezweifeln, dass die neuere Version eine klangliche Revolution dazu bietet. Zudem geht es in den Tests auch nicht darum, einzelne Arbeitsgeräte zu kritisieren, sondern mit uns wohlbekannten und geschätzten Vergleichsmaßstäben zu arbeiten. Wenngleich wir natürlich unseren Gerätefuhrpark fortwährend updaten, wie Sie sicherlich bemerkt haben. Der LAP gehört quasi zu unseren „Referenzveteranen“ und wird in dieser Version sicherlich auch nicht ewig Dienst schieben.

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Restek?
 
1. Oktober 2015 / Herr Rudolph
 

Sehr geehrtes fairaudio-Team!

Ich lese/verfolge seit langer Zeit Ihre informativen Testberichte und bin jedes Mal begeistert! Könnte ich Sie um einen sehr ausgefallenen Gefallen bitten!? Die Marke Restek ist mir aus früheren Zeiten noch ein Begriff, was Hifi/High End made in Germany betrifft! Ähnlich wie "Burmester", der aber leider seit August diesen Jahres nicht mehr unter den Lebenden verweilt! Explizit interessiert mich seit langer Zeit der Endverstärker "Extent", dessen inhaltlicher Aufbau mich fasziniert! Aber leider gibt es dazu keine Testberichte im Internet; zumindest habe ich sie nicht gefunden! Bedanken möchte ich mich über den Bericht von "Jean Marie Reynaud" Lautsprecher, die ich auf den Norddeutschen Hifi- Tagen in Hamburg hören durfte! Sie haben sie genauso beschrieben, wie sie mir in Erinnerung blieben! Einfach hervorragend! Bisher sind Sie die einzigen mir bekannten Redakteure, die sich auch mit - im deutschen Raum - unbekannten Marken befassen! Weltklasse!!

Rudolph

Hallo Herr Rudolph,

danke für die netten Worte und Ihre Anregung! Restek ist in der Tat eine interessante Marke und wäre sicherlich mal eine Idee ...

Schöne Grüße
Jörg Damesl

 
Pop & Rock vs. Klassik
 
16. September 2015 / Herr Peter Konschak
 

Schöner Bericht, danke! Ich hatte vor etwa 2 Jahren eine CM5 zur Probe. Für Pop und Rock sehr gut, da deckt sich meine Erfahrung mit dem obigen Bericht zur CM6 S2. Aber mit dem Hören von Klassik war ich sehr unzufrieden. Zum Vergleich bestellte ich eine Nubert NuVero3. Es war, als würde der berühmte Vorhang weggezogen. Hier gewann für mich die Nubert deutlich. Diese Box habe ich dann behalten. Wobei ich für Pop schon manchmal gerne wieder die CM5 hören würde.

Peter Konschak

 
Blindkauf und der Kabelklang ...
 
15. September 2015 / Herr Paul Maas
 

Hallo fairaudio!

Aufgrund des positiven Testberichtes über die Ascendo C8 Renaissance habe ich mir diesen Lautsprecher gerade gegönnt. Es war ein „Blindkauf“, der sich nicht sofort positiv bemerkbar gemacht hat. Die bestehende Anlage war über passende Kabel stimmig zusammengestellt. Die neuen Boxen bringen nun einiges durcheinander.

Und zum Thema Kabelklang/Voodoo kann ich nur sagen: Schön, Zeit und Kosten sparend wäre es, wenn Kabel den Klang nicht verändern würden. Praktisch wäre es auch, wenn es das beste Kabel geben würde, leider kann man nur sagen: Entweder passt es in die Kette oder nicht.

Mag sein, dass nicht jede Kette die Unterschiede aufzeigt. Mit meinem Symphonic Line RG 10, einem Marantz SACD SA 11 und Kabel aus dem mittleren Preisbereich ist aber jede Veränderung eindeutig zu hören!

Mit freundlichem Gruß
Paul Maas

 
Gemach, gemach
 
9. September 2015 / Herr R. Heising
 

Liebe Redaktion,

beim Test des neuen Abacus Vorverstärkers haben sie diesen mit zwei Vorstufen aus Ihrem Programm verglichen. Beide Vergleichsgeräte haben von Ihnen ein Awardsiegel erhalten. Warum der Abacus nicht? Laut Ihren Ergebnissen ist dieser klanglich absolut ebenbürtig oder sogar etwas "besser", hat darüber hinaus eine überaus flexible, erweiterbare Ausstattung und liegt preislich kaum über dem der beiden Vergleichsgeräte.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
R. Heising

Hallo Herr Heising,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, heißt es. Aber ebenso wenig rügen. Die Award-Verleihung findet immer am Ende des Jahres rückblickend auf alle im Jahr getesteten Geräte statt. Es ist auch mit Blick auf den Abacus Preamp 14 also noch alles offen ...

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Mit Schrecken ...
 
7. September 2015 / Herr A. Tramp
 

Guten Tag,

mit Schrecken las ich Ihren Artikel über das German Highend LGS Lautsprecherkabel. Bisher habe ich euch immer gerne verfolgt, mir gefiel die Seite. Das, liebe fairaudio, ist nun vorbei. Wer solch Voodoo unterstützt, und das ist nunmal Fakt, ist raus. Einen trägen Bass korrigieren? Es ist ein schnelles Kabel? Was ist an einem Kabel bitte schnell? Ihr beschreibt physikalische Unmöglichkeiten - und ich bin mir leider beinahe sicher, dass ihr das auch wisst. Oder wurde dieser Test blind durchgeführt?

Schade, unabhängiger Journalismus sieht anders aus.

Grüße, A. Tramp

Hallo Herr Tramp,

na, ich hoffe, Sie haben sich vom Schreck inzwischen wieder erholt. Ja, in der Tat, unsere gesamte Redaktion ist "Voodoo-gläubig", gibt es doch, soweit ich das überschaue, keinen einzigen fairaudio-Kollegen, der das Thema Kabel ignoriert, wenn es um die Abstimmung/Optimierung der eigenen Anlage geht.

Schnell? Nun, Beine wachsen auch dem German-Highend-Kabel nicht, aber es mindert die Klangqualität offenbar so wenig, dass etwa Transienten auffallend zackig - dynamisch unverfälscht - durchgereicht werden. Dass sich in diesem Zusammenhang das Wörtchen "schnell" im Audiosprech eingebürgert hat, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass gerade solche Komponenten eben auch sehr steilflankige Signale sauber verarbeiten oder zumindest weitgehend unverfälscht, phasenkohärent transportieren können. Ein steilflankiger Signalanstieg über die Zeitachse ist nun gleichbedeutend mit einem „schnellen“ Signalanstieg. Was wiederum auch die Hochtonwiedergabe positiv beinflusst, hohe Frequenzen gehen ja mit steilflankigen Signalverläufen einher.

Im Übrigen: HiFi-Tests sollen zum Selbsttesten anregen, nicht zum blinden Kauf! Letztlich ist ja alles zuhause überprüfbar (grundsätzlich vor jedem größeren Kauf zu empfehlen!), Unerklärliches, von HiFi-Magazinen evoziertes Voodoo daher leicht zu entlarven. Was kann einen da ernstlich schrecken?

Es grüßt Jörg Dames

 
In Sachen Usability
 
27. August 2015 / Herr Benjamin Burde
 

Hallo Herr Bruß,

vielen Dank für den Test des Ministreamers, der genau in mein „Haben wollen“-Schema passt. Denn so ein Produkt ist noch viel zu selten. Mit integriertem Bildschirm wäre es perfekt. Ich habe meine CDs einmal durchgezählt und komme auf knapp 100 Stück. Da ist also noch Platz.

Dank Ihres Berichtes kommt nun auch eine SACD von Kuniko dazu. So sehr ich mir dank Ihrer Beschreibung ein sehr gutes Bild vom Klang machen kann, so sehr fehlen mir Details in Sachen Usability: Internetradio, CD-Import, Playlists. Nicht verstanden habe ich, wie die SSD verbaut ist. Ist es ein Stick/Steckplatz, den man selbst tauschen kann?

Diese Infos würden Herrn Reith von HiFiAkademie mutmaßlich diverse Fragen von geneigten fairaudio-Lesern ersparen.

Mit Dank und Gruß, auch aus Berlin
Benjamin Burde

Hallo Herr Burde,

vielen Dank für Ihre Mail – wir haben bei der HiFiAkademie nachgefragt, hier die Antwort von Herrn Reith:

„Die Bedienung des miniStreamers ist weitestmöglich identisch zum netPlayer und dem PowerDAC.

Internet-Radio ist kurz unter http://hifiakademie.de/?id=8.21.1.4 beschrieben. Auch der Zugriff auf Wimp/Tidal, Qobuz, ... ist dort beschrieben. Eine Kurzdoku zum miniStreamer ist am Ende der Seite http://hifiakademie.de/?id=8.3 verlinkt.

Die SSD ist in Form eines USB-Stick realisiert. Da der miniStreamer ein Linux-System enthält, ist dieser Speicher unter Linux formatiert und konfiguriert, so dass man ihn nicht herausziehen und unter Windows lesen/schreiben kann. Das ist auch gar nicht nötig, da er vom miniStreamer als Netzwerk-Laufwerk in die Netzwerkumgebung eingeblendet wird. Man kann also vom PC oder Mac aus direkt über das Netzwerk die SSD des miniStreamers lesen und schreiben.“

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Das Ende der Fahnenstange
 
25. August 2015 / Herr Guido Leininger
 

Hallo,

ich beziehe mich auf den Testbericht der Aurums P8 + M10.
Er hinterlässt den Eindruck, als ob es zur optimalen Ausnutzung der Qualitäten einer Aurum M10 eine passendere Vorstufe gäbe. Obwohl die P8 ihre Qualitäten hat, scheint Sie mir - dem Testbericht zufolge - in der Kombination mit M10 nicht das Ende der Fahnenstange zu sein.

Vielleicht geben Sie noch einen Tipp, welche Kombi da noch mehr rauskitzelt.

Danke dafür!  
Guido Leininger

Hallo Herr Leininger,

ja, der M10 ist fürs Geld schon ein echtes Sahnestückchen und lässt die P8 etwas hinter sich. Mir selbst hat ja nicht zuletzt die Kombination des M10 mit dem Funk MTX via XLR sehr gut gefallen, wie Sie dem Bericht entnehmen können. Da ich dieses Gerät gerade im Test habe, sei hier vielleicht noch das Lindemann musicbook:15 erwähnt, dessen Analogeingang mich u.a. sehr postiv überrascht - weitere interessante Vorstufenlösungen finden Sie in unserem Verstärkerarchiv.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Eingangsfrage ...
 
24. August 2015 / Herr P. Zapantzis
 

Hallo,

mit großem Interesse habe ich den Test über den ECI 5 Mk II von Electrocompaniet gelesen und würde das Gerät sofort kaufen wollen. Was mich nahezu deprimierte, ist, dass ich eine Cinch-Verbindung für CD zu meinem Player nicht ausmachen konnte, sondern nur XLR. Liege ich da richtig? Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß
P. Zapantzis

Hallo Herr Zapantzis,

da liegen Sie glücklicherweise falsch - der ECI 5 MKII besitzt vier unsymmetrische Hochpegelgänge (Cinch) und zwei symmetrische (XLR). Electrocompaniet hat einen XLR-Eingang mit „CD“ beschriftet, aber dass soll Sie ja nicht davon abhalten, Ihren CD-Player an eines der vier Cinchbuchsendoppel zu hängen, kompatibel ist das.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Gut und günstig
 
30. Juli 2015 / Herr Olaf Buttig
 

Ich bin ein begeisterter Leser des Magazins und bin hocherfreut, auch mal was zu den günstigen Modellen (Heco Celan, Anm. d. Red.) zu erfahren.

Ich selber betreibe eine einfache Zusammenstellung von einem Yamaha-Receiver mit einem Paar Heco-Kompaktlautsprecher, kombiniert mit einem Canton Sub, den ich bei Bedarf einbringen kann. Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann ...

Das ist genau der Punkt, der mich dazu bringt, mich zu äußern. Es ist schon schön zu lesen, wie toll eine Anlage XYZ klingt, die mal eben 5.000 Euro kostet (oder mehr).

Aber ... Nicht jeder kann das stemmen.

Vielleicht bin ich nicht die entsprechende Klientel, aber ich bilde mir schon ein, dass ich guten Musikgeschmack habe und auch Wert auf einen guten Klang lege. Also weiter so!

Olaf Buttig

 
Dreamteam?
 
27. Juli 2015 / Herr Gaudenz Mischol
 

Guten Tag!

Ich habe mit großem Interesse den Bericht von Herrn Bruß über den Hegel H-160 gelesen, insbesondere weil ich eine Audioplan Kontrast V besitze. Im Moment betreibe ich sie mit einem Naim NAP 250.2, bin aber nicht so zufrieden mit dem Bassbereich. Wie in ihrem Test über die Audioplan Kontrast geschrieben wurde, ist sie ja kein Basswunder, kann aber doch ganz tief hinunter.

Nun schreibt Herr Bruß, dass der Hegel mit der Audioplan eine Traumkombination sei – der Hegel hat aber einen sehr hohen Dämpfungsfaktor. Darüber habe ich in einem anderen Test des Hegels gelesen, dass dies gerade den Bassbereich eher unterdrücken soll. Was ist nun wahr und aus welchem Grund hat Herr Bruß dies als eine Traumkombination genannt?

Ich bin eigentlich dabei, einen passenderen Verstärker für die Audioplan Kontrast V zu suchen und durch ihren Test wurde mein Interesse am Hegel geweckt. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Gaudenz Mischol

Lieber Herr Mischol,

Dass ein hoher Dämpfungsfaktor den Bass generell „unterdrückt“, lässt sich so sicherlich nicht sagen. Vielmehr führt er oft zu einer besseren Kontrolle im Bassbereich aufgrund der präziseren Führung der Bassmembranen, was bei einigen Lautsprechern vielleicht zu dem Eindruck von „weniger“ Bass führen kann. Bei der Kontrast V mit ihrer durchdachten Bassreflex-Konstruktion aber bedeutet mehr Kontrolle vor allem eine sauberere Wiedergabe ohne Taumelbewegungen und unkontrollierte Ausschwinger der Chassis. Dadurch kann der Lautsprecher gerade im Bass regelrecht aufatmen und sein Potenzial voll entfalten. Natürlich spielt der Raum weiterhin eine große Rolle, ebenso wie der persönliche Hörgeschmack. Mir gefällt der straff-kontrollierte, fokussierte Druck der Kombination H160/Kontrast V in meinem Hörraum in jedem Falle besser als pseudo-warmer Kuschelbass.

Beste Grüße
Michael Bruß

 
Weiter gebracht ...
 
18. Juli 2015 / Herr Rainer Schwalge
 

AVM Inspiration CS 2.2: Endlich mal ein Test, mit dem ich als einfacher Kauf-Interessent etwas anfangen kann. Technische Ergüsse, wo ich mir nur die Frage stelle, was mache ich denn jetzt damit, bringen mich nicht weiter. Ich weiss jetzt, was ich von dem Gerät zu halten und zu erwarten haben - einfach top!

Rainer Schwalge

 
Und in Mono?
 
18. Juli 2015 / Herr Rudolf Betz
 

Zum Test Aurum P8/M10: Es wäre noch interessant gewesen, eine Bewertung der M10 als Monoendstufen zu erfahren.

Rudolf Betz  

Hallo Herr Betz,

für den Test stand mir nur eine Endstufe zur Verfügung, den Mono-Betrieb konnte ich also nicht ausprobieren. Allerdings kam während des Tests auch nie der Wunsch bzw. die Idee dazu auf, um ehrlich zu sein ...

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Erfahrungsbericht zum VPI-Traveller
 
16. Juli 2015 / Herr Andreas Werner
 

Seit nunmehr 1 1/2 Jahren höre ich mit dem VPI-Traveller, übrigens im Zusammenspiel mit einem Lyra „Delos“ und einem Musical Fidelity „M1 Vinyl“ an den LS1 von Grimm Audio. Ich kann den Erfahrungen des Testberichtes von fairaudio im Großen und Ganzen folgen. Der Spieler macht vor allem riesig Spaß! Die Schwächen im Tief- und Hochtonbereich sind mir zwar aufgefallen, finde ich jedoch aufgrund seiner fulminanten Spielfreude nicht so erheblich. Mehr fällt mir dagegen die unzureichende räumliche Abbildung bei modernen Stereoaufnahmen auf, was wohl eine Schwäche des Spielers darstellt und in einem relativ starken Gegensatz zu meinem CD-Laufwerk von C.E.C. (TL3N) steht.

Diverse HiFi-Händler wollten mir jedoch bei Nennung der Anlage viel teurere Spieler verkaufen, wobei ich sagen muss, dass gerade bei alten, teilweise auch Mono-Platten der Traveller dermaßen emotional überzeugend rüber kommt, wie ich es bei anderen, bedeutend teureren Spielern nie erlebt habe! Mittlerweile gelingt es mir auch bei modernen Aufnahmen mein „analytisches Gehör in den Hintergrund zu drängen“ und dem emotionalen Teil des Gehirns seinen Spaß an der Musik zu lassen, was man definitiv mit meiner zusammengestellten Anlage hat!

Abschließend noch eine allgemeine Bemerkung: Es ist sehr schwierig, den richtigen HiFi-Händler zu finden, der versteht, worauf es einem beim Musikhören ankommt und dass man einen sehr hohen Anspruch an das Musikhören hat. Über 15 Jahre habe ich nach den Lautsprechern gesucht, die meinen Ansprüchen gerecht werden und sie endlich vor drei Jahren mit den LS1 gefunden. Was so auf dem Markt an vom Preis her gleichwertigen Lautsprechern angeboten wird, bedient jedoch meist eine ganz andere Klientel, die auf natürliche, detailgetreue und trotzdem emotional zupackende Werte eines Lautsprechers wenig Wert legt. Wenn man dann einmal diese Anlage erworben hat, wittern die Händler gleich das große Geschäft und wollen einem preislich gleichwertige Player aufdrängen. Zum Glück hatte ich dann endlich einen Händler gefunden, der die LS1 kannte (auch sehr selten) und schnell herausfand, worauf es mir als „Musikfreund“ ankam. Er hat mir dann drei Spieler vorgeführt und der Traveller, für den ich mich entschied, war dabei nicht der teuerste. Der Händler hatte meine Wahl genauso erwartet ...

Andreas Werner

 
Kleiner Hörbericht
 
29. Juni 2015 / Herr René Buriein
 

Hallo fairaudio-Team

Seit einigen Wochen bin ich Besitzer der Revel F208 – unter anderem auch wegen "Ihrem" Bericht. Der Wechsel ist mir echt schwergefallen, immerhin waren meine alten LS (Breitbänder) über 28 Jahre in Betrieb.
Ich habe auch lange nicht das richtige Set-up gefunden:

Nach einigen LS-Kabeln, bin ich nun bei Kimber gelandet 12 TC Clear Bi-Wiring – da stimmt nun. Bei der Aufstellung bin ich immer noch am Hin- und Herschieben – ist wohl auch meinem Raum geschuldet. Der doch sehr gross und offen ist – 160 qm Loft.

Fazit nach einigen Wochen:
Die Revel spielen sehr offen und neutral, je lauter sie spielen «dürfen», umso mehr kommt auch die saubere Basswiedergabe zum Tragen. Und die Revels können sehr laut ohne jegliche hörbaren Verzerrungen oder Lästigkeit. Bei eher leisem Hören ist der Bass da, aber diskret. (Da war ich halt verwöhnt von den Breitbändern).

Mitten und Höhen sind total gut, nerven nie und geben auch grelle Frauenstimmen «angenehm» wieder. Soll nicht heissen, dass die Revels da was weglassen, ist alles da aber irgendwie halt unangestrengt und offen.

Die Räumlichkeit – da bin ich immer noch am Herausfinden welche Positition die ideale ist. (Abstand zur hinteren Wand ca. 1, 5 Meter, seitwärts sinds gut 5 Meter). Da kann ich noch nichts Abschliessendes sagen – werden aber wohl nicht so räumlich aufspielen können wie meine "Alten". Ist aber leicht zu verschmerzen, weil alle anderen Kriterien – die ein LS erfüllen sollte –
top sind.

Ich werde mir auch noch mal eine stärkere Endstufe ausleihen können – mal sehen was sich da dann tut. Oder eine zweite Endstufe, um die LS in Bi-Amping zu betreiben.

Ich kann die Revel F208 ohne Bedenken weiterempfehlen – wer die Revels kauft, kann sich auf einen tollen Lautsprecher freuen. Auch wenn die Lautsprecher aus Amerika kommen, haben sie nichts mehr am Hut mit der "amerikanischen" Abstimmung vergangener Zeiten – die spielen in jedem Land gut. Und sind für jede Art von Musik geeignet – ist ja auch irgendwie wichtig (wer willschon einen LS nur für eine Musikrichtung – ich jedenfalls nicht.) Und die Optik stimmt – auch ohne Abdeckung.


Zur Anlage:

Plattenspieler Reson rota, MC rowen L’Absolut, Domo-Wandständer
Linn Akkurate DSM
Linn Akkurate 4200 Endstufe
CD Myriad M 200 – Tuning by rowen

Kabel:
LS: Kimber 12 Tc Clear Bi-Wiring
Phono: reson / Stefan Strohmetz stst
Cinch: audiosuite, Linn silver
Strom: Flaspower Schien und sämtliche Netzkabel

Zubehör:
Black Forest Magnesium Unterstellen bei den LS-Spikes.

Gruss aus Bern/Schweiz
René Buriein  

 
Kleine Anregung
 
29. Juni 2015 / Herr Hans-Georg Seidel
 

Hallo, nur als kleine Anregung, vermutlich bekannt, trotzdem. Bei der Bekanntmachung der Abacus-Komponenten gebührt Fairaudio die Vorreiterrolle. Schauen Sie bitte mal bei Schanks Audio, Kii Audio, sehr interessantes Konzept, Merowinger Audio über Pirol Audio vorbei. Nur als Anregung meinerseits, kein eigenes Interesse finanzieller Art. Ich finde eben, kleine Unternehmen verdienen eine Form von wahrnehmender Berichterstattung.


Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Seidel

 
Hörtermin
 
19. Juni 2015 / Frau Christiane Lührs
 

Guten Tag,

habe am Samstag den 13.06.2015 einen Hörtermin für die Larsen 8 bei Herrn Habke in Hamburg/Ahrensburg gehabt.

Folgendes Equipment haben wir gehört: Audioquest Water XLR und Castle Rock Lautsprecherkabel. Quelle PC mit JRiver Software (NAS via W-Lan) an Rockna Wavedream II, direkt via AQ Water an Perreaux 100p Endstufe AQ Castle Rock BiWire direkt an Larsen 8.

Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, erklangen die ersten Töne von Another Brick in the Wall. Was soll ich sagen, die Larsen 8, direkt an der Wand gestellt, was bei mir ein wenig Kopfschütteln verusachte, spielten mit einer Klangfülle und neutraler Wiedergabe, wobei die Feinauflösung nicht zu kurz kam und lieferten eine beeindruckende Raumdarstellung, die mich vom Sofa weg überraschten. Ich hatte natürlich den Testbericht gelesen und war umso mehr erfreut, dass die Larsen 8 meine Erwartungen übertroffen haben.

Mein Fazit: Die Larsen 8 sind Lautsprecher, die in einer richtigen Kette zur Höchstform auflaufen. Selten habe ich Lautsprecher gehört, die so stimmig sind. Die man über Stunden hören kann, ohne das es Ermüdungserscheinungen kommt. Ich empfehle jeden Interessierten, bei Herrn Habke einen Hörtermin zu vereinbaren. Man sollte jedoch Zeit mitbringen.

Ihre
Christiane Lührs

 
Schwierig ist untertrieben
 
19. Juni 2015 / Herr Gerhard Märker
 

Sehr geehrter Herr Mertens,

ich lese die Artikel auf fairaudio durchaus gern.

Beim Lesen des Artikels zu den Larsen 8 wurde ich jedoch stutzig. Nun ja, Sie schreiben ja schon:"Betrachtet man mit den 4.490 Euro im Hinterkopf das Design und die Fertigungsqualität, wird die Sache jedoch schwieriger."

'Schwierig' ist wohl eher untertrieben. Beim Anblick der Fotos stockt dem Leser der Atem. Haben die Kollegen bei Larsen die Boxen auf dem Küchentisch mit einem Fuchsschwanz und einer Blechschere zusammengenagelt? In einer dunklen Garage kann es nicht gewesen sein, dann wäre es besser geworden. Egal was dort akustisch gemacht wurde. Das Ergebnis in Form dieser Lautsprecher ist unwürdig. Das der Hersteller sich überhaupt traut damit
den heimischen Herstellort zu verlassen und seinen Namen auf die Lautsprecher zuschreiben, ist schon erstaunlich. Dafür dann noch über 4000€ aufzurufen, haut mich um.

