brief
 
Verwunderlich?
 
31. Mai 2010 / Herr Matthias Baumgarten
 

Hallo Fairaudio-Team,

Euer High End-Messebericht hat mich - ehrlich gesagt - etwas verwundert.
Einerseits sicherlich sehr informativ, andererseits kein einziger Höreindruck! Gab es nichts zu hören oder habt Ihr aus Platzgründen auf die Erwähnung von Vorführungen verzichtet? Bei aller Liebe zur Technik: Entscheidend ist immer noch „was hinten rauskommt“ (H. Kohl).

Ein unbedarfter Außerirdischer, der Euren Bericht liest, würde nicht auf die Idee kommen, dass es sich bei den angesprochenen und gezeigten Objekten um Musikwiedergabegeräte handelt.

Mit musikalischen Grüßen
Matthias Baumgarten

 

Hallo Herr Baumgarten,

vielen Dank fürs Feedback - da haben Sie vielleicht schon recht, dass es komisch anmuten kann, dass sich im High End Messebericht keine Höreindrücke finden lassen ...

Nun, dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen ging es für uns auf der High End eng getaktet zu - die Marken, die wir im Bericht vorstellten (es dürften so um die 20 sein), stellen schon eine Auswahl der Gesehenen dar. Wenn man nun für jede eine angemessene Hörzeit veranschlagt, schafft man es zeitlich einfach nicht - insofern haben wir die „Breite“ der „Tiefe“ des Reports vorgezogen.

Wobei es mit der Tiefe der Höreindrücke auf Messen sowieso so eine Sache ist, womit wir beim zweiten Grund wären - dem eigentlich entscheidenden: In der Regel kennt man weder die Elektronik, noch die Lautsprecher, den Raum, die Musik - und sitzt zudem vielleicht nicht optimal, wenn nicht im Raum nebenan sowieso jemand gerade „Störgeräusche“ verursacht ... da kann nun so ziemlich alles mögliche hinten rauskommen.

Zu einer validen Feststellung, wie eine Komponente klingt, ist Zeit nötig - und ein bekannter „akustischer Rahmen“. Insofern haben wir frecherweise gleich die Not zur Tugend gemacht ;-)

Herzliche Grüße
Ralph Werner

 
Weniger Dickschiffe ...
 
26. Mai 2010 / Herr Benny Brodowski
 

Hallo liebe fairaudio Redaktion,

ich lese schon seit einiger Zeit mit absoluter Begeisterung eure tollen Berichte zu diversen Hifi-Geräten und Lautsprechern. Allerdings bin ich selber nur Student und darf von den tollen Sachen die Ihr testet nur träumen. Wie wäre es wenn Ihr auch mal Sachen testet die sich Normalsterbliche leisten können. Eventuell auch Sachen, die noch niemand kennt oder die einen nicht so hohen Bekanntheitsgrad haben.

Mit freundlichen Grüßen
Benny Brodowski

Hallo Herr Brodowski,

Danke für Ihre Anregung. Ja, ich kann mich noch an meine eigene Studentenzeit erinnern, als ich den für meine damaligen Verhältnisse exorbitanten Batzen von etwas über tausend Mark zusammenklaubte, ins HiFi-Studio ging und - ähem - meine Investitionssumme nicht gerade ernst genommen wurde. Sehr schade war's ...

Ja, und vieles, was wir auf fairaudio besprechen, ist sicherlich ebenfalls alles andere als studentenfreundlich. Aber wenn auch die letzten Tests in der Tat eher etwas höherpreisige (aber für viele dennoch durchaus erschwingliche) Geräte in den Fokus nahmen, so haben wir in der kurzfristigeren Pipeline beispielsweise einige recht smart gepreiste Lautsprecher. Und auch in unserem Archiv hat's doch - wenn ich mich dort so umschaue - zu jeder Gerätegattung etwas zu recht "effizienten" Preisen.

Im Übrigen: Falls Sie eine konkrete (ggf. unbekanntere) Marke im Sinn haben, lassen wir uns natürlich ebenfalls gerne anregen.

Es grüßt
Jörg Dames

 
Bi-Amping
 
17. Mai 2010 / Herr Reinhard Pietzsch
 

Hallo liebe "Hör"-Gemeinde,

es ist doch manchmal recht eigenartig im wahren Leben: man sitzt Samstagnachmittag mit einer Tasse Kaffee vorm Computer und blättert in den Leserbriefen bei fairaudio. Und plötzlich erscheint der Leserbrief von Herrn Maassen (vom 14.5.) über seine Erfahrungen mit Bi-Amping. Da bleibt mir doch fast das Herz stehen und meine Hände werden langsam feucht, weil ich folgendes feststellen muss: genau die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht!

Warum ich das bisher für mich behalten habe, sorry, das steht in den Sternen ... Aber jetzt sind wir ja schon mindestens zwei! Und das Schlimmste ist (ich wage es kaum zu sagen!), dass meine Boxen schon seit ca. 3 Jahren im Bi-Amping-Modus laufen! Ich habe auch gar keinen Grund, es zu ändern, denn der Unterschied zum "normalen" Anschluss (also mit Brücken im Anschlussterminal der Boxen) der Lautsprecher ist prägnant!

Das "Grauen" geht aber noch weiter: meine (Kompakt)-Boxen werden von einem uralten A/V-Receiver angetrieben, wo man im Menü den Bi-Amping-Betrieb einstellen kann (wenn keine Surround-Boxen dran sind); die waren am Anfang auch nur ganz kurze Zeit dran, denn das Projekt "Surround, 5.1 u.s.w." habe ich schon wieder "beerdigt"; das ganze Wohnzimmer voller Boxen ging einfach nicht!

Übrig von dem Ganzen sind also nur noch die beiden Front's, der AV und der Sub. Soweit also ein kurzer Ausflug in die Vergangenheit.
Zukunftsaussichten würde ich mir so vorstellen:

Sicherlich gibt es in der verehrten fairaudio-Gemeinde "Bi-Amping-Hörerfahrung"; lasst uns dran teilhaben!

Schönes Wochenende aus Sachsen
R. Pietzsch

 
Mehr Air?
 
14. Mai 2010 / Herr Klaus Maassen
 

Lieber Herr Dames,

mit großem  Interesse habe ich Ihren Bericht zur Geithein ME 150 gelesen. Dort beschreiben Sie, dass die Hochtonauflösung (die "Air" wie so schön gesagt wird und meines Erachtens auch den Punkt genau triffst) stark durch Experimente am Bi-Wiring Terminal beeinflusst werden kann. Haben Sie denn schon einmal versucht, die ME 150 mit vier Verstärkerkanälen (also in Bi-Amping Konfiguration) anzusteuern? Bei meinen Versuchen mit Lautsprechern, die derartige Terminals bieten, hat sich diese Ansteuerungsart stets als überlegen erwiesen. Interessante Vertreter dieser Geräteart in einem Gehäuse (!) wären bespielsweise der Linn Majik 4100, Linn Akurate 4200 oder der Audionet AMP IV, den ich auch selber im Einsatz für meinen Lautsprecher (mit Bi-Wiring Terminal) habe.

Vielleicht wäre ein solches Experiment ja auch einen kleinen eigenen Bericht wert?

Herzliche Grüße
Klaus Maassen


Hallo Herr Maassen,

nein, Bi-Amping hatte ich nicht probiert. Und unser Kollege, der sich die ME150er gekauft hat, fährt ebenfalls kein Bi-Amping. Aber eine Anregung, um dies im möglichen nächsten Test eines (anderen) Geithain-Modells mal zu probieren, ist dies in jedem Fall - Danke dafür.

Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Tuberolling
 
10. Mai 2010 / Herr Ulf Lorenz
 

Hallo fairaudio, hallo Jochen Reinecke!

Ich habe gerade den Bericht über den Consonance M100 plus gelesen und finde ihn sehr gut gelungen. Ich höre seit 2004 mit diesem Gerät und bin immer wieder begeistert.

Einen Tipp hätte ich: Tuberolling. Viele werden mit den Augen rollen, aber versuchen Sie mal anstelle der EL34EH die 6CA7EH in der Endstufe. Ist Geschmackssache und vielleicht messtechnisch nicht optimal, aber es klingt mehr nach Triode, um es mal so zu nennen. Schön, wenn man diese Möglichkeit hat.

Grüße
Ulf Lorenz

 
Zahn-Liste ...
 
23. März 2010 / Herr R.P.
 

Liebes fairaudio-Team,

in den Komponententests hat jeder Tester so seine eigene CD-Auswahl, um der jeweiligen Komponente auf den Zahn zu fühlen. Könntet ihr eventuell eine eigene Kategorie einrichten, die sich mit klanglich sehr guten/audiophilen CDs beschäftigt? Oder bspw. die verwendeten CDs in einer eigenen Kategorie zusammenfassen und mit den Testberichten verlinken?

Freundliche Grüße
R. P.

