brief
 
Seltener Humbug
 
2.Februar 2012 / Herr Bernd Lohrum
 

Liebes fairaudio-Team,

ich habe gerade mit einem Schmunzeln und immer wiederkehrendem Kopfschütteln den Testbericht mit den Holzhalbkugeln - die im Raum verteilt und auch auf Komponenten gestellt werden sollen, um den Sound zu verbessern - gelesen.

Also ich in meiner Eigenschaft als High-End-Hersteller habe selten größeren Humbug gesehen als an dieser Stelle.

Im Interesse eines seriösen Erscheinungsbildes würde ich an Ihrer Stelle in Zukunft von solchen Voodoo-Geschichten Abstand nehmen.

Liebe Grüße
Bernd Lohrum  

Lieber Herr Lohrum,

Danke für Ihre Zuschrift. Auch wenn es sich in diesem Fall genau genommen um einen Leserbericht handelt, und die Redaktion in diesem Fall die beschriebenen Erfahrungen nicht falsifizieren/verifizieren kann, muss doch nicht alles, was im ersten (und zugegeben: auch im zweiten) Moment „schräg“ und unverständlich anmutet, auch per se unseriös sein (?)

Grüße nach Dortmund
Jörg Dames

 
Ich hätt' da gerne mal ein Problem ...
 
25.Januar 2012 / Herr Georg Zumann
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Begeisterung habe ich den Testbericht zu dem USB Kabel „Wireworld Platinum-Starlight“ gelesen. Wir betreiben ein kleines Tonstudio in Wien überlegen uns das Wireworld Platinum-
Starlight aufgrund der exzellent beschriebenen Klangeigenschaften für Masteringzwecke einzusetzen.

Wäre es Ihrer Meinung nach ein empfehlenswertes Setup, den fertigen Mix durch das USB Kabel zu schicken und das verbesserte Signal auf einem Zweitrechner aufzuzeichnen? Kann man diesen Prozess dann nicht gleich mehrere Mal wiederholen um eine noch realistischere Abbildung des
Klanges zu erzielen?

Gibt es hierbei eine Grenze, die nicht überschritten werden sollte? Könnte sich z.B. ab einer gewissen Anzahl von Signaltransfers ein Instrument oder Interpret tatsächlich im Raum materialisieren und wo würde es/er/sie erscheinen?

Ich verbleibe mit der freundlichen Bitte um Beantwortung meiner Fragen
Georg Zumann
Innenhofstudios

Sehr geehrter Herr Zumann,

es freut uns, dass Sie so unverbissen-offen an dieses für Sie offenbar ganz neue Thema herangehen möchten, aber es ist ja auch noch kein (Ton-)Meister vom Himmel gefallen.

Wir selbst betreiben in der Tat Rechnerketten, die so lang sind, dass wir auf Hilfe bzw. freie Schreibtische unserer Nachbarn angewiesen sind und unseren Systemadministrator vom ewigen Laufen leider viel zu jung die Arthrose ereilt hat.

Aber der Klangwinn lohnt den Aufwand und die Schmerzen, da es von Laptop zu Laptop - wie von Ihnen als Profi schon richtig erahnt - immer besser wird, solange entsprechende USB-Kabel verwendet werden. Und die Nachbarn mit den letzten Rechnern in der Kette freuen sich natürlich besonders, können Sie doch ohne großes weiteres Zutun den besten Sound einfach, im besten des Sinne des Wortes: abgreifen. Aber so ist fairaudio nun mal: Nicht nur informativ, sondern auch altruistisch bis zum Abwinken.

Und hat der Weinhändler unseres Vertrauens mal wieder einen richtig guten Barolo-Jahrgang (alternativ: Barbaresco) in petto und wir einsprechend intus, dann materialisieren sich doch – Beam me down, Scotty - ab und an auch Interpreten im Raum.

Es grüßt Jörg Dames

 
... eine mir nicht näher bekannte Lösung
 
14. Januar 2012 / Herr Martin Dornburg
 

Liebe Redaktion,

ich verfolge die Publikationen und Meinungen zum Thema „Test“ mit großem Interesse. Selbstverständlich sind randomisierte (doppelblind) Blindtests denen eines Hörtests vorzuziehen. Aber was soll's bringen?

Imho ist der größte „Tuning“-Faktor das häusliche Ambiente des geneigten Hörers. Ich hatte schon die Lizenz zum Kauf neuer Lautsprecher, als ich auf die Idee kam, den rechten LS ein paar Zentimeter zur Seite zu bewegen. Folge – Ade, ihr schönen neuen Lautsprecher, nix mehr mit Upgrade. Es bleibt bei den alten. Dabei komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass teure Anlagen nur die finanzielle Potenz des Besitzers widerspiegeln. Ein Zuwachs an „Klang“ ist sicher in sehr vielen Fällen nicht gegeben.

Am heimischen Herd gehört und getestet ist die beste Methode um herauszufinden, was einem passt - und was nicht.

Dabei habe ich noch eine Bitte an die Redaktion: Fragen Sie doch bitte einmal Ihre Leser, was sie mit Tuning für Erfahrungen gemacht haben. Ich z.B. habe für besseren Klang CDs angephased, mit dem Edding behandelt, relativ gewichtige Plastikringe aufgeklebt, die Scheiben „entmagnetisiert“, Chips aufgeklebt und ich weiß nicht noch was alles gemacht, gebracht hat‘s nix.

Im Moment besprühe ich die Scheiben mit einer mir nicht näher bekannten Lösung. (Ob das die Lebensdauer der Scheiben beeinflusst?) Was haben Ihre Leser alles gemacht? Besonderes Tischchen für den Plattendreher? Roomtuning? Kabel? Verbinder? Kontaktspray?

Wenn eine Frau sich die Haare färbt - hat sie sich dann neu erfunden oder ist immer noch die gleiche freundliche und entgegenkommende Nachbarin?

Mit freundlichen Grüßen
Martin Dornburg

 
Blindtest oder Blindflug - Teil 5
 
12. Januar 2012 / Herr Markus Neuhaus
 

Zum Leserbrief - Blindtest oder Blindflug - Teil 4 von Christoph

Hallo Christoph!