Viel mehr schockt mich jedoch fast, daß Sie das Problem nicht deutlicher beim Namen nennen. Schönreden kann man das nicht, und ich hoffe Sie machen das (generell) bei den Tests zu Lautsprechern nicht genauso mit der Klangbeurteilung, sonst wäre Ihre schöne, von mir sehr gern gelesene, fairaudio Seite leider nicht mehr als allgemeine PR.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Märker 

 

Sehr geehrter Herr Märker,

um es ganz klar zu sagen: bei fairaudio wird kein Gerät in irgendeiner Weise schöngeschrieben. Ich sehe aber auch keinen Sinn darin, minutiös aufzuzählen, wo das Furnier unterschiedlich hell ist, wo ich mir einen Holz-Umleimer statt einer Kunststoffkante wünschen würde oder dass ein Anschlussterminal der Firma XYZ in dieser Preisklasse drin sein müsste etc. Klanglich sind die Larsen 8 ihr Geld wert. Sie fallen weder auseinander noch gefährden sie ihren Besitzer.

Diese Lautsprecher sind etwas "freakig", aber ich bin der Meinung, dass jeder selber entscheiden soll, ob er so etwas haben will und bereit ist, den aufgerufenen Preis zu zahlen.

Viele Grüße
Martin Mertens

 
Analoger Klang über Digital-Out?
 
12. Juni 2015 / Herr Christian Binsner
 

Guten Tag,

ich habe eine kurze Frage zu der von Herrn Werner getesteten La Rosita: In welche Richtung verändern sich die klanglichen Eigenschaften des Streamers, wenn die La Rosita nicht über die Analogausgänge die Verstärkerstufen ansteuert, sondern via Koax digital? In meinem Fall denke ich über den Kauf einer digitalen Aktivbox (etwa die Zero 1 von Avantgarde Acoustic oder Dynaudio Focus XD) nach. Wird der schöne, als analog gepriesene Klang auch über die digitale Signalweiterleitung erreicht? Reicht es gar aus, einfach ein Macbook direkt an die Lautsprecher anzuschließen?

Ich bin dankbar um eine kurze Rückmeldung!

Freundliche Grüße
Christian Binsner

Lieber Herr Binsner,

die von Ihnen angeführten Lautsprecher sind konzeptionell dafür ausgelegt, digital angesteuert zu werden – insofern reicht ein Macbook (funktional) aus. Die Zero 1 bietet USB-, Toslink- und S/PDIF-Koax-Anschlüsse, die Focus XD lediglich Letzteres (aber USB-auf-S/PDIF-Konverter werden ja für schlankes Geld angeboten).

Natürlich macht es auch einen klanglichen Unterschied, in welcher Güte die Daten zugespielt werden, wie wir immer wieder feststellen konnten. Ein klanglich optimierter Musikserver wie beispielsweise der von Audiodata oder eine konsequent nur im Digitalen arbeitenden Streamingbridge wie der Auralic Aries werden in der Regel besser klingen als ein „normales“ Laptop. Ob auch entscheidend besser, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Wie auch immer: Bei der La Rosita Alpha gehört die Digital/Analog-Wandlung durchaus mit zum Konzept, primär ist der Streamer dafür ausgelegt, dass man das analoge Signal weiter verwendet. Natürlich kann man auch digital rausgehen, aber ob das klangliche Ergebnis dann dem entspricht, was der analoge Weg bietet (und worauf unsere Aussagen beruhen), wage ich doch sehr zu bezweifeln. Wenn Sie ein Produkt wie die Alpha lediglich im digitalen Bereich verwenden, nutzen Sie im Grunde nur ein Bruchteil dessen, was drinsteckt. Oder Sie steuern die Boxen tatsächlich analog an, aber dann wandeln Sie zweimal, einmal im Streamer, ein weiteres Mal im Lautsprecher – vielleicht bekommen Sie so ein gutes Ergebnis. Aber irgendwie ist das auch doppelt gemoppelt und konzeptionell wenig elegant.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Magersüchtig? (II)
 
11. Juni 2015 / Herr Hans-Georg Seidel
 

Die Erfahrung der Hörer bei Aura Hifi (siehe Leserbrief vom 8.6.2015, die Red.) ist leicht zu erklären.

Wer in diesen Räumen vorher den Transformer gehört hat und anschießend ein so kleines System wie die Extreme, muß vom Bass enttäuscht sein, denn er hat vorher eben echten Tiefbass gehört. Damit ist das Gehör praktisch so manipuliert, dass alles andere als ausgedünnt erscheinen muss. Wer den Lautsprecher hingegen solo in 16 qm hört, bekommt zwangsläufig einen anderen Eindruck.

Generell gilt, wer nach einem echten Tiefbass produzierenden Wandler unmittelbar auf einen anderen umsteigt, der objektiv nicht so weit herunter geht, muss enttäuscht sein diesbezüglich.

Nichtsdestoweniger muss der Vorwurf an die Hifi Presse Bestand haben, dass immer wieder suggeriert wird, mit einem so kleinen System, passiv, erschlössen sich neue Dimensionen, die andere kleine Wandler nicht auch böten, wenn auch verschieden ausgerichtet von der Abstimmung. Subjektiv, ortsbezogen, sind sicher beide Eindrücke zu der Extreme 1 "richtig". Deshalb wäre hier der Hinweis erlaubt oder gefordert, es ginge kostengünstiger auf gleichem Niveau. Aber das zu fordern, ist eben illusorisch, weil die Gesetze des Marktes, geben und nehmen, so sind, wie sie sind.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Seidel

 
Magersüchtig?  
 
8. Juni 2015 / Herr Michael Schmitz
 

Lieber Herr Mertens,

anlässlich einer Vorführung der großen Progressive- Audio-Boxen (Transformer) und –Elektronik bei Aura-Hifi in Essen am Wochenende habe ich mir im Anschluss auch die bezahlbare Extreme I in der passiven Version angehört. Dass Ihre Rezension der PA Extreme I dazu auslag und Sie darin mit der Bass-Potenz und der Substanz dieser Box gerade zu kokettieren, fordert einen Kommentar geradezu heraus. Nichts von dem Beschriebenen haben ein mir unbekannter Co-Hörer und ich beim Anhören entdeckt. Feiner Hochtonbereich, zierlich auflösend ja, nur eine Ahnung einer Bühne hinter den Boxen, und im Ganzen ausgezehrt im Klang.

Kann nicht sein, also fragten wir einen Aura-Mitarbeiter, ob das Lyngdorf-Setup korrekt lief. Tat es. Irgendetwas wirkte unbeteiligt bei dieser Vorführung, und die Aura- HiFi-Profis werden – in Anwesenheit von PA-Entwickler Ralf Koenen an diesem Tag – wohl kaum eine Anlage aufgestellt haben, die nicht korrekt läuft. Entweder war der Tiefmitteltöner des Extreme-Koax-Chassis magersüchtig oder die Lyngdorf-Elektronik. Es kann aber auch mit einem Phänomen des HiFi-Journalismus zusammenhängen, nämlich mit dem gnadenlosen Schönreden jedweder Produkte, die der jeweilige Vertrieb liefert. Im Printbereich kann man das seit einigen Jahren sehr schön beobachten. Die Angst vor dem Anzeigenverlust treibt die schönsten Blüten und ist größer als die Angst vor dem Auflagenverlust, hinzu kommt die Spaltung des Marktes in Billigst- und unbezahlbares HiFi. Letzteres beschert uns Lesern immer – mit dem abgenudelten Formel-1-Argument des Technik- Downscalings auf preiswertere Produkte der jeweiligen Firma – Tests von Boxen und Elektronik im Gegenwert einer Eigentumswohnung.

Woran es an diesem Tag gelegen hat, vermag ich nicht zu entscheiden. Ich werde mir die PA Extreme I noch einmal an anderer Stelle anhören, bin mir aber in diesen Minuten noch sicher, sie nicht gegen meine betagten, aus den 90er Jahren stammenden Audio-Physic-Spark II tauschen zu wollen. Musste mal gesagt werden. Im übrigen bin ich – wie in der Mode-Model-Szene – der Ansicht, dass Magersucht verboten werden muss.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schmitz  


Hallo Herr Schmitz!

Es war tatsächlich so, dass ich die Extreme 1 auf mehreren der üblichen HiFi-Großveranstaltungen gehört hatte und den Machern von fairaudio ziemlich in den Ohren gelegen habe, dass ich die Extreme 1 einmal in den eigenen vier Wänden und vor allem mit der eigenen Musik hören wollte. Wenn Sie den Text gelesen haben, wissen Sie, dass Progressive Audio bei diesen Lautsprechern das Ziel formuliert hat, einen bezahlbaren Lautsprecher zu entwickeln, der in normalen Hörumgebungen an normaler Elektronik ein Maximum an Klang bietet. Sicher haben Sie auch gelesen, dass die Extreme 1 dazu bisschen mogelt und dass das durchaus zum Konzept gehört.

Und ich kann nur sagen und stehe 100% dazu: In meinem 18 m²-Hörraum hat das hervorragend funktioniert. Zu Ihren Hörerfahrungen mit der Extreme 1 kann ich wenig sagen. Ich weiß weder, was für eine Raumgröße die Lautsprecher bei Aura HiFi beschallen mussten, noch ob die Extreme 1 wirklich gut mit exotischen Class-D Verstärkern zurecht kommen.

Ansonsten - erlauben Sie mir die kleine Spitze - erlebe ich es häufig, das mir Freunde und Bekannte von den Vorzügen Ihrer 20, 30 Jahre alten Anlagen vorschwärmen. Manchmal habe ich die Gelegenheit, eine solche Anlage zu hören. Und dann denke ich oft, dass es in vielen Fällen schlicht das Gewohnte ist, was einem am besten gefällt.

Viele Grüße
Martin Mertens

 
Und aus der Nähe?
 
28. Mai 2015 / Herr Frank Noeres
 

Hallo Herr Reinecke,

das hat Spaß gemacht, mir zumindest! Dabei las ich den Test (Genelec 8351) nicht nur hinsichtlich der HiFi-Tauglichkeit der Lautsprecher, sondern auch wegen meines generellen Interesses an Genelec-Produkten als Werkzeug. Ich weiß, dies ist nicht das Forum - obwohl ich die ideologische Trennung zwischen Produktiv- und Konsumptivelektronik für ähnlich sinnvoll halte wie die zwischen E- und U-Musik -, doch hätte ich mich sehr über Ihre Eindrücke bei Verwendung der Genelec als Nahfeldmonitor gefreut. Die grundsätzliche Qualifikation hierzu unterstelle ich Ihnen einfach wegen Ihres Hinweises auf Ihre Tätigkeit als Tontechniker.

Wenn's hier nicht hergehört, Amazona.de wäre ein passendes Forum für diesen „professionellen“ Blickwinkel. Dort tummeln sich „Profis“, „Semiprofis“ und Hobbymusikanten wie ich um sich gegenseitig durch Teilen ihrer Erfahrungen zu unterstützen (so meine selbst suggerierte philanthropische Sichtweise). So vielfältig und individuell, wie Menschen eben sind, ist dann auch der Blickwinkel auf Produkte, professionelle Ausgewogenheit in journalistischer Hinsicht ist dort keine Teilnahmebedingung. Insofern sähe ich Tests wie Ihren sowohl in Inhalt als auch in der Form als absolute Bereicherung in deren Rahmen.

Gerne mehr von Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen
Frank Noeres

Hallo Herr Noeres,

vielen Dank für Ihr positives Feedback, das freut uns. Amazona.de kenne ich - dort habe ich mich schon mehrfach "bedient" hinsichtlich der Vorauswahl bei der Anschaffung von elektronischen Musikinstrumenten. Im direkten Nahfeldeinsatz habe ich die Genelec nicht ausprobiert, halte sie aber dafür ebenfalls für sehr geeignet, denn es gelingt ihr auch in größeren Räumen bei einem vergleichsweise kleinen Seitenabstand der Lautsprecher, eine adäquate Bühne aufzuziehen.

Und - sie ist auch komplett rauschfrei, selbst wenn man 10 cm von ihr entfernt steht. Dass wir hier nicht näher aufs Nahfeld eingehen hängt damit zusammen, dass fairaudio eben doch primär eine HiFi-Webseite ist - mögen Sie uns dies vergeben :-)

Viele Grüße!
Jochen Reinecke

 
Glückwunsch
 
27. Mai 2015 / Herr Florian Bode
 

Glückwunsch zu Ihrem Test der Genelec. Man kann gar nicht oft genug mit dem Irrglauben aufräumen, dass neutrale Studiomonitore aus unerfindlichen Gründen nicht geeignet seien, Musik zu hören. Zudem stimmt hier fast immer das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Florian Bode

 
Ein anderer Allrounder
 
21. Mai 2015 / Herr Ronald Gneiting
 

Hallo Herr Werner,

wenn ich den aktuellen Schwaben-DAC-Test so lese, so fällt mir auch ein anderer Allrounder, allerdings in einer deutlich niedrigeren Preisklasse ein, nämlich der North Star Design Excelsio (2.100 Euro). Ich habe diesen vor einigen Tagen nach intensiven Hörtests gekauft und bin gerade wegen diesen Allround-Eigenschaften täglich auf's Neue begeistert. Man hört einfach nur Musik und nicht Hifi. So muss es sein. Wäre ja eventuell ein Tip für einen Test!

Gruß
Ronald Gneiting

 
Vorm Sprung in die Streamingwelt ...
 
18. Mai 2015 / Herr Thomas P. Illes
 

Sehr geehrte Damen und Herren von der fairaudio-Redaktion,

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch für die regelmäßig neu erarbeiteten spannenden und informativen Beiträge in Ihrer Net-Publikation - ich bin seit Anfang an treuer fairaudio-User und freue mich auf jedes kommende und über jedes aktuelle Update! 

Nun zu meiner Frage:

Auch ich trage mich mit dem Gedanken, den nunmehr doch auch auf breiterer Front angesagten Sprung in die Netzwerk- und Streamingwelt zu vollziehen und meine passive Anlage womöglich durch eine aktive Lösung à la Dynaudio Focus XD 600 (oder Grimm LS-1?) zu ersetzen.

Worüber ich mich allerdings - trotz eigehender Beschäftigung mit dem und Lektüre über das Thema (unter anderem auch in fairaudio) - noch immer nicht ganz im Klaren bin: Was spricht für einen Musikserver à la - zum Beispiel - Audiodata oder Aria, was eher für ein herkömmliches NAS in Verbindung mit einem MAC/PC und einem Netzwerkplayer à la - zum Beispiel - Naim/Linn/Burmester/Weiss, etc.? Vielleicht auch in Kombination mit einem D/A-Wandler (obwohl die Dynaudios - bei Grimm weiß ich es gerade nicht - bereits einen angeblichen sehr hochwertigen und guten D/A-Wandler an Bord haben)? Welche Lösung wäre wohl praxisfreundlicher (ca. 20.000 CDs zu rippen) und gleichzeitig möglichst audiophil?

Wichtig wäre mir auch, in anderen Räumen auf das Musiknetzwerk zugreifen zu können (zum Beispiel und möglicherweise mittels eines Naim Musos), jederzeit Kopien meines Archivs zu erstellen und die Musik in/für andere Netzwerkspieler einzubinden/zur Verfügung zu stellen, welche in Studios außerhalb meines eigenen stehen (es sollte also wie gesagt ein offenes und kein proprietäres System sein) sowie ein regelmäßiges doppeltes Backup - Letzteres auch auf externe Festplatten - erstellen zu können. Gapless Play, schneller Vor-/Rücklauf, flüssige zuverlässige Bedienung, Internetradio, Software-Update-Möglichkeiten, usw. sollten auch einwandfrei funktionieren. Da ich mein Musikarchiv auch beruflich nutze, sind für mich eingehende Such- und Taggingfunktionen verbunden mit größtmöglicher Zuverlässigkeit und Redundanz von allergrößter Wichtigkeit. Hier wären wohl, wie ich immer wieder höre und lese, wohl schon ausgereifte Produkte wie Naim oder Linn zu bevorzugen. Oder gibt es Ihrer Erfahrung nach valable Alternativen?

Des weiteren besitze ich noch einen Swoboda-modifizierten Sony-CD-Player, der nun - nach bald 25 Jahren absolut zuverlässigen Betrieb (tolle Laufwerk- und mechanische Qualität!) - nun doch anfängt, etwas zu stottern. Lohnt sich Ihrer Meinung nach ein neuerliches Update bei Swoboda oder sollte man sich heute nach einem neuen CD-Player umschauen? Denn CDs möchte ich - trotz Server-/Netzwerktechnologie - doch noch eine Weile hochwertig hören können. Bis alle meine Tonträger auf Festplatte gebannt sein werden, wird sicher noch ein gerüttelt Maß an Zeit verstreichen ...

Mit besten Grüßen,
Thomas P. Illes

Hallo Herr Illes,

zunächst nur zur Sicherheit: Sie wollen 20.000 CDs audiophil rippen? Das heißt mit möglichst langsamer Geschwindigkeit und Fehlerkorrektur. Bei durchschnittlichen 60min Spielzeit sind das ohne das Handhaben und ohne Schlaf und ohne Arbeit mind. 2 Jahre reine Ripp-Zeit, in der Praxis aber sicher 4-5. Das will gut überlegt sein, weil das Abspielen von einem Rechner/NAS/Server oder wie auch immer klanglich nur dann a priori Vorteile bringt, wenn die Schnittstellen des Computersystems bzw. der DAC der reinen CD-Lösung (die man ja auch per DAC aufwerten könnte) überlegen sind. Und die einfachere Handhabung/Multiroom etc. müssen so viel Ersparnis bringen, dass Sie die 5 Jahre wieder rausholen. So viel zur Mathematik.

Man könnte auch überlegen, ob die Zeitersparnis beim Verzicht auf das Rippen nicht die 20 Euro, die ein verlustlos in CD-Qualität streamender Service im Internet kostet, nicht sinnvoller wäre, solange er die Musik anbietet, die Sie auch auf CD haben. Auch der zu erwartende Speicherverbrauch von mind. 6TB (bei FLAC) plus gleicher Kapazität für ein Backup, bei Georedundanz Ihres Backups wären es sogar 18 TB verteilt auf 3 unabhängige Speichersysteme mit jeweils unterschiedlichen Schnittstellen (um Backupfehler zu minimieren), ist nicht ohne. Nun, kommen wir zu Ihren Fragen ...

Die leichter zu beantwortende ist die nach der CD-Player-Neubeschaffung. Solange der Wandler im alten Player so klingt, wie Sie sich das wünschen (man kann den Player ja beim Händler seines Vertrauens gegen aktuelle Modelle antreten lassen) und er reparabel ist, spricht nichts dagegen, ihn zu behalten. Wie gesagt, könnte er ja auch einen DAC befeuern, Sony-Player haben i. d. R. Digitalschnittstellen an Bord. Muss er aber ausgetauscht werden, lohnt die Antwort auf die Frage, welche Anlagenarchitektur genau Sie sich zukünftig vorstellen, schließlich gibt es massenweise CD-Player-Streamer-USB-DAC-Kombinationen, z. B. von Sony oder Creek, oder Naim, oder Luxman, oder... nicht mehr aber von Linn. Ein solches Gerät könnte also mit einem NAS kombiniert werden, das steigert Komfort und Woman Acceptance Factor.

So, wie Sie ihre Zukunft als Musikhörer beschreiben und wünschen, würde ich mich für eine ausgewachsene Audio-Server-Lösung entscheiden, wie wir sie mit dem HFX RipNAS hier als Beispiel vorgestellt haben. Eine NAS-Funktion bietet so ein Gerät ebenso wie ein reines NAS z. B. von Synology oder QNAP, dazu aber ein leicht den eigene Bedürfnissen anpassbares Betriebssystem (Windows). Beim RipNAS wäre ein CD-Laufwerk zum Rippen gleich eingebaut. Bei 20.000 CDs würde ich gleich eines als Ersatz bei HFX mitbestellen, diese Teile sind heute kaum für Laufleistungen dieser Dimension ausgelegt, und ob TEAC ein passendes Laufwerk als Ersatzteil in 5 Jahren noch herstellt, weiß man nicht.

Naim und Linn bieten ähnliche, aber architektonisch gekapselte Systeme an. Der Naim UnitiServe könnte als Ripping-Station und NAS dienen, einer der Naim-Streamer als Player. Vom UnitServe benötigen Sie dann aber 3 Stück für Ihre 20.000 CDs, in der SSD-Variante sind das dann schon mal 12.000 Euro, ohne Streamer... Daher kommt so was in Ihrem Fall aus praktischen Gründen kaum infrage, meine ich: Sie hätten ständig 3 UnitiServe als Quelle für die Streamer zur Auswahl (ich glaube auch nicht simultan).

Die oben erwähnte HDX-Lösung müsste man für diese Datenmenge individuell mit dem Hersteller konfigurieren, da in deren Hifi-große Geräte, so meine ich, nur 2,5 Zoll-Platten reinpassen, bei denen ist aber aktuell bei Heimgebrauch-Platten bei 2 TB Schluss. Das RipNAS MONSTER allerdings wäre für Ihre Aufgabe auch geeignet; im Prinzip ein aufgebohrtes RipNAS, wie der Name schon sagt. Die 18 TB-Version kostet circa 7.000 Euro. Dazu käme ein DAC bzw. Streamer oder halt ein Mu-So oder auch mehrere gemischt, das ist dem Monster-NAS egal.

Linn setzt für seine Streamer grundsätzlich auf herstellerfremde, beliebige NAS; 6 TB sind da kein Problem. Die beiden genannten Hersteller bieten Plugins für UPnP-Server an, damit haben Sie ein Audio-NAS (wegen Software- und Netzwerk sowie Netzteilqualität nicht zwingend audiophiles) out of the box. Das audiophile Rippen ist bei diesen Geräten schon eher problematisch, weswegen ich Sie hier nicht empfehlen würde. Dafür müsste man nämlich in diesem Fall einen Laptop bemühen und dann fleißig Daten übers Netz schubsen, das nervt ca. ab CD Nr. 1573 ganz bestimmt. Zu diesem Thema haben wir uns hier auch ausführlich geäußert.

Ich hoffe, Ihnen einen Einstieg in die Beantwortung Ihrer Fragen gegen zu haben. Wenn nicht, melden Sie sich bitte noch mal, Sie haben da Spannendes vor.

Viele Grüße
Jens Bondarenko

 
Voodoo or not?
 
8. Mai 2015 / Herr Hans-Werner Blissenbach
 

Sehr geehrter Herr Werner,

Beim Stöbern in dem Testarchiv von fairaudio bin ich auf Ihren Test aus 2007 über den Austausch der Sicherungen gestoßen und dass das eine interessante Tuningoption darstellt. Den Sicherungsautomaten hatte ich mir bereits vor 3 Jahren von einem Elektriker gegen eine Schmelzsicherung austauschen lassen. Jetzt habe ich in meinem Vollverstärker PA 1260 R von T&A die Supreme 3 Sicherungen eingesetzt. Den Netzwerkplayer habe ich nicht verändert. Der Effekt ist, so wie Sie es beschrieben haben, tatsächlich wunderbar. Mir ist natürlich klar, dass das als Voodoo in dem einen oder anderen Forum diskutiert wird. Bei meiner Kette hat der Austausch der Feinsicherung jedenfalls einen positiven Gesamteffekt gehabt. Danke für Ihren Testbericht. Ich halte sehr viel von den Testaussagen von fairaudio.

Viele Grüße
Hans-Werner Blissenbach

 
Entweder oder?
 
6. Mai 2015 / Herr T. Krumholz
 

Hallo fairaudio-Team,

zunächst möchte ich dem Team ein dickes Lob aussprechen für die Arbeit. fairaudio ist für mich ein seit langem ein exzellenter Berater und eine wichtige und kompetente Informationsquelle sowie Ratgeber.

Nun zu meinem Anliegen. Einige DAC-Hersteller (z.B. Asus, Essence III) geben Anleitungen für das Setup von foobar2000 oder Jriver um den DAC betreiben zu können. Nun ist es so, dass ein Setup für PCM-Files dargestellt wird und ein Setup für DSD-Files. Bedeutet das, dass wenn ich ein DSD-Setup gewählt habe, dass ich dann keine PCM-Files abspielen kann ohne das komplette Setup zu ändern? Gibt es so zu sagen ein Universal-Setup, mit dem beide Dateitypen abgespielt werden können?