Hallo Herr P.,

Danke für Ihre Anregung. Wir hatten in der Tat schon des Öfteren Vorschläge von Lesern bekommen, die in diese Richtung gingen. Allerdings ist die CD-Auswahl je nach Autor mehr oder weniger wechselhaft und ebenso mehr oder weniger audiophil. Ausschließlich mit einer festen Anzahl an audiophilen Testscheiben zu hören, halten wir für weniger zielführend, nicht zuletzt weil die Wirklichkeit eben anders aussieht und gutes, richtig abgestimmtes HiFi unserer Ansicht nach gerade auch mit nicht so tollen Aufnahmen klar kommen sollte. Als etwas "nüchtern-mechanisch" würde ich eine solche Herangehensweise zudem empfinden - denn letztlich sollen ja auch bei uns Testern Emotionen gezündet werden. :-)

Allerdings werden wir uns tatsächlich mal Gedanken machen, ob wir - wenn auch nicht gerade als feste audiophile Liste - einige unserer Lieblings-CDs mal gesondert vorstellen ...

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Wechselbad ...
 
11. März 2010 / Herr Max Schlundt
 

Hallo fairaudio,

die ADAM Column Besprechung finde ich sehr gelungen, ein paar Kleinigkeiten würde ich vielleicht anders sehen, trotzdem Hut ab, das Wechselbad zwischen Begeisterung, Irritation, Horizonterweiterung und letztlich nachvollziehbarer Einschätzung ist bestens beschrieben und fair (-audio).

Gruß
Max Schlundt
www.maxschlundt.de

 
Digitale Aufbereitung?
 
17. Februar 2010 / Herr Klaus Petig
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir in der vergangenen Woche das Soundsystem von Bose mit der Bezeichnung Companio 5 nach einem umfangreichen Hörtest im Saturn Wuppertal gekauft. Der Entscheidung gingen verschiedene Anhörungen mit anderen Systemen voraus. Der Klang der Anlage war so beeindruckend, dass ich fast 400 Euro für ein Lautsprechersystem, das für PCs gedacht ist, ausgegeben habe. Auch der Umstand, dass die Vorführung mit gleichem Musikmaterial (habe zuhause die gleiche DVD von P. Collins) durchgeführt wurde, hat mich schwer begeistert.

Eingepackt und penibel nach Anweisung aufgebaut und ausgerichtet. Demo-DVD rein und .. wooowwww! Spritzig, räumlich, einfach geil.

Die Ernüchterung kam, als ich meine DVD von Collins reinlegte (identisches Stück wie auf der Demo-DVD). Flacher Sound, keine Räumlichkeit, traurig.
Ein Anruf bei Bose brachte das Ergebnis, dass die Demo-DVD digital aufbereitet ist um das Optimum aus der Anlage zu holen!!!!!

Was bitte soll das? Ich fühle mich mehr als veräppelt. Hat Bose das nötig?

Wie gesagt, die Anlage ist hinsichtlich Verarbeitung, Design und Klang top. Aber wenn man die Demo-DVD gehört hat, will man auch diesen Klang.

Auf Ihre geschätzte Meinung hierzu bin ich sehr gespannt.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Petig

 

Hallo Herr Petig,

auch wenn wir das, was Sie dort schildern, bisher nicht überprüft haben: Ein solches Vorgehen wäre in der Tat alles andere als hilfreich: Wer Hardware verkaufen möchte, sollte diese entsprechend so entwickeln, dass sie an sich gut klingt - und nicht insbesondere dann, wenn bestimmte klangoptimierte Software läuft. Schließlich sind aussagekräftige Vergleiche zwischen verschiedenen Anbietern ja sonst nicht möglich.

Mit besten Grüßen
Ralph Werner

 
Mute oder nicht Mute?
 
8. Februar 2010 / Herr Uwe Kähler
 

Sehr geehrter Herr Reinecke,

sie beschreiben hervorragend das Klangpotential der Abacus A-Box, die ich ebenfalls bereits hören durfte. Ich teile ihre Ansichten bezüglich des sauberen Klanges und der hervorragenden Räumlichkeit. Es ist jedoch m.E. klar, dass ein 13cm-Chassis- und sei es noch so gut- keine Pegel eines Livekonzertes im Tiefbass reproduzieren kann. Was dieser Lautsprecher jedoch kann, ist bei Zimmerlautstärke ein Klangvolumen zu reproduzieren, das einen Subwoofer vermuten läßt.

Ich war mehr als überrascht, als ich das erste Mal dies A-Box gehört habe. Ein Lautsprecher für entspanntes Hören, aber bitte nicht im 100 qm-Loft. Zum Vorverstärker kann ich Ihnen sagen: die Mute-Taste hat ihre Berechtigung, spätestens dann, wenn Sie wie ich einen aktiven Subwoofer angeschlossen haben und nicht bei jedem Mal, wenn der Kopfhörer genutzt wird, hinter den Woofer klettern wollen, um ihn vom Netz zu nehmen. Hier leistet die Mute-Taste genau das, was sie soll - der variable Line-Ausgang bei meiner Abacus 6-2 RC, dem größeren Bruder des Prepino wird stummgeschaltet.

Viele Grüße
Uwe Kähler

 
Gespannt, wie es klingt ...
 
30. Januar 2010 / Herr Erwin Wiesbauer
 

Hallo fairaudio-Team,

High End-Zeitschriften sind langweilig - meistens. Gelangweilte Tester testen langweilige Geräte.

Ganz anders ist es bei fairaudio. Wie Sie die klanglichen Unterschied eines Transrotor Dark Star beschrieben haben - die Suche nach dem richtigen Klang (dunkler, aber natürlicher) -, hat mich sehr beeindruckt und mir gezeigt, auf welch hohem Niveau Sie sich befinden.

Sehr dankbar bin ich für Ihren Bericht über die Schiefer-Plattentellerauflage, genau das, was ich für meinen Wood suche!

Bin gespannt, wie es klingt.

Schöne Grüße
Erwin Wiesbauer

 
Höllenmaschine ...
 
11.Januar 2010 / Herr Kirk Engel
 

Hallo fairaudio,

bin durch euren Bericht auf dieses Gerät aufmerksam geworden und habe ihn jetzt 6 Wochen. Der PMA-2010 klingt als reine Endstufe betrieben besser als im Vollverstärkerbetrieb. Habe dazu den CD Player über einen passiven Lautstärkeregler an den Amp Direct Eingang angeschlossen. Rhythmik und Transparenz sind erst dann richtig perfekt! Unbedingt anhören! Eine Höllenmaschine!

Gruß
Kirk

 
Von der Sache noch besser ...  
 
7. Januar 2010 / Herr Kurt Bühring
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

der RipNAS arbeitet nicht mit gespiegelten Festplatten, also wie in Ihrem Bericht mit RAID1 beschrieben. Der RipNAS Server arbeitet unter WHS (Windows Home Server) mit Ordner Duplizierung. Wohl genau so sicher, von der Sache her noch besser.

Gruß, Kurt Bühring

Hallo Herr Bühring,

stimmt - auch wenn dieser Unterschied nicht extrem gravierend ist. Danke für Ihren Hinweis, wir haben diesen im Test entsprechend verlinkt.

Beste Grüße
Jörg Dames

 
Weinführer
 
23.Dezember 2009 / Herr Stefan Wilhelm Fischer
 

Hallo Redaktion,

seit ein paar Wochen beschäftige ich mich intensiver mit HiFi ... nach etwas Internetrecherche habe ich Euch gefunden. Wenn ich die meisten Berichte/Tests so lese, dann kommt es mir vor, als ginge es um guten Wein. Man kann einen Teil technisch Beschreiben (Rebsorte, Anbaugebiet, Alter, Alkoholgehalt) und andere Dinge eben nur mit mehr oder weniger individuellen Wahrnehmungen charakterisieren.

Was ich mir wünsche, ist eine Art Weinführer für Laien, aber eben im HiFi-Bereich. Das eigentlich Knifflige daran ist, dass man eine Flasche Wein viel schneller und leichter testen kann, um zu entscheiden, ob sie einem schmeckt oder nicht.

Was ich mich frage ist, ob sich die eigenen Höransprüche so klassifizieren lassen, dass man mit dem HiFi-Führer sicher durchs komplexe Gewirr der Marken und Hersteller finden kann. Oder muss man einfach immer wieder alles hören, testen, ausprobieren. Lassen sich Gruppen, Klassen und Anforderungen so arrangieren, dass man zielsicher zu den Produkten findet, die man sich dann genauer anschaut bzw. anhört. Wenn es dazu eine Idee oder Anregung Eurerseits gibt, wäre ich sehr dankbar.

Wie baut man z.B. eine "Kette" auf? Beginnt man beim Lautsprecher oder bei der Quelle? Oder gar beim Musikstil? Gibt es so etwas wie "den" Standardlautsprecher, mit dem dann alle Verstärker getestet werden, oder umgekehrt, "den" Standardverstärker, mit dem dann unterschiedliche Lautsprecher miteinander verglichen werden? Und wo rangieren dann Systeme, wie B&O, die eigentlich nur im Verbund Sinn machen?

Beste Grüße und schöne Feiertage!
Stefan Wilhelm Fischer

Hallo Herr Fischer,

Danke für Ihre interessante Zuschrift. Und Sie haben recht: Letztendlich geht es um Wahrnehmung, die immer eine subjektive Seite, aber zweifelsohne auch objektivierbare Aspekte beinhaltet. Test- und Hörberichte können mit Blick auf die eigene Gerätewahl gute Anhaltspunkte und Anregungen liefern, letztlich geht aber nichts - auch wenn es fast schon eine Binsenweisheit ist - über das eigene Hören.