Danke für Ihren Kommentar. Ich mag Ihre engagierte und offene Art wie Sie mit dem Thema umgehen. Ein paar Bemerkungen kann ich mir aber nicht verkneifen zu kritisieren. Sie schreiben: „wenn Sie und andere mündigen Leser FAIR!!!audio mit ermutigen würden ...“ Ich glaube, es gibt hier nur mündige Leser. Ansonsten müssten Sie definieren was Sie mit unmündig meinen. Der Hinweis auf den Placeboeffekt ist für das Thema hier nicht geeignet, da viele gar nicht wirklich wissen, was das überhaupt ist.

Genug polemisiert. Wenn Kabel den Klang eines Signals verändern können, dann ist das ein physikalisches Ereignis. Gerade wenn man menschlichen Faktor, z.B. den von Ihnen erwähnten Erwartungseffekt, außen vor lassen will, wäre es sinnvoll, diese Veränderungen mit Messschrieben abzubilden. Dann könnte jeder objektiv sehen, dass es Klangunterschiede gibt und wie sich diese mit einem standardisierten Verfahren abbilden lassen.

Sehr spannend würde das dann, wenn man über eine objektiv schlechtere Anlage hört, diese aber mehr Spaß macht als eine qualitativ hochwertige. Und bei HiFi geht es um den Spaß!!!

Ich persönlich würde mich sehr über solche Blindtests, auch was die Stromversorgung angeht, freuen.

Herzliche Grüße
Markus Neuhaus

 
Fun und Furnier
 
11. Januar 2012 / Herr Jochen Semler
 

Also noch ein weiterer exzellenter Lautsprecher von Blumenhofer. Ich benutze Lautsprecher dieses Herstellers selbst und bin hellauf begeistert.

Nur hätte ich es gut gefunden, wenn man darauf hingewiesen hätte, dass es sich bei den abgebildeten Fun 13 um Stücke handelt, bei denen ein aufpreispflichtiges Edelfurnier verarbeitet wurde. Das Standard-Furnier kann u. U. von der Optik her erheblich abweichen, wie ich selbst die Erfahrung machen musste.

Jochen Semler

Hallo Herr Semler,

Sie haben recht, ganz hinten in den „Fakten“ stand dazu zwar was, aber das ist vielleicht auch zu versteckt - ich habe es nun nochmal auf der ersten Seite im grauen Equipmentkasten ergänzt. Danke für den Hinweis!

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Mediziner, Psychologen, Weintrinker und HiFi-Freunde ...
 
10. Januar 2012 / Andreas
 

Hallo,

ich kann Christoph (siehe hier) nur zustimmen. In vielen Bereichen der Medizin und der Psychologie sind Doppelblindtests zwingend erforderlich, Standard und richtig. Ja, sogar die Kollegen aus der Weinbranche (Sommeliers ...) testen Weine mit Blindtests. Denn nichts als der Geschmack ist zu bewerten. Und beim Hören ist das genauso, obwohl die Geschmäcker sicher verschieden sind (zum Glück).

Sicherlich gibt es verschieden große Einflussfaktoren auf das „richtige Generieren von Schallwellen“; Lautsprecher haben einen großen Einfluss, richtig gebaute Verstärker geringe und „Aktivatorstäbe“ ...?

Ich denke auch, fairaudio sollte eine Serie starten, zumal das Know-How, so etwas durchzuführen, vorhanden wäre:

Blindtests mit zwei verschiedenen D/A-Wandlern, dann zwei verschiedene Verstärker, zwei verschiedene Digitalkabel und zwei verschiedene Cinchkabel. Das Ergebnis wird (meiner Meinung nach) überraschend sein, auch wenn ich nicht behaupten möchte, dass man diese Ergebnisse 1:1 dann auf alle D/A-Wandler, Verstärker etc. übertragen kann. Und bei diesen Tests muss man nicht über den Klang entscheiden, sondern nur treffsicher entscheiden, ob das nun Testobjekt A oder B war!

In diesem Sinne folge ich dem Aufruf von Christoph. Eine Blindtestserie fände ich super!

Grüße und weiter so,
Andreas

 
Noch einen Blick wert?
 
9. Januar 2012 / Herr Dieter Schneider
 

Ein echter High End Player ist iTunes mit Pure Musik auf dem Mac. Eine unvergleichliche Tiefe und Räumlichkeit wird wieder gegeben. iTunes arbeitet dann in einer total anderen Liega bei der Wiedergabe. Schön ist es auch dann die Fernbedienung benutzen zu können ...

LG
Dieter Schneider

 
Einen Blick wert?
 
6. Januar 2012 / Herr Thorsten Gut
 

Hallo, habe gerade den sehr interessanten Bericht über den Software-Player-Vergleich gelesen. Zwei Punkte dazu: 1) es ist möglich, daß der WMP FLAC wiedergibt. Dazu gibt es im Inet passende Erweiterungen 2) ich habe mich für den "Albumplayer" (.com) entschieden. Tolle, einfache Oberfläche, Touchbedienbar, FLAC-fähig, Möglichkeit über ASIO wiederzugeben (verwende eine ASUS-Xonar-Soundkarte und gehe digital in die Vorstufe). Wäre bestimmt auch mal einen Blick wert.

Schönen Gruß und weiter so!
Thorsten Gut

 
Unnötige Dreingaben
 
6. Januar 2012 / Herr Simon Heerkens
 

Liebe fairaudio-Redaktion,

nach wie vor lese ich mit viel Freude Ihre Artikel und kann nur immer wieder begeistert feststellen, dass auch Hersteller ohne Vollsortiment oder milliardenschwere Provenienz hier ein Forum finden, in dem sich Redakteure
wie auch Leser quasi gleichberechtigt über tolle Entdeckungen austauschen können. Dabei sind die Texte beinahe durchgängig exzellent geschrieben und von einem sprachlichen Witz, dass ich mir ein lautes Auflachen oftmals kaum verkneifen kann (und ein gespanntes Weiterlesen ohnehin nicht). Ja, selbst die zu Testzwecken verwendete Musik ist oftmals erstklassig und kommt erst
gar nicht in den Verdacht, nicht alltagstauglich zu sein und/oder lediglich audiophilen Ansprüchen genügen zu wollen.

Dabei übersehe ich gerne, dass auch hier über den „Klang“ von CD Playern, Klangstäben und Kabeln berichtet wird - ich persönlich halte mich bei solchen Geräten eher an Erkenntnisse der Wissenschaft, aber sei's drum. Ihre Seite ist ein Gewinn für die HiFi-Landschaft.