Für eine Antwort, die Licht in mein Dunkel bringt wäre ich sehr dankbar. Ein Artikel zu diesem Thema fände ich auch prima, da dieses Thema sehr komplex ist.

Vielen Dank im Voraus.
T. Krumholz   

Hallo Herr Krumholz,

meine Erfahrung beim Setup, also dem Einrichten von Foobar und JRiver ist, dass beide nach der Installation gleichberechtigt PCM und DSD abspielen können. Foobar benötigt für DSD immer ein Plugin, dass man auf dessen Homepage bekommt (www.foobar2000.org/components). Ich habe mir die Anleitung zum Asus-DAC angesehen, er spielt DSD nativ per eigenem ASIO-Treiber. Das bestätigt meine obige Annahme, dass man einfach ein Plugin für Foobar mit diesem Treiber nutzen muss und dessen Installation und Konfiguration beschreibt die Anleitung. Dann einfach DSD-Dateien in eine Playlist einfügen und Play klicken. Foobar ist aber so intelligent zu wissen, dass wenn später ein PCM-Format abgespielt werden soll, dann auch PCM an den Treiber des DACs zu liefern (z. B. bei FLAC oder MP3). Sie müssen sich um nichts kümmern und können beliebig ohne Änderung des Setups zwischen DSD- und PCM-Formaten wechseln, sogar innerhalb einer Playlist. Damit ist Ihre Frage beantwortet, da das bei JRiver ähnlich ist. Die Anleitung zeigt allerdings auch, wie komplex ein solches Setup unter Foobar ist.

Was meinen Sie mit "Artikel zu diesem Thema"? Dem Setup von Mediaplayern? Für zwei der beliebtesten, Foobar2000 und JRiver, hatten wir schon ausführlich berichtet.

Viele Grüße
Jens Bondarenko

 
Anders, aber auch besser?
 
29. April 2015 / Herr Michael Aschoff
 

Hallo,

bei der neuen Harbeth SuperHL5 Plus fällt als erstes der Preis auf, der sich um satte 1.000 Euro erhöht hat gegenüber der älteren Version Harbeth Super HL 5 (ohne Plus). Nimmt man dann noch die empfohlenen Ständer hinzu, die auch noch mal mit achthundert Euro zu Buche schlagen, ist diese Box alles andere als ein Schnäppchen. Was sie wohl gar nicht sein will.

Gerade deshalb ist der direkte Vergleich zur Vorversion umso interessanter.

Kurz gesagt: Ich kenne solch ähnliche Vergleiche aus vergangenen Jahren. Man vergleicht Nachfolgeversionen oder andere Produkte und es klingt anders. Anders, aber auch besser? Und hier steckt m. E. auch die Falle, in die man sich relativ schnell begeben kann. Anders muss bekanntlich nicht mit einem besser einhergehen.

Gerade wenn man schon eine sehr stimmige Anlage besitzt und dann versucht, diese zu verbessern, kann dies ganz schnell mit einem Verschlimmbessern enden.

Schon bald dreht man sich (wieder) im Kreis und man versucht, andere Übeltäter in seiner Anlage zu finden, nur weil man irgendetwas in der Anlage gewechselt hatte. Dies sind jedenfalls so meine Erfahrungen.

Genaugenommen ist das neue Harbeth-Modell zwar eine Weiterentwicklung, doch scheinen beide Boxen (anhand ihres sehr guten Vergleichs) klanglich eine andere Richtung zu vertreten.

Viele Grüße
Michael Aschoff

Hallo Herr Aschoff,

danke für Ihre Reaktion. Und ich gebe Ihnen recht, wenn man einmal eine Anlage gefunden hat, die perfekt zu Raum und Hörgeschmack passt, tut man gut daran, alles so zu lassen, wie es ist. Bei der Harbeth SuperHL5+ finde ich die neue Version aber, wie beschrieben, nicht nur anders, sondern besser als die Vorgängerversion. Die Plus-Version dürfte der Marke viele neue Kunden bescheren. Wer die alte Richtung bevorzugt, kann sicherlich auf dem Gebrauchtmarkt fündig werden.

Dass der Preis bei Modelländerungen steigt, ist leider häufig so. Angesichts der Entwicklung des Eurokurses (im Jahr 2009 musste man für ein Britisches Pfund ungefähr 1,16 Euro bezahlen, aktuell sind es knapp 1,40 Euro) sind Hersteller und Vertrieb jedoch sicherlich heilfroh, nicht mehr zum Preis von 2009 verkaufen zu müssen.

Viele Grüße
Markus Sauer

 
Anschlussvarianten ...
 
24. April 2015 / Herr Josef Babst
 

Hallo,

ich habe ihren Test zum SAC Gamma Phono-Vorverstärker gelesen.
Da ich keine Möglichkeit des XLR-Anschlusses habe, interessiert mich, ob die Testergebnisse auch für den Cinch-Anschluss (MM) gelten oder nur für die XLR-Anschlüsse.

Über eine Antwort würde ich mich freuen, da ich beabsichtige, diese Vorstufe zu erwerben, wenn die Klangbeschreibung für beide Anschlussvarianten Gültigkeit haben sollte.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Babst

Hallo Herr Babst,

generell gilt die Klangbeschreibung für beide Anschlussarten – allerdings wurde im Text ja auch auf die Vorteile der symmetrischen Gamma im Vergleich zur unsymmetrischen (die wir zuvor testeten) eingegangen. Diese Vorteile ergeben sich natürlich nur, wenn man (MC-Tonabnehmer) auch symmetrisch anschließt. Aber auch unsymmetrisch betrieben lässt sich diese Phonovorstufe doch sehr gut anhören, wir selbst hatten sie jedenfalls jahrelang im Redaktionsbestand.

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Fehlender Vergleich?
 
16. April 2015 / Herr Roman Hensel
 

Schönen guten Tag,

ich besitze selber die Definion 5 und bin durchaus zufrieden. Das geschlossene Prinzip bedarf natürlich eines adäquaten Verstärkers und bedeutet gewisse Einschränkungen beim Maximalpegel.

Mich würde interessieren, wie sie die Definion 3 im Vergleich zur 5 sehen? Der Mittel-/Hochtöner ist ja identisch und im Bassbereich scheint mir die Def 3 aufgrund größerer Chassis und zusätzlich Bassreflex-Prinzip deutlich potenter zu sein.

Mir erschließt sich jedenfalls aktuell nicht unbedingt, was die 1.000 Euro Aufpreis zur Def 5 rechtfertigen würde ...

Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung!

Mit freundlichen Grüßen
Roman Hensel

Hallo Herr Hänsel,

so berechtigt Ihre Frage ist, leider können wir da nicht wirklich weiterhelfen. Wir hatten beide Modell nicht zum direkten Quervergleich vor Ort. Beides Mal waren es Einzeltests – zwischen denen anderthalb Jahre liegen –, zudem von zwei unterschiedlichen Autoren geschrieben. Aber gewisse Familienähnlichkeiten sind wohl kaum zu leugnen ...

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Hören in Kanada ...
 
25. März 2015 / Herr Dino Burkert
 

Liebes fairaudio-Team,

ich möchte mich einfach einmal bedanken für eure unterhaltsamen, informativen Berichte. Ich mag es sehr, dass eure Tests in realen Bedingungen abgehalten werden. Der Detailreichtum der Beschreibungen ist erfrischend und oft gewürzt mit umgangssprachlichen Phrasen, welche mich des Öfteren zum Lachen animieren – was wiederum auch ein Beweis dafür ist, dass bei euch Leute mit Herz und Seele und viel Freude an der Sache arbeiten. Ich habe euere Webseite durch meine Suche nach neuem HiFi-Equipment gefunden und seitdem besuche ich die Seite regelmäßig. Für mich hier im Ausland ist es sehr hilfreich, auch mal einen Testbericht aus einer anderen Perspektive zu lesen bzw. zu vergleichen mit anderen Magazinen/Autoren.

Ich lese auch hier und da gerne mal die Zuschriften anderer interessierter Leser und war recht verwundert, dass man sich über ein nicht lückenloses Vertriebsnetz beschwert. Ich lebe in Kanada und hier ist es mit dem Probehören von etwaigen Wunsch-Equipment weitaus schwieriger aufgrund der großen Entfernungen zu den Vertrieben. Die örtlichen Händler, die auch High-End führen, halten aus Kostengründen meist nur ein sehr begrenztes Sortiment bereit. Deshalb bin ich auch so dankbar, dass ich euere tollen Berichte lesen kann, welche mir bei meiner Entscheidung helfen, welches Sahne-Teilchen ich mir als nächstes zulegen werde. Probehören konnte ich das meiste meines derzeitigen Equipments nicht, aber so gute, fundierte Berichte wie die eueren halfen, keinen Fehlkauf zu machen.

Macht weiter so!

Dino Burkert

 
Selbst ist der Tuner ...
 
23. März 2015 / Herr Ulrich Kraus
 

Sehr geehrter Herr Werner,

mit diesen Zeilen nehme ich Bezug auf Ihren Artikel über die bFly Absorber, Gewichte und Matten vom Februar 2014. Zufällig/oder über die bFly-Website (?) stieß ich auf Ihren Artikel, bei dem mich vor allem die Besprechung des Plattengewichts PG1 und der Vario-Matte interessierten.

Da ich selbst schon länger mit diversen schweren/leichten Platten, Harmonix, SSC und bFly-Produkten experimentiere (VPI Classic 1, Grado Master Reference, Heed, Audio Research, bel canto, Blumenhofer, Horn Audiophiles) und Sie den meinem Classic „verwandten“ VPI Scout II für Ihre Hörversuche benutzten, war die Umsetzung oder Anwendbarkeit relativ gegeben. Frau Schäffer, war dann auch so nett, mir eine „nackte“ Vario zuzusenden, da ich die PA1 - neben einer Reihe von anderen Produkten von ihr - schon hatte. Ihre Hörbeschreibungen konnte ich sehr gut nachvollziehen und würde sie auch bestätigen; was mich nach den vielen Jahren (ca. 40) des vom High-End-Virus Befallen-Seins jedoch etwas störte, war die Tatsache, mir mit dem PG1 nun die/das 6.(!) Plattenklemme/-gewicht (von Goldmund über Audioplan bis Clearaudio, etc.) kaufen zu sollen/zu wollen, wenn der Preis auch „überschaubar“ war.

Und so kam ich auf den Gedanken (aufgrund auch Ihrer auf die Ästhetik abzielenden Bemerkung zu dem PG1, das gut zum Teller des Scouts passe, was die Original-Klemme ja auch tut, und des Fotos von dem PG1 von unten), mir die von VPI mitgelieferte Schraubklemme etwas näher anzusehen, da sie sicher noch mehr Druck auf die Schallplatte und damit auf die Vario (nackt) + Plattenteller ausüben kann als das reine Gewicht des PG1. Ich benutze meinen Classic mit der Ringclamp, die nach außen die meisten Verwellungen beseitigen kann. Und wie es der Zufall wollte, hatte ich von bFly noch eine ganze Reihe von den kleinsten schwarzen LS1-Entkopplern zur Hand, die zurzeit bei mir keine Verwendung haben. Wenn man nun je nach Lust/Gehör/etc. 3 - 6 (diese Zahl passt vom Durchmesser her noch genau hinein) dieser kleinen Absorber in den vertieften Innenring der VPI-Klemme klebt (s. Foto), kann man die Original-Klemme wie eine PG1 mit ihren Absorber-Teilen benutzen und darüber hinaus den Anpressdruck noch selbst bestimmen.

vpi/Bfly

Für die Firma bFly mag der Preisunterschied etwas geschäftsschädigend sein - auf der anderen Seite stehen die vielen Benutzer von Myriaden von Zubehörteilen, die einen immer wieder in Versuchung kommen lassen, eine weitere Verbesserung zu versuchen, die so etwas Gutes weiter benutzen und es durch ein vertretbares Update zu etwas sehr Gutem machen können.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Ihre Anregungen
U. Kraus

Lieber Herr Kraus,

vielen Dank für Ihre Mail, den Tipp - und dass Sie mich zum Schmunzeln gebracht haben :-)

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Wollen, aber nicht können
 
17. März 2015 / Herr V.H.
 

Guten Tag,

mit Interesse lese ich Ihre informativen Testberichte. Suche für meine Anlage (Audia Flight three Vollverstärker + CD) Standlautsprecher. Habe schon einige Lautsprecher gehört, aber der berühmte Funke wollte nicht überspringen. Die Raumakustik habe ich überprüfen lassen und entsprechend verbessert.

Die JMR Abscisse scheint mir ein interessanter Lautsprecher. Jetzt kommt es aber: Der Vertrieb teilt mir mit bedauern mit, dass in meiner Wohnumgebung (46562 Voerde) diese LS nicht zur Verfügung stehen. Der Vertrieb sieht sich auch ausser stande mit ein Paar zur Verfügung zu stellen. Was nützen die schönsten Testberichte, wenn ich die LS nicht hören kann? Bei Audiovector soll ich die LS (R3 UVP 8.200 Euro) direkt bestellen ohne Hörprobe. Dieses Verhalten finde ich nicht verkaufsfördernd.

Nicht alle Händler sind aber so, es gibt auch Ausnahmen. Der Vertrieb von Audio Solution brachte LS zur Hörprobe mit, klasse Service. Vielleicht können Sie bei ihren Tests die Liefermöglichkeiten ansprechen und bewerten.

Mit musikalischen Grüßen
V.H. 

 

Hallo Herr H.,

ja, einerseits verstehen wir Sie. Andererseits liegt eine lückenhafte Distribution leider nun mal in der Natur der highendigen Sache, vor allem, wenn man sich für Produkte interessiert, die nicht von Großserienherstellern stammen. Wobei es sogar Gegenden geben soll, in der auch weit und breit kein Media Markt zu finden ist ...

Den Hamburger H.E.A.R-Vertrieb von JMR-Lautsprechern etwa kennen wir - ebenso wie den von Audio Solution - als sehr engagiert und umtriebig. Lautsprecher der 5.000-Euro-Klasse zum unverbindlichen Testen zu versenden oder diese kostenfrei persönlich vorbeizubringen und dafür einen ganzen „Manntag“ zu investieren, wenn kein Händler in der Nähe des Interessenten vorhanden ist, sind aber gehörige Kostenfaktoren - und alles andere als selbstverständlich einforderbare Dienstleistungen von Vertrieben.

Um herauszufinden, ob ein Produkt in der Nähe der Wohngegend anzuhören ist, reicht ein kurzer Anruf beim Vertrieb, die jeweiligen Telefonnummern werden in jedem fairaudio-Bericht auf der ersten und letzten Seite genannt.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Was muss ein HiFi-Streamer können und was nicht?
 
16. März 2015 / Herr Robert Nörenberg
 

Ich suche seit Längerem nach der passenden Erweiterung / Optimierung meiner HiFi-Anlage. Ich möchte zukünftig keinen PC/Notebook mehr in die Anlage integrieren aber trotzdem digitale Quellen (insbesondere gerippte CDs, sonstiges hochauflösendes Musikmaterial) komfortabel genießen können.

Ich möchte aber auch nicht eine eierlegende Wollmilchsau aus CD-Player, Internetradio, Streamer, Verstärker, Musikserver, etc. anschaffen. Ich habe schon einige Einzelkomponenten. Und zwar in der Ausführung - gut, modern und teuer. Warum sollte ich die entsorgen, nur um eine Erweiterung / Optimierung der Möglichkeiten zu realisieren?

Vielen wird es so gehen wie mir. HiFi fiel ja nicht erst gestern plötzlich vom Himmel. Viele sind seit zahlreichen Jahren HiFi-Fans und verfügen über eine gewachsene mehr oder wenig moderne Geräteausstattung, mit der sie zufrieden sind.

Was ein Steamer daher können muss:
  • Streaming: Musik abholen von einer NAS, einem Media Server (DNLA, LMS, etc.) auf dem PC, einer Festplatte, einem USB-Stick, aus dem Internet (Radio, Musikdienste). Einfach möglichst viele digitale Quellen zugänglich machen.
  • Hochauflösendes Material verarbeiten: viele Formate: AAC, AIFF, ALAC, FLAC, MP3 sowie WAV – das Ganze bis maximal 24 Bit/384 kHz. Und auch DSD 2,8224 MHz und 5,6448 MHz dürfen ruhig sein.
  • Als guter Partner für vorhandene DACs agieren: Vielseitige Schnittstellen: Unbedingt USB, S/PDIF, etc. und es darf auch AES/EBU sein, muss aber nicht. Ja - hier ist wirklich USB gefordert! Mein vorhandener DAC arbeitet mit einer hervorragenden, asynchronen Schnittstelle (bisher mit dem PC zusammen).
  • Netzwerkschnittstellen bieten: Ethernet (aber nicht jeder hat und will im Wohnzimmer eine Netzwerkverkabelung) Daher unbedingt WLAN IEEE 802.11 (g, n, etc.). Möglichst störungsfreie Übertragung. Ggf. ist im Streamer entsprechende Datenpufferung erforderlich, um auch im WLAN beste Übertrag zu bieten.
  • Leistungsfähige Software - hier zeigt sich erst wirklich die Qualität eines Streamers: Gapless und bedienerfreundliche Apps (Apple und Android) müssen eine Selbstverständlichkeit sein. Aber insbesondere das Verwalten und Zusammenstellen von Playlists muss intelligent und komfortabel sein. Playlists müssen auch ihre Gültigkeit und Funktion beibehalten, wenn die App gerade nicht läuft. Der Steamer muss auch Playlists dauerhaft speichern, wenn er ausgeschaltet wird. Es ist also entsprechende "Musik-Server-Intelligenz" im Streamer notwendig.
  • Sexy sein: Das Gerät darf ruhig solide und spannend bis aufregend aussehen. Eben ein feines HiFi-Gerät. Und nicht ein Büro-PC-Notebook-Arbeitstier. Installation und der Betrieb im Heimnetz und im Internet müssen kinderleicht bewerkstelligt werden können. Die meisten HiFi-Fans sind keine Netzwerkspezialisten.

Fazit:

Die Hardwarebasis eines guten Streamers stellt heutzutage keine wirkliche technische Herausforderung mehr dar. Die Kunst liegt in der sinnvollen und umfassenden Bereitstellung der nötigen Funktionen und eines ausgezeichneten Bedienungskomforts. Das bedeutet also entsprechende Investitionen in die Software.

Es gibt talentierte und erfahrene Spezialisten im Bereich HiFi-Geräte und im Bereich Netzwerk- & Computertechnologie. Es scheint aber an Leuten zu fehlen, die diese beiden Expertengruppen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit vereinen. Und wer fragt eigentlich die Nutzer, was sie haben wollen?

Ich habe hiermit einfach mal ungefragt geantwortet!

Lieber Herr Nörenberg,

vielen Dank für Ihr unangefragtes Anforderungsprofil ;-) Liest sich sehr schlüssig – da sollte Ihnen ein Gerät wie zum Beispiel der Auralic Aries ja eigentlich sehr zusagen ...

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Papier wünsch' ich mir
 
10. März 2015 / Herr Marc Steck
 

Hallo,

seit kurzem verschlinge ich die Tests und Berichte auf eurer
Seite. Hauptsächlich alles über Octave. Bin manchmal ein bisschen konservativ und nicht der Computer-Mensch. Besteht die Möglichkeit, die Berichte und Tests auch gegen Entgelt in gedruckter Form zu erhalten oder
als PDF zum Selbstdrucken? Papier ist mir einfach lieber.
Vielen Dank vorab für eine kurze Nachricht.

Weiter so...

Viele Grüße
M.Steck

Lieber Herr Steck,

danke für Ihre Zuschrift. Als Online-Magazin antworten wir Ihnen da zunächst mal einfach mit einem frechen (-:

Aber im Ernst: Aktuell haben die Druckergebnisse von fairaudio-Seiten in der Tat noch Optimierungspotenzial. Da aber eh bald ein interner Systemwechsel anstehen könnte, kann das künftig (hoffentlich) nur besser werden.

Der Verkauf von bedrucktem Papier ist kein Thema bei uns.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Schade nur ...
 
10.März 2015 / Herr Friedhelm Spanka
 

Hallo,

ich bin begeisterter Leser von fairaudio. Das Einzige, was mich stört, sind die Musikrezensionen. Musikauswahl und auch deren Bewertung ist Geschmacksache, das muss man nicht teilen, aber das ist kein Grund zu meckern. Schade finde ich nur, dass Victoriah sich um die Klangqualität der Scheiben gar nicht kümmert. Rezensionen irgendwelcher Musiken gibt es wie Sand am Meer, in jeder Tageszeitung. Von euch würde ich mir Hinweise auf audiophile oder einfach toll klingende Aufnahmen erhoffen. Wenn die musikalisch auch noch gut wären: perfekt!

Lieben Gruss
Friedhelm

 
Überfordert?
 
2. März 2015 / Herr Benjamin Burde
 

Sehr geehrter Herr Zoporowski,

ich überlege mir die "Kühlrippe" von Magnat (RV 3) zu kaufen. Nachdem ich unlängst einen Verstärker gekauft hatte und dann wieder verkaufen musste (meine Ohren/Nerven vertragen Class D nicht), wollte ich Sie um eine Einschätzung bitten. Ich betreibe zunächst die ebenfalls von fairaudio gelobten Elipson Planet L. Später vielleicht einmal etwas in der Art der JMR Abcisse. So ist es gedacht. Da die Elipson relativ schnell anspringen, wie Herr Dames schon schrieb, frage ich mich nun, ob der RV3 nicht zu viel Schub besitzt und die Ellipsen überfordert. Und damit das Hörerlebnis - Auflösung, Transparenz - fraglich wird. Ich höre gern Klassik, Flamenco, Nick Cave ... und ein wenig Mainstream. Ich weiß, Sie können keine Entscheidungen abnehmen. Aber es wäre hilfreich von Ihnen zu hören, zumal ich nicht die Möglichkeit haben werde, den RV3 testweise daheim zu hören. Vielen Dank.

Mit Gruß aus Kreuzberg
Burde.  

Lieber Herr Burde,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, der ich mich sehr gern annehme. Ich habe den Magnat RV 3 seinerzeit für fairaudio getestet und ihn nach diesem Test privat übernommen. Inzwischen habe ich eine ganze Reihe von Lautsprechern an diesem Vollblut-Amp gehört, die von Ihnen genutzten Ellipson Planet L allerdings noch nicht. Ich will ehrlich sein: Nach dem ich mir den Ellipson-Test des Kollegen Dames noch einmal durchgelesen habe, sehe ich den Magnat-Verstärker nicht unbedingt als idealen Antrieb für diese Lautsprecher. Der RV 3 liefert bei Bedarf Leistung ohne Ende und spielt auch im „Normaltrieb“ durchaus vollmundig-muskulös mit erdig-massivem Tiefgang. Lautsprecher, die - wie offenbar die Ellipson - zum Antrieb nicht viel Leistung brauchen, könnten möglicherweise tatsächlich an ihre Grenzen kommen. Das wäre zumindest eine Kombination, die ich nicht „ungehört“ zusammenstellen würde. Ich würde Ihnen wirklich raten, dies vorher zu testen, bevor sie unzufrieden sind. Oder es zunächst mit einem etwas weniger kraftvoll-agilen Verstärker zu versuchen.

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Der rechte Kanal
 
25. Februar 2015 / Herr Prof. Dr. Georg Hey
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich musste meinen MusicComputer nach Umzug mit Windows 7 neu einrichten.
Vom Computer geht eine spdif (oder ähnlich) Digitalleitung direkt in den DAC-Einschub meines Accuphase Vollverstärkers. Seit heute, nachdem ein automatisches Windows7 Update wg. irgendwelcher Aufspielfehler zurückgesetzt wurde, spielt beim MusicCenter der rechte Kanal nicht mehr mit. Bei der RadioSoftware von audials ist dieses Problem nicht aufgetreten.

Nun nutze ich das MusicCenter seit mindestens acht Jahren und hatte solche Probleme noch nie? Alle meine Versuche sind gescheitert und im Internet habe ich außer der englischsprachigen FAQ DB von JRiver keine Hilfe gefunden, leider kann ich auf English nicht einmal die richtige Frage im Suchfeld stellen, geschweige den eine möglicherweise dort aufzufindende Antwort verstehen (Fachchinesisch). Und vom Sozialwissenschaftler zum Computer und Hifi-Techniker umzuschulen, dafür bin ich mit meinen 67 Jahren wohl zu alt.

Die einzige Freude, die mir diese Suche beschert hat, ist das mir bisher unbekannte Internet-Journal fairaudio ;-)!

Aber vielleicht hat ja Herr Bondarenko einen Tipp parat. Ich wäre jedem, der mir weiterhilft lebenslang zu Dank verpflichtet.