Wir werden über Ihre Idee aber dennoch einmal nachdenken, unser Archiv dient ja gewissermaßen schon als "Weinführer", aber weitergehende Klassifizierungen wären nichts anderes als Informationsverdichtungen bzw. bewusst in Kauf genommene "Ungenauigkeiten", die zwar schön zu handhaben sind, aber letztlich dadurch - zumindest unserer Meinung nach - auch eine recht trügerische, wenn nicht gar verzerrte Zielsicherheit suggerieren.

Nicht zuletzt deswegen verzichtet fairaudio ja auch bewusst auf Endnoten, Punkte etc. und versucht vielmehr das ausführliche, und freilich so oder so nie ganz subjektivitätsfreie Bild einer Komponente zu zeichnen. Allerdings zeigt uns die Kommunikation mit unseren Lesern, dass es in praxi um die Nachvollziehbarkeit, sprich Nacherlebbarkeit unserer Berichte und damit wiederum der Objektivität gar nicht so schlecht zu bestellt sein scheint :-)

Eine sehr gute Anregung ist ab und an gewisse HiFi-Basics näher zu beleuchten. Das hatten wir eh schon mal auf der Agenda ...

Wein & HiFi lassen sich ja bekanntermaßen auch hervorragend zeitgleich testen - viel Spaß beim Genießen & schöne Feiertage
Jörg Dames

 
HiFi-Perlen ...
 
12. Dezember 2009 / Herr Ekkehard Kretschmer
 

Hallo liebes fairaudio-Team,

als schon etwas älterer und abgeklärter HIFI-Anhänger liest man Testberichte stets in gewisser Weise mit Vorbehalt.

Eure Testberichte gehören allerdings zur Pflichtlektüre für mich, wenn ich einmal wieder etwas Neues suche oder auch nur aus reiner Neugierde.
So bin ich z.B. bei Sehring gelandet und teile die Meinung des Testers voll!

Inzwischen besitze ich ein Paar Sehring 700SE und erlebe sie jeden Tag so, wie der Tester! Das ergeht dem gesamten „Stammtisch“ ebenso! Das macht Eurem Namen Ehre!

Bei meiner Suche nun nach neuen Zuspielern hat mich der Doppeltest der Esoterics sehr angesprochen. So stellt man sich einen Testbericht vor!

Als langjähriger Marantz-Hörer möchte ich nicht gerne wechseln, da mir das Klangkonzept eigentlich gefällt. Auch sind mir füreinander gemachte und abgestimmte Komponenten sympathischer als langes Suchen nach passenden Varianten. Nun wird gegenwärtig für meinen Geschmack etwas viel Kult um den "Premiumanspruch" von Marantz - was immer der Wortschöpfer darunter versteht - gemacht. Die KI- Varianten versprechen viel! Halten sie denn das wirklich?

Ganz speziell meine ich die Geburtstagsausgabe „PEARLS“ von Herrn Ishiwata. Die limitierte Auflage der SA-und PM-KI-Perls macht sie ja sehr exklusiv. Sind sie das klanglich auch wirklich in diesem Maße? Hier wünsche ich mir einen Test durch Euch!!!

Vielleicht gelingt es Euch, ein Paar der Perlen - aber bitte auch beide Komponenten! - aufzutreiben und zu testen? Das wäre eine sehr interessante Sache! Welche Lautsprecher passen denn besonders zum Klangcharakter von Marantz` Perlen? Das wäre sozusagen ein Weihnachtswunsch von mir.

Ich wünsche dem ganzen Team ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

Euer immer neugieriger Leser
Ekkehard Kretschmer


Hallo Herr Kretschmer,

vielen Dank für die lobenden Worte - und schön, dass Sie mit unseren Beschreibungen zu den Komponenten / Lautsprechern „etwas anfangen können“. Darauf kommt es schließlich an bei der Testbericht-Lektüre.

Die Sache mit den KI Pearls lassen Sie mich mal so beantworten: Wir verstehen uns ja sowieso als Perlentaucher - und am Meeresgrund glitzert das ein oder andere. Welche Perle wir mittelfristig hochholen werden, kann ich im Vorfeld aber nicht genau sagen :-)

Auch Ihnen ein gesegnetes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Starke Argumente II
 
30. Oktober 2009 / Herr Norbert Markus
 

Hallo fairaudio,

Zitat aus der Antwort zum Leserbrief Starke Argumente ...: "Außer dass 1TB Speicherplatz zur Verfügung steht und die leidige wie wichtige Frage nach einem bequemen (automatischen!) Backup durch RAID1 und zwei Festplatten ad acta gelegt werden kann."

Das stimmt so nicht. Zwei 500GB Platten im RAID1- Verbund ergeben nicht 1TB sondern wiederum 500 GB, da die erste Platte auf die zweite gespiegelt wird. Weiterhin ist ein RAID1 als Backup denkbar ungeeignet, da beispielsweise bei einer grössere, fehlerhaften Tagging- Aktion die Katastrophe sofort auf die zweite Platte gespiegelt würde.

Weiteres Zitat: "Eine mit einem großen Display versehene Squeezebox dauerhaft im HiFi-Rack auf die Sekunde einsatzbereit zu haben mag komfortabler sein als ständig seinen Arbeitsrechner zur Hand zu nehmen."

Es sei denn, man nimmt einen Mac-Mini (2W im Ruhezustand) + einen iPod Touch(als FB) + eine Airport- Express mit optischem Ausgang (zusammen ca. 900 Euro). Dann steht im Hifi-Ragal exakt nichts. Der iPod-Touch mit Zugriff auf Interpreten, Alben, Playlisten und Volltextsuche, samt Cover-Darstellung ist dabei um Welten schneller und komfortabler als ein 2-Zeilendisplay.

Norbert Markus

Hallo Herr Markus,

im Test wurde sicherlich deutlich, dass sich die 1TB aus 2x500GB rekrutieren.

Die von Ihnen vorgeschlagene Lösung ist ohne Zweifel ebenfalls interessant. Unterschiede gibt's freilich auch hier: Um auf 2x500GB Speicherplatz zu kommen, ist - wenn ich richtig informiert bin - zum Mac mini mit Snow Leopard Server für 950 Euro UVP zu greifen - ohne intergriertes DVD/CD-Laufwerk. Ansonsten stehen die mit DVD/CD-Laufwerk daherkommenden Mac minis zur Verfügung, die aber wiederum keine zweite Festplatte/weniger Speicherplatz aufweisen.

Zum Thema RAID1 - auch wenn Sie grundsätzlich recht haben: Ein automatisches Backup wird für viele Hörer sicherlich ein komfortabler Segen sein. Wem das nicht gefällt, der kann aus den gespiegelten 2x500GB auch "echte" 1TB machen. Unabhängig von alledem: Wir sind überhaupt nicht der Meinung, und erwecken hoffentlich auch nicht den Eindruck, dass es nur eine, für alle optimale Lösung gibt ...

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Starke Argumente ...
 
26. Oktober 2009 / Herr Gerald Knochenhauer
 

Hallo,

die Squeezebox und der RipNAS kosten zusammen 1434 Euro. Für das Geld bekommt man schon einen schönen Apple Laptop mit einem regelbaren Digitalausgang. Dieser kann in etwa genau das selbe wie die beiden zusammen und ich brauch nicht eine CD einschieben um das Aufzeichenformat zu wechseln; ein Häkchen an geeigneter Stelle genügt. Wenn ich mich denn gar für einen MAC mini (549Euro) entscheide, kann ich mir noch eine Menge Whiskey (oder Rotwein) zum Musik hören dazu kaufen; und mehr Kabel gibt es auch nicht.

Gerald Knochenhauer  

Hallo Herr Knochenhauer,

das mit dem Whiskey und dem Rotwein ist natürlich ein starkes Argument, da kann (und will) ich gar nicht viel entgegenhalten, außer dass ...

- 1TB Speicherplatz zur Verfügung steht und die leidige wie wichtige Frage nach einem bequemen (automatischen!) Backup durch RAID1 und zwei Festplatten ad acta gelegt werden kann.
- Sie nur dann eine CD einschieben müssen, um das Aufzeichenformat zu wechseln, wenn Sie das Thema Musik ohne lästigen Rechenknecht angehen wollen.
- Sie - wie eben schon deutlich wurde - wahlweise ohne (!) Computer (kein Hochfahren, keine zusätzliche Softwareinstallation nötig - das Ganze funktioniert ohne Computer als Plug and Play Lösung), wahlweise auch mit Computer agieren können.
- sich das Rippen mit dem RipNAS äußerst komfortabel und im wahrsten Sinne des Wortes akkurat gestaltet.
- eine mit einem großen Display versehene Squeezebox dauerhaft im HiFi-Rack auf die Sekunde einsatzbereit zu haben komfortabler sein mag als ständig seinen Arbeitsrechner zur Hand zu nehmen.
- der Digitalausgang Ihres Laptops natürlich noch einen Partner braucht, der wandelt und verstärkt (macht z.B. der Sumoh).