Jedoch konnte ich nach dem Lesen Ihres letzten Artikels über diverse Mediaplayer nicht beide Augen zudrücken, sondern höchstens eins. Ich verstehe fairaudio insbesondere als eine die Übersicht für den HiFi-
Interessierten wahrende Seite und zusätzlich als eine solche, die gewissermaßen dort entschleunigt, wo der Markt immer rasanter produziert und mit aberwitzigen Innovationen wirbt. Sie legen den Finger nach meinem
Verständnis also auf die Dinge, die wirklich wichtig sind.

Das geht in meinen Augen grundsätzlich auch dann noch gut, wenn man diversen digitalen Abspielgeräten „eklatante“ Unterschiede attestiert. Wenn aber schon nicht mehr nur CD Player, USB Kabel und D/A Wandler gravierend verschiedene Signaturen haben, sondern auch die Mediaplayer, dann verstehe ich das nicht als rettende Marktübersicht, sondern als völlig unnötige Dreingabe von verunsichernden, vermeintlich klanglich relevanten
Parametern.

Eine Übersicht darüber, welcher Mediaplayer die komfortabelste Bedienung und die üppigste Ausstattung hat (wie in dem Bericht ja auch geschehen), hätte meiner bescheidenen Meinung nach völlig ausgereicht.

Fairerweise muss ich Ihnen aber zugutehalten, dass bei den in der Regel kostenlos im Netz erhältlichen Mediaplayern kein Risiko besteht, aufgrund „falscher Beratung“ finanziell auf die Nase zu fallen.

Mit freundlichen, weiterhin wohlgesonnenen Grüßen
Simon Heerkens

Hallo Herr Heerkens,

erst einmal vielen Dank für Ihre lobenden Worte – nehmen wir immer gerne (-; Kritische Worte aber ebenso. Und zu denen ganz kurz:

1. Wenn es nur das geben dürfte, was die Wissenschaft erklären kann, dann müsste die Realität unzweifelhaft ausnehmend schlicht(er) ausfallen.

2. Ich hatte zufälligerweise vor wenigen Stunden den Anruf eines Freundes bekommen (Null audiophil, liest kein fairaudio, hört aber gerne Musik), der mir freudig erzählte, dass ihm ein Bekannter (ein DJ, ebenfalls eher unaudiophil) eine Software namens Foobar empfohlen hat, die er nun endlich selber installiert hat und „mit der die Musik viel mehr Spaß macht“.

Wenngleich der Kollege Jens Bondarenko in seinem Bericht auch eher von feineren Unterschieden und nicht „eklatanten“ berichtete.

Liebe Grüße
Jörg Dames

 
Zu groß für die Kleine?
 
05. Januar 2012 / Herr Helmut Badenhop
 

Hallo zusammen,

ich habe mit großem Interesse den Test über die Nubert nuPro A-20 gelesen. Man liest ja überall nur Gutes über diesen Lautsprecher. Was mich nur noch sehr interessiert ist:

Reicht das Klangvolumen der Boxen auch für mein circa 30 qm großes Wohnzimmer aus, ohne sich zu überanstrengen? Das ist ein wichtiges Kriterium. Natürlich will ich die Boxen auch am PC, am Fernseher usw. betreiben. Oder lohnt sich das Warten auf eine eventuelle Nubert nuPro A-30!!?
Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Badenhop

Lieber Herr Badenhop,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage! Mit solchen Ferndiagnosen ist das immer so eine Sache: Ich kenne Ihren Wohnraum nicht und kann daher leider nicht mit Sicherheit sagen, inwiefern sich die Nubert bei Ihnen akustisch so präsentiert. 30 qm halte ich - je nach Einsatz, und Sie wollen ja flexibel bleiben - für etwas grenzwertig. Aber warum lassen Sie sich „die Kleine“ nicht einfach unverbindlich nach Hause kommen? Bei Nubert können Sie ja nach Herzenslust in den eigenen vier Wänden herumprobieren und bei Nichtgefallen wieder zurück schicken. Der dafür erforderliche Aufwand dürfte sich bei Lautsprechern dieser Größe in vernünftigen Grenzen halten.

Herzliche Grüße!
Jochen Reinecke

 
Blindtest oder Blindflug - Teil 4
 
4. Januar 2012 / Christoph
 

Zum Leserbrief - Zubehör und Blindtest - von Ronald

Hallo Ronald, liebe Leser,

ich möchte gar nicht bezweifeln, dass Sie einen Unterscheid zwischen einem alten und einem neuen (meist teureren) Kabel hören können. In Gegenteil, ich bin überzeugt, dass es der Fall ist (ich würde es vermutlich genauso hören/wahrnehmen). Allerdings, handelt es sich meist um Erwartungseffekte. Das hat nichts mit Einbildung, sondern mit selektiven Aufmerksamkeitsprozessen zu tun. Solche Erwartungseffekte sind bei allen Wahrnehmungsprozessen bestens bekannt und untersucht (z.B. der Placeboeffekt: eine Verbesserung der Symptome ohne dass ein Medikament verabreicht wurde. Entsprechend ist es eine Standardforderung, dass jedes neue Medikament signifikant besser als ein Placeboeffekt sein soll. Dies wird mit Hilfe von Doppelblindtests überprüft: weder der Patient, noch der
Arzt weiß, welches Medikament verabreicht wurde).

Das soll ja nicht heißen, dass alles gleich klingt! Kein Mensch bezweifelt, dass z.B. eine kleine Box ganz anders als eine große klingt (oder klingen kann). Das trifft vermutlich auch für viele unterschiedlich hergestellte Hifi- Komponenten zu (viele Medikamente helfen auch mehr als Placebo). Anders aber bei Kabel und anderen Tuning- Maßnahmen: Hier ist es nicht klar zu begründen, warum es
so sein sollte. Das ist genau der Streitpunkt, der am besten empirisch und mit einer Kontrolle solcher Erwartungseffekte zu lösen ist. Allerdings ist eine saubere Durchführung solcher Test nicht immer leicht machbar: kleine
Unterschiede in der Lautstärke machen einen sauberen Vergleich oft unmöglich. Bei Kabel & Co ist jedoch ein solcher Test im Prinzip recht einfach und gut kontrollierbar durchzuführen. Man nehme mehre Probanden (gerne sehr geübte Hörer!). Für diese wechselt man zufällig und unsichtbar zwischen verschiedenen Kabel. Wenn alle oder die meisten Hörer bei z.B. 30mal Wechseln zuverlässig zuordnen können, welches Kabel "spielt" und einhellig der Meinung sind, dass das Kabel A besser "klingt" als Kabel B, dann liegt ein glaubwürdiges Ergebnis ohne Verzerrung durch die Erwartungseffekte/Placebo vor. Gerne kann man die Wechsel auch nach jeweils tagelangem Hören eines
Kabels vornehmen (die Kabel müssen aber "verdeckt" bleiben, d.h. Hörer darf nicht sehen, ob und welche Kabel gewechselt wurden, da sonst der Erwartungseffekt wieder da ist).