Prof. Dr. Georg Hey

Hallo Herr Prof. Dr. Hey,

in der Tat ist deutschsprachige Hilfe für Mediaplayer wie J River oft sehr schwierig zu bekommen, das geht uns auch so.

Wenn ich Ihre Fehlerbeschreibung richtig verstanden habe, spielt nur J River nicht mehr auf dem rechten Kanal, andere Softwares hingegen korrekt. Wenn dem so ist, kann ein Hardware- oder Treibersoftwarefehler für den Digitalausgang Ihres Rechner (fast, dazu unten mehr) ausgeschlossen werden.
Was mich wundert, ist der augenscheinliche Zusammenhang mit dem Windows-Update ohne anschließendes generelles Problem mit dem rechten Kanal.

Obwohl es trivial klingt, würde ich zunächst einmal nachsehen, ob die Balanceeinstellung in J River noch korrekt ist. Wie ich aber gerade sehe, kann J River diese aber gar nicht einstellen. Was aber eine Frage aufwirft: Spielen Ihre Musiksoftwares alle über den Windows Mixer (der sehr wohl eine Balanceeinstellung hat) oder haben Sie womöglich für einzelne Softwares wie J River eingestellt, dass er den Mixer umgehen und per Kernel Streaming direkt auf den DAC ausgeben soll? Wenn Ihnen diese Begriffe alle nichts sagen, kann es trotzdem sein, dass diesbezüglich die Einstellungen je nach Software variieren, weil Sie womöglich für den DAC des Accuphase einen Treiber installiert haben, der seinerseits automatisch Einstellungen an J River vornahm.

Prüfen ließe sich aber sicherheitshalber die Balanceeinstellung von Windows trotzdem: Unter Windows 7 geht das unter "Systemsteuerung - Hardware und Sound - Sound - dann den betreffenden Lautsprecher (Ihren DAC) wählen - irgendwo gibt es dann einen Button namens "Balance".

Wenn das nicht fruchtet, installieren Sie bitte J River erneut. Das geht zügig und hilft sehr oft bei solch diffizilen Problemen, bei der Gelegenheit kann man sich auch die neueste Version, auf die man mit seiner Lizenz upgraden darf, installieren. Das kann man schnell innerhalb von J River erledigen: Hilfe - Update-Quellen - Updates suchen.

Hilft auch das nicht, würde ich den Treiber des Accuphase-DACs neu installieren. Im JRiver-Forum hatte jemand exakt das Ihrige Problem (nur mit dem linken Kanal) und dort half nur noch das. (http://yabb.jriver.com/interact/index.php?topic=93184.0). Das Forum als einzige Hilfe zur Software ist ansonsten eher dünn.
So ganz sicher sind Sie sich offenbar nicht, welche Art der Verbindung Ihr Accuphase zum Rechner nutzt. Für S/PDIF bietet Accuphase leider keinen Treiber an, für USB schon. Ist es also doch USB, dann laden Sie den aktuellen Treiber hier herunter: http://www.accuphase.net/download/USButy_v1r3.exe

Läuft auch das ins Leere oder wird tatsächlich S/PDIF womöglich von der eingebauten Soundkarte Ihres PC genutzt, könnten Sie noch den Treiber dafür neu installieren. Auch hier liegt in solchen Fällen oft eine Fehlerquelle. Da ich aber nicht weiß, welche Soundkarte Sie besitzen, und daher keinen konkreten Link angeben kann, müssten Sie zunächst die Frage des Herstellers klären, vielleicht mit dem Händler, bei dem Sie den Rechner gekauft haben, oder mit dem Support des Herstellers.

Ich hoffe, das Richtige war dabei. Wenn nicht, melden Sie sich bitte noch mal mit den dann hinzugewonnenen Erkenntnissen der obigen Rettungsversuche.

Viele Grüße
Jens Bondarenko

 
Endlich Marantz
 
23. Februar 2015 / Herr Ronald Gneiting
 

Hallo Herr Zoporowski,

endlich mal ein Marantz-Test (Marantz NA8005) in Fairaudio. Der Hörbericht ist erstklassig, ein ganz dickes Kompliment. Eventuell gib's ja auch mal einen Hörbericht über Cyrus oder auch mal B&W. Weiter so !

Gruß aus Nürtingen
Ronald Gneiting

 
Spaß!
 
23. Februar 2015 / Herr J. Börner
 

Sehr geehrtes Fairaudio-Team,

ich möchte mich hiermit einmal bei ihnen für ihre interessanten und nachvollziehbaren Artikel (Tests) bedanken. Nachdem ich schon fast entschlossen war, mein Hifi-Hobby aufzugeben, da ich mit meiner Anlage nie richtig zufrieden war (Advantage Vollverstärker+CD+Thorens 318+Dynaudio 3.4) habe ich ihren Test über den Denon 2010 Vollverstärker gelesen. In den ,"High-End Kreisen" ist Denon ja nicht gerade die 1. Wahl. Kurzum, ich habe mir das Teil beim Fachhändler, nach dem Probehören zu Hause, gekauft. Ebenso den passenden CD-Player. Verbunden mit der Silent Wire 16er Verkabelung macht es wieder riesigen Spaß Musik zu hören. Die Betonung liegt hier auf Spaß. Verstärker und Lautsprecher scheinen sich zu mögen. Der Schwachpunkt war jetzt noch der Thorens. Obwohl für sein Alter immer noch top.Wiederum habe ich mich an einen Test von ihnen orientiert und ERFREUE mich seitdem an einen (gebrauchten) VPI Scout1. Ein tolles Gerät! Jetzt kann ich auch die Faszination Vinyl nachvollziehen. Und nicht zuletzt hat man wieder ein Spielzeug zum upgraden:) Es ist wohl kein Zufall, das diese Geräte bei ihnen einen Fairaudio-Award erhalten haben. Also Leute, bleibt interessant und glaubwürdig!

Liebe Grüße aus Südhessen
J. Börner

 
Doch 192 kHz?
 
23. Februar 2015 / Herr J. Lehmann
 

Hallo,

ich wollte nur zum Test des Advance Acoustic MDX 600 anmerken das der Wandler auch 24 Bit / 192 KHz einwandfrei widergen kann. Es leuchtet dann nur keine LED für die Abtastfrequenz mehr auf.

mfg J.Lehmann

 
Good old Silberscheibendreher II
 
19. Februar 2015 / Herr Martin Dornburg
 

Hallo liebes Team,

sowas braucht der arrivierte HiFiist wohl in der Tat heute weniger. Rippt er doch alles ins System. Dazu braucht‘s ein gutes Laufwerk für den Computer. Warum testet Ihr die nicht einmal?

Da scheint mir doch großer Bedarf vorhanden zu sein.

mfG
Martin

 
Good old Silberscheibendreher
 
18. Februar 2015 / Herr Swen Ackermann
 

Hallo fairaudio-Team,

in den letzten mehr als drei Jahren habt ihr gerade mal sechs CD-Player getestet, eigentlich unglaublich. Es würde mich freuen, wenn da mal etwas nachgeholt wird und vielleicht vorab schon mal eine Empfehlung eurerseits für den ein oder anderen Player drin wäre, da ich auf der Suche bin. Diese Suche spielt sich so etwa in dem Bereich Audionet Art G3, Moon 650D, Accuphase DP410 oder günstiger ab.

Wisst ihr vielleicht noch einen anderen Kandidaten, sollte möglichst plastisch abbilden, ohne digitale Artefakte Richtung analog und gutem Live-Faktor ... so der ultimative Player eben mit noch einem digitalen Koax-Eingang.

Besten Dank einstweilen, Swen Ackermann.

Hallo Herr Ackermann,

danke, dass Sie uns da auf die Füße getreten haben - das ist wahrlich keine Testflut, die wir die letzten Jahre da in puncto CD-Player veranstaltet haben. Allerdings sind Sie offenbar auch der Einzige, dem das "störend" aufgefallen ist, wenn wir hier nicht irgendwelche weiteren Leserzuschriften gänzlich übersehen haben sollten   ... (-;

Spätestens wenn Ihre Anregung weitere Leser  auf den Plan treten lässt, die ins gleiche Horn stoßen, müssten wir uns in Tat mal wieder Gedanken machen in Sachen good old Silberscheibendreher.

Grüße in die Schweiz!
Jörg Dames

 
Elac & Eels
 
18. Februar 2015 / Herr Hans Werner Blissenbach
 

Sehr geehrter Herr Reinecke,

dank Ihres Testberichtes zur ELAC FS 407, wurde ich dazu inspiriert, mir diese Box anzuhören und nach diversen Vergleichen mit anderen namhaften Vertretern in dieser Preisklasse später auch zu kaufen. Entscheidend war für mich das phaenomentale Auflösungsvermögen dieses Wandlers. Ich betreibe die Boxen freistehend an einer T+A R-Serie Anlage.

Durch ihren Testbericht bin ich auch auf Eels (Musiker/Band, die Red.) aufmerksam gemacht worden. Also möchte ich den Artikel zweifach positiv kommentieren.

Viele Grüße auch an Ihre Kollegin Victoriah, deren Musik-Rezensionen mich ebenfalls sehr ansprechen.

Ihr Hans Werner Blissenbach

 
Bei vollem Bewusstsein ...
 
11. Februar 2015 / Herr Sebastian H.
 

Sehr geehrter Herr Mertens,

nicht nur Ihr Artikel über die Columns von Adam hat mich sehr überzeugt, auch die Beschreibung Ihres HiFi-mäßigen Werdeganges fand ich sehr sympathisch. Hatte ich doch am humanistischen Gymnasium Leistungskurs in Altgriechisch. Allzu viel ist zwar nicht mehr hängen geblieben, aber man freut sich immer, wenn noch jemand etwas mit dieser vermeintlich toten Sprache anzufangen weiß. Und die Anfänge, bei denen eine möglichst große Wattzahl das entscheidende Kriterium für die Qualität eines Lautsprechers darstellten, kommen mir doch auch recht bekannt vor. Zu guter Letzt kommt noch erschwerend hinzu, dass ich mich ausgerechnet auch bei den Islay Whiskys zu Hause fühle. Vor einiger Zeit hatte ich die originelle Idee, an einem Whisky-Seminar der örtlichen Volkshochschule (!) teilzunehmen, bei dem es um Whiskys dieser Region ging. Nachdem ich dieser Veranstaltung keine allzu große Bedeutung beigemessen hatte, wurde ich von dem durchführenden Schotten eines Besseren belehrt. Er servierte uns gleich als zweiten Whisky einen echten Knaller ("... ich habe keine Lust, Euch diesen Whisky als Höhepunkt zum Schluss zu servieren. Den sollte man bei vollem Bewusstsein genießen ..."). Es war ein 31 Jahre alter Caol Ila, der mich derart begeistert hat, dass ich keine Ruhe gelassen habe, bis er mir eine Flasche davon verkauft hat ...

Nun aber zu Ihrem Test der Adam Column. Nachdem ich diese Lautsprecher vor einiger Zeit auf der High-End-Messe in München gehört hatte, waren Sie meine absoluten Favoriten und in letzter Zeit überlege ich, zuzuschlagen und mindestens in ein Paar Column zu investieren (später könnten für ein klein wenig Surround noch ein Center und ein paar Artist 5 für hinten folgen). Ich war und bin vollkommen begeistert von der Präzision im Hochtonbereich und der Detailschärfe dieser Lautsprecher.

So etwas hatte ich bis dato noch nie bei einem Lautsprecher erlebt (zudem gefiel mir die Option, sie Aktiv bekommen zu können). Als ich Sie jedoch neulich vor einer echten Kaufentscheidung noch einmal probegehört habe, ist mir genau das aufgefallen, was sie in Ihrem Artikel beschreiben (und zwar bevor ich ihn gelesen habe). Die Adams sind zwar unglaublich präzise und klar, aber die Räumlichkeit ist (dadurch?) etwas unbestimmt. Es ist alles sehr weit und offen bzw. gar nicht recht definiert. Ähnlich wie Sie es mit dem Nonnenchor beschreiben, der bei den Geithains etwas zurück rückt, aber dann definiert im Kirchenschiff auszumachen ist, ging es mir bei der einen oder anderen jazzig-bluesigen Aufnahme. Beispielsweise bei "Still on the loose" von Distance, Light and Sky (auf der letzten Audiophile Pearls) hatte ich bei meinen uralten billigen Yamaha-Boxen das Gefühl, die Musiker spielen für mich in einem Jazzclub und sie sind klar auf ihren Barhockern auszumachen. Bei der Adam hatte man das Gefühl, sie befinden sich auf einer riesigen undefinierten Bühne. Der Versuch allerdings, einen Lautsprecher zu finden, der eine ähnliche Präzision wie die Adams aufweist und gleichzeitig eine passende Räumlichkeit, ist bisher gescheitert. Und das obwohl ich mich neulich extra auf den Weg zu "Raum Ton Kunst" nach Frankfurt gemacht habe, wo es eine gewaltige Auswahl an Lautsprechern zum Testen gibt. Als einigermaßen brauchbar habe ich ein paar Sonus Faber Cremona M empfunden, aber wirklich überzeugt war ich auch nicht.

Und jetzt kommen Sie ins Spiel: Sie schreiben gegen Ende Ihres Artikels, dass Sie Ihre Geithains doch nicht für die Adams hergeben. Nun ist es mir leider noch nicht vergönnt gewesen, die Geithains hören zu können (es gibt in meiner Nähe keinen Händler, der sie hat).

Sie schreiben aber auch, dass sie es erst tun, wenn Sie einen Lautsprecher finden, der die Tugenden beider Lautsprecher vereint. Jetzt war dieser Test ja schon 2010 - also einige Zeit zurück liegend. Deshalb bin ich äußerst gespannt: Haben Sie inzwischen so etwas gefunden? Falls Sie den entscheidenden Tipp für mich haben und vielleicht irgendwann in Münchner Gefilde kommen, würde ich Ihnen im Gegenzug ein Glas von dem 31 Jahr alten Caol Ila anbieten ...

Schöne Grüße
Sebastian H.

Sehr geehrter Herr H.,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Freut mich wirklich, eine so konkrete und natürlich auch so positive Rückmeldung auf einen Artikel zu bekommen.

Ihre Einladung auf den 31 Jahre alten Caol Ila ist extrem verlockend. Leider kann ich Ihnen nur antworten, dass ich immer noch mit meinen Geithain ME150 höre. Natürlich habe ich in den letzten Jahren zahlreiche andere Lautsprecher gehört. Viele konnten vieles besser als die Geithain. Aber in der Summe und vor allem für die Summe habe ich aber noch nichts gefunden, was einen Umstieg für mich rechtfertigen würde.

Ich gebe auch zu, dass ich bis dato nichts gehört habe, das an die Auflösung und Detailwiedergabe der Adam herangekommen ist - zumindest soweit mein akustisches Erinnerungsvermögen diese Einschätzung zulässt. Die Technologie des Mittelton-AMT scheint mir noch immer einzigartig.

Wenn ich in den letzten Jahren einen Lautsprecher gehört habe, der ziemlich gut die beiden Seelen einer Adam Column und einer Geithain ME150 vereint, ist das der ELAC FS 507 VX-Jet. Einen Testbericht hat mein Kollege Jochen Reinecke geschrieben. Allerdings kostet der Elac auch so viel wie die beiden anderen Lautsprecher zusammen. Wenn Sie das nicht abschreckt, wäre das auf jeden Fall eine Empfehlung. In der 5.000 Euro Klasse fällt mir noch die Gauder Arcona 100 ein. Die würde ich klanglich nicht als Summe aus Adam und Geithain bezeichnen, sondern als Mittelwert. Aber vielleicht schauen Sie sich einfach in unserem Test-Archiv um, in dieser Preisklasse war schon so einiges bei fairaudio.

Vielleicht hören Sie sich die Kandidaten ja einmal an. Ich würde mich freuen, Ihre Meinung dazu zu hören. Und wenn Sie einen anderen Lautsprecher finden, der Ihren Erwartungen entspricht, bin ich natürlich ebenso neugierig. Ich habe übrigens vor einiger Zeit die japanischen Whiskys für mich entdeckt. Aktuell steht hier ein edler Tropfen der Yamazaki Distillery ...

Viele Grüße
Martin Mertens

 
Ausreichend ausgereizt?
 
30. Januar 2015 / Herr Ronny Grigg
 

Hallo Michael Bruss,

vielen Dank für den sehr ausführlichen Testbericht über den Auralic Aries.. Ich streame bevorzugt über WiMP HiFi-Musik (FLAC) über meinen Denon AVR-X4000 via Airplay. Ein typischer Receiver, der tut, was er soll. Hier setzt nun meine Frage an: Macht es zur Steigerung des Hörerlebnisses Sinn einen hochwertigen Streamer wie Auralic Aries an einen AVR, z. B. über TOS, anzuschließen? Oder macht der minderwertige DAC des AVR nicht wieder alles zunichte? Oder ist es sinnvoller lieber gleich in einen hochwertigen Streamer mit integriertem DAC, z. B. La Rosita Alpha, zu investieren und diesen dann analog an einen hochwertigen Stereo-Verstärker, z. B. La Rosita Jakes, zu betreiben?

Freundliche Grüße
Ronny Grigg

Guten Tag Herr Grigg,

so gut der Denon als Receiver als solcher auch ist, so wäre der Aries an ihm klanglich doch nicht ausgereizt. Sicher wird der Auralic eine gewisse klangliche Verbesserung mit sich bringen, doch ehrlich gesagt verdient er einen amtlichen Wandler, um seine Fähigkeiten wirklich zeigen zu können. Inwieweit nun alternativ die genannten La Rosita (oder ein Electrocompaniet oder ein Linn, etc.) mit passendem Stereoamp sinnvoll sind, hängt sicher vom gewünschten Anlagenlayout ebenso wie vom finanziellen Rahmen ab, denn auch Aries + Highend-DAC profitieren maximal von einer passend hochwertigen nachgelagerten Kette, um den eigenen finanziellen Aufwand mit entsprechend verbesserter Performance endgültig zu rechtfertigen.

Beste Grüße
Michael Bruß

 
Messen vs. Hören
 
27. Januar 2015 / Herr Sebastian Dolde
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Frage: Wenn man Standboxen hört, dann gehen sie im Vergleich zu Kompaktboxen gefühlt weiter runter. Oder der Pegel bei tiefen Frequenzen ist höher=lauter. Wenn man dann die Frequenzgänge vergleicht, dann ist da fast gar kein Unterschied. Die Pegel bei tiefen Tönen müßten eigentlich auf dem Papier viel niedriger bei den Kompaktboxen sein, wenn man sich daran orientiert, was man gehört hat. Woran liegt das?

Selbst wenn man die Lautstärke korrigiert und beide Boxenpaare gleich laut macht, bleibt der Effekt. Meist fällt der Pegel bei größeren Standboxen bei ca. 40 Hz in Richtung tieferer Frequenzen zügig ab. Bei Kompaktboxen mit kleinerem Basschassis und einem Drittel des Gehäusevolumens sieht es auch nicht viel anders aus. Bis 50Hz wird praktisch immer der Pegel gehalten, meist sogar bis 45 oder 40 Hz.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Dolde

Hallo Herr Dolde,

Ihre Beobachtungen bzw. Hörerfahrungen kann ich nachvollziehen - denn der Messschrieb des Frequenzverlaufes lässt nur bedingte Rückschlüsse auf den tatsächlichen Klang zu. Von tonalen Einflüssen des eigenen Hörraums einmal ganz abgesehen:

Zum einen wird der Bass häufig gesondert gemessen und dann mit dem Rest der Frequenzbereiche zu einem Messchrieb "zusammengenäht", nicht zuletzt auch dadurch wird gerade der Tieftonbereich nicht selten in unpräziser Relation dargestellt. Zum anderen sind kleine Lautsprecher allein schon wegen der meist geringeren Membranflächen weniger in der Lage, einen Hörraum derart tieftonseitig anzuregen, wie das größere Lautsprecher potenziell vermögen. Eine Nahfeldmessung des Basses ist das eine, das Hören in einem beispielsweise 30 Quadratmeter großen Raum mit drei Meter Hörabstand das andere.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Erfahrungswert ...
 
24. Januar 2015 / Herr Sören Bode
 

Hallo Tobias Zoporowski und sehr geschätztes fairaudio-Team,

es ist mir immer wieder eine große Freude eure Tests zu lesen, da ich bisher bei allen der von euch getesteten Produkte, die auch mir unter die Ohren kamen, eine sehr hohe Übereinstimmungsquote der Höreindrücke verzeichnen durfte.

Und so steht nun ein Magnat RV-3 bei mir und überrascht mich mit Tugenden, die ich im Vergleich mit meinem T.A.C. V-60 nicht unbedingt erwartet hätte.

Aber einen Erfahrungswert wollte ich gerne mit Tobias Zoporowski und vielleicht auch der Leserschaft teilen: Da mit anfänglich (vor allem im Vergleich zur reinen Röhre) die Luft um die Instrumente und ein bisschen der „Raum an sich“ fehlte, hab ich mal wieder zu Supreme Kupfer Feinsicherung von HiFi-Tuning gegriffen. Und siehe da, alles fast auf dem Niveau, das ich mir erwünscht hatte.

Lieber Tobias, falls du noch nicht zum Sicherungswechsel geschritten bist, unbedingt ausprobieren! Man könnte auch sagen, wieder mal 500-1000€ gespart (Kabel, Netzkabel etc.).

Liebe Grüße und vielen Dank für eure wirklich fairen Tests,

Sören

 
Lösung für mehr Auflösung
 
12. Januar 2015 / Herr Stefan Seidel
 

Hallo!

Ich habe Ihren Bericht über den Audeze LCD-2 gelesen. Nun habe ich eigentlich eine Frage und hoffe, sie können mir die beantworten. Vor kurzem hatte ich zum Testen den Beyerdynamic T1. Da ich derzeit noch einen Sennheiser HD600 nutze, mir dort aber mittlerweile einiges an Auflösung fehlt (also zuviel in einem Brei verschwimmt), überlege ich nun, mir einen neuen Kopfhörer zuzulegen. Als Lautsprecher nutze ich seit Jahren Piega LDR 5.2, daher warscheinlich auch meine Wahrnehmung, dass der HD600 deutlich verbessert werden kann.

Der Beyerdynamic T1 hat mir eindrucksvoll gezeigt, was Sache ist in Sachen Auflösung (damit meine ich, dass ich Instrumente klar voneinander unterscheiden kann und für sich verfolgen kann, ohne dass dessen Töne von anderen überlagert werden). Allerdings war mir diese erstaunliche Analytik des T1 bei schlechteren Aufnahmen oder bei elektronischem Material doch zuviel, was allerdings auch daran liegen kann, dass der Bass bei dergleichen Musik nicht voll genug war für meinen Geschmack und gerade der aber für den Gesamtzusammenhalt sorgt. Besonders anstregend jedoch fand ich die Höhen, das schmerzte mir bisweilen in den Ohren und machte das Hören nicht mehr angenehm. Wohingegen so Erlebnisse, wie aufsetzen des Bogens eines Streichers, Lufteinholen des Musikers ganz großartig waren.

Nun zu meiner Frage: Kann man von dem LCD-2 sagen, dass er in etwa gleich analytisch ist wie der T1, dabei aber dennoch mehr Basswirkung erzielt und die Höhen nicht ganz so harsch wiedergibt? Oder müsste ich, um eine ähnliche Auflösungsleistung wie der des T1 zu bekommen, doch den LCD-3 bestellen?

Was mich zudem noch interessieren würde, ist Ihre Meinung, ob der LCD-2 oder LCD-3 wohl harmonieren würde mit meiner Anlagenkombi aus Musical Fidelity X-DAC v3, X-10 v3, X-CAN v8 und X-PSU v3 (alle Geräte via X-PSU v3 mit Strom versorgt - MF sagte zwar, die PSU v3 ginge nicht mit v8 Geräten, stimmt aber nicht, ich habe dazu einen Bastler aus Schottland befragt, der Ersatzteile für die Geräte anbietet). Ich hatte nämlich auf Ihrer Seite gesehen, dass sie eine ähnlich Kombination nutzen?

Es wäre schön, wenn sie mir dazu eine kurze Antwort geben könnten!

Beste Grüße und ein schönes neues Jahr!

Stefan Seidel  

Guten Tag Herr Seidel,

Ihre Erlebnisse mit dem Beyerdynamic T1 kann ich absolut nachvollziehen. Die Stärke der analytischen Wiedergabe ist bei vielen normalen Aufnahmen auch seine Schwäche. Im Vergleich hierzu ist ein LCD-2 deutlich angenehmer. Die Auflösung ist auf einem vergleichbaren, möglicherweise sogar leicht höherem Niveau, die Darstellung allerdings deutlich anders. Spontan wirkt der T1 daher höher auflösend, da er die Details extrem herausarbeitet, verloren sind sie beim Audeze aber nicht.