Je nach Geschmack, kann man seine Prioritäten natürlich auch anders setzten (ich selber stehe zum Beispiel eher auf Lösungen wie das Archos Konzept). Muss man aber wiederum auch nicht :-)

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Zu dünn?
 
5. Oktober 2009 / Herr Jens Bondarenko
 

Hallo fairaudio,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Test des Archos 7 und der DVR Station. Wenn ich aber nach langer Beschäftigung mit dem Thema und Nutzer einer hochflexiblen, selbsterdachten Lösung einige Anmerkungen geben dürfte:

- Der Test geht leider nicht auf die leidige Problemtik der Firmware des Archos ein: Ob, wann und in welcher Qualität neue Versionen von Audiodateiformaten oder gar neue Formate unterstützt werden, überlässt man mit dem Archos komplett dem Hersteller. Die Kontrolle liegt nicht beim Nutzer. Diese technische Lösung hat ja aber den Vorteil, durch Langlebigkeit der Technik viele Jahre eingesetzt werden zu können. Die damit geschaffene Ambivalenz wird leider nicht aufgelöst und dieser Aspekt kommt finde ich viel zu kurz.
- Ob und in wie weit MP3-VBR-Files unterstützt werden, wird leider nicht erwähnt. Diese sind aber sehr nützlich und klanglich nicht minderwertig.
- Es wird leider auch nicht auf die Möglichkeiten des Tagging der Audiofiles per Internetdatenbank wie CDDB eingegangen.
- Leider gibt es auch keine Angaben zum Stromverbrauch der Lösung, das finde ich nicht zeitgemäß. Auch wird nicht erwähnt, ob der Archos einen Lüfter enthält und welche Betriebsgeräusche durch die Festplatte entstehen. Dagegen spricht der Autor lange über Nuancen bei Klangfragen, die zur Beurteilung absolute Ruhe im Hörraum voraussetzen.
- Es wird nicht erwähnt, wie sich die Lösung in einem Netzwerk verhält - WLAN ist nicht gleich WLAN: Antennenqualität und Sicherheitsaspekte sind hier sehr wichtig. Auch scheint es keinen Ethernetanschluss zu geben. Das steht aber so nicht im Text.

All diese Informationen hätten vielleicht 2 bis 3 weitere Absätze erfordert - das wäre mit leichten Kürzungen der teils redundanten Infos im jetzigen Text sicher machbar gewesen, ohne den Test unnötig aufzublähen. Dann wäre er umfassend gewesen und die 15min Lesezeit wirklich wert. So wäre er für mich jedenfalls als Kaufentscheidungshilfe oder wenigstens Anregung zum Näherbeschäftigen leider nicht geeignet, obwohl das Thema gerade unter klanglichen Aspekten gut beleuchtet wurde. Schade.

Freundliche Grüße
Jens Bondarenko

Hallo Herr Bondarenko,

zunächst auch Ihnen vielen Dank für die ausführliche Zuschrift.

Es liegt in der Natur der Sache bzw. eines jeden Tests, dass der eine oder andere für ihn wichtige Dinge unerwähnt finden wird - auch unsere doch schon recht ausführlich gehaltenen Tests können nicht beliebig ausufern.

Aber kurz zu Ihren Anmerkungen:

- Zur Flexibilität im Hinblick auf neue Audioformate: Das Archos 7 unterstützt für die im Test beschriebene Einsatzidee grundlegenden und "beliebtesten" Audioformate - insbesondere WAV und Flac aber auch MP3 und nicht zuletzt AAC (wenn auch eingeschränkt) sind hierbei entscheidend. Wird nun eine umfangreiche Musibibliothek auf Basis dieser gängigen Formate angelegt, so werden die meisten User in absehbarer Zukunft wohl kaum bestrebt sein, Ihre mühsam gerippten oder downgeloadeten Musiktitel in plötzlich neuaufkommende Datreiformate umzuwandlen oder sich in einem Datei-Mischmasch zu verzetteln. Zudem: Angesichts der Schnelllebigkeit in diesem Bereich wird das Archos per se keine Anschaffung fürs Leben sein, die auch in 10 Jahren noch alles mitmacht - die unbedingte Zeitlosigkeit im Hinblick auf neue Audioformate sehe ich daher als weniger entscheidend für eine etwaige Kaufentscheidung an.
- Ethernet ist nicht möglich. Dies sollte eigentlich schon aus dem Text hervorgehen, da dort ausschließlich auf WLAN abgestellt wird, ist aber konkret auch unter "Fakten" genannt.
- Beim Betrieb zu Hause oder in der Dockingstation - Hauptaugenmerk bei diesem Test - sind Batterielaufzeiten weniger bzw. nicht entscheidend. Für eine lupenreine Porti-Lösung ist das Archos 7 in den meisten Fällen wohl eh zu groß. Aus diesen Gründen haben wir in der Tat keine genauen Messungen vorgenommen.
- Zitat: "Auch wird nicht erwähnt, ob der Archos einen Lüfter enthält und welche Betriebsgeräusche durch die Festplatte entstehen. Dagegen spricht der Autor lange über Nuancen bei Klangfragen, die zur Beurteilung absolute Ruhe im Hörraum voraussetzen." Eben - wären dort störende Geräusche wahrzunehmen gewesen, so hätte dies im Test Eingang gefunden.

Neugierig wäre ich auf ein paar nähere Hinweise zu Ihrer eigenen Lösung - vielleicht haben Sie gar Lust darüber auf fairaudio zu berichten?

Beste Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Mehr Musik?
 
21. September 2009 / Herr Uwe Kähler
 

Liebes fairaudio-Team,

zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre hervorragende Arbeit. Abseits der etablierten Druckerzeugnisse ist es für mich eine Freude, Ihre Berichte über Erzeugnisse der Hifi-Branche zu lesen, die nicht überall zu sehen und zu hören sind. Einer Ihrer Berichte hat mich wieder auf eine Firma aufmerksam gemacht, die ich seit Mitte der 80er Jahre aus den Augen verloren hatte.

Seit kurzem schmücken eine Abacus Vorstufe und Endstufe mein Zimmer und Besuch, der selbst vom Virus Hifi besessen ist, staunt über die musikalische Widergabe.

Nun zu meiner Anregung. In Ihren Berichten schreiben Sie, mit welcher Art der Musik Sie in Ihren Räumen die Komponenten hören und erleben. So manches musikalische Highlight habe ich durch Ihre Aussagen neu kennengelernt, indem ich auf den Homepages der diversen Versender einen kurzen Einblick in die Musik erlangt habe und auch schon einige CDs hierdurch gekauft habe. Wäre es möglich, eine zusätzliche Rubrik einzuführen mit den von Ihnen geschätzten Aufnahmen?

Viel Erfolg weiterhin aus Dorsten
Uwe Kähler

Hallo Herr Kähler,

es freut uns, dass Sie anhand der von uns verwendeten Musikbeispiele - die in den Hörberichten in erster Linie dazu dienen, Klangeindrücke konkreter werden zu lassen - etwas für sich entdecken konnten.

Wir hatten in der Tat bereits mit dem Gedanken gespielt, über persönliche Musikhighlights zu berichten, wollen aber fürs Erste unsere Energie weiterhin vornehmlich in Hardware-Tests stecken - zumal wir mit Victoriah Szirmai (Victoriah's Music) in Sachen Musik schon ziemlich kompetent aufgestellt sind ... Was aber nicht ausschließt, dass wir Ihre Idee vielleicht doch noch mal aufgreifen, wenn's uns in den Fingern juckt ;-)

Weiterhin viel Spaß beim Musikhören & viele Grüße
Jörg Dames

PS: Vielleicht juckt es ja Ihnen in den Fingern, über einige Ihrer Lieblingsscheiben auf fairaudio in Form eines Leserberichtes zu schreiben(?)

 
Der getarnte Kasten ...
 
15.September 2009 / Matthias Baumgarten
 

Hallo Fair-Audio-Team,

muß Euch einfach wieder mal loben, denn Ihr werdet insgesamt immer besser, was z.Zt. im HiFi-Journalismus doch eher die Ausnahme ist. Insbesondere die Neuerung, bei Tests das verwendete Equipment in einem extra Kasten aufzulisten, hat mein großes Wohlgefallen erregt und mich an selige Stereophile-Zeiten erinnert. Auch hinsichtlich Differenziertheit, Ausführlichkeit(!) und Aussagekraft der Tests könnt ihr es allmählich mit den besten Schreibern dieser Zeitschrift aufnehmen. Dies gilt - wohlgemerkt - nur für die besten Zeiten der Stereophile (ca. 1991 - 1997). Danach wechselte diese einstmals großartige US-Zeitschrift den Verlag und erlitt einen dramatischen Qualitätsabsturz.

Aber zurück zu Euch: Auch die Vielfalt der Testobjekte lässt kaum etwas zu wünschen übrig. Und an den Platten, bzw. CDs - z.B. auch mal Robert Wyatt, statt den üblichen Verdächtigen - sieht man/frau, dass Ihr nicht nur HiFi- sondern auch Musikhörer seid. Trotzdem noch ein Wunsch zum Schluß: Bitte traut Euch noch häufiger als bisher an die Etablierten ran, auch wenn die in den Revolverblättern nicht gerade zu kurz kommen. Es wäre interessant, über Produkte dieser Hersteller mal wieder einen mit Sorgfalt geschriebenen Test zu lesen, statt den üblichen oberflächlichen Lobeshymnen.