Über unterschiedliche Ansichten kann man sich lange streiten, deshalb habe ich eine Bitte an fairaudio gerichtet, gerade diese häufige Streitfrage empirisch mit Blindtest zu belegen (zumindest exemplarisch ein Mal, da solche Tests
aufwendig sind). Ich denke, dass viele Leser an einem Ergebnis eines solchen Tests sehr interessiert wären und zwar egal, wie er ausfallen würde (Ihre Hypothese: bei Standardkabel versus "Superkabel" ist ein Unterschied sehr
wohl hörbar; meine Hypothese: kein Unterschied). Das wäre doch ein sehr spannender und sicher viel beachteter Artikel! Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie und andere mündigen Leser FAIR!!!audio mit ermutigen würden, solchen Test durchzuführen. Unabhängig vom dessen Ausgang können
alle HiFi-Nutzer davon nur profitieren.

Anmerkung von fairaudio: Gerade bei Kabeln ist es häufig gar nicht so leicht mit einem „Besser“ oder „Schlechter“ - wenngleich wir auf der anderen Seite freilich schon einige recht hochpreisige Kabel ausprobieren konnten, bei denen wir uns keinen möglichen adäquaten Gewinn für eine HiFi-Kette vorstellen konnten, andererseits es aber ebenso welche gibt, die viele von Hörern generell geschätzte positive Eigenschaften aufweisen. Sichtbare Vergleichstests und Langfristhören ohne schnelle Vergleiche kommen zur Urteilsfindung je nach Fall ebenso zum Einsatz wie Blindvergleiche.

In erster Linie müssen Kabel aber zur restlichen Anlage passen, und persönlich finden wir es beispielsweise interessant, wenn mehrere Testhörer nachdem sie Kabel in ihren jeweils eigenen Anlagen ausprobiert haben, unabhängig zu deckungsgleichen Charakterbeschreibungen kommen – was eine doch sehr valide Aussagekraft hat, geht hier doch nicht um schlichte Besser/Schlechter-Bewertungen, sondern um komplexere Beschreibungen, die sich kaum per Zufall ähneln dürften. Und so deckungsgleich solche Beschreibungen ausfallen können - die zugehörigen Besser- oder Schlechter-Einschätzungen sind da nicht selten etwas weniger einheitlich, spielt hier die eigene Anlage und eben die Zielvorstellung, in welche Richtung man den Klang seiner Anlage feintunen möchte, eben eine nicht unerhebliche Rolle. Nicht zuletzt deswegen finden wir ausführliche Klangbeschreibungen, durch welche man idealerweise ein Gefühl bekommen kann, ob der Charakter eines Gerätes Gerät zu einem passen kann oder nicht, ja generell hilfreicher als Endnoten oder Punktesysteme.

 
Blindtest oder Blindflug - Teil 3
 
23. Dezember 2011 / Herr Ronald Gneiting
 

Zum Leserbrief - Zubehör und Blindtest - von Christoph

Hallo Christoph,

Blindtest? Wer gibt schon gerne unsinnig Geld aus? Ich finde dies schon mehr als seltsam! Diese Blindtestfraktion kenne ich nun aus diversen Foren. Mein Vorschlag an alle, die an ihrem Gehör zweifeln: bitte öfters mal in klassische Konzerte gehen und das Gehör schärfen (Stimmen, natürliche Instrumente etc.). So kann jeder problemlos sich seine Anlage in Wechselwirkung mit der Raumakustik selbst zusammenstellen und anhand diverser Zubehörartikel weiterentwickeln.

Mein Tipp z. B. beim Tausch von Netzkabel: einige Tage (!) mit dem hochwertigeren Netzkabel hören und danach wieder auf die einfachen Seriennetzkabel zurückgehen. Dann ist es meistens schnell klar, wo der Hase läuft. Im Übrigen kann man sich Kabel aller Art und auch anderes Zubehör ausleihen oder mit Rückgaberecht bestellen, so dass kein finanzielles Risiko besteht.

Liebe Redaktion, ich finde der mündige Hörer benötigt keine Blindtests.

Gruß
Ronald Gneiting

 
Bananatauglichkeit
 
21. Dezember 2011 / Herr Yannick Berghöfer 
 

Hallo Herr Dames,

mit Freude habe ich soeben Ihren Testbericht des Yamaha A-S700 in Kombination mit dem CD-S700 auf fairaudio gelesen. Vorab erst einmal vielen Dank für die detailreichen Ausführungen. Da ich den A-S700 nun tatsächlich in die engere Wahl schließe, wüsste ich noch gerne, wie Sie es bewerkstelligt haben, den Verstärker für Bananas tauglich zu machen.

Es ist ein Foto zu sehen, auf dem die herkömmlichen Schraubanschlüsse durch bananataugliche Anschlüsse ersetzt wurden. Leider gibt es aber lediglich in der Bildunterschrift den Hinweis: „[...] und die Lautsprecherklemmen, die mit etwas Gefrickel auch für Bananas zugänglich sind“.

Haben Sie einen Tipp für mich, wie ich den Verstärker umrüsten kann, damit ich nicht auf die geliebten Bananenstecker verzichten muss?


Viele Grüße und frohe Feiertage
Yannick Berghöfer 

Hallo Herr Berghöfer,

das habe ich seinerzeit, soweit ich mich recht erinnere, mit Spax-Schrauben bewerkstelligt: Diese ein wenig in die kleinen vorderen  Öffnungen der zu entfernenden Plastikstopfen hereinschrauben - und dann einfach mit/an den Schrauben ziehen.