Bei dem Bastler aus Schottland handelt es sich sicherlich um Mike Grierson von Rock Grotto - der Mann kennt sich mit den MF Geräten wirklich aus und hat auch schon meiner MF-Kette zu einem neuen Niveau verholfen. Meine MF Kette (X-DACv3->X-CANv3 beide an X-PSUv3) hat den LCD-2 gut angetrieben. Es gab keinerlei Defizite, jedoch auch keine hervorzuhebende Synergie in meinen Augen (was nicht schlecht sein muss). Genug Power haben die MF-Geräte aber auf jeden Fall, was bei den Audeze-Hörern besonders wichtig ist. Wenn einem der Klang des Audeze gefällt (tonal sind sich LCD-2 und 3 sehr ähnlich) ist solch eine Kette eine wirklich schöne Kombination.

Meine Empfehlung wäre auch einen Blick auf den Sennheiser HD800 zu werfen. Er hat ein ganz leicht geringeres Auflösungsvermögen im Vergleich zum T1, bietet jedoch eine ähnlich beeindruckende Darstellung bei weitläufigen Details wie dem genannten Luftholen o.ä. Gleichzeitig ist er weniger gnadenlos bei schlechteren Aufnahmen. Tonal ist er noch einmal eine Spur heller als ein LCD-2/3 und bietet eine etwas weitläufigere Darstellung. Er hat aber in meinen Augen eine sehr gute Synergie mit meiner MF-Kette gezeigt.

Da sie jedoch auch elektronische Musik erwähnen, muss man klar sagen, dass der Bassbereich des LCD-2 hier absolut überlegen ist und der Audeze allgemein deutlich mehr Spaß machen wird, während der HD800 möglicherweise bei Klassik durch die größere Bühne mehr Freude bereiten könnte.

Wofür Sie sich auch entscheiden, ein deutlicher Schritt nach vorne vom HD600 wird problemlos hörbar sein. Nachdem Sie sich mit dem neuen Hörer eingelebt haben, würde ich mich natürlich auch sehr über eine Rückmeldung von Ihnen freuen.

Abschließend wünsche ich Ihnen ebenfalls ein schönes neues Jahr mit vielen schönen musikalischen Momenten!

Sebastian Eilzer

 
Eile mit Weile
 
9. Januar 2015 / Herr B. Janus
 

Guten Tag  zunächst einmal wünsche ich dem gesamten  Fairaudioteam ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.

Als HiFi Fan besuche ich regelmäßig Ihre Seite und bin  immer wieder begeistert über  die ausführlichen Tests  und Reportagen aus der HiFi Welt. Dafür ein großes Lob und ein weiter so! Seit geraumer Zeit kündigen Sie einen Test über den  Aries von Auralic an, da dieses Gerät mich brennend  interessiert warte ich schon ein gefühltes halbes Jahr  auf diesen Test.

Mir ist klar, das sowas nicht an einem  Wochenende stattfindet und ein aussagekräftiger Test seine Zeit braucht und Fairaudio ist auch kein  Wunschkonzert, aber so langsam müsste mal was  kommen Leute (-;

So jetzt genug der Worte, sonst bin ich nachher noch Schuld, wenn sich der Test für den Auralic noch länger hinzieht.

Audiophile Grüße
B. Janus

Lieber Herr Janus,

Ihnen auch ein tolles 2015! Ja, ja, Sie haben erstens Recht und sind zweitens auch nicht der erste Leser, der uns in Sachen Auralic Aries höflich „erinnert“. Wir hatten noch auf ein Update gewartet, dann war auch schon fast Jahresende, an dem sich eh so Einiges staute und nun warten wir nur noch auf die Bilder unserer Fotografin, die zwischenzeitlich von einer fiesen Erkältung lahmgelegt wurde.

Und ja, natürlich sind Sie mitschuldig, in der Zeit, in der ich diese Zeilen schreibe, hätte ich natürlich längst selbst die Fotos machen können (-;

Aber Spaß beiseite: Wir haben’s bald, versprochen.

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Die Traurigkeit der vergebenen Chance
 
6. Januar 2014 / Herr Uwe Esdorn
 

Liebe Victoriah,

von den vielen wunderbaren Kritiken, die ich bisher von Ihnen lesen durfte, ist dies die Beste! Nicht, weil Sie einen Verriss geschrieben haben - ich mag so was eigentlich gar nicht - sondern weil Ihre Traurigkeit an der vergebenen Chance so deutlich wird.

Auch ich bin seit meiner Jugend ein Fan von Annie Lennox. Leider hat sie nach „Diva“ kein gutes Händchen mehr gehabt. Ich habe ihr aber vieles verziehen, weil ihre Stimme einfach sensationell ist. Aber diese neue Scheibe ist wirklich unerträglich in ihrer Künstlichkeit!

Und Sie schaffen es einfach, jedes einzelne Lied genau auf den Punkt zu sezieren und den Kern freizulegen! Ich bin (wieder einmal) begeistert. Übrigens auch von Ihrem professionellen und flüssigen Stil.

Vielen Dank für diese erhellenden Lesestunden!

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Esdorn

Lieber Uwe,

haben Sie vielen Dank für Ihren Brief, ich habe mich sehr über Ihre Worte gefreut. So fängt das Arbeitsjahr gut an! Meistens schreibt man als Autor ja so vor sich hin und in die digitale Leere hinein – umso mehr bedeutet es mir, wenn sich ein Leser die Zeit nimmt und mir zurückschreibt. Noch dazu, wenn er solch lobende Worte findet wie Sie.

Mit herzlichen Grüßen
Victoriah Szirmai

 
Frohes Neues!
 
5. Januar 2015 / Herr Stephan Bentlage
 

Ein frohes neues Jahr wünsche ich dem gesamten fairaudio-Team und allen Leserinnen und Lesern!

Erfreut uns bitte auch im neuen Jahr wieder mit so inspirierenden Artikeln sowohl zur Technik als auch zur Musik.

Ich habe gerade einen Magnat RV 3 erworben, nachdem meine fast ein Vierteljahrhundert alte Vor- und Endstufenkombination von AVM geschwächelt hat, und möchte mich bei Herrn Zoporowski herzlich bedanken für seinen hervorragenden Artikel, den ich in allen Beschreibungen zum Klang absolut nachvollziehen kann.

Besonders beeindruckt bin auch ich vom Klang des Hybriden bei moderater Lautstärke.

Weiter so auch im neuen Jahr!

Ich wünsche mir vor allem Artikel über „bezahlbares“ Equipment diesseits der Grenze eines Anschaffungspreises von 3.000 Euro.

Herzliche Grüße
Stephan Bentlage

 
Weiterhin faire Berichte ...
 
23. Dezember 2014 / Herr Wolfgang Dreide
 

Seit geraumer Zeit lese ich vornehmlich die Testberichte zu den Bereichen Lautsprecher, CD-Player und Verstärker. Bei der Auswahl eines neuen Gerätes waren die Tests sehr hilfreich. Da mir im Einzelfall keine Vergleichsgeräte zur Verfügung stehen, handelt es sich demnach um wichtige Hinweise für die Vorsprache bei einem HiFi-Händler. Im Ergebnis kann ich festhalten, dass die Testberichte in fairaudio mir beim Kauf der passenden Geräte sehr dienlich waren. Dafür danke ich den Testern und wünsche diesen und den Machern von fairaudio weiterhin „faire“ Berichte und Erfolg auch 2015.

Wolfgang Dreide
 
Bauteil-Grübelei
 
22. Dezember 2014 / R. Schumann
 

Schöner Testbericht, aber wenn ich mir bei dieser 9000-Eure-Box (KEF Reference 3, die Red.) die Weiche anschaue, komm ich ins Grübeln, da sind billigste Kondensatoren verwendet worden. Wurde der Rotstift angesetzt? Bei dem Preis glaub ich nicht. Oder bewusst aus klanglichen Gründen ...? Ich weiß nicht, was wäre, wenn hier hochwertige Kondensatoren und Spulen (z. B. Mundorf) zum Einsatz kämen? Wäre hier das klangliche Aus für die Kef oder würde das klangliche Potenzial gesteigert? Ich denke, wenn man mit so günstigen Bauteilen eine highendige Box bauen kann, fragt man sich, was teure Bauteile klanglich überhaupt leisten, warum baut B&W in Ihrer 800er-Serie Bauteile nur vom Feinsten ein – weil sie mit billigen Bauteilen nicht ans Ziel kommen oder ist es nur ein Marketing-Gag damit der Kunde glaubt, nur mit besten Zutaten gibt es highendigen Klang? Zum Schluss: Was bringt dann das superteure Lautsprecherkabel, vielleicht klingt das billige viel besser?

Frohes Fest
R. Schumann

 
Erfahrungen mit dem Musikserver Destiny AS-3 HD
 
20. Dezember 2014 / Herr Thomas Gebert
 

Ich gehöre zu der Kategorie Musikliebhaber, die ihre HiFi Anlage im Wohnzimmer haben und die einfach nur unkompliziert schöne Musik hören wollen. Dazu gehört ein guter Verstärker, ein Zuspieler (CD und/oder Plattenspieler) sowie gute Boxen (bei mir Audionet SAM G2, Audiolab 8200CD und Aurum Orkan). Die Geräte sind mit hochwertigen Kabeln verbunden und sind mit einer Logitech FB einfach zu bedienen.

Nun habe ich aber neben meinen CDs aber inzwischen auch eine beachtliche Sammlung von High-Res Audiofiles in 320kbps mp3 und in 44,1 - 192 KHz FLAC. Die Suche nach einem passendem Zuspieler für diese Musik Dateien war bisher immer daran gescheitert, dass

  1. ich kein leistungsfähiges Internet im Wohnzimmer habe, um High-Res Audio Files von einem UPnP Server zu streamen.
  2. Netzwerk Spieler entweder wirklich nur vom Netzwerk streamen können oder, wenn sie über einen USB-Eingang verfügen, dieser nur FAT32 formatierte Sticks unterstützt.
  3. Musik-Server mit eingebauter oder externer Festplatte i.d.R. kein vernünftiges Display haben, um zügig durch die Ordnerstruktur auf der HDD navigieren zu können.

Mit dem Destiny AS3-HD habe ich nun einen Playing-Partner gefunden, der all meine o.g. Probleme löst.

Im Gegensatz zu den meisten anderen von mir geprüften Komponenten verfügt der AS-3 HD über ein 5" Farbdisplay mit beachtlicher Auflösung sowie auf der Rückseite über 2 USB-A Eingänge. An diese USB-A Anschlüsse kann man einen Stick, einen externen CD-Spieler oder eine USB Festplatte anschließen.  Die meisten USB-Eingänge können allerdings nur Sampling Raten bis 96KHz und unterstützen auch nur FAT32 formatierte Geräte. Das besondere des AS3-HD ist nun, dass die beiden USB-Eingänge auch NTFS-Files lesen können. NTFS ist wichtig, wenn man größere USB Platten (500 GB oder mehr) anschließen will. Ich benutze eine 1 TB Toshiba USB 3.0 Festplatte, auf der ich meine komplette Musik-Sammlung gespeichert habe. Der AS-3 HD liest über USB nahezu alle Formate bis zu 384KHz. Ich habe das bis zu 352 KHz erfolgreich getestet, obwohl der D/A-Wandler nur Sampling Raten bis 192KHz verarbeiten kann und demzufolge irgendwo wieder von 352KHZ auf 192KHz herunter gesampled wird. Aber es ist ja schön, dass das Gerät per se die hohen Sampling Raten unterstützt.

Der Musik Server fährt in wenigen Sekunden hoch und zeigt im Menü "Lokale Quelle" alle angeschlossenen USB Geräte an. Über das Farbdisplay und meine Logitech FB habe ich mit einem Klick die Ordner Struktur meiner USB-Platte aufgerufen. Da ich schon seit Vinyl-Zeiten meine Musik nach Genres ordne und in der Regel komplette Alben höre, finde ich die gewünschten Musikstücke mit wenigen FB-Klicks. Als kleines Gimmick haben die Chinesen eine Sprungfunktion vorgesehen, mit der man  in Vierer-Schritten durch die Ordner Struktur navigieren kann. Das ist ganz nützlich, wenn man in einem Genre viele Alben gespeichert hat.

Ist der AS3-HD vernetzt, kann man ihn natürlich auch mit einer entsprechenden App vom Handy oder Tablett aus steuern. Obwohl bei einem Tablett mit einem 8" oder 10" Display mehr Informationen angezeigt werden als auf dem eingebauten 5"-Display des AS3-HD, favorisiere ich persönlich die Steuerung mit der Logitech-FB in Verbindung mit dem AS3-Display - zumal ich mit der Logitech auch meinen Verstärker steuern kann.

Der AS-3 HD hat noch einige erwähnenswerte Gimmicks wie eine Aufnahmefunktion, eine Emphasis Schaltung für alte CDs, eine elektronische Lautstärkeregelung sowie einen regelbaren Kopfhörer Ausgang.
Im Klang-Test habe ich verschiedene Musikstücke der Genres Jazz, Singer/Songwriter und Klassik im A/B Vergleich mit meinem Audiolab 8200CD gehört. Um es kurz zu machen, egal was ich gespielt habe, ich konnte keine signifikanten Klang-Unterschiede feststellen. Beide Geräte liefern einen wunderbar hochaufgelösten Klang mit druckvollen Bässen und seidigen Höhen. Ich hatte ja befürchtet, dass die Zuspielung über USB klangliche Nachteile für den AS3-HD ergeben, aber es scheint so, als ob die neue Generation der USB-Boards inzwischen so Jitter-arm ist, sodass ich keinen Unterschied gegenüber der Zuspielung z.B. über S/PDIF feststellen konnte. Doch, einen Unterschied gibt es: der 8200CD mit dem Sabre 32 Chip hat leichte Vorteile bei der Auflösung in der räumlichen Breite. Das ist bei manchen Aufnahmen sehr angenehm, bei anderen Aufnahmen sitzen aber die Musiker für meinen Geschmack zu weit auseinander.

Jetzt werden Sie sicher fragen, ob es denn gar nichts Negatives bei China-Hardware gibt. Doch, die gibt es natürlich. So gibt es z.B. nur eine englische Bedienungsanleitung und bei den deutschen Menüs gibt es kleine Übersetzungsfehler. Auch die voreingestellten Internet Radiostationen sind ausschließlich chinesische und amerikanische Stationen. Für mich ist das kein Beinbruch, da all das den Klang nicht beeinflusst. Bei Fragen oder Problemen ist der Geschäftsführer und Vertriebsleiter von Destiny Audio - Herrn Thorsten Langer - sehr hilfreich. Ich gehe daher davon aus, dass die Kleinigkeiten mit einem der nächsten Firmware Updates behoben sind.

Destiny Audio Home Page: www.destiny-audio.com

 
Löwenhöhle (I)
 
8. Dezember 2014 / Herr Florian Bode
 

Der Artikel über den Besuch bei Phonosophie folgt den üblichen Mustern der "Berichterstattung" über Voodoo.

1. Es wird auf den eigenen naturwissenschaftlich/technischen Hintergrund verwiesen.
2. Man ist skeptisch, gibt sich aber unvoreingenommen.
3. Es wird auf das stete Bemühen und die "Seriosität" des Voodoo-Anbieters hingewiesen und darauf, dass ja bekannte Hersteller der Branche involviert seien.
4. Der Anbieter erklärt den Blindtest als ungeeignetes Kriterium
5. Im Hörtest wird irgendwie irgendwas wahrgenommen, eine Autosuggetsion sei möglich aber nicht wahrscheinlich.
6. Jeder könne es ja mal unverbindlich ausprobieren.

Leute, Herr Hansen mag ja ein toller Entertainer und Hyponotiseur sein, aber Audiowiedergabe ist kein Hexenwerk. Das Audiosignal enthält neben der Spannungsschwankung über die Zeit keine magischen Zusatzinformationen, die "aktiviert" werden müssen. Sozusagen "bullshitting" nach Handbuch, trotzdem lese ich Eurer Magazin gerne und regelmäßig.

Mit herzlichem Gruß
Florian Bode

 
Löwenhöhle (II)
 
8. Dezember 2014 / Herr Horst Klimmek
 

Vorab, ein sehr guter Bericht! (Phonosophie-Firmenbericht, die Red.)

Ingo Hansen hat vor 25 Jahre Dinge gemacht, die teilweise belächelt wurden, aber heute Standard für jeden Hifi-Fan sind. Oder sehe ich das falsch? In dem Bericht wurde nicht genannt, dass Ingo Hansen die Marke Naim bekannt und beliebt gemacht hat.

Ich denke da nur an meinen Naim Nait 1, der immer noch benutzt wird. Die Thorens-Laufwerke von ihm waren und sind sicher eine Klasse für sich. Stromversorgung, Verbindungskabel etc. ich könnte die Liste endlos fortsetzen. Also weiter so, Ingo Hansen. Ein toller Typ des deutschen Hifi-Marktes. Nicht immer unumstritten, aber das möchte er sicherlich auch nicht sein.

Klimmek

 
Schön zu wissen
 
3.Dezember 2014 / Herr Horst Lindlbauer
 

Ihren Test des Funk Lap-2.V2 habe ich mit Interesse gelesen. Es wundert mich allerdings, daß Sie kein Wort über den Testaufbau verlieren. Wäre schon wichtig zu wissen, mit welchen Endgeräten Sie getestet haben. Für den Nicht-Profi wäre auch interessant, ob man diesen Vorverstärker auch direkt an Aktiv- Lautsprecher anschließen kann? Welche würden Sie empfehlen?

Horst Lindlbauer

Hallo Herr Lindlbauer,

die Frage zum "Testaufbau" unserer Berichte hatten wir schon länger nicht mehr - schadet bestimmt nicht, auch noch einmal generell darauf hinzuweisen, dass sich links oben auf Seite 1 eines jeden Test stets ein grauer "Equipmentkasten" befindet, in dem die Arbeitsgeräte des Autoren aufgelistet sind.

Klar, kann man an den Funk auch Aktivlautsprecher anschließen - im Studiobereich ist das ja die Regel. Pauschale Produktempfehlungen geben wir generell nicht - werfen Sie aber gerne einen Blick ins entsprechende "Fach“ unseres Archivs.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Wertvoll für die „short list“
 
20. November 2014 / jaipee
 

Betreff: Raumfeld Cube Boxen Test:

So eingehend und objektiv sollten Hi-Fi-Tests immer sein.

Wesentlich scheint mir persönlich, dass bei den Cubes der „fette Teufel-Bass“ nicht eingebaut worden sei und einem ausgeglicheneren Klangbild Platz macht.

Vielen Dank! Das erleichtert den Kaufentscheid wesentlich (... oder zumindest die „short list“ der Kandidaten).

Unterdessen haben ja Spotify und WIMP bei Raumfeld Einzug gehalten, was diese Lautsprecherkategorie noch attraktiver macht.

jaipee

 
Kein vollwertiges Streaming
 
15. November 2014 / Herr Torsten Wollner
 

Hallo liebes fairaudio-Team,

ich habe die KEFs aufgrund des Tests bei fairaudio gekauft. Das Streaming per DLNA/Spotify funktioniert nicht - es sind nicht vollwertige streamingfähige Lautsprecher, man hat die KEF-App stets zu nutzen, die unter Android/per Handy sehr häufig abstürzt und sehr träge in der Bedienung ist. Des Weiteren ist von dem Ringkerntrafo ein deutliches Brummen zu vernehmen. Ja, es ist eine Aktivbox, aber kein Vergleich zur nuPro ... kaum Brummen/Rauschen zu vernehmen. Wirklich kein Hifi, Ernüchterung hat sich breitgemacht.

Beste Grüße
Torsten Wollner

Sehr geehrter Herr Wollner,

dass es sich bei KEF X300A Wireless um vollwertige Streamingdevices handelt, habe ich im Test auch nicht behauptet. Das sind sie nicht. Es handelt sich um Aktivboxen, die sich drahtlos ansteuern lassen. Entweder aus der KEF-App heraus oder aus jeder anderen Anwendung, die „AirPlay“ unterstützt. Auf diesem Wege habe ich dann auch Musik aus Spotify und WiMP zugespielt. Ob die Android-App abstürzt, kann ich leider nicht beurteilen. Ich arbeite mit Apple-Geräten und unter iOS lief die App ohne Probleme. Ärgerlich ist es aber sicherlich. Genau wie ein brummender Ringkerntrafo, ein Phänomen, das bei meinem Testmuster nicht auftrat. Möglicherweise hat Ihre Box einen Fehler, um den sich der Kundendienst kümmern sollte. In der Garantiezeit sollte das ja auch kein Problem darstellen.

Beste Grüße
Tobias Zoporowski

 
Wireless und Phono-Pre?
 
14. November 2014 / Herr Nils Neubert
 

Guten Tag,

ich beziehe mich auf diesen Artikel KEF X300A Wireless.

Überlege mir auch diese Aktivboxen für mein Büro anzuschaffen. Abspielgerät
wäre ein iMac und auch ein Plattenspieler von Pro Ject RPM 1.3

Wie haben Sie den „Lehmann Audio Black Cube Statement“ Phone-Pre an die Boxen angeschlossen? Mit welchem Kabel genau?

Ist die Wiedergabe von einer LP überhaupt zu empfehlen über diese Boxen?

Danke für den ausführlichen Test und auch all die anderen Artikel.

Grüße,
Nils Neubert

Sehr geehrter Herr Neubert,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe meinen Phono-Pre über den analogen AUX-IN-Eingang (Klinke) mit den KEF X300A verbunden, was ja mittels handelsüblichem Adapterkabel problemlos funktioniert. Ich verwende für solche Zwecke ein Kabel von Wireworld, die genaue Bezeichnung kann ich Ihnen aus dem Stegreif leider nicht nennen, da ich es im Alltag dazu verwende, meinen iPod mit meinem Autoradio zu verbinden..;-) Die Frage, ob es sich lohnt, ein analoges Signal über ein solches Lautsprecherkonzept wiederzugeben, kann man pauschal schwer beantworten. Das Analogsignal wird ja intern in ein digitales gewandelt, ein Stück weit geht die „Vinylaura“ dabei natürlich verloren. Wenn man so gelegentlich hört, kann man damit sicher leben. Der native Anwendungsbereich der KEF X300A Wireless liegt aber woanders, dies muss man auch klar sagen.

Beste Grüße,
Tobias Zoporowski

 
Welches Kabel ...?
 
11. November 2014 / Herr Andreas Straehler
 

Hallo fairaudio-Team,

ich habe mit Begeisterung den ausführlichen Testbericht vor 3 Monaten gelesen und aufgrund dessen mir den Audiolab 8200CD gekauft. Damit das Ganze rund wird, habe ich auch den Verstärker Audiolab 8200A dazu genommen.

Der CD-Spieler klingt sehr gut, aber es fehlt mir manchmal etwas an Räumlichkeit. Kann ich von euch erfahren, mit welchen Cinchkabeln der Audiolab im Test betrieben wurde? Dies scheint mir noch die einzige Hürde in der Kombination zu sein, die ich optimieren kann.

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
Andreas Straehler

Hallo Herr Straehler,

vornehmlich wurde ein selbst konfektioniertes Mogami-Kabel mit Eichmann Bullet Plugs verwendet – aber ob das nun den Raum bei Ihnen aufmacht ... nun ja, kann sein, muss aber nicht sein. Ums selber experimentieren – auch an anderen Stellen, zum Beispiel mit der Lautsprecheraufstellung – kommen Sie wohl nicht herum ...

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Sub oder nicht Sub?
 
3. November 2014 / Herr Denis Wagner
 

Hallo,

ich wollte Ihnen mal vorschlagen, Aktiv-Subwoofer in die Tests mit aufzunehmen, ich persönlich denke, ein guter Subwoofer sollte in keiner guten 2.1 Musikanlage fehlen. OK, das Hauptaugenmerk eines Subwoofers heutzutage liegt ja eher auf Heimkino und Mehrkanal-Konzertaufnahmen. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu lesen, mit besten Wünschen, ein treuer Leser Ihrer tollen Seite.

Denis Wagner

Hallo Herr Wagner,

besten Dank für Ihre Anregung! Darüber, dass "ein guter Subwoofer in keiner guten 2.1-Musikanlage fehlen sollte", kann man bestimmt geteilter Meinung sein. In Sachen Woofer sind bisher auch noch keine Wünsche aus der Leserschaft an uns herangetragen worden. Mal schauen, ob Ihre Zuschrift ein möglicher Anstoß dazu ist ...