In diesem Sinne sendet high-fidele Grüße
Matthias Baumgarten

Hallo Herr Baumgarten,

erst mal Danke für die netten Worte - die nehmen wir gerne mit ... Unseren Equipmentkasten hat's allerdings schon von Anfang an. Leider sticht der wohl nicht besonders ins Auge, ist uns schon klar - wir hatten bereits einige Leser, denen dieser Kasten nach unzähligen Besuchen "als plötzliche Neuerung" auffiel. Aber solche Überraschungsmomente haben ja auch was für sich und mit Signalfarben wollen wir da in Zukunft nicht arbeiten :-)

Zur Anregung mit Blick auf etablierte Marken: Oberste Maxime bei fairaudio ist, sich auf Geräte zu konzentrieren, die wir persönlich für interessant halten. Die Marke, der Name stehen hierbei eher weniger im Vordergrund - dennoch probieren wir bei alledem schon einen gesunden Mix aus Etablierterem und Unbekannterem zu schaffen. In unserem Testarchiv ist dann ja auch beides zu finden ...

Viele Grüße nach Nürnberg
Jörg Dames

 
Lob und Anregung aus Washington D.C.
 
12. August 2009 / Herr Jens F. Laurson
 

Ein kurzes Lob: Bei dem vielen Murks, der im Netz steht, ist fairaudio eine ganz wunderbare Überraschung. Die Aufmachung ist professionell und spielt mit den Umständen unter denen z.B. die Produktaufnahmen entstehen. Noch wichtiger und seltener: Die Texte sind, von dem Durchlesen einiger Berichte, gut geschrieben. „Gut“ soll ausdrücklich ein hohes Lob sein; das ist schon weit über dem Durchschnitt für Internet Publikationen generell und für alle (nicht nur WWW) HiFi-Publikationen spezifisch. Weiter so.

Jens F. Laurson
Classical Critic-at-Large
WETA 90.9 FM
Washington D.C.
www.classicalweta.org

Contributor:
Deutsche Welle
Fanfare Magazine
American Record Guide
Chamber Music America
Playbill Arts
KlassikInfo.de
Forbes.com

P.S. Und vielleicht noch einen Klassik-Spezialisten ins Team holen; da hockt doch die größte Schar der HiFi Kunden.


Hallo Herr Laurson,

vielen Dank für Ihr Lob und die kleine Anregung. Nun, das Thema Klassik ist wohl in der Tat ausbaubar - wir denken drüber nach.

Viele Grüße
Das fairaudio-Team

 
Test zum VPI Scout / Plastisch ...
 
12. August 2009 / Herr Guido Wortmeier
 

Hallo,

habe soeben den Artikel zum VPI gelesen. Tolle plastische „Beschreibung“ = das hat Spaß gemacht. Insbesondere das Bild mit den „Grauwerten“ hat mir gut gefallen.

Ich habe diesen Plattenspieler vor kurzem in einem Hifistudio gehört. Es war mir jedoch auf Grund der ungewöhnlichen Raumakustik (Fabrikhalle) und der mir unbekannten Elektronik und Lautsprecher kaum möglich diesen wirklich zu beurteilen. Ich habe jedoch noch nicht aufgegeben und werde meinen Verstärker und derzeitigen Plattenspieler einmal mitnehmen.

Gruß
Guido Wortmeier  

 
Erstaunt ...
 
26. Juli 2009 / Herr Gellner
 

Hallo Fairaudio-Team,

inspiriert von Eurem Test und dem Leserbeitrag zum Verstärker ABACUS Rieder, habe ich mir diesen in der großen Version als Testpaket nach Hause kommen lassen. Was soll ich sagen: Ich habe bestimmt keinen schlechten Verstärker einer bekannten kleinen deutschen Highend-Schmiede in Betrieb, jedoch dieser bezüglich des Gehäuses vergleichsweise spartanisch designte Rieder Verstärker (von innen übrigens sehr sauber und mit Qualitätsbauteilen aufgebaut) hat meinen weitaus teuren [...] klanglich outperformt (der Abacus musizierte sehr fein, äußerst präzise und räumlich sehr aufgeräumt). Ich kann die in den Beiträgen getroffenen Aussagen nur bestätigen und werde mir noch die ABACUS Aktiv-Lautsprecher als Testpaket holen. Vielleicht ist ja noch eine Steigerung drin. Ich jedenfalls war mehr als erstaunt über den Klanggewinn.

Gellner

Hallo Herr Gellner,

ja, wir haben mittlerweile so Einiges an positiven Zuschriften zum Thema Abacus Rieder Verstärker erhalten und planen freilich, uns noch weitere Geräte dieser kleinen Firma vor die Brust zu nehmen. Die neuen Aktivlautsprecher haben wir besispielsweise noch gar nicht gehört.

Grüße
Jörg Dames

 
Über Auren und Solluxlampen
 
20.Juli 2009 / M.D. (vollständiger Name ist der Redaktion bekannt)
 

Liebe Leute,

ich fass es nicht! Den Ingo (Chef von Phonosophie; die Redaktion) kenn ich schon aus seeligen Schaulandzeiten im Nedderfeld. Sehr eloquent würde ich sagen, Zitat aus dem Test: "Um aber wieder zum Phonosophie CR-H225 zurückzukommen: Nach Aussage von Herrn Hansen unterzieht sich das komplette Gerät zunächst einer einwöchigen Bestrahlung beziehungsweise 'Entstressung'?. Anschließend wird im Inneren des Gerätes ein runder und zirka acht Zentimeter langer Stab (dieser verfügt über keine elektrische Energiezufuhr o.ä.) montiert, der im Vorfeld eine 500 Stunden währende Behandlung erfahren hat."

Hat der Schreiber da etwas zu lange in der Aura/dem Kraftfeld vom lieben Ingo gestanden? Nach der Aussage würde ich es dem Schreiber auch problemlos abnehmen, wenn er noch hinzugefügt hätte: Bestrahlt der geneigte User obigen Gerätes die CD-Schublade mit der Solluxlampe seiner Großmutter kann er auch CD's überspielen in feinstem HDTV Format. Oder gar noch besser?

Damit macht man sich doch nur lächerlich und der geneigte Kunde geht zu Saturn etc. und kauft sich gleich die Reisschüsel von Yukuzuma. Oder sollte der Artikel in der Aprilausgabe erscheinen? Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.

Versprochen.

Hallo Herr D.,

Danke für Ihre Sorgen um mich - aber ich glaube tatsächlich, das Kraftfeld des lieben Ingo ohne gesundheitliche Langzeitschäden überstanden zu haben. Dass Manches in dem Artikel Beschriebene schräg anmuten mag, sei davon aber unbenommen. Ja, ja, wir können Sie in dieser Hinsicht sogar richtig verstehen. Der Tipp mit der Solluxlampe ist uns allerdings neu. Muß die von der Oma sein? Ein Kollege hat noch eine von seinem Großvater - väterlicherseits.

Grüße vom Berliner Südstern
Jörg Dames

 
Mal zu spitz, mal zu dumpf ...
 
9.Juli 2009 / Axel Jung
 

Hallo Team Fairaudio,

könnt Ihr eine Empfehlung für einen Kopfhörerverstärker für den Denon AH-D7000 aussprechen? Ich finde es durchaus nicht leicht, einen passenden zu finden. Mal zu spitz, mal zu dumpf. Womit habt ihr getestet?

Viele Grüße
Axel Jung

Hallo Herr Jung,

der Kopfhörer wurde an vielen verschiedenen Verstärkern ausprobiert, die kritischen Vergleiche wurden aber fast vollständig mit dem GS-1 von HeadAmp erledigt. Dieser Kopfhörerverstärker hat einen vollkommen diskreten Aufbau und hat sich in der Vergangenheit bei mir bewährt. Er hat jeden Kopfhörer (unabhängig von der Impedanz) sehr gut im Griff und zeigt deren Stärken und Schwächen gut auf. Der Klang ist sehr neutral mit einer ganz leichten Wärme in den Mitten welche ihn sehr angenehm, auch über längere Zeit, macht. Bass und Höhen sind klar und kraftvoll ohne überspitzt zu sein.

Natürlich ist die Frage nach einem passenden Kopfhörerverstärker auch immer eine des persönlichen Geschmacks und des gewünschten Preisrahmens. Für den D7000 würde eindeutig von einem Röhrenverstärker abraten, da die meisten (speziell im unteren Preisbereich) im Bassbereich eine schlechtere Kontrolle bieten - Kontrolle tut dem D7000 aber sehr gut tun.

Wenn Sie mir den relevanten Preisbereich sowie Erfahrungen mit bisher gehörten Verstärkern schildern, dann kann ich auch gern noch einmal etwas genauer auf Ihre Situation eingehen. Weiterhin viel Spaß mit dem Denon D7000.

Grüße
Sebastian Eilzer

 
Endlich mal Lob loswerden ...
 