Ebenfalls angenehme Feiertage, Grüße
Jörg Dames

 
Erschreckend?
 
19. Dezember 2011 / Herr Bauer
 

Hallo,

der Bericht (Test Wharfedale Jade 5, Anm. d. Red.) ist grundsätzlich schön zu lesen. Das hier gezeigte Verständnis über physikalische Grundlagen von Schallwellen ist aber erschreckend. Eine stehende Welle bei 40, 80 und 120 Hz kümmert es relativ wenig, ob das LS-Gehäuse hinten gebogen ist oder nicht. Die Reflexion an der Wand findet so oder so statt.

Wirksam bekämpfen kann man das durch Basstraps oder bis zu einem gewissen Grad per DSP-Modul in aktiven LS.

Wer allerdings in einem spärlich eingerichteten 30-qm-Zimmer ohne Teppich mit vermutlich 600+x ms Nachhallzeit Musik hört, hat sowieso erstmal ganz andere Probleme.

Bauer

Sehr geehrter Bauer,

vielen Dank für Ihr Interesse an dem von mir verfassten Text. Gern nehme ich zu Ihrer Zuschrift, aus der ich entnehme, dass Sie die entsprechende Textpassage offenbar missverstanden haben, Stellung.

Ich sprach hier von stehenden Wellen innerhalb (!) des Lautsprechergehäuses. Und da macht es - und das ist physikalisch nicht erschreckend, sondern absolut korrekt - sehr wohl einen Unterschied, ob die Gehäusewände parallel zueinander stehen oder nicht. Sie haben Recht mit Ihrer Äußerung, dass ein spärlich möblierter Raum von über 30 Quadratmeter Fläche nicht nur aufgrund von enormen Nachhallzeiten schwierig zu bespielen ist. Dies habe ich aber auch explizit so geschrieben. Und den Test - auch das habe ich geschrieben - in einem akustisch optimierten Raum durchgeführt. Der „Ausflug“ in das wenig optimale Wohnzimmer diente nur als Experiment, ob die Wharfedale wohl auch in der Lage wäre, in einer so schwierigen Umgebung zu bestehen. Und das hat sie.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zoporowski

 
Blindtest oder Blindflug - Teil 2
 
18. Dezember 2011 / Christoph
 

Hallo fairaudio,

bevor ich anfange, mich hier über Ihren letzten Bericht zu ärgern, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie die Tuning-Komponenten von Audioplan noch einmal in einem echten Blindtest testen würden.

Falls Sie tatsächlich bei mehrmaligen (z. B. 20-30 mal), unvorhersehbaren (Zufallsreihe) und für Sie unsichtbaren Wechsel (Anlage läuft für Sie unsichtbar mit oder ohne den Netzfilter) jedes Mal zuverlässig feststellen können, was gerade angeschlossen ist, dann ernsthaft „Hut ab“!.

Das Ergebnis wäre eine sehr schöne Grundlage für einen neuen und, seien Sie versichert, einen sehr gefragten Artikel. Falls nicht, und ich Recht behalte, dass bei einem sauber durchgeführten Blindtest man nicht mehr feststellen kann, was angeschlossen ist, könnten Sie bitte das Ergebnis auch an die Leser der Zeitschrift weitergeben (als erste HiFi-Zeitschrift überhaupt).

So einen Bericht wünsche ich mir von einer „fairen Audio“-Zeitschrift.

Gerade bei Kabel, Netzstecker, Netzfilter usw. sind solche Blindtest recht einfach durchzuführen.

Christoph

(Anm. d. Redaktion: Kürzlich erhielten wir eine ganz anders gelagerte Zuschrift zum Thema Blindtest.)

 
Ein Märchen?
 
16. Dezember 2011 / Herr Markus Neuhaus
 

Ich liebe freie Tage und besonders solche, an denen ich meinem Spieltrieb hemmungslos freien Lauf lassen kann. Dann probier ich auch das eine oder andere an meiner Anlage aus. Aber das es solche Klangunterschiede bei Kabeln gibt, halte ich schlicht für ein Märchen. Sicherlich kann man einiges an z.B. Ruhe in das Klangbild bringen. Dafür dann aber 500 € zu verlangen find ich schlichtweg unverschämt.

Mich würde mal interessieren und das wäre auch sicher im Sinne Ihrer Leser, wenn Sie mal mit richtigen Testschrieben Ihre Beobachtungen belegen würden. So dass da mal eine gewisse Objektivität rein kommt. Auf die Art und Weise könnte man auch mal klar und deutlich darstellen, was eine Klangverbesserung bewirkt, auch wenn man noch nicht sagen kann warum.

Auch das Phänomen, das eine Verschlechterung der Parameter/Komponenten mehr Spaß macht als eine perfekte Anlage, könnten Sie mal unter die Lupe nehmen. Interessant vor allem auch, wenn man bedenkt, dass akustische Instrumente auf die Raumakustik angewiesen sind. Z.B. bei klassischer Musik.

Mit manchen Aufnahmen ist es ja so, dass die Musik über Lautsprecher schöner ist als die Wirklichkeit. Gibt‘s auch bei Filmen im Fernsehen. Da sind die Frauen auch schöner als in der Wirklichkeit.

Markus Neuhaus

 
An die Wandverkabelung gedacht?
 
15. Dezember 2011 / Herr Klaus Klasen
 

Zum Artikel „Es ist Ihr freier Tag!“

Ich lese die Artikel von fairaudio sehr gerne wegen der Vielfalt, der technischen Ausflüge und auch der sprachlichen Ausprägung, die oft auch zum Schmunzeln anregt. Wenn man sich dann, wie beschrieben, auf ein audiophiles Minenfeld wie die Stromversorgung begibt, sollte man den voreingenommenen Kritikern aber auch nicht noch die Munition liefern. Auf der vorletzten Seite wird die Belastbarkeit des „FineFilter S“ mit 25 Ampere beschrieben, die aber nichts bringt, wenn das Filter an der „normalen“ Wandsteckdose hängt, die natürlich mit 16 Ampere abgesichert ist. Diejenigen, die sich glücklich schätzen, auch bei der Wandverkabelung an 3 x 2,5mm² Kabel gedacht zu haben, können das Potenzial dann nutzen.