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Nubertverbunden
 
31. Oktober 2014 / Herr Timo H.
 

Sehr geehrter Herr Sauer,

ich bin auf Ihren realistischen Bericht der Nubert Nuline 34 gestoßen. Da ich seit Jahren durch meinen Heimkinowahn Nubert verbunden bin, möchte ich mir jetzt, mit den o. g. Lautsprechern eine Stereokette (Vollverstärker+ CD Player) zulegen.

Da mein Budget auch wie bei fast jedem eine Obergrenze hat, dachte ich, ich schreibe Sie mal an und erhoffe mir ein paar Tipps zu Gerätschaften.
Kurze Eckdaten: Raum H/B/T 3,50x4x4 mit umliegenden Bücherregalen, frei Aufstellung möglich.

  • Vorhanden: Project Debut Plattenspieler
  • Kriterium: Anschluss um auch einige iTunes-Musik perfekt abspielen zu können.
  • Budget: 650-850 Euro (Verstärker+Player)

Ich hoffe, Sie können mir abseits der vielen Foren und gebundenen Händler ein paar Tipps geben?! Im Voraus vielen Dank und allzeit gute Klänge.

Gruß
Timo H.

Lieber Timo H.,

vielen Dank für Ihre Anfrage und danke für das Lob zum nuLine-34-Bericht, aber Sie überschätzen meine Marktkenntnis. Wie man Ihre Anforderungen (CD-Player, Verstärker, DAC-Eingang bei einem der Geräte für iTunes, Phonostufe für den Anschluss des Pro-Ject) in zwei Geräten und im Rahmen Ihres Budgets umsetzen soll, weiß ich offengestanden nicht. Vielleicht kann Ihnen ein guter Händler weiterhelfen.

Eine weitere Möglichkeit könnte darin bestehen, dass Sie - immer noch innerhalb des Nubert-Angebotes - die Systemarchitektur ändern und sich die nuPro-Serie ansehen. Mit einem preiswerten CD-Player (oder vielleicht Ihrem sicherlich vorhandenen DVD-Player) als Zuspieler und einer externen Phonostufe lässt sich da vielleicht eine Zweikanal-Kette mit allen erforderlichen Quellen im Budget realisieren.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Sauer

 
Apfel-Player
 
29. Oktober 2014 / Herr Daniel Penner
 

Hi!

Da ich kein Windows User bin, kann ich nichts mit den Software-Playern
anfangen. Meine Frage: Haben Sie irgendwelche Erfahrungen oder vielleicht sogar Empfehlungen für einen Player (für HiRes, am besten free) für OS X?

Gruß
Daniel Penner

Hallo,

naja, für MacOS sieht die Sache mit den Playern etwas spezieller aus. Da das Betriebssystem seit jeher für Audiowiedergabe optimiert ist, finden Spezialplayer fruchtbaren Grund. Daher gibt es aufwendige HiRes-Player in Form von Amarra, das sich in iTunes integriert, aber mit dessen fehlender FLAC-Unterstützung kämpft. Es gibt aber auch Channel Ds Puremusic für um die 100 Euro, soweit ich weiß, aber das muss dann schon wollen ...

Ich selbst nutze das schlanke und mit ca. 25 Euro preiswerte Decibel (http://sbooth.org/Decibel), das aber leider keine Playlisten unterstützt, dafür FLAC u. v. a.

Wenn Sie selbst experimentieren wollen: Hier gibt es eine gute Übersicht über Player für alle Betriebssysteme, auch Freeware für OSX: http://de.wikipedia.org/wiki/Mediaplayer

Wenn wir noch helfen können, dann schreiben Sie gern.

Viele Grüße
Jens Bondarenko

 
Wäre zum Steuern nicht schlecht ...
 
27. Oktober 2014 / Herr Alfons Detro
 

Guten Tag,

ich habe gerade Ihren Test über den La Rosita Alpha New Netzwerkplayer/Streamer gelesen und habe eine Frage: Ist es möglich, über iTunes hochauflösende Musik abzuspielen? Also bei mir auf einen Windows-Rechner bekomme ich meine Hires-Flac gar nicht in iTunes integriert. Deshalb verwende ich iTunes nicht mehr – wäre aber zum Steuern nicht schlecht. Bei mir läuft ein Moon 340 i mit DAC.

Alfons Detro

Hallo Herr Detro,

danke für Ihre Mail – Ihre Frage betrifft nicht den La-Rosita-Streamer, sondern die Nutzung eines DACs via USB mit einem Windows-Rechner, auf dem iTunes läuft – richtig?

Zunächst einmal müssten die Flac-Dateien in ein Format konvertiert werden, das von iTunes akzeptiert wird, also z. B. ALAC (siehe hierzu auch Audioformate konvertieren). Dann wird iTunes die Files zwar abspielen können, aber die Ausgabe ist auf 48 kHz begrenzt (mit einem Apple-Rechner verhält sich das anders). Insofern nimmt man in Ihrer Konstellation wohl tatsächlich besser einen anderen Mediaplayer, wie beispielsweise JRiver, zumal man sich so das Formatkonvertieren sparen kann ...

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Subjektiver Bericht
 
26. Oktober 2014 / Herr Manfred Blaha
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Als regelmäßiger fairaudio-Leser erlaube ich mir mal einen sehr subjektiven Bericht.

Ich höre Musik quer durch alle Richtungen mit Schwerpunkt Jazz, Rock, Latin und suchte einen Lautsprecher der das alles „mitmacht“, welcher laut und leise gut klingt und auch schlechte Aufnahmen nicht total „zerreißt“. Einen Lautsprecher der möglichst mir die Musikauswahl überlässt - und nicht, wie so oft, umgekehrt. Einen Lautsprecher, der auch noch bezahlbar ist.

Meine Suche war erfolgreich. Seit gut 2 1/2 Jahren höre mit omnidirektionalen Biegewellenstrahlern von German Physiks. Zuerst 6 Monate mit der Unlimited II. Nachdem die HRS 120 D auf den Markt kam, stieg ich noch mal eine Stufe höher. Meine Unlimited II hat German Physiks übrigens zum von vollen Kaufpreis zurückgenommen!!

Die gut 1 Meter hohen, geschlossenen Lautsprecher haben ein nach unten strahlendes 25 cm Basschassis, welches die Frequenzen bis 240 Hz überträgt. Die restlichen Frequenzen werden vom Biegewellenstrahler übertragen.

Von der Wiedergabe bin ich nach wie vor begeistert - mittlerweile bin ich so sehr an die luftige, räumliche und dynamische Wiedergabe gewöhnt, dass ich mit der Wiedergabe üblicher (direktstrahlender) Lautsprecher so meine Probleme habe.

Damit die Omnis ihren Klang entfalten können, brauchen sie schon etwas Platz. Bei mir stehen sie etwa 1,20 m von der Rückwand und etwa 1,00 m von den Seitenwänden entfernt. Die Basisbreite beträgt 2 m. Dabei sitze ich etwa 3,50 m von den Lautsprechern entfernt. Mein Raum misst circa 25 qm und ist dezent akustisch optimiert. Insgesamt ist die Aufstellung nicht schwierig!

Wie klingt ein Omni?

Keinesfalls riesengroß, wolkig oder aufgeblasen! Im direkten Vergleich mit einem direkt strahlenden Lautsprecher fällt auf, dass die Positionen der einzelnen Stimmen und Instrumente zwar sauber abgebildet werden, jedoch nicht so messerscharf umrissen. Seltsamer Weise sind aber Stimmen oder Instrumente zum Teil müheloser auseinander zu halten. Weiter fällt auf, dass die Wiedergabe „freier“ ist. Höhe und Tiefe des Aufnahmeraumes und die Positionen der Musiker darin werden deutlich wiedergegeben - ich weiß, darüber kann man sich auch streiten. Gute Liveaufnahmen haben eine beeindruckende Atmosphäre. Abbildung und Wiedergabe durch den Omni sind sehr natürlich und erinnern mich immer an ein Konzerterlebnis.

Die Lautsprecher geben das Klanggeschehen sehr dynamisch wieder, feine Abstufungen werden deutlich hörbar. Bei leiser Wiedergabe fällt das Klangbild nicht zusammen. Andererseits vertragen die Lautsprecher auch laute Bass - oder Orgelpassagen ohne dabei „zuzumachen“. Die Lautsprecher haben Kraft und Autorität.

Schlechte Aufnahmen bleiben anhörbar, ich höre dann einfach leiser. Es muss schon ganz schlimm kommen, bis eine Aufnahme gar nicht mehr geht.

Eine Besonderheit dieser Lautsprecher lernte ich erst im Laufe der Zeit so richtig zu schätzen - es gibt praktisch keinen „Sweetspot“. Die Musik ist einfach da (im Raum) ... Vielleicht macht das den Reiz dieser Lautsprecher aus?

Die Lautsprecher brauchen einen soliden Verstärker. Bei meinem Accustic Arts Power I Mk 3 ist die Position des Lautstärkereglers auch bei gehobenen Lautstärken fast ausschließlich zwischen 9 und 10 Uhr. Schwächere Verstärker funktionieren auch.

Für den Tipp, den Power I für die German Physiks in die engere Wahl zu ziehen, bin ich fairaudio immer noch dankbar!!

Meine Anlage:

Lautsprecher - German Physiks HRS 120 d
Verstärker - Accustic Arts Power I Mk 3
CD-Player - Accustic Arts CD I Mk 3
Kabel - Inakustik LS und NF 1603

Viele Grüße aus Bayern
Manfred Blaha

 
Eine Prüfung in Geduld?
 
24. Oktober 2014 / Ute Egle
 

Guten Morgen,

habe gerade den wunderbaren Artikel über das neue Cohen-Album gelesen! Wir sind nicht allein. Selbst mein Hund nicht ;-))) Glaube, er denkt langsam auch über den Sinn des Lebens nach.

Dieser Artikel sollte in den Leonard Cohen Files zu lesen sein. Musikalisch kann ich nur zustimmen, auch mir ist es ein Rätsel, weshalb er nicht seine großartigen Musiker der letzten Welttournee für das Album gewählt hat und wir diesen Garagensound hören müssen, eine Prüfung in Geduld vielleicht.

Ich höre derzeit alte Bootlegs aus den 80ern, da spricht er noch sehr viel mit seinem Publikum, ich liebe es.

Ich wünsche eine herrlich melancholische Woche
Ute

 
Hofberichterstattung?
 
23. Oktober 2014 / Herr H.G. Seidel
 

Hallo,

es ist sehr liebenswürdig den Hersteller ob des abenteuerlichen Preises in Schutz zu nehmen. Aber die immer wieder gehörten Floskeln des Warum sind doch schlicht so, als ob das Rad immer wieder neu erfunden werden müsste. Fakt ist die teils abenteuerliche Preisgestaltung im High End Audio Bereich, der eben auch Status verkauft und wenn der Käufer das möchte, na bitte. Doch hier sollte schon ein bisher mehr an Realitäten berichtet werden.

Nur als Beispiel, eine aktive Geithain 904 kostet gerade mal 1000,- mehr. Viele aktive Konzepte liegen darunter. Ein wenig mehr journalistisches Korrektiv sollte schon sein, sonst wird es nur noch Hofberichterstattung.

Freundliche Grüße
H.G. Seidel

Hallo Herr Seidel,

eine Frage: Haben Sie die Extreme 1 eigentlich schon bei sich gehört und unter gleichen Bedingungen mit anderen Marken/Herstellern vergleichen können? Oder brauchen Sie solch lästige Empirie gar nicht, weil ja jeder weiß, dass aktiv a priori besser ist und Geithain sowieso alles in den Schatten stellt? Da wäre ich dann aber vorsichtig, nachher handelt man sich noch den Vorwurf der Hofberichterstattung ein ... ;-)

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Voreingenommen ergötzen
 
20.10.2014 / Herr Thobias Bischoff
 

Hallo fairaudio-Team,

mittlerweile habe ich bestimmt hunderte von Testberichten gelesen. Dabei stellt sich mir heutzutage immer mehr die Frage, wie interpretiert man als Leser einen Test?! Unvoreingenommen, geht schon mal gar nicht. Über die Jahre hat man so seine Favoriten erkoren, nach dem Motto was nicht sein kann ist auch nicht möglich.

Meine Bedeutung ist folgende: man kann sich an Testberichte regelrecht ergötzen und damit seine (wunderbar voreingenommene) Meinung bestärken. Wenn man eine gewisse Abneigung, aus welchem Grund auch immer gegen einen Hersteller hegt, besser gesagt pflegt, kann kein noch so toller Bericht die eigene Meinung umstimmen.

Die allermeisten Leser werden die meisten Geräte noch niemals gehört haben und werden sich nur auf das geschriebene Wort verlassen. Deshalb ist Ihr Test der Quadral Vulkan für mich so interessant, weil ich sie zumindest schon ein paar mal für kurze Zeit in einem Berliner Center bei einem großen Elektromarkt anhören konnte. Gespielt mit einer preislich gediegenen T&A Kette mittels Vollverstärker plus CD-Player. Ihr Bericht über die Vulkan ist für mich demnach nachvollziehbar. Um es mal ganz profan und kurz zu sagen: Der Lautsprecher schiebt von Anfang an aus dem Bassbereich wie eine Lokomotive mit einem stämmigen Grundton, mit einer sehr klaren Durchhörbarkeit in den Mitten und angrenzenden Höhen. Dazu braucht es keine wackelnde Deckenlampe oder einstürzende Wände beim Nachbarn.

Mein spontaner Eindruck war sofort: am besten hat man bei diesem Speaker gar keine Nachbarn, denn mit diesem könnte man dann demnächst mehr zu tun haben, als einem lieb wäre. Für mein 22m² Wohnzimmer wäre dieses Tier eher nicht geeignet. Die anderen Attribute, die Sie hervorheben kann ich ebenfalls nachvollziehen. Eine schwelgerische Box ist die Vulkan wohl eher nicht. Ebenfalls gut der Vergleich mit der großen Thiel und der Spendor Box.

Und hier fängt das Dilemma des Lesers wieder an; diese Boxen kenne ich nicht, habe sie noch nie gehört. Demnach ist eine Thiel der Quadral näher, als eine Spendor. Zu damaliger Zeit wäre ich von einem Test wie die jetzige Vulkan begeistert gewesen. Wer möchte nicht ein dynamisches Live-Erlebnis in seinem Wohnzimmer genießen? Leider bin ich mit solchen Boxen immer an die Wand gefahren. Inzwischen musste ich lernen, dass nicht jeder Klang den man sich zwar wünscht zu einem Langzeit tauglichem Ergebnis führt. Liegt es etwa u.a. am Alter, hört man da anders als in jüngeren Jahren? Jedenfalls würde ich mich heute klanglich doch mehr zu einer Spendor hingezogen fühlen.

Viele Testberichte, gerade in Heften, sind für mich nicht immer eindeutig nach vollziehbar. Fairaudio stellt hier die große Ausnahme dar. Sie schreiben immer klar, sachlich und ausführlich mit erkennbaren Quervergleichen. Während so manch anderer in blumiger Sprache ein positives Ergebnis herbei schreibt indem er das Negative versucht elegant zu umschiffen.

Übrigens fällt eine gewisse Quadral und Nubert Affinität in der Menge Ihrer Tests doch schon ein bisschen auf. Auf einen Test aus dem Hause Heco der nicht nur preislich interessanten GT Serie oder gar der Statement würde ich mich auch freuen.

Mit besten Grüßen
Th. Bischoff

 
Korrekt so?
 
9. Oktober 2014 / Herr Falk Elstermann
 

In Ihrem Testbericht zum Denon DA 300USB schreiben Sie: "HiRes klappt mit dem DA-300USB aber auch via PCM - wuppt unser Proband doch Musikströme mit bis zu 192 kHz/24 Bit Auflösung (welche übriges mehr Informationsgehalt als 2,8-DSD liefert), die dann - wie alle Arten von Eingangssignalen - intern auf 32 Bit Wortbreite und 705,6/768 kHz Samplerate hochgerechnet werden, bevor es an die eigentliche Wandlung geht."

Dazu meine Frage: Woher haben Sie die Information zum Upsampling aller Eingangssignals auf die genannten kHz (und ist diese korrekt)? Ich konnte nirgendwo (auch nicht auf der Denon-Seite) eine Bestätigung dafür finden.

In diesem Zusammenhang gleich noch eine zweite Frage: Ist in nächster Zeit ein Vergleichstest von preislich beieinander liegenden DACs (wie z.B. Denon DA 300, Cambridge Dacmagic Plus, Teac UD-H01, Pioneer U-05, NAD D 1050, Arcam irDAC u.s.w.) vorgesehen?

Danke und beste Grüße
Falk Elstermann

Hallo Herr Elstermann,

na, da antworte ich ausnahmsweise mal ganz lakonisch-frech: Wenn ich die Angaben nicht für korrekt halten würde, dann würden sie auch nicht im Testbericht stehen. (-;

Der Test ist schon eine Weile her - ich meine aber, dass die Hochrechnung auf 705,6/768 kHz aus von Denon gelieferten Schaltungsunterlagen hervorging.

Zu Ihrer zweiten Frage: So ein Test wäre sicherlich mal eine gute Sache und Sie haben interessante Geräte aufgezählt - in der kurz- oder mittelfristigen Planung ist so etwas aktuell aber leider nicht.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Eher gekleckert denn geklotzt?
 
7.Oktober 2014 / Herr Frank Linder
 

Liebes fairaudio-Team,

ich habe gerade mit Interesse Ihren Test zur Progressive Audio Extreme I gelesen. Bin selbst ein Fan von 'minimalistischen' Lösungen und durchdachten Zweiwege-Systemen. In diesem Fall habe ich jedoch den Eindruck, dass Herr Koenen mit seiner Preisgestaltung etwas über's Ziel hinaussschießt. Selbst bei einer wohlwollenden Kalkulation liegt das Produkt bei den Herstellkosten vermutlich so bei max. 1,5 TEUR/Paar Ein Verkaufspreis von knapp 4 TEUR erscheint mir da - auch für eine Kleinserie - schon grenzwertig. Aber wenn's der Markt so möchte.

Ich würde mich über eine Veröffentlichung freuen und verbleibe weiterhin als Ihr interessierter Leser, mit freundlichen Grüßen
Frank Linder

Werter Herr Linder,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Der Aspekt „Materialeinsatz und Fertigung“ ist aber nur ein Teil der Kalkulation. Zu bedenken ist daneben vor allen Dingen, dass auch solche nur auf den ersten Blick vergleichsweise „harmlos“ aussehenden Boxen wie die Extreme 1 mitunter jahrelange Entwicklungszeiten beansprucht haben. Hinzu kommen noch Marketing, Vertrieb, Distribution, Aftersales-Service und - ebenfalls nicht unwesentlich - Logistik.

Unabhängig davon: Ein Produkt mit einem höheren Materialeinsatz ist ja keinesfalls automatisch die für den Kunden bessere oder preiswürdigere Lösung.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Interessant, klar, sachlich - aber zu lang?
 
2. Oktober 2014 / Herr G. Homann
 

Hallo an das klasse Fairaudio-Team!

Ich lese seit gut 25 Jahren Audio-Testzeitschriften. Die meisten sind zu Werbezwecken entfremdet worden und die Tests sind redaktionell platt sowie praxisfremd.

Bei Fairaudio scheint mir dieses nicht so zu sein. Interessant, klar, sachlich! (Nur zu lang?) So weit, so gut!

Ich bitte mit diesen Zeilen aber darum, vielleicht mehr Geräte zu testen und als Gegenpart die Texte kurz zu halten. Damit ist allen gedient und es bleibt spannend!

MfG
G. Homann

 
Offene Punkte in foobar2000
 
22. September 2014 / Herr A. Fobbe
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit Hilfe Ihrer sehr guten Foobar-Anleitung meine CD-Sammlung im FLAC-Format gerippt und dann in Teilen auf einen FiiO X3 kopiert. Die Cover-Einbindung in Foobar hat mit Hilfe von Album Art Cover und MP3tag ebenfalls gut funktioniert. Für zwei offene Punkte konnte ich bis jetzt noch keine Lösung finden:

1. Wie lässt sich im Foobar-Startbildschirm in der View-Ansicht Visualisation + Cover Art + Tabs die Anordnung und die Größe der einzelnen Segmente verändern?
2. Beim Kopieren der Dateien auf den FiiO X3 werden nur in Einzelfällen die Cover mitkopiert. Über Ihre Unterstüzung würde ich mich freuen.

Mit besten Grüßen
A. Fobbe

Hallo Herr Fobbe,

das Layout Foobars lässt sich i.d.R. mit der Maus per Schieben der Trennlinien der einzelnen Bestandteile der Oberfläche anpassen. Das kann etwas fummelig werden. Es kann auch sein, dass das nicht mit allen möglichen Elementen der Oberfläche gleich gut geht, was immer davon abhängt, wo sich das Element befindet. Daher kann ich keine pauschale Auskunft geben, weil die Möglichkeiten unendlich sind. Die Schriftarten der Reiter der Playlisten z. B. bestimmen die Höhe der Playlistenansicht mit.

Warum beim Kopieren einige Daten nicht mitkommen, kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, wie Sie das gemacht haben. Wird der Fiio als USB-Laufwerk eingebunden? Bespielen Sie seine SD-Karte direkt per Kartenleser? Sind die Daten tatsächlich nicht auf dem Fiio angekommen oder werden nur einige Coverbilder nicht vom Fiio gelesen, weil das Dateiformat nicht kompatibel ist?

Freundliche Grüße
Jens Bondarenko

 
Geht so nicht?
 
21. September 2014 / Herr R. Schumann
 
Hier

Sehr geehrte Redaktion,

der Hauptunterschied beim Bakoon HPA-01:

„Das übliche Schaltungskonzept von Verstärkern, welches typischerweise mit hohen Eingangsimpedanzen und einer niedrigen Ausgangsimpedanz einhergeht, wird vom SATRI-Modul - das sich beim HPA-01 in der bisher kleinsten Form als integriertes Bauteil direkt auf dem Board befindet - gewissermaßen umgedreht, arbeitet dieses doch mit nahezu 0 Ohm am Eingang und über 100 Megaohm am Ausgang.“

Das schrieb der Autor, 0 Ohm am  Eingang würden aber bedeuten, dass jedes Signal, das am Eingang anliegt, praktisch kurzgeschlossen wird. Hundert Megaohm (vergleichbar mit Luft zwischen zwei Kupferdrähten) am Ausgang  lässt keinen Strom fließen. Ergo hier wurde etwas nicht richtig wiedergegeben.
Bitte mal um Richtigstellung.

Danke!
R. Schumann

Hallo Herr Schumann,

danke fürs aufmerksame Lesen. Vielleicht hätten wir es noch unmissverständlicher ausdrücken sollen, aber nahezu 0 Null Ohm am SATRI-Modul ist nicht gleichbedeutend mit exakt 0 Ohm am Geräteeingang. Auch die Ausgangsimpedanz bezieht sich aufs SATRI-Modul, nicht unmittelbar auf den Geräteausgang.

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Audiophile Teile?
 
3. September 2014 / Herr Michael Zimmer
 

Hallo,

das Alps-Poti (siehe Test Magnat MA 1000) ist sicher nicht schlecht, aber nicht wirklich ein audiophiles Teil, sondern doch eher Massenware. Goldpoint oder ELMA sind da klanglich weit überlegen.

Grüße
Michael Zimmer

Sehr geehrter Herr Zimmer,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die uns beweist, dass unsere Leser auch auf Details Wert legen. Sicher ist es so, dass man Regelwiderstände der japanischen Firma Alps als „Massenware" bezeichnen kann, Standard sind sie allerdings nicht. Und da sie trotz ihres relativ hohen Verbreitungsgrades durchaus immer noch als sehr hochwertige - und damit klangrelevante - Bauteile durchgehen, habe ich sie an dieser Stelle erwähnt. Ungeachtet der Tatsache, dass es bestimmt auch noch audiophilere Ware auf dem Markt gibt. Die steht aber im vorliegenden Test nicht zur Debatte.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zoporowski

 
Musik, bitte - und keine Geräusche
 
29. August 2014 / Frau Sylvia Pönig
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur CD-Rezension Fink – Hard Believer, sorry, wie kann man ein Album nur so gut bewerten. Ich habe mir dieses Album gekauf,t es ist zwar musikalisch ganz gut, aber das Mastering ist eine Katastrophe. Das Album hat nur noch einen Dynamik-Wert von 6 und das bei einem Akustik Album. Der Titel 9 z.B. ist mit einem Dynamik-Wert von 5 absolut übersteuert abgemischt worden. Viele mag das in den heutigen Tagen nicht stören (iPod-Fraktion) mich aber schon. Sie hätten wenigstens auf die Problematik hinweisen können. Die Schallplatte ist um Welten besser abgemischt. Vielleicht ist es ja möglich, für die anspruchsvollen Hörer, die noch große Lautsprecher besitzen bei Ihren Rezensionen den Dynamik-Wert mit anzugeben. Ich möchte Musik hören und keine lauten übersteuerten Geräusche.

Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Pönig

Hallo Frau Pönig,

vielen Dank für Ihre Anregung. Meine Plattenbesprechungen bei fairaudio haben ausschließlich die Musik selbst zum Gegenstand, nicht ihre Abmischung, das heißt: Ich bespreche Musik, nicht Klang. Auf diesen wird nur im Falle besonders audiophiler Platten eingegangen, wie gerade kürzlich bei der Besprechung von Oscar Peterson.

Üblicherweise jedoch haben außermusikalische Parameter wie Abmischung etc. keinen Einfluss auf die Auswahl der von mir vorgestellten Platten, ich rezensiere Musik unabhängig von ihrem Träger, ob MP3-Datei, CD, Vinyl - sogar eine Kassette war schon dabei. Mich interessiert, wie gut (oder eben auch nicht) ein Stück künstlerisch ist - und natürlich auch, ob es etwas im Hörer bewegt, denn schließlich geht es doch im Pop - und das gilt auch für den LoFi-Pop von Fink, der meiner Meinung nach schlichtweg genial ist - um nichts anderes.

Der von Ihnen bemängelter Beurteilung des Dynamik-Wertes müsste sich ein Experte der Redaktion annehmen. Gern leite ich Ihre Anfrage entsprechend weiter. Auch darüber, dass alle Musikkritik bei uns unter "CD-Rezension" läuft, müssen wir redaktionsintern noch einmal diskutieren. Danke dafür, dass Sie uns einen Anstoß dazu geliefert haben.

Mit besten Grüßen
Victoriah Szirmai

 
Nicht nachvollziehbar?
 
27. August 2014 / Herr Jörg Sängerlaub
 

Hallo fairaudio.de-Team,

im April 2013 haben Sie die Kompaktlautsprecher "Quadral Platinum M20" getestet. Mich würde mal interessieren, in was für einem Raum (Raumgröße, Besonderheiten - akustisch optimiert oder "normales" Zimmer, wo standen die Lautsprecher - Ecke oder freistehende) der Test gemacht wurden ist. Wie lange werden die Lautsprecher im Allgemeinen eingespielt, bevor sie getestet werden?

Ich habe neulich die Standlautsprecher Platinum M30 gekauft (und kann die Ergebnisse der M20 nicht nachvollziehen). Die Wiedergabe der hohen Töne empfinde ich teilweise "schrill" und nervig, vor allem bei Frauenstimmen (überspitzte Höhen) und die Wiedergabe der tiefen Töne könnte besser sein.

Mit freundlichen Grüßen
Jörg Sängerlaub

Hallo Herr Sängerlaub!

Ooops, das ist nun schon eine Weile her, dass ich die M20 zu Gast hatte. Ich habe die Lautsprecher zuerst an meiner "Zweitanlage" betrieben. Artgerecht in einem eher kleinen Raum von ca. 12 m². Der Hörabstand betrug ca, 1,5 Meter, die Lautsprecher standen auf Lovan Stands mit geringem Wandabstand, vielleicht 20 cm, dafür mit viel Abstand zu den Seitenwänden und waren leicht auf den Hörplatz eingewinkelt. Der Raum war mittelmäßig durch normale Möbel bedämpft, aber nicht akustisch optimiert. Hier war mir die Basspotenz der kleinen Lautsprecher schon fast zu groß.

In meinem eigentlichen Hörraum von etwa 25 m² standen sie Lautsprecher dann etwas freier über Eck. Die nächste Begrenzungswand befand sich jeweils 40 cm schräg hinter den Lautsprechern. Der Raum war mit ein paar Platten Akustikschaumstoff  akustisch etwas "gezähmt".

Quadral ist so freundlich, bevorzugt eingespielte Testgeräte zur Verfügung zu stellen. Im Fall der M20 war es sogar so, dass der Kollege Jörg Dames die Lautsprecher einige Zeit bei sich im Einsatz hatte, bevor sie zu mir kamen. Alles in allem dürften meine Testmuster sehr gut eingespielt gewesen sein.

Inwieweit Rückschlüsse von den M20 auf die M30 möglich sind, kann ich nicht sagen. Immerhin handelt es sich bei den M30 um Drei-Wege Systeme mit größeren Tief-/Mitteltönern. Insofern ist der Einsatzbereich der einzelnen Chassis ein völlig anderer. Ich halte es für gewagt, vom Klang der M20 auf den der M30 schließen zu wollen.

Ich möchte Ihnen aber trotzdem empfehlen, den M30 eine Chance zu geben. Quadral baut normalerweise wirklich gute Lautsprecher. Ich würde Ihnen ganz allgemein empfehlen, die Lautsprecher, so das noch nicht passiert ist, gut "einzuprügeln". Stellen Sie die Lautsprecher dicht gegenüber voneinander auf und schließen sie einen verpolt an - dann löschen sich ein große Teile des Schalls gegenseitig aus und die können die Lautsprecher mit richtig Power einspielen, ohne dass sich die Nachbarn beschweren oder Sie das Haus verlassen müssen. Dann experimentieren Sie noch ein wenig mit der Aufstellung. Manchmal ist es erstaunlich, was ein paar Zentimeter mehr oder weniger Wandabstand ausmachen. Auch mit der Einwinkelung auf den Hörplatz würde ich ein wenig spielen. Es würde mich überraschen, wenn Sie die M30 nicht mit ein Bisschen Einsatz zum klingen brächten.

Viele Grüße
Martin Mertens

 
Jazzin'
 
26. August 2014 / Herr Michael Graf
 

MPS das JAZZ Label aus dem Schwarzwald – ich habe mich sehr über ihren detaillierten Bericht gefreut.

Vor allem, dass auch solche Details wie Aufnahmeort Wohnzimmer von Hans Georg Brunner-Schwer darin zu finden sind, hat mich begeistert.

Wer darüber mehr erfahren möchte dem kann ich nur die DVD „MPS - Jazzin' The Black Forest“ (hier Youtube-Trailer) wärmstes empfehlen.

Liebe Grüße
Michael Graf
 
Zu fett ...
 
21. August 2014 / Herr Michael Bogen
 

Hallo fairaudio-Team,

zuerst ein großes Lob. Euer Magazin ist spitze und hebt sich von vielen Printmagazinen deutlich ab. Ich mag die sehr detaillierten Beschreibungen. Zudem finde ich gut, dass mit sehr unterschiedlicher Musik gehört wird. So kann ich mir immer ein gutes Bild machen. Nun zu meiner Bitte. Ich versuche es kurz zu machen.

Neue Stereokomponenten sollen angeschafft werden.

Aktuell: Naim NAC122x, NAP150x und CD5i an Audiophysic Tempo 25. Musik: viel Elektronic, Jazz, Indie, Folk.
 
Problem: sehr unkontrollierter bass, sobald es etwas lauter wird. Mit Ayon von einem Freund zwar schlanker, aber immer eine gute Kontrolle, gute Durchzeichnung des Basses. Die Naims wirken verwaschen, wummerig. Leider habe ich nicht die Möglichkeit, von Laden zu Laden zu fahren und mir Sachen anzuhören. Also viel gelesen.

Fazit: Musical Fidelity M6 Serie oder Electrocompaniet EC 6D und ECC-1. EC wird überall gelobt. Ihr schreibt, dass der Bass etwas zu viel sein kann. Da ihr auch mit viel Elektronika hört, nehme ich das sehr ernst. Durch die immense Power der Musicals ist Basskontrolle dort wohl kein Problem. Die Electros sind wohl der bessere Allrounder. Ich habe trotzdem etwas Angst, dass die Electros (mein Favorit) zu fett im Bass sind. Oder ist das jammern auf sehr hohem Niveau. Wie gesagt, durchs Hören von viel basslastiger Elektronica ist mir die saubere Abbildung des Basses wichtig.

Besten dank für eure Hilfe,
Michael Bogen

Hallo Herr Boden,

zunächst einmal: Vielen Dank für die Blumen :-)

Zu Ihrem Problem: Generell können wir wenig Konkretes zu einzelnen Komponenten in bestimmten Set-ups sagen, die wir nicht kennen – die Interaktion zwischen Verstärker – Lautsprecher – Raum ist zu individuell, als dass wir aus der Ferne etwas Seriöses prognostizieren könnten. Sorry.

Allerdings wundern wir uns über die Aussage, dass die Naims verwaschen und unkontrolliert spielen – die Marke steht ja eher für das genaue Gegenteil. Könnte es sein, dass es eher an der Raumakustik liegt als an der Verstärkung?

Bevor es ans Einkaufen geht, könnte es sich lohnen, mit der Aufstellung der Lautsprecher zu experimentieren. Damit ändert man natürlich die generelle Raumakustik nicht, aber die Art und Weise, wie die Boxen sie anregen bzw. sich in die Gegebenheiten integrieren. Hier können 30 cm in die eine oder andere Richtung bisweilen entscheidend sein.

Oder – ein ganz simpler Trick – Sie hören einmal mit den Schaumstoffstopfen in der Bassreflexöffnung?! Gerade bei höheren Lautstärken kann das segensreich wirken. Natürlich gerät es dann schlanker, aber in der Regel eben auch kontrollierter. Auch lohnt es sich mit der Ankopplung/Entkopplung des Lautsprechers an den bzw. vom Boden zu experimentieren; und natürlich, wenn Sie die Möglichkeit haben, mit unterschiedlichen Lautsprecher- und/oder NF-Kabeln zu spielen etc.

Vielleicht erreichen Sie so ein Ergebnis, das Ihnen zusagt – und sparen noch viel Geld dabei!

Viel Glück!
Ralph Werner

 
In veredelter Vinylform ...
 
19. August 2014 / Herr Bernard Siino
 

Hallo fairaudio-Team,

zunächst mal wollte ich los werden, dass ich wirklich froh bin, dass es euer Online-Magazin gibt, da die Qualität fast aller Print-Magazine in diesem Bereich immer schlechter wird, und die Artikel immer knapper und Produkt- und Marken-gefälliger werden. Mancher dieser Zeitschriften las ich bis vor einigen Jahren seit ihrer ersten Ausgabe. Nun hole ich meine Infos ausschließlich aus dem Netz der Netze, und im deutschsprachigen Raum seit ihr mit die Besten.

Ich fand den Artikel zur Wiederveröffentlichung der sechs Oscar Petersen LPs, die im Wohnzimmer von Hans Georg Brunner Schwer bei uns in Villingen aufgenommen wurden, recht gut, vor allem freut mich das der MPS-Jazz-Katalog sich nicht mehr in den Händen von Universal befindet.

Ich wünsche der Edel AG und Triple A möglichst viel wirtschaftlichen Erfolg, sofern die Pressungsqualität der Vinylscheiben und die Verarbeitung der Box und Cover ebenfalls der MPS-Qualität entspricht, denn auch hierfür war damals MPS berühmt.

Ich hatte vor einigen Jahren das große Glück an die meisten dieser Alben zu kommen, die ich direkt aus dem Archiv des HGBS-Studios auf dem alten SABA-Gelände bei mir um die Ecke erwerben konnte. Ich werde die Box bei Amazon aber dennoch ordern, und bin extrem gespannt auf die im Artikel erwähnten klanglichen Unterschiede dieses veredelten Reissues.

Ich fände es als MPS-Fan auch wirklich interessant, wenn es von Tripple A mal remasterte Reissues aller 15 MPS-Produktionen von „The Singers Unlimited“ in veredelter Vinylform wieder zu kaufen gäbe. Toll wäre auch ein schöner Feature-Artikel von Euch über Triple A.

Beste Grüße aus Villingen!
Bernard Siino

 
McKopfhörer?
 
17. August 2014 / Herr M. Wetzstein
 

Sie schreiben gar nichts über die Qualität des Kopfhörerausgangs. Wäre das ein lohnenswerter Nachtrag? Zwar haben Kopfhörer-Fans (genau wie die MC-Hörer) normalerweise separate Verstärker, aber man ist doch gespannt, ob der McIntosh etwas Hochwertiges dazu liefert.

Gruß aus München
M. Wetzstein

Hallo Herr Wetzstein,

Sie haben recht, das wäre einen Nachtrag wert – allerdings ist der McIntosh MA5200 AC schon lange wieder beim Vertrieb und seinerzeit habe ich verabsäumt, den Kopfhörerausgang auszuprobieren. Sorry, ich gelobe Besserung!

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Direkt oder später?
 
13. August 2014 / Herr Peter Schlag
 

Der Bericht zum Rippen und der Vergleich der Software sind für mich sehr interessant und hilfreich. Mich würde zusätzlich interessieren, ob es qualitativ egal ist, die gerippten Dateien direkt auf dem Server zu speichern oder diese erst auf einer externen Festplatte zu speichern und anschließend auf den Server zu übertragen, z. B. mit Speedcommander. Hintergrund, ich könnte an einem anderen Ort rippen und zu Hause die Dateien auf den Server übertragen.

Peter Schlag

Hallo Herr Schlag,

Ihre Frage ist gar nicht so abwegig, wenn man an analoge Zeiten zurückdenkt. Digitale Daten aber werden, egal über welchen Weg übertragen, mittels automatischer Fehlerverhinderungs- und Korrektur-Systeme effektiv fehlerlos von einem Datenträger zum anderen übertragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Datenträger „hinter“ einem Netzwerk liegt oder per USB lokal angeschlossen ist. Klanglich gibt es also keine Einschränkungen hinsichtlich der Reihenfolge, wann welche Datei wohin kopiert wurde. Ausnahmen wären natürlich defekte Übertragungswege wie z. B. defekte USB-Kabel.

Es gibt Zeitgenossen, die meinen, dass ein und dieselbe Datei per USB von einer Festplatte wiedergegeben anders klingt, als sie per Netzwerk zu streamen. Das liegt meiner Meinung nach aber daran, dass die verschiedenen Übertragungswege wie z. B. Netzwerk, USB oder S/PDIF auftretenden Jitter unterschiedlich „behandeln“ und daher theoretisch unterschiedlich klingen könnten. Außerdem sind unterschiedliche Softwares an der Wiedergabe beteiligt, die letztlich die Daten „verarbeiten“ und jede Wiedergabesoftware „klingt“ etwas (oder je nach Anspruch sogar erheblich) anders, wie ich selbst feststellen konnte.

Ich hoffe, zur Erhellung beigetragen zu haben.

Freundliche Grüße
Jens Bondarenko

 
Tune den Guru
 
4. August 2014 / Herr Bernd Meissner
 

Sehr geehrter Michael Bruß,

danke für Ihren schönen Artikel über die Gurus. Ich höre sie bereits seit 2 Jahren in einer Naim-Kette. Vielleicht interessiert es Sie zu hören, dass sich die von Ihnen angesprochenen Unzulänglichkeiten im Bassbereich durch einen Austausch der hauseigenen Ständer/Entkopplungspads durch eine Ständerversion der kanadischen Herstellers SKYLAN (SKY 2P 26) und dem von Thomas Krüger (das andere hifi-studio) entwickelten Entkopplungs- und Dämpfungssystems eliminieren resp. stark verbessern lassen.

Auf den nächsten interessanten Artikel von Ihnen, mit freundlichen Grüssen
Bernd Meissner, Basel

 
Schlechtes Gewissen?
 
18. Juli 2014 / Herr Hans-Georg Seidel
 

Man kann es leider nicht lassen, diesen Kabelmarkt zu bedienen (siehe Test German Highend LGS, die Red.). Man tut sich schwer, wie man selber schreibt, das schlechte Gefühl des Testers rührt aber sicher nicht nur aus dem Wissen um negative Rückkoppelung durch Leser und in Foren. Warum also dieser Klamauk der Hörgefühligkeit auf "leisesten Pfoten des schlechten Gewissens", wenn die letzten Berichte über Geräte wieder mal auf hohem Niveau waren, das muss man anerkennen. Man kann fairaudio zweifellos bei Berichten und Wertungen über Geräte jeglicher Art ein bestechendes Beschreibungsniveau attestieren.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Seidel

Hallo Herr Seidel,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Aber ein schlechtes Gewissen habe ich beim Schreiben des Artikels wirklich nicht die Bohne bekommen. Warum wir es nicht lassen können „den Kabelmarkt zu bedienen“ hat schließlich einen triftigen Grund: Das Thema Kabel zu vernachlässigen, hieße auch das Thema guter Klang zu vernachlässigen bzw. nicht vollständig zu behandeln.

Es grüßt freundlich
Jörg Dames

 
Kleiderfrage II
 
18.Juli 2014 / Herr Michael Aschoff
 
Ob der Denon DAC nun Plastik oder aus Aluminium ist (siehe Leserbrief Kleiderfrage, die Red. ), hätte man sicherlich relativ schnell selbst erkunden können.

Der Unterschied zwischen fairaudio und Audio ist m.E. auch ein grundsätzlicher in Umgang mit seinen Lesern. Wie man hier im wmp-forum
http://www.wmp-forum.de/direkt-zur-audio-redaktion-381/denon-da-300-usb-28642/ nachlesen kann.

Dort wurde auch derweil auf diese Website verlinkt, da es geschlagene drei Monate dauerte, bis sich die Audio-Redaktion zu einer Antwort "herabließ".
In der Antwort wird u.a. von einem 08/15 Chipsatz geschrieben.

Meines Erachtens sind Chipsätze heutzutage weder 08/15 noch angebliche Wunderwerke. Die Peripherie macht es doch oder? Aber anscheinend lohnt es sich nicht dort im Forum auf ein "nur" 300 Euro Gerät intensiver einzugehen bzw. seine Leser zu "hegen und pflegen".

Nun hat fairaudio ganz andere Strukturen als eine Print-Zeitschrift. Der Vergleich mit Äpfel und Birnen passt hier eher nicht. Trotzdem kann ich nur sagen: bleiben sie so wie Sie sind und werden Sie nicht so wie die Konkurrenz und verbleibe mit besten Grüßen

Michael Aschoff

 
Gute Mischung
 
13. Juli 2014/ Herr Christoph Kerger
 

Ich bedanke mich erst einmal für diese tollen 3 Artikel! Ich bin zwar technikbegeistert und höre sehr gerne gut gemachte Aufnahmen, aber nach dem ich die Artikel gelesen hatte, wurde mir erst klar, wie aufwändig Musikproduktion ist.

Als Besitzer einer sehr guten Anlage stören mich leider oft schlechte Aufnahmen. Schwabbelige (Ruhrpottausdruck) Bässe, kratzige Höhen oder ein (komprimierter?) Pegel, der keine Ruhepausen zulässt. Klassikstücke dürfen wenigstens auch mal leise und dann krachende Passagen enthalten. Bei manchen Stücken hat man das Gefühl, alle Musikinstrumente werden bis zum Anschlag aufgedreht. Nach dem Lesen des Artikels weiß ich, dass der Mensch am Mischpult einen wesentlichen Beitrag zur Qualität der Musik beiträgt!

Und wie in den letzten Sätzen des Autors bestätigt: Am Besten ist dann: Ab ins Konzert, gerne kleinere Bühnen!

Mit audiophilen Grüßen: Christoph

 
Kleiderfrage  
 
4. Juli 2014 / Herr Wolfgang Michel
 

Sehr geehrter Herr Dames,

machen mir doch mal einen kleinen Rollentausch: Sie, Herr Dames lesen in AUDIO 03/2014 einen Bericht über den DENON DA-300 USB, erwähnt wird dabei das schmucke ALU-Gehäuse, es wird die Technik, der Klang & alles weitere präzise beshrieben. Danach lesen Sie den Bericht von Herrn Wolfgang Michel, seines Zeichen DI, wie man in Österreich sagen, und schreiben würde, ebenfalls zum DENON DA-300, mit dem Hinweis KUNSTSTOFF-GEHÄUSE.

Welche Rückschlüsse ziehen Sie nun?

- Bernhard Rietschel in AUDIO hält Kunststoff für ALU ?
- DENON liefet Pre-Production-Sample an AUDIO, in ALU

- Michel hält ALU für Kunststoff - ODER was ?????

Klar geht der GEHÄUSE-Preis deutlich in den GESAMT-Preis ein, aber eben auch die technischen Eigenschaften , daher -->> WELCHES GEHÄUSE LIEFERT DENON wirklich ??

Freundlich Grüße z.Zt aus der Steiermark
Wolfgang Michel

Hallo Herr Michel,

vorab nur zur Sicherheit: fairaudio und Audio sind zwei gänzlich voneinander unabhängige Magazine, das ist Ihnen bewusst?

Ansonsten gilt das, was in meinem (fairaudio)Bericht steht: Der am Markt erhältliche Denon DA-300USB weist ein Kunststoffgehäuse auf, keines aus Metall.

Was und wie die Kollegen der Audio getestet haben, entzieht sich meiner Kenntnis.

Grüße (dauerhaft) aus Berlin (-;
Jörg Dames

 
Alles relativ
 
27. Juni 2014 / Herr Gerhard Märker
 

Hallo Liebes fairaudio-Team,

sehr gerne lese ich die fairaudio-Seiten. Man kann förmlich herauslesen, mit wieviel Leidenschaft hier unserem gemeinsamen „Hobby“ gefrönt wird. Was mich jedoch immer wieder interessiert, ist eine Anmerkung zu pauschalen Aussagen wie hier zum Beispiel im Test:

„Bei mittleren Abhörlautstärken tönt der Elan AIR-X 403 in allen Lagen lupenrein und ohne Verfärbungen." Da ja nun alles relativ ist, wie laut ist denn das bei Ihnen? Was zeigt denn da ein Lautstärkemeßgerät am Hörplatz an, wenn Sie von unterer, mittlerer und hoher Abhörlautstärke sprechen? Ich denke diese Frage ist für die Leser durchaus interessant.

Es könnte ja sein, daß bei „Ihrer“ mittleren Abhörlautstärke mir meine Nachbarn längst aufs „Dach“ steigen :-) Daher wäre es nett, das mal zu erläutern. Ich freue mich schon auf Ihre Antwort zu den 3 Werten!

Vielen Dank und weiter so, liebes Team.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Märker  

Lieber Herr Märker,

ich arbeite bisher glücklichweise noch ohne Lautstärkemessgerät - das wäre mir doch etwas zu viel der Wissenschaft. Aber ich gebe zu - das ist natürlich keine präzise Angabe. Mittlere Lautstärke heißt bei mir persönlich: Eine Lautstärke, bei der nebenher laufende Privatgespräche schon durch ein gelegentliches "Was?" oder "Wie bitte?" unterbrochen werden. Also: leicht gehobene Zimmerlautstärke.

Ich hoffe, das hilft weiter!

Viele Grüße
Jochen Reinecke

 
Referenzen, bitte ...
 
19. Juni 2014 / Herr Thomas Kopanz
 

Sehr geehrter Herr Bruß,

ich fand Ihren Artikel zum Thema Psychoakustik überaus interessant zu lesen. Allerdings vermisse ich schmerzlich die Referenzen zum Inhalt des Artikels um den Lesern eine Möglichkeit zu bieten, auch über diesen Text hinaus sich in das Thema einlesen und vertiefen zu können. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir evtl. ein paar Titel zu Werken nennen könnten, die einen guten Einblick in die Materie verschaffen, ohne gleich neurologische und psychologische Fachbegriffe vorauszusetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kopanz 

Hier Guten Tag Herr Kopanz,

leider hat es das Thema Psychoakustik an sich, dass es (meines Wissens) keine populärwissenschaftlichen Abhandlungen gibt und selbst wissenschaftliche Publikationen umfassender Natur rar gesät sind (Ausnahme: Georg Eska, Schall & Klang: Wie und was wir hören, Birkhäuser Verlag, 1997; und eher praktisch orientiert: Manfred T. Kalivoda, Taschenbuch der Angewandten Psychoakustik, Springer, 1998).

Des Weiteren finden Sie im Netz vor allem Studienarbeiten sowie Unterlagen zu Vorlesungen an Universitäten und Fachhochschulen, wobei diese selten wirklich tiefergehend sind als der hier vorliegende Artikel – es sei denn, Ihnen liegt auch etwas am Studium der einschlägigen mathematisch-physikalischen Formeln zur Berechnung der einzelnen Parameter, denn die habe ich hier bewusst ausgelassen.

Mit den besten Grüßen
Michael Bruss

 
Gehörig angestrengt
 
17. Juni 2014 / Herr Wolfram de la Motte
 

Hallo Herr Bruß!