3. Juli 2009 / Markus Hofmann
 

Liebes fairaudio-Team,

ich bin nun schon seit längerer Zeit treuer Leser und möchte nun endlich mal mein Lob loswerden: Danke, dass es Euch im Netz gibt. Ihr schreibt kurzweilig, fundiert und mit hohem Nutzwert für die Leser, fernab der sonst üblichen und wenig glaubwürdigen Lobhudelei anderer Testmagazine. Gelungen ist auch die Bandbreite der besprochenen Geräte und Systeme: von günstig bis unerschwinglich, von „Mainstream“ bis „schräg“ ist alles dabei. Ihr zeigt keine Scheu, auch mal Hifi-Randbezirke zu betreten und landläufige Meinungen und Pseudo-Weisheiten in Frage zu stellen. Ihr probiert einfach aus, und es macht Spaß, Eure Erfahrungen zu lesen.

Auch handwerklich sind die Beiträge gelungen. Da ich als Journalist selbst zur schreibenden Zunft gehöre, kann ich das, denke ich, beurteilen.

Also macht bitte weiter so.

Viele Grüße
Markus Hofmann

 
Seifen, Shampoos, Peelings und Badekugeln ...
 
19. Juni 2009 / Frau Sabine Steigel, Lush GmbH, Meßstetten
 

Liebe Frau Szirmai,

wir haben Ihren Beitrag „Soap&Skin“ auf fairaudio.de gelesen.

Wir von LUSH bedauern Ihre Meinung zu unseren Produkten sehr. Es liegt uns daher am Herzen, Ihnen unsere Produkte näher zu bringen und Ihnen im gleichen Zuge ein wenig Informationen über LUSH zukommen zu lassen.

Unsere Kosmetikprodukte bestehen vorwiegend aus frischem Gemüse, Obst und feinsten ätherischen Ölen. Hiermit erklären sich die verschiedenen Düfte, die aus unseren Shops kommen.

Außerdem achten wir sehr stark darauf, dass unsere Produkte ohne Tierversuche hergestellt werden, und wir verzichten bei 70% unserer Produkte auf die Verpackung, was natürlich auch den starken Duft „frei“ lässt. LUSH ist also eine Marke, die sehr auf Mensch, Tier und Umwelt bedacht ist.

Unsere Seifen, Shampoos, Peelings und Badekugeln sind in verschiedenen Aggregatzuständen, Farben und Formen erhältlich, was unsere Kunden sehr schätzen.

Wir senden Ihnen beiliegend einige ausgewählte Produkte, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich ein neues Bild von unserer Kosmetik zu machen.
Wir hoffen sehr, dass Sie diese ausprobieren.

Liebe Grüße
LUSH


Liebe Frau Steigel, liebes Lush-Team,

haben Sie recht herzlichen Dank für Ihr Schreiben und die Zusendung einer Produktauswahl. Ich gebe zu, dass ich zunächst ziemlich überrascht war, als ich das Päckchen öffnete. Sie müssen wissen, es ist für Musikrezensenten nicht gerade üblich, Post von einem Kosmetikhersteller zu bekommen ...

Üblich ist es aber wahrscheinlich auch nicht, sich im Rahmen einer Plattenkritik über den Geruch von Kosmetikprodukten zu wundern. Nun, dank Ihrer Informationen weiß ich jetzt zumindest, wie dieser zustande kommt. Dass es gerade Sie getroffen hat, nehmen Sie bitte nicht persönlich. Hier kamen mehrere Zufälle zusammen: Zum einen steige ich regelmäßig am Bahnhof Friedrichstraße um, zum anderen leide ich wohl an einer kleinen olfaktorischen Überempfindlichkeitstörung ... Das hat nichts mit den einzelnen Produkten Ihrer Firma zu tun (im Gegenteil, ich bin ebenso langjährige wie begeisterte Verwenderin Ihrer Karma-Serie), nur die Häufung und somit geruchliche Verdichtung all dieser auf einem kleinen Stück öffentlichen Raums sorgen bei mir so manches Mal für Irritationen. Das letzte Mal passierte dies leider genau dann, als ich mich gedanklich mit der Formulierung meiner Soap&Skin-Rezension für fairaudio.de trug, sodass ich mir eine Bemerkung hierzu nicht verkneifen konnte ...

Nichts für ungut und beste Grüße aus Berlin
Victoriah Szirmai

PS: Dass Sie auf Tierversuche verzichten ist mir als passionierte Hundeliebhaberin natürlich sehr sympathisch!
 
fairaudio interaktiv?
 
18. Juni 2009 / Herr L. Svensen
 

Geehrtes fairaudio-Team,

bin gerade auf eure Webpräsenz gestoßen und freue mich, dass es doch ein deutsches Highend-Portal gibt. Die zwei anderen HiFi-Webseiten in deutscher Sprache haben mir fast die Hoffnung genommen, eine seröse Plattform mit / für Gleichgesinnte zu entdecken. Bravo!

Sicherlich haben wir alle verschiedene Ansprüche und unterschiedliche Umgangsweisen mit unserem Audio-Hobby, aber alle Freizeitinteressen werden um ein vielfaches bereichert, wenn sie interaktiv werden.

Seit Jahren bin ich fast täglich in Kontakt mit anderen audiophilen Freunden über das amerikanische audioasylum.com, aber ich würde mir wünschen, dass es auch eine annähernd vergleichbare Plattform im deutschsprachigen Raum gäbe.

Ich glaube, dass fairaudio ein sehr geeigneter Platz für ein interaktives Highend-Blog wäre! Speziell auch, weil mit den neuen digitalen Möglichkeiten ein wesentlicher neuer Schub in das Highend-Geschehen gekommen ist, und dies so manche konventionellen (Vor-)Urteile in neues Licht rückt.

Mfg
L. Svensen, Berlin

 
Symmetrisch ...
 
8. Juni 2009 / Herr Raphael Meiwes
 

Hallo!

Zunächst möchte ich mich für diese super Seite bedanken. Die Testberichte sind sehr eingängig und dass ihr auf auf all zu blumiges Rumgeschnörkel zugunsten von faktischen Höreindrücken verzichtet, finde ich klasse. Das Lexikon ist wirklich ein Segen für Leute (wie mich), die sich in die Hifi-Welt einlesen und meistens mit mehr Fragen als vorher wieder auftauchen.

Zum Lexikon hätte ich noch einen Begriffsvorschlag. Mir ist nämlich noch nicht klar was es bedeutet, wenn ein Vollverstäker symmetrisch aufgebaut ist und welche Vor-/Nachteile das hat. Vielleicht ist die Info auch schon im Lexikon vorhanden und ich habe sie nicht gefunden. In jedem Fall würde ich mich über eine Reaktion freuen!

Vielen Dank und freundliche Grüße
Raphael Meiwes

Hallo Herr Meiwes,

Danke für Ihre Zuschrift Was die grundlegenden Vorteile und das Wirkprinzip eines symmetrischen Schaltungsdesigns angeht, möchte ich in der Tat auf unser Lexikon verweisen:
http://www.fairaudio.de/hifi-lexikon-begriffe/symmetrischer-anschluss.html

Ergänzend dazu: Äußere symmetrische XLR-Anschlüsse bedeuten nicht zwangsweise, dass ein Verstärker/CD-Player im Inneren (voll-)symmetrisch konstruiert ist. Dies ist nur dann der Fall, wenn auch die invertierten Signale komplett durch das Gerät geführt werden bzw. eine komplette Verarbeitung erfahren: Insgesamt sind bei vollsymmetrischen Geräten also vier Signalzüge notwendig (linker und rechter Kanal jeweils "normales" und invertiertes Signal), was mehr oder weniger einen doppelten Bauteileaufwand nach sich zieht und sich deshalb auch kostenaufwändiger gestaltet. Nicht vollsymmetrisch aufgebaute Geräte mit XLR-Anschlüssen desymmetrieren dagegen häufig gleich im Eingangsbereich bzw. symmetrieren erst kurz vor dem Ausgang. Die eigentliche Signalverarbeitung geschieht in solchen Fällen trotz XLR-Buchsen also asymmetrisch mit lediglich zwei Kanalzügen.

Ich hoffe, das macht die Sache etwas klarer für Sie ...

Herzliche Grüße
Jörg Dames

 
Trigon ...
 
28.Mai 2009 / Herr Anton Steinbach
 

Hallo liebes fairaudio-Team,

seit einiger Zeit bin ich am Sondieren einer neuen Anlage, vorerst CD-Player und Verstärker. Dabei bin ich auch auf fairaudio gestoßen, und ich muss sagen, Eure Tests und Berichte gefallen mir überaus gut - sowohl inhaltlich als auch vom Stil.

Bei meinen Recherchen kam nun auch die Marke Trigon die engere Wahl. Umso erfreulicher fand ich es, als ich bei Euch den Test über den Recall II las, da Ihr bisher noch nichts von Trigon getestet hattet.

Gerne möchte ich anregen, weitere Geräte von Trigon zu testen, z.B. den Vollverstärker Energy. Nicht, weil ich selbst kurz vor einer Kaufentscheidung stehe, sondern weil ich der Meinung bin, dass diese Geräte mehr Interesse in einschlägigen Medien verdienen. Zum einen weil es sich um eine kleine aber feine Adresse aus Deutschland handelt,  zum anderen weil die Gräte m.E. einem sehr hohen Qualitätsanspruch genügen.