Mit freundlichem Gruß
Klaus Klasen

 
Strom & Staubwischen
 
14. Dezember 2011 / Herr Andreas Suck
 

Guten Tag!

Mit großem Interesse habe ich den Artikel über die verschiedenen Audioplan- Artikel zur Stromreinigung gelesen. Ich möchte gerne fragen, wie Sie die Aussage „Mit den Netzfiltern habe ich nun den Eindruck, dass jemand den Staub von den Kalotten gewischt hat ...“ werten? Ist die Veränderung so groß wie beim Wechsel von Streamer zu CD-Player?

Besten Dank und Gruß
Andreas Suck

Hallo Herr Suck,

nun kann ich nicht nachvollziehen, wie sich bei Ihnen der Wechsel vom Streamer auf CD-Player bemerkbar macht. Die Veränderungen, die die Netzfilter im Hochtonbereich bewirkt haben, waren subtil, aber deutlich nachvollziehbar. Die Auflösung im Hochtonbereich gewann dazu: mehr Zeichnung, mehr Feindynamik. Letztendlich sollte man aber ausprobieren, wie sich die Maßnahmen des Strom-Tunings auf das eigene Setup auswirken. Soweit ich weiß, können Sie sich die Geräte bei vielen Audioplan-Händlern ausleihen. So können sie sich einen eigenen Eindruck verschaffen.

Viele Grüße
Martin Mertens

 
Größer als man häufig wahrhaben möchte ...
 
13. Dezember 2011 / Herr Ronald Gneiting
 

Zum Hörbericht: Stromversorgung/Audioplan/Herr Kühn

Ich kann die Erfahrungen nur bestätigen, obwohl ich bei weitem keine so hochwertige Anlage besitze, sind die klanglichen Auswirkungen von den sogenannten Tuningmaßnahmen größer als man häufig wahrhaben möchte. Ich experimentiere nun auch schon seit mehr als 15 Jahren mit dem gesamten Spektrum und bin immer wieder von Neuem überrascht, wie stark der Klang hierdurch beeinflusst werden kann.

Ich habe vor einigen Monaten einen neuen Marantz KI Pearl Lite SACD-Player gekauft (ein hochmusikalisches Gerät, in dieser Preisklasse nicht zu schlagen). Selbstverständlich habe ich das Orginalnetzkabel gegen eines von High-End Netzkabel getauscht und der Effekt war deutlich hörbar. Aber nicht genug.

Gehäusedeckel auf, alle wesentlichen Bauteile inklusive Gehäusedeckel mit Schwerefolie beruhigt und siehe da - es klang viel lockerer und insbesondere bei leisem Hören zeigte sich ein deutlicher Zugewinn an Transparenz und Timing. Der nächste Schritt waren dann die Gerätefüße gegen die Soundcare Superspike Mercure zu tauschen (umgekehrt, nämlich den „Wackelteil“ Richtung Gerät betreiben!) und wieder war es ein Fortschritt in Richtung Dynamik und luftigerer Obertonbereich. Alle Geräte stehen in einem Creaktiv Rack auf SSC Flatbasen.

Fazit: Zubehör kann bei richtigem Einsatz und Dosierung Gerätestatus besitzen!

Zur Info meine Kette:
Cyrus X-Power, Cyrus PreV2, Marantz SACD KI Pearl Lite, LS B&W 683 und eine Menge Zubehör wie z.B. die Netzleiste von HMS. In allen Cyrus-Komponenten wurden die Feinsicherungen getauscht und natürlich auch die Netzkabel. Als Gerätefüße fungieren Soundcare Superspike Mercure.

Gruß an alle Leser
Ronald Gneiting

 
Die Gewichtung des Computers
 
12. Dezember 2011 / Herr Stefan Kellerhals
 
Lieber Herr Klöfkorn,

klasse, dass mal jemand das Aqvox-Kabel mit anderen seiner Zunft vergleicht (Leserbericht USB-Kabel). Was mir allerdings fehlt, ist die Gewichtung des Computers.

Ich habe da auch sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht und überlege gerade, einen aktuellen MAC Mini anzuschaffen, der ja das Netzteil integriert hat, was ein Nachteil gegenüber z. B. einem Netbook sein kann.

Außerdem bietet die Firma Aqvox ja auch Netzteile, die die USB-Spannungsversorgung übernehmen und somit den PC galvanisch vom DAC trennen. Dies habe ich mit großem Erfolg ausprobieren dürfen, da Aqvox in dieser Richtung sehr großzügig ist.

Es wäre für den Leser schon interessant, was Sie alles so ausprobiert haben!!!!

Vielen Dank
Stefan Kellerhals

 
Ein Trauerspiel?
 
12. Dezember 2011 / Herr Käser
 
Jeder Mensch, der sich auch nur halbwegs mit Physik beschäftigt hat (zugegeben, das ist die Minderheit), wird sich die Diskussion um Kabel (Leserbericht USB-Kabel) sparen.

Problematisch ist es mit der „PC-Generation“.

Das ist doch alles nur Null und Eins. Die Beschaffenheit eines Kabels spielt keine Rolle. Usw. usf.

Tja! Und da verzweifle ich ein wenig an diesen „New-Age-Jüngern“.

Wissen solche Leute eigentlich, wie es im Inneren ihres Rechners aussieht? Ich meine damit nicht die Ebene des Bauteils X (Graphikkarte) und des Bautteils Y (Prozessor). Ich meine das Innere dieser Bauteile. Spielen da das verwendete Material und die Schaltungswege eine Rolle? Jaaaa!

Leider gibt es aber mehr als genug „Compie-Spezies“, die das nicht erkennen bzw. verstehen.

Eine HiFi-Kette ist nichts anderes als das EVA-Prinzip.

Ein Trauerspiel!
Käser

 
Ergänzend bemerkt ...
 
8. Dezember 2011 / Herr Stefan Koch
 

Hallo,

ich besitze einen Naim DAC und möchte an dieser Stelle zum Einen zur aus meiner Sicht gelungenen Beschreibung gratulieren. Zur Hochtonauflösung möchte ich noch anfügen, dass hier für mein Gefühl teilweise das vielleicht sogar gewünschte Überzeichnen einzelner Instrumente zu Gunsten der schärfer umrissenen Darstellung gebremst wird. Gut zu merken z.B. am Puplikumshall bei einer Liveaufnahme der, für mein Empfinden, über den DAC konzentrierter und weniger räumlich klingt.