Ich möchte Ihnen zum Fachaufsatz "Macht der Klänge" mein Kompliment aussprechen!

Ich halte ihn für einen der besten, der hier jemals geschrieben wurden.
Klar, präzise, im besten Sinne unterhaltend/anregend und auch für Laien - wenn auch teils nur mit gehöriger Anstrengung (aber das liegt nun mal in der Natur der Sache) - verständlich.

Keiner der - leider - teils geradezu inflationären positiven Beschreibungen der ansonsten hier getesteten Komponenten nach dem Motto "Neu, also: höher, weiter, schneller und besser sowieso ..."

Obwohl sich nach meiner Meinung die Qualität der hier abgedruckten Berichte immer noch deutlich von der üblichen Hochglanzkonkurrenz abhebt.
Ich freue mich auf Ihren nächsten Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfram de la Motte

Hallo Herr de la Motte,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihre positiven Worte zum Artikel von Herrn Bruß, den ich ebenfalls für sehr informativ halte!

Dass Sie das fairaudio-Team für so sportlich halten, als dass ein „höher, weiter, schneller“ quasi unser allmorgendlicher Motivationsspruch wäre, nehmen wir ebenfalls dankend zur Kenntnis, sehen da mit Blick auf unser tägliches Tun aber Gott sei Dank doch noch einige größere Trainingslücken (-;

Grüße
Jörg Dames

 
Noch mehr Messeimpressionen ...
 
3. Juni 2014 / Herr Klaus Riebel
 

Hallo Herr Werner,

zurückgekehrt von einer sehr interessanten High End, lasse ich nochmal meine vielfältigen Eindrücke Revue passieren. Irgend etwas fehlte mir diesmal. Richtig, wir beide sind uns diesmal nicht über den Weg gelaufen. Eigentlich erstaunlich, wo sich doch bisher auf diversen HiFi-Messen unsere Wege kreuzten ...

Als lediglich unregelmäßiger Besucher dieses Mega-Events fand ich die diesjährige Schau, nicht nur wegen der Rekordzahl an Ausstellern, die interessanteste High End, die ich bisher in München besucht habe. Dies gilt auch für die musikalischen Präsentationen. Erstaunlich viele Aussteller kamen mit der für audiophile Zwecke naturgemäß nicht idealen Messe-Infrastruktur gut zurecht. Damit meine ich die Randbedingungen der klanglichen Vorstellungen und nicht zwangsläufig deren Inhalt. Die Qualität der ausgewählten Musikstücke stand manchmal in sehr fragwürdigem Verhältnis zum Preis der diese reproduzierenden Hardware. Aus meiner Sicht wurde mit vielen durchaus guten Anlagen leider sehr häufig musikalischer Schrott gespielt. Dafür muß ich nicht fünf-, oder nicht selten sogar sechsstellige Beträge investieren.

Ein wenig galt das meiner Meinung nach auch für die von vielen Medienbeobachter in den Himmel gehobene Silbatone Vorführung. Ein bischen sehr viel Hype, fand ich. Ob die nur mit dem Tieflader zu transportienden Hörner, die in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts für die Beschallung von Kinopaläste wie der Radio City Hall in New York gedacht waren, in zwar großzügigen, aber im Vergleich daran gemessen relativ kleinen Messeräumlichkeiten musikalisch eine Offenbarung waren, wage ich zu bezweifeln. Da habe ich auch schon musikalisch-klanglich Besseres gehört. Und von einer "highendigsten" Musikdarbietung erwarte ich schon etwas mehr als lediglich exzellenten Kinoklang. 

Daß die neuen Märkte für Hochpreisiges nicht mehr im alten Europa liegen, konnte man an der Vielzahl von Besuchern aus China und Rußland feststellen. Das zeigte sich auch an den Gerätschaften  -  Verstärker in Badewannengröße, nur noch mit dem Gabelstabler zu bewegen, oder die Rückkehr der Feuerwehrschläuche bei den Verbindungen. Dazu passen natürlich Lautsprecher im XXXL-Format

Ich nenne Beispielhaft und nicht auf Vollständigkeit bedacht, die Ungetüme von Marten, Lansche, Eleston, Tidal oder der 600 k€ kostenden, häßlichen Schallwandler Magico Ultimate. Den Vogel schoß für mich die als komplette Kette mit Röhrenelektronik angebotenen Skulpturen von Corum Audio an. Ich meine nicht die Hartz IV Sparversion für lumpige 650 k€, sondern die Edelausführung für 1,25 mio€. Man will ja schließlich zeigen, daß man sich etwas Anständiges leisten kann. Aber diese Phallussymbole blieben doch in der Minderheit. Billig war das Allermeiste allerdings auch nicht.

Der Trend zum hoch- und höchstwertigen Streaming scheint nicht mehr aufzuhalten sein. Die CD ist praktisch tot und es wurde auch kaum noch damit vorgeführt. Ganz im Gegensatz zur Schallplatte. Die erfreut sich in ihrer Mini-Nische immer besserer Gesundheit. Vinyl lives, it really does. Aber dem hochwertigen  DAC/Streamer/Vorverstärker gehört auch im High End Bereich die Zukunft. Und die Dinger werden immer kleiner, leistungsfähiger und billiger. Der Tag ist sicher nicht mehr fern, in dem sie Kabelabschlußstecker-Format haben und dann zusammen mit einem Class D aktivierten Lautsprecher wunderbar Musik reproduzieren. Zwei Gerätschaften, die ich Fairaudios Aufmerksamkeit empfehle, sind der Direct Streamer von PS Audio und den DAC/Vorverstärker/Raumklang- und Lautsprecher-Optimierer (alles in einem Gerät!!! ...... und noch nicht mal so teuer) Amethyst von Trinnov Audio. 

Als bekennender Röhrenliebhaber habe ich die hochmusikalische Präsentation von höchstwertiger Röhrenelektronik aus dem Hause Thomas Mayer in Verbindung mit den großen Feldspulenlautsprecher von Wolf von Langa genossen. Leider weder für normale Geldbeutel, noch für das Sozialbau-Wohnzimmer geeignet. Aber saugut. Das galt meiner Hörwahrnehmung auch für die zwar großen aber optisch gut proportionierten Hornlautsprecher des polnischen Anbieters Horns Audio. Mit einem Einstandspreis von gerade mal 20 k€ fast schon ein Schnäppchen zu nennen. Da schlagen andere Anbieter, z.B. aus deutschen Landen, ganz, ganz anders zu. 

Aber, es gibt auch immer noch das Gute und dennoch Bezahlbare. Das hat mich als "Normalo-Highender", wenn es denn sowas überhaupt gibt, viel mehr interessiert. Ganz ausgezeichneten Lautsprecherklang, besonders wenn anspruchsvolle = klassische, auch großorchestrale Musik mit unverstärkten Instrumenten und Stimmen - als Solisten oder als (a capella) Chor - gespielt wurde, habe ich von folgenden Schallwandlern auf der Messe gehört: Dem schon Klassiker zu nennenden britischen dynamischen Hochempfindlichkeitslautsprecher OBX von LivingVoice aus der Auditorium Serie, der Box Edna ausgestattet mit Bändchenhochtöner des relativ unbekannten französischen Herstellers Apertura Audio, der erstmals präsentierten, mit knapp 80 cm Höhe geradezu zwergenhaft zu nennenden Standbox Anna von Boinicke Audio aus der Schweiz sowie dem kompakten, elektrostatische und dynamische Casssis kombinierenden amerikanischen (wieder!) Standlautsprechen von JansZen Audio.  Alle diese Lautsprecher, Priorität Boenicke und Apertura, wären einen ausführlichen Fairaudio-Test wert. Und damit schließe ich meinen unverlangten "Messereport".

Vielleicht laufen wir uns ja evtl. im Herbst in Bonn, oder Krefeld über den Weg. Für Sie und Fairaudio weiterhin alles Gute.

Mit besten Grüßen
Klaus  Riebel

 
Lieber Messe statt Messergebnisse
 
1. Juni 2014 / Herr Wilhelm Depenbrock
 

Toller Messebericht. Danke. Bin seit der Geburtsstunde treuer Leser von fairaudio. Schätze die umfangreichen nachvollziehbaren Hörberichte ohne eher verunsichernde Messergebnisse. Bin sogar durch einen Ihrer Testberichte zu meinen jetzigen Harbeth SHL5 gekommen und fand Ihre Hörbeschreibung sehr zutreffend.

Wilhelm Depenbrock

 
Lob und Voodoo
 
27. Mai 2014 / Herr Hans-Georg Seidel
 

Aus den Düsseldorfer Kabel-Kritik-Gestaden dann auch mal ein Lob zum Focal-Test. Wie auch die Kirsch Monitore sehr solide und anschaulich, nachvollziehbar, "stabil" beschrieben wurden, so auch der neueste Focal Test. So was liest man dann auch gerne im Vergleich zum Voodoo-Kabel-Gebräu für esoterische Gemüter.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Seidel

 
„Ist das schön, sogar bezaubernd?“
 
19. Mai 2014 / Herr Günther Maria Geiser
 

Hallo Herr Werner,

mit großem Interesse habe ich Ihren Test des neuen DAC2 von Electrocompaniet gelesen. Diese Schreibe gefällt mir.

Davon abgesehen, besitze ich einen „alten“ DAC1 von EC, den ich bisher sehr schätzte - bis ich beim „Händler meines Vertrauens“ einen T+A DAC 8 gesehen (und zum Test mitgenommen) habe ...

Das Teil hat mich verblüfft! Von der einzigartigen Anschlussvielfalt (8 Eingänge!) abgesehen, hat er mir ein Klangbild präsentiert, das den Electrocompaniet DAC1 doch deutlich distanzierte. Vor allem in der Präzision der Abbildung: Einzelne Instrumente waren zum Greifen deutlich zu orten, die Bässe etwas körperhafter, vor allem aber differenzierter platziert, auch was die viel genannten „Farben“ angeht, konnte der T+A-DAC eine Klarinette glaubwürdiger, erkennbarer abbilden - und natürlich auch Trommelfelle, Rasseln usw.

Was die „Bühne“ angeht, die der „Kleine“ auftut (die Maße von 27x27 cm sind gewöhnungsbedürftig), so reicht sie gar über die Breite der Lautsprecherbasis hinaus.

Der EC DAC1 malt ein etwas höheres Bild, das - und jetzt kommt der springende Punkt - die Luftigkeit, das Flair des musikalischen Geschehens vermittelt. Die Frage ist jetzt: Ist das schön, sogar bezaubernd? Ja, ist es. Aber ist es auch realistisch? Dies wage ich zu bezweifeln, nachdem ich den T+A-Wandler gehört habe.

Mein Anliegen jetzt: Könnten Sie nicht den T+A DAC 8 (demnächst) testen - und ihn eventuell auch mit dem neuen DAC2 von Electrocompaniet vergleichen? (Ich selber habe momentan leider nicht die Möglichkeit; hier in der Schweiz ist z. Z. kein einzige Gerät zu haben ...)

Beste Grüße
Günther Maria Geiser

Hallo Herr Geiser,

vielen Dank für Ihre interessante Schilderung des T+A-DACs - das scheint ja ein feines Teil zu sein! Aber sorry, ein Test des DAC8 haben wir derzeit nicht in Planung und selbst wenn - der Electrocompaniet DAC2 hat die Redaktion auch - leider! - schon länger verlassen.

Viele Grüße!
Ralph Werner

 
Licht ins digitale Dunkel
 
29. April 2014 / Herr Stefan Hein
 

Hallo und Guten Tag,

in den letzten Monaten bin ich intensiver Leser Ihrer Beiträge geworden, die wirklich sehr gut und vor allem in bildreichem Wortgewand geschrieben sind. An dieser Stelle vielen Dank dafür. Beim Lesen der letzten Veröffentlichung zur Downloadportalen etc. trat bei mir wieder das alte Problem hervor. Ein völlig fehlendes Verständnis für Bits, Taktraten etc. Und dieses Unwissen verunsichert natürlich. So ist mir nicht klar, ob die Koax-Verbindung zwischen meinem Harman/Kardon HK 970 und dem NAD D 7050 tatsächlich die bessere Variante gegenüber der optischen Übertragung ist, wie mir im örtlichen HiFi-Studio mitgeteilt wurde, weil keine Wandlung eines optischen Signals in ein Audiosignal stattfinden muss, der Signalweg also direkter ist.

Weiterhin ist mir nach all den gelesenen Beiträgen (auch von anderen Anbietern) immernoch nicht klar, ob die CD im Original eine bessere Wiedergabe über einen CD-Player bietet, als eine von ihr gerippte Datei, die ich via Airplay aus der Mediathek wiedergebe. Gibt es für solche Fragen ein "Standardwerk" oder eine gute Seite, die Sie empfehlen können? Gerade die technischen Details sind schwerlich zu begreifen. Im Moment richte ich mich danach, ob mir die Musik aus den Focal Aria klanglich gefällt, sie mich erreicht. Aber es stellen sich im Hinterkopf immer wieder die gleichen Fragen: Was kann optimiert werden? Geht es noch besser?

Ich möchte an dieser Stelle schonmal Danke sagen, falls Sie ein paar Hinweise für mich haben.

Viele Grüße
Stefan Hein

Hallo Herr Hein,

wenn es darum geht, etwas Licht ins digitale Dunkel zu bringen, sollte doch bestimmt dieser Artikel helfen. Zumal die von Ihnen genannten Stichworte/Punkte dort alle behandelt werden.

Aber Theorie hin oder her: Die Praxis folgt manchmal eigenen Gesetzen - und der Ansatz "Im Moment richte ich mich danach, ob mir die Musik klanglich gefällt, sie mich erreicht" ist da doch schon ein sehr erfolgversprechender.

Viele Grüße
Jörg Dames
 
Wohnzimmer-Wunsch
 
10. April 2014 / Herr Peter Lange
 

Hallo fairaudio-Team,

euer famoser Test hat mich inspiriert, mir die Neat XL 6 in mein zu groß geratenes Wohnzimmer zu stellen. Euer Testurteil ist nicht zu kritisieren, im Gegenteil, es ist abgerundet und ich habe noch nichts gefunden, wo ihr daneben liegt. Was ihr nicht wissen könnt, ist der unglaubliche qualitative Sprung, den die XL6 macht, wenn sie richtig eingespielt ist. Als ob sie sich erst sicher zu Hause fühlen will, belohnt sie den Besitzer mit einer dynamischen Spielfreude, die in dieser Klasse ihresgleichen sucht. Und ich habe mir wirklich viel angehört. Zurück zum zu großen WZ. Irgendein Verrückter hat mich jetzt auf die ultimative Steigerung, die XL10 aufmerksam gemacht und hört nicht auf, mir davon vorzuschwärmen. Er sagt - und der Typ kennt sich aus -, dass die XL10 in Kombination mit meiner leistungsstarken NAIM-Kette mich in die höchsten Sphären des HIFI Hörgenuss tragen würde. Und nun? Ich hätte sogar schon einen Käufer für die XL6. Aber nur auf das Urteil des Freundes will ich mich auch nicht verlassen. Leider ist über das Neat Flaggschiff aber in D. nichts Brauchbares an Tests oder sonstigen Urteilen zu finden. Eigentlich komisch, dass die einschlägigen deutschen Hifi-Magazine auch wegbleiben. Vielleicht zahlen die Briten zu wenig ;-) Also, wäre ein XL10-Test nicht was für euch? Ich glaube nicht nur mir würdet ihr damit eine Freude bereiten.

Beste Grüße
Peter Lange

Hallo Herr Lange,

ja, so eine Neat XL10 ist schon ganz süß ;-) Nun, versprechen können wir da - wie meist bei an uns herangetragenen Testwünschen dieser Art - mittelfristig leider nichts, aber danke für den Reminder, man kann das ja mal im Hinterkopf behalten ...

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Was der NAD kann ...
 
04. April 2014 / Herr Stefan Hein
 

Hallo und guten Tag,

ich habe gerade den Testbericht über den NAD D 7050 gelesen und kann die geschilderten Erfahrungen nur bestätigen. Ich nenne den NAD jetzt ca. 2 Monate mein Eigen und muss tatsächlich sagen, er hat mich überzeugt. Die Streamingfunktionen arbeiten zuverlässig, die Signale werden präzise wiedergegeben, er lässt sich sehr intuitiv und leicht bedienen (auch über die App) und er hat Kraft. Dies hat mich eigentlich am meisten verwundert. Kurz nach der Anschaffung des NAD ergab es sich, dass ich die FOCAL Aria 948 ins Haus bekam.

Was soll ich sagen, ich und weitere Hörer hätten nicht gedacht, dass dieser kleine Netzwerkreceiver in der Lage ist, diese massigen Boxen derart anzutreiben. Mit Sicherheit, nach oben hin hat er in der Ausgangsleistung seine Grenzen, aber die betonte Neutralität der Aria und ihre überzeugende Mittenausbeute unterstützt er hervorragend und er zaubert mit ihr zusammen einen wunderbar warmen Bass, der nie aufdringlich wirkt und sich sauber und satt im Raum verteilt. Mit Sicherheit vertragen die Aria noch mehr Leistung, aber das, was der NAD kann, (Streaming, Airplay etc.) hat er den größeren Verstärkern häufig voraus. Im Moment eine tolle Kombination, die meine CD-Sammlung in neuem (audiophilen) Licht erstrahlen lassen wird.

Stefan Hein

 
Komprimiert sowie nicht verblindet?
 
3. April 2014 / Herr Ulrich Winkler
 

Mir fällt bei vielen Tests Folgendes auf:

1. Häufig wird Musikmaterial verwendet, das vom Dynamikumfang her eigentlich nicht geeignet ist, die von den Testern erhörten Klangunterschiede wirklich gut beurteilen zu können. Ich schaue mir grundsätzlich in der Datenbank von http://dr.loudness-war.info/ welchen dynamischen Umfang das zum Testen verwendete Musikmaterial hat. Wenn der DR Bereich im Mittel ROT ist, lese ich gar nicht weiter. Regina Spektor (z. B., obwohl ich Ihre Songs wirklich sehr gerne mag) ist leider immer viel zu laut aufgenommen und ermöglicht einem Tester nicht feinere Klangunterschiede herauszuhören.

2. Eigentlich wird im HiFi Bereich nie die Möglichkeit genutzt, durch Doppel-Blind-Versuche reproduzierbar Klangunterschied festzustellen. OK, das ist aufwändig, aber bringt Erstaunliches zutage: Ich habe mit Freunden zusammen (3 davon HiFi-affin, 2 eher Laien) insbesondere Kabeltests durchgeführt - unter wissenschaftlich belastbaren Konditionen. Fazit: Selbst höchstpreisige Kabel für Lautsprecher, analogen und digitalen Verbindungen sowie Netzkabel haben diese Tests nicht standgehalten.
Ich muss zugeben, dass in manchen Fällen (z. B. Lautsprecher) so ein Test richtig schwierig zu organisieren ist. Aber bei Kabeln ...

Im Gegensatz dazu fällt die Bilanz bei der Wahl einer guten Einspielung viel besser aus: Aufnahmen die nicht (manchmal mehrmals) geremastert wurden schnitten in der Mehrzahl der Fälle statistisch signifikant besser ab als Abmischungen, die erst in den letzten Jahren erfolgten.

Ulrich Winkler

Hallo Herr Winkler,

vielen Dank für Ihr Feedback – und auch für den Link zur Dynamic-Range-Datenbank. Interessante Sache!

Allerdings würden wir nicht so weit gehen, aus einer einzigen Zahl über die Qualität der ganzen Aufnahme zu entscheiden, es gibt ja auch noch andere Dinge als den nackten Dynamikumfang. Abgesehen davon hat der im Wireworld-Test angeführte Regina-Spektor-Song einen DR-Wert von 12, wenn man der Datenbank trauen darf – liegt also im grünen Bereich, da dürfen Sie doch weiterlesen! ;-)

Zum Thema Blindtests fällt mir immer ein, dass ich vor langer Zeit einmal in einer Vorlesung saß, in der der Professor eine Handvoll Herren aus dem Saal bat, aufs Podium zu kommen, wenn sie der Meinung seien, unterschiedliche Pilsbier-Sorten unterscheiden zu können. Den Testern wurden drei „verblindete“ Gläser gereicht – und dann sollten Sie die Marken zuordnen.

Erwartungsgemäß ging das in die Hose. Besonders schön war, dass sich ein Altbier unter die Pilschen geschlichen hatte, ohne dass jemand etwas gemerkt hätte ... damit wäre dann wissenschaftlich geklärt, dass Alt und Pils gleich schmecken. Jetzt muss nur noch jemand die Menschen im Düsseldorfer Raum davon überzeugen. Das könnte allerdings ein längeres Unterfangen werden ...

Cheers
Ralph Werner

PS: Selbstverständlich machen wir auch Blindtests – aber wir vertreten nicht die These, dass nur solche valide Ergebnisse bringen.
 
Normal, paranormal, egal?
 
31. März 2014 / Herr Martin Dornburg
 

Hallo und guten Tag erst mal,

da lese ich gerade folgendes im HiFi Forum:

„Randis Kernaussage lautet, auf den Punkt gebracht: Wer behauptet, Unterschiede zwischen verschiedenen Kabeln zu hören, verfügt über paranormale Fähigkeiten. Für den Nachweis dieser Fähigkeiten zahlt er eine Million Dollar. Die Seite der Randi Foundation ist nach wie vor online, jeder kann seine Challenge dort anmelden. Randis extremskeptische Vorgehensweise bietet ausserdem den Vorteil, dass eine bestandene Herausforderung quasi einem Gütesiegel gleichkommt.“

Die Frage ist nun: Warum nutzt das kein einziger Kabelhersteller?

Ich glaube da möchte wirklich jemand an die Millionen Dollar von James Randi ...

www.randi.org/site/index.php/1m-challenge.html

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema?
Kneifen die Kabeljunkies?

MfG
Martin Dornburg

Hallo Herr Dornburg,

ja, 'ne Mio wäre nett - guter Kurs für einen Kabeltest, da liegt das Honorar unserer Autoren doch noch knapp drunter.

Allerdings muss man doch weder Kabelljunkie noch paranormal talentiert sein, um zu bemerken, dass nicht alle Strippen gleich klingen - in der Regel genügen zwei halbwegs gesunde Ohren. Von daher weiß ich auch nicht, ob die JREF als adäquate Anlaufstelle durchgeht.  Aber vielleicht hat man dort ja wider Erwarten doch ein Herz für Audiophile - wäre eigentlich nicht normal, aber eben, äh, irgenwie  paranormal ...

Es grüßt herzlich
Jörg Dames
 
Die richtige Rückenfreiheit
 
31. März 2014 / Herr Michael Müllner
 

Hallo Redaktion,

im Test zur Nubert nuLine 34 heißt es: „Der Hersteller empfiehlt die Aufstellung mit einem Mindestabstand von drei Zentimetern zur Rückwand.“

In der Bedienungsanleitung finde ich den Satz: „Der Abstand (…) sollte (…) von der Boxenrückwand nach hinten mindestens 20 cm betragen.“

Mir scheint, da gehen die Meinungen etwas auseinander ...

Beste Grüße
Michael Müllner

Hallo Herr Müllner,

hm, drei Zentimeter erscheinen per se etwas knapp. Entweder ist das tatsächlich ein Fehler unsererseits oder es handelt sich um einen - mittlerweile behobenen - Vertipper in der Bedienungsanleitung.

Aber wie dem auch sei, letzendlich gilt so oder so: Selbst justieren geht über studieren ...

Viele Grüße
Jörg Dames

 
I was curious ...
 
4. März 2014 / Fred
 

Dear Sebastian,

I very much enjoyed your review of the AKG-K812.  You painted an excellent picture of the headphone.  I was curious which amplifier did you use with it the majority of the time? I was also wondering if another amp choice may open the stage a bit?

Best Regards,

Fred

Dear Fred,

thank you very much for the feedback, it’s always appreciated.

Most of the listening time I used the Headamp GS-1 as I found it in the past to be the most neutral amp across vastly different headphones. It always showed me exactly what the phones I am listening to were about.
My amps in general are more on the forward/direkt side because I usually prefer that sound with most Headphones I use regularly. But I tested the AKG also with the Meier-Audio Crossfeed which, to my surprise, did not yield good results. Maybe a more fine tunable solution like a SPL Phonitor would be a good amp to check that.

Amps with a wider natural soundstage could also be a solution, unfortunately I could not check that during my test. Last year I tested a Music Hall ph25.5 which had a very wide natural soundstage. Depending on the music preferences it could be a great match as it also is a tube hybrid.

Regards,
Sebastian

 
 
 

 

 

 

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