In punkto Qualität gilt das gleiche meiner Meinung nach auch für die Geräte aus dem Hause Restek.

Leider war die Vorführung von Trigon auf der High End vergangenes Wochenende etwas unglücklich, da der kleine Raum sehr unruhig und das gewählte Musikprogramm für den Geräuschpegel von außen zu getragen und ruhig war. Hier hätte etwas Dynamisches, mit Rhythmus besser gewirkt.

Nun gut, ich freue mich auf weitere, kurzweilige Testberichte auf fairaudio!

Viele Grüße
Anton Steinbach

Hallo Herr Steinbach,

in Sachen Trigon bleiben wir in jedem Fall am Ball - es sind ja auch einige interessante Neuigkeiten am Start.

Auf einer Messe einen geeigneten Vorführrahmen für hochwertiges HiFi und  anspruchsvolle Hörer  zu kreieren ist generell keine leichte Aufgabe - bei Trigon sind wir letzte Woche zwar auch aufgeschlagen, hatten aber vesäumt, ein Ohr in die Vorführung zu werfen.

Aber wie auch immer: Danke für Ihre Zuschrift und weiterhin viel Spaß beim Hören und natürlich Lesen ;-) .

Grüße aus Berlin
Jörg Dames
 
Komfortabel?
 
25.Mai 2009 / Herr Peter Schierl
 

Hallo Redaktion von fairaudio.de,

vor ein paar Tagen bin ich über einen überaus gelungen Testbereicht zu "Logitech Transporter Streaming-Client/Netzwerkplayer" von Martin Mertens auf Ihrer Website "gestolpert". Was mir allerdings in dem Artikel fehlt ist die Beantwortung der Frage, welche NAS Server denn in der Lage sind, die Server Software für den Betrieb des Transporter zu installieren.

Ich persönlich finde die Fähigkeit einiger Audio-Streaming Clients über UPnP die MP3 Files zu streamen wesentlich komfortabler als noch zusätzlich einen PC am Laufen zu haben, der die Serversoftware bereitstellt. Im Besonderen würde mich eine Aussage zu NAS Systemen von QNAP im Zusammenspiel mit dem Transporter interessieren.

Vielen Dank für den sehr guten Artikel.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Schierl

Hallo Herr Schierl,

Danke für Ihre Nachricht. Nun, am Server sollte es nicht scheitern: Der für den Transporter zuständige Vertrieb www.digital-highend.de bzw. der Handel bietet speziell für Logitech-Geräte vorkonfigurierte Server an (Software: SqueezeCenter) - im Test kam z.B. ein Netgear ReadyNAS Duo zum Einsatz.

Mit RipNAS (www.digital-highend.de/start/?page_id=238) ist zudem ein Konzept verfügbar, dass - im Fall, dass man sich auf von CDs extrahierte Musik beschränkt - sogar ohne zugehörigen Computer quasi via Plug&Play mit dem Transporter in Betrieb genommen werden kann und zudem extrem geräuscharm agiert. In Bezug auf QNAP existiert eine Anleitung zur Installation des SqueezeCenters im Netz: www.qnap.com

Beste Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Pragmatisch ...
 
13.Mai 2009 / Herr M.D. (vollständiger Name ist der Redaktion bekannt)
 

Moin moin,

soviel Zeit muss sein! Zitat aus der letzten Antwort auf einen Leserbrief (zu diesem gelangen Sie hier, die Red.): "In fairaudio steckt - neben allen notwendigen wirtschaftlichen Überlegungen - eine Menge Idealismus ..." Zitat Ende.

Das ist es, was ich an fairaudio schätze und worüber ich auch das ein oder andere Mal schmunzeln muss. Ich bin „Pragmatiker" - die feinziselierten Obertöne der ganz weit oberen Höhen interessieren mich wirklich nur am Rande. Auch der berühmte Vorhang, der immer irgendwo aufgehen soll - ich habe ihn noch nicht gesehen. Ich kann aus eigener Überzeugung nur bestätigen, nach einer Flasche Rotspoon sind bei meiner Anlage Bühne in Breite und Tiefe, ganz zu schweigen von den oberen Mitten, bestens getunt! Super !! Nach meiner Meinung klingen Anlagen ab einer gewissen Preisklasse erst mal gut. Danach langsam, ganz langsam bei rapide steigenden Preisen etwas besser. Und wo ist da das Problem?

Der eine liebt Carstens SC und freut sich über seinen dicken Schädel - der andere liebt die Witwe und kann es sich leisten - is` doch prima. Und darum mag ich fairaudio, ich will keine Anlage aus dem Testlabor, sondern eine die für meine Ohren (!) gut klingt und Spass macht. Dabei hilft "fa" in echt!

M.D.

 
Ehrensache 
 
11.Mai 2009 / Herr Keith Hamilton
 

Liebes Fairaudio-Team,

so gut Ihre Seite auch scheinen mag, ich als regelmäßiger Besucher frage mich schon länger, ob Sie für Testberichte Vitamin-B Beziehungen und finanzielle Mittel nutzen. Gerade bei Tests sind die Marken Fonel und Elac (u.a.) sehr häufig auf Ihren Seiten zu finden. Soweit ich mich erinnere beinhaltete das Billboard doch auch mal nicht nur kommerzielle Links, wofür Sie Geld bekommen? Also gerade anlässlich vieler ehrenamtlicher Aktionen wie "Ist doch Ehrensache" der ARD verstehe ich nicht, wieso eine Seite wie fairaudio nun auch finanzielle Mittel nutzt?! Tut mir Leid, dass ich diese Kritik äußere, aber diese Fragen interessieren mich, als älteren Leser Ihrer Seite, ganz speziell.

Viele Grüße
K. Hamillton

Hallo Herr Hamillton,

fairaudio finanziert sich über den Verkauf von Werbung. Dies ist allerdings alles andere als ein Geheimnis: www.fairaudio.de/philosophie.html. Ein Magazin wie fairaudio könnte sonst nicht existieren - fairaudio wird nicht "nebenbei" betrieben, sondern mit viel Passion und vollem Arbeitseinsatz - der natürlich auch viele angenehme, sehr musikalische Momente beinhaltet :-)

Nun interessiert Sie als Leser wahrscheinlich weniger das Arbeitsaufkommen bei fairaudio als die Frage, wie unabhängig die Berichterstattung ist. Ums kurz zu machen: Es gibt keine "besonderen Werbekunden" bei fairaudio: Unsere Werbepakete sind vergleichsweise preiswert und daher ist jeder einzelne Kunde ökonomisch verzichtbar - durch die höhere Anzahl an Kunden sichert sich fairaudio ökonomische Unabhängigkeit.

Davon abgesehen - und eigentlich noch viel wichtiger - sind wir der Überzeugung, dass es auch für ein kostenfrei lesbares Magazin primär nur ein Ziel geben kann: Von seinen Lesern gerne gelesen und für glaubwürdig gehalten zu werden. Der ökonomisch nachhaltige Erfolg bzw. die Attraktivität als Werbeträger sind dann doch lediglich Folge eines solchen Ziels - wenngleich dies langfristiges Denken voraussetzt. Zudem, glauben Sie's uns, auch wenn es (leider) für viele abgedroschen klingen mag: In fairaudio steckt - neben allen notwendigen wirtschaftlichen Überlegungen - eine Menge Idealismus ...

Zu guter Letzt: Eventuelle "Häufungen" von Herstellern/Marken sind zufällig und haben ihre Ursache ausschließlich darin, dass wir die zugrundliegenden Produkte für besprechenswert halten. Wenngleich wir - Sie mögen da anderer Meinung sein - drei Testberichte (bei mittlerweile weit über hundert im Archiv befindlichen Artikeln/Tests) eh für keine Häufung halten.

Für eine weitergehende kritische Diskussion sind wir gerne offen.
Beste Grüße aus Berlin

Jörg Dames

 
Traumkombi?
 
29. April 2009 / Herr Christian Kuchenbecker
 

Liebes Team,

nachdem Ihr ja den Artikel über den Audiomat Opera übernommen habt, würde ich mir sehr einen von euch selbst erstellen Testbericht über den großen Bruder wünschen. Wenn dann auch noch die Sehring ins Spiel kommt, könntet Ihr eine mögliche Traumkombi von mir testen und ich kann darüber lesen. Also ans Werk, gerade da Audiomat ja einen neuen Vertrieb in Deutschland hat und mal den Recital MK II ins Rack gewuchtet. Bin gespannt.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Kuchenbecker

Hallo Herr Kuchenbecker,

wie's der Zufall so will, werden wir uns tatsächlich demnächst mal was aus dem Portfolio des zuständigen deutschen H.E.A.R Vertriebs vor die Brust nehmen. Allerdings hat dieser Vertrieb so einige schöne Töchter und Kollege Werner hat in dieser Sache besonderen Appetit in Richtung "Analoges" entwickelt ... Die Audiomat-Geschichte behalten wir nichtsdestotrotz im Auge.

Beste Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Kenne ich die?
 
22. April 2009 / Herr M.D.(Name ist der Redaktion bekannt)
 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Redaktion,

ich lese Eure Test`s gerne und manchmal auch zweimal. Besonders die von Geräten, die nicht in meinen Fuhrpark passen. Man kann ja nicht alles haben. Aber bei einem guten Cognac nimmt man ja auch eher mal zwei.