Da ich als Lautsprecher, wie auch hier im Test verwendet, die Harbeth Super HL 5 nutze, hoffentlich eine repräsentative Ergänzung.

Allgemein gefällt mir das Prinzip Klangcharaktere der Komponenten, anhand von mehreren Musikbeispielen zu beschreiben gut. Die Vergabe von Punktsystemen birgt, wenn auch schnell vergleichbar, das Problem, dass der persönliche Charakter der Komponenten dabei kaum berücksichtigt werden kann.

Besten Gruß
Stefan

 
Eine Lanze für Europa
 
5. Dezember 2011 / Herr Markus Schäfer
 

Ein Hallo an fairaudio!

Betrifft den Bericht über die Audreal-Endstufe.

Man sollte klarer darstellen, dass es sich bei diesem Produkt doch um einen „Asienkracher“ handelt.

Ich denke, starke Anleihen an Produkte der Firma „Xindak“. Aber es scheint da ja üblich zu sein, Namen und Vertriebe zu wechseln, wie andere das mit der Unterwäsche tun.

Leider ist Highend im asiatischen Markt sehr undurchsichtig für viele User. Da immer wieder gleiche Geräte unter anderen Namen auftauchen. Es würde sich lohnen, allein zu diesem Thema mal einen wenn möglich objektiven Bericht zu verfassen.

MfG
Markus Schäfer

Hallo Herr Schäfer,

Zitat erste Seite, dritter Absatz:

"Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick nach Fernost. Dort baut der gar nicht so kleine Hersteller Xindak Verstärker nach alter Väter Sitte. Hierzulande werden die Geräte unter dem Firmennamen Audreal vertrieben."

Man kann nicht sagen, dass die Herkunft direkt verschwiegen wurde, oder?

Viele Grüße
Ralph Werner

Hallo Herr Werner,

nun, klar hab ich den Satz dazu gelesen. :-)

Mir fällt aber jedoch zu den asiatischen Produkten immer nur ein Kopfschütteln ein. Dass sich hinter vielen Namen häufig Groß-Serienhersteller verstecken, die im asiatischen Markt platziert haben. Leider gibt‘s auch noch deutsche Hersteller, die sich in diesem Bereich bedienen, ihr eigenes Logo drauf tickern und nach geringfügigen Modifikationen als eigene Produkte verkaufen.

Klar sind diese Asienprodukte preis-leistungsbezogen kaum zu schlagen. Das schlimme ist dazu, dass sie mittlerweile sogar noch gut klingen. Habe selber einige Bekannte, die mit solchen Geräten zuhause hören und das gar nicht mal schlecht.

Dennoch möchte ich eine Lanze für die Hersteller aus Europa brechen, wo es immer wieder innovative Technik und mit Leidenschaft entwickelte Produkte gibt, die jedes Erwähnen wert sind, die aber oft überhaupt nicht wahrgenommen werden.

So lobe ich den Bericht z.B. über die Elektronik von „Fonel“. Habe ich mit Spaß und Interesse gelesen. Ebenso über den „Sauermann-Amp“, oder „HiFiakademie“.

In diesem Sinne, verbleibe ich mit highendigem Gruß

Markus Schäfer

 
Blindtest oder Blindflug?
 
1. Dezember 2011 / Herr Caspar Holz
 

Wertes fairaudio-Team,

in einem Leserbrief wieder mal über das Wort Blindtest gestolpert - dazu ein Gedanke:

Seit Anbeginn der Zeit, so scheint es, geistert dieses Unwort (Blindtest) durch die Diskussionen um die klanglichen Qualitäten von Musikwiedergabeequipment - stets begleitet von der mahnenden Forderung, doch bitte einen solchen durchzuführen, ehe man sich ein Urteil auf diesem Gebiet erlaube.

Nur führen diese BTs immer zu demselben Ergebnis: nämlich keinem. Alles klingt immer gleich, Unterschiede sind nicht wirklich auszumachen, sämtliches angeschlossenes Gerät besitzt scheinbar die gleichen Eigenschafen - oder auch mal umgekehrt, alles verändert sich, obwohl immer exakt das gleiche zu Gehör gebracht wurde.

Dieses wundersame Ergebnis lässt bei logischer Betrachtung zwei Schlüsse zu:

1. Es ist tatsächlich wurscht, womit man Musik hört

oder aber

2. BTs sind nicht geeignet, irgendetwas Klärendes zu der Frage nach Klangnuancen beizutragen.

Da 1. Quatsch ist, neige ich zu 2.

Mit freundlichen Grüßen
Caspar Holz

 
Einfach mal Lob ...
 
25. November 2011 / Herr Thomas Conrad
 

Liebes Fairaudio-Team!

Ich möchte einfach ein Lob an Euch loswerden. Die fairaudio-Tests sind brillant geschrieben, manchmal mit einer Prise Selbstironie gewürzt und in den meisten Fällen sehr detailliert und oft mit Bezug auf zuvor von FA getestetes HiFi-Gut versehen. Ihr seid zusammen mit 6moons die Einzigen, die sich wirklich Mühe geben Klang zu beschreiben. Und das gelingt Euch nachvollziehbar.

Oft basieren meine Kaufentscheidungen im HiFi-Bereich auf euren Artikeln. U.a. bin ich so an meinen Audiomat Arpege und an meine Spendor S8e geraten. Prima! Auf die Blumenhofer FUN 13-Besprechung freue ich mich schon sehr.

Besten Dank dafür,

Thomas C.

 
Mehr Qual als Wahl?
 
24. November 2011 / Herr Martin Dornburg
 

Hallo erst einmal,

da lese ich doch gerade „Der Naim SuperUniti nutzt ein Streaming-Board, das die unterbrechungsfreie Wiedergabe (Gapless) aller gängigen Dateiformate mit bis zu 24 Bit/192 kHz unterstützt. Der DAB/UKW-Tuner des SuperUniti wird durch ein Webradio ergänzt, das Zugriff auf mehr als 17.000 Sender bietet."

Da frage ich doch mal ganz naiv: „Was soll ich mit 17.000 Sendern?“

Ein Freund von mir hat mehr als 10.000 Fernsehstationen, (oder sind es gar noch mehr?). Was soll das? Wozu soll das gut sein?

Das sind doch Möglichkeiten, die kein Mensch wirklich braucht geschweige denn Nutzen kann.

MfG
Martin Dornburg

Hallo Herr Dornburg,

nun, die hohe Anzahl möglich zu empfangener Sender ist ja Gott sei Dank nicht das einzige Feature, das Geräte wie den SuperUniti ausmacht. Ansonsten sehe ich das ähnlich wie Sie - die schiere Verfügbarkeit/große Zahl wirkt häufig eindrucksschindend, aber ob daraus echter Mehrwert resultiert, steht auf einem anderen Blatt. Aber vergleichsweise ist HiFi in dieser Hinsicht ja Gott sei Dank fast noch ein Waisenknabe ...

Herzliche Grüße
Jörg Dames

 
Fernbedienung von Foobar
 
17.November.2011 / Herr Manfred Bartelt
 

Hallo,

ich möchte mich für die zwei guten Artikel über Foobar 2000 sehr bedanken. Durch sie ist Foobar mein Musik-Player geworden.

Als kleine Anregung zum 3. neuen Artikel über die Fernbedienbarkeit möchte ich eine wesentlich einfachere und auch bessere Lösung für Nutzer von IOS-Geräten vorschlagen.

Es gibt auf der Webseite von WinTense.com ein DACP Server Plugin: http://wintense.com/plugins/foo_touchremote

Wenn dieses eingebunden ist, kann Foobar Problemlos mit dem kostenlosen Apple Remote bedient werden und dies geht wiel besser als mit der Lösung über UpnP Server und entsprechener Remote Software. Probiert es mal aus.

Liebe Grüße
Manfred Bartelt

 
Renderer? Streamer?
 
31.Oktober 2011 / Herr Josef Blustein
 
Hallo fairaudio-Team,

im Artikel Fernsteuerung von Foobar2000 Kinsky an Apfel mit Foobar schreiben Sie „... Renderer steht für das Wiedergabegerät. Das kann auch das iPad/iPod/iPhone sein. In diesem Fall streamt Foobar die Musik auf den Apple-Porti.“

Können Sie bitte dies mal näher erklären, denn ich habe einfach nichts Näheres darüber gefunden?

Vielen Dank
Josef Blustein

Hallo Herr Blustein,

iPhones zum Beispiel besitzen die Möglichkeit, bidirektional arbeiten. D. h. sie können den UPNP-Server (z. B. Foobar2000 mit UPNP-Plug-In) steuern und ihn anweisen, Musiktitel zu spielen. Das wird meistens die Hauptanwendung sein. Daneben können sie aber auch selbst Daten gestreamt bekommen und dann abspielen. Ich benutze am iPad den im Artikel erwähnten Kinsky und "PlugPlayer" (ca. 4€). Beide besitzen Einstellmöglichkeiten, als sog. Renderer eben den UPNP-Server (in meinem Falle Foobar) zum Spielen zu bewegen oder halt selbst zu spielen. Dann streamt der UPNP-Server alle Titel, die gespielt werden sollen, auf den Client, der sie dann abspielt. Welche Titel gespielt werden sollen, steuert man am mobilen Client in beiden Anwendungsfällen identisch.

Die erwähnten iPad-UPNP-Clients erfordern beide zwingend die Angabe, welches Gerät der Renderer sein soll. Sie finden diese Einstellungen meistens unter „Devices“ innerhalb der UPNP-Clients. Ich habe etliche Player als Clients ausprobiert und soweit ich mich erinnere, boten alle diese Optionen.

Viele Grüße
Jens Bondarenko

 
Nicht nur mit Zunge und Gaumen ...
 
28. Oktober 2011 / Herr Stephan Michael
 
Es Kritik zu nennen, wäre kritisierend, .... nein es soll ein Lob sein.
Auf der Suche nach einer objektiven Bewertung, in meinem Fall war es der CD-Player S700 von Yamaha, bin ich auf Ihre Internetseite gestoßen und muss sagen: Mir ist es so ergangen, als würde ich eine gute Flasche Wein öffnen, mit all dem Prozedere, welches vor dem Genuss des Traubensaftes dazugehört. Einfach klasse.

Mir ist klar, dass man uns HiFi-Enthusiasten für Spinner und Verrückte hält, nur bin ich der Meinung, dass dem Menschen Sinne gegeben wurden, um diese auch zu gebrauchen. Genießen tun wir letztendlich nicht nur mit der Zunge und dem Gaumen, sondern auch mit den Augen und Ohren. Das Letztere habe viele leider schon verlernt.

Stephan Michael

 
Alt gegen neu?
 
25. Oktober 2011 / Herr Axel Taeger
 

Ich bin seit circa fünf Monaten stolzer Besitzer eines "alten" LCD-2 (siehe Kopfhörer-Test Audez'e LCD2, fairaudio) und betreibe ihn an einem Violectric HPA V200. Die Lobeshymnen von Sebastian Eilzer kann ich vollumfänglich nachvollziehen, bin aber hinsichtlich des Tragekomforts leicht anderer Ansicht - zumindest, was meinen Kopf betrifft.

Der Bügel des "Alten" mag gegenüber dem Lederbügel des "Neuen" zwar fipsiger aussehen, trägt sich aber bequemer; was übrigens auch ein Freund von mir bestätigte. Ich schaffe mit meinem "Alten" Hörsessions von über drei Stunden ohne Schwierigkeiten.

Zu den im Test festgestellten geringen Klangunterschieden möchte ich mich nur indirekt äußern. Besagter Freund von mir schlug mir einen Tausch vor: seinen "Neuen" gegen meinen "Alten". Ich habe abgelehnt!

Axel Taeger

 
Welches Getränk begleitet die LP?
 
20. Oktober / Herr Roland Knaup
 

Hallo! Ich war vor zwei oder drei Jahren zugegen, als Ingo Hansen im Zuge der langen Nacht der Ohren im Tonstudio Tempelhof bei Sigi Nehls in Berlin seine Produkte, insbesondere den Aktivatorstab und seine blauen Lampen an einer bekanntermaßen höchstwertigen Gerätekette vorführte. Das Publikum war ebenso, wie Sie es schreiben, nicht ohne Bedenken. Man glaubt eben nur, was man faktisch begründet bekommt und versteht ... Die Reaktionen auf die doch spürbare Verbesserung der