Nun meine Frage: Da lese ich einen Test über die ELAC PUPPENSTUBE. Da wird auf Sehring und was weiß ich Bezug genommen - bloß - kenne ich die ? Ist das relevant? Viel interessanter wäre für mich der Vergleich ELAC vs. ELAC FS 249. Begründung: Gleicher Preis -gleicher Hersteller - gleicher Platzbedarf - gleicher Klang??

Warum soll ich einen "Kleinen" nehmen, wenn ich für praktisch gleiches Geld einen "Kompletten" sprich ohne Stands bekommen kann ? Mal abgesehen vom Gehäuse - wie unterscheiden sich Weiche und Chassis ?

Um Antwort bittet M. D.

Hallo Herr D.,

Danke für die kritische Anregung. Das mit dem Cognac ist auch nachvollziehbar. :-)

Klar, haben Sie recht, dass der Nährwert eines Berichtes gehaltvoller sein mag, wenn man die Vergleichsgeräte kennt. Allerdings: Freunde von harten A/B-Vergleichen im Sinne von objektiv "Besser" oder "Schlechter" sind wir generell nicht. Es geht vielmehr darum, die Charaktereigenschaften von Geräten aufzuzeigen, und dem Leser ein Gefühl zu vermitteln, ob eine Komponente persönlich zu einem passen könnte oder nicht. Wenn wir zu diesem Zweck denn doch Vergleiche zitieren, basieren die oft auf Geräten, die schon ausführlich besprochen worden sind und immer wieder mal in unsere Berichte einfließen (und aus diesen Gründen hoffentlich keine ganz Unbekannten mehr sind).

Eine ELAC 249 wird grundsätzlich vielen Lesern ähnlich unbekannt sein wie eine Sehring S703 und daher für die Besprechung der 330 CE nicht unbedingt einen zusätzlichen Nährwert liefern. Vergleicht man zudem zwei Komponenten eines Herstellers und bezieht sich im Rahmen des Hörberichtes hauptsächlich wechselseitig auf diese selbst, so wird vielen der Bezug nach außen d.h. zu anderen Herstellern fehlen.

Dass Ihnen meine Antwort wahrscheinlich nur äußerst bedingt hilft, da Sie anscheinend ganz konkret auf eine Unterscheidung von ELAC CE 330 und FS 249 aus sind (und der Beantwortung der Gretchenfrage, ob eine Kompakt- oder eine Standbox als überlegene Variante anzusehen ist), befürchte ich allerdings ... :-)

Herzliche Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Einfach mal Danke sagen ...
 
7. April 2009 / Herr Werner Adelsberger
 

... für mit viel Liebe und Detailinformationen gespickte „Hörberichte“. Bei dem Wust, was heute in gängigen Testzeitschriften unterwegs ist, freue ich mich immer wieder, bei euch einen entspannten und lockeren Artikel zu lesen (bzw. zu genießen).

Ohne viel Worte: Macht einfach weiter so.

Noch einen schönen Tag
Werner Adelsberger 

Hallo Herr Adelsberger,
vielen Dank für die netten Worte. Wir machen weiter - versprochen!

Beste Grüße
Das fairaudio-Team

 
Aufgetrennt ...
 
19. März 2009 / Herr J. Starlinger
 
Ich habe mit Freuden Ihren Testbericht über den Verstärker Classic 6.6 verfolgt, denn ich bin stolzer Besitzer jenes Typs. Eines konnte ich leider nicht herauslesen und habe auch anderswo danach gesucht. Welche Funktion hat der "POWEREAMP INPUT" Schalter an der Rückseite des Classic 6.6? Habe mich nicht wirklich getraut diesen Schalter umzulegen. Ich würde mich auf eine Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüssen
J. Starlinger  

Hallo Herr Starlinger,

ehrlich gesagt, hatte ich seinerzeit mit diesem Feature selber auch nicht gespielt gehabt - aber es handelt sich beim Classic 6.6 schlicht um einen auftrennbaren Vollverstärker. Mittels der Buchsen Poweramp Input - und in Verbindung mit der entsprechenden Schalterstellung des Input Selectors - können Sie einen externen Vorverstärker, einen regelbaren CD-Player etc. anschließen und sodann die Vorstufe des 6.6 umgehen bzw. den 6.6 als reine Endstufe fahren.

Passieren kann da im Normalfall nix - Sie sollten nur unbedingt dran denken, dass logischerweise die volle, ungedämpfte Verstärkung der Endstufe wirkt, wenn Sie den Poweramp Input nutzen. Der Pegel muss also über die vorgeschaltete Komponente gedämpft bzw. geregelt werden. Ich setze bei alledem aber voraus, dass Sie tatsächlich über die gleiche Version verfügen, wie sie bei uns zum Test vorstellig war.

Grüße nach Österreich
Jörg Dames

 
Ab geht's ...
 
17.März 2009 / Herr Frank Schiller
 

Guten Tag Jörg Dames,

mit Interesse habe ich Ihren Testbericht YAMAHA A-S700 / CD-S700 gelesen. Ich habe genau diese Kombi und Ihr Testergebnis deckt sich im Wesentlichen mit meinen eigenen Erfahrungen. Ich betreibe dieses Duo an einem Paar MAGNAT Quantum 705 Standboxen. Diese, im Bassbereich leicht zum Dröhnen neigenden Lautsprecher, profitieren ungemein von den "schlanken" YAMAHA Geräten. Verkabelt habe ich mit ATLAS Equator MK II NF-Verbindung und einem Satz STAIGHT WIRE Rhythm II mit WBT Steckern lautsprecherseitig. In diesem Zusammenhang hätte ich eine Frage: Wie um alles in der Welt haben Sie es geschafft, das offiziell nicht für Bananen zugelassene LS-Terminal am A-S700 "banana-fähig zu machen?? Würden Sie mir diesen Trick verraten?

Mit freundlichen Grüßen
Frank Schiller

Hallo Herr Schiller,

ja, die Dinger sitzen ganz schön fest und gehören ja auch eigentlich gar nicht
ab :-). Es soll aber Leute geben, die machen das so:

1. Spax-Schraube rein drehen und ziehen.

oder:

2. Spitze Flachzange: Die Anschlüsse etwas herausdrehen, so dass die Spitze zwischen Plastikanschlag und Kappe passt. Dann, ohne großen Druck auf die Kappe auszuüben, die Kappe abhebeln.

Die erste Methode sollte spurloser funktionieren ...

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Passt?
 
9.März 2009 / Herr A.R.
 

Hallo Herr Dames,

zunächst möchte ich (mal wieder) danke sagen. Danke für Ihre einzigartige Plattform, die mir wieder einmal ein Produkt näher gebracht hat, auf das ich wohl sonst nie gestoßen wäre - den Abacus Rieder Ampino. Ein wirklich außergewöhnlich gutes Produkt; ganz zu schweigen von seiner Preis-Leistungs-Relation. Nun bin ich noch auf der Suche nach einem passenden Lautsprecher. Der Bericht zur Quadral Phonologue C Rondo hat mich sehr neugierig gemacht, weil die beschriebene Charakteristik des Lautsprechers meiner Vorstellung entspricht. Nun ist mir bewusst, dass ich von Ihnen keine pauschale Empfehlung erwarten kann. Dennoch würde mich interessieren, ob Ihrer Meinung nach eine Kombination von Rondo und Abacus einen "Versuch" wert wäre. Da in meiner Nähe kein Händler die Rondo führt, ist es leider nicht möglich für mich, diese Kombination in meinen eigenen vier Wänden so einfach auszuprobieren.

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören
A.R.  

Hallo,

grundsätzlich sollte einer Verbindung Abacus/Quadral Rondo nichts entgegenstehen. In Sachen Quelle (CD-Player) ist - je nach Geschmackslage - dann vielleicht drauf zu achten, dass diese nicht zu kühl oder gar mit irgendwelchen Härten zu Werke geht. Das Gleiche gilt für die Kabelage. Auch wenn ich persönlich die Rondo sehr mag: Vor dem Kauf selber anzutesten wäre aber (wie sonst auch immer) schon ratsam - über 1.000 Euro sind ja kein Pappenstiel.

Viele Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Ausverkauft ...
 
24.Febrauar 2009 / Herr Mathias Kropp
 

Hallo,

vor ganz kurzer Zeit habe ich Euch "entdeckt" und stöbere mit viel Spaß in den Tests!! Bitte mal einen Tipp: wo im Norden der Republik - Hannover, Hamburg - kann man den kleinen Perreaux SX 25i mal sehen und hören und könnt ihr auch was zum SXD2 USB Dac sagen?

Viele Grüße
Mathias Kropp

Hallo Herr Kropp,

na, dann mal viel Spaß beim Stöbern! Die Rückfrage beim Vertrieb hat ergeben, dass der kleine Perreaux leider ausverkauft ist - schade. Falls Sie nur eine Quelle benutzen und wirkungsgradstarke Lautsprecher besitzen, ist natürlich auch unser aktueller Bericht für Sie interessant: Trends Audio TA-10.1

Schönen Gruß in den "Norden"
Ralph Werner

 
 
 

 

 

 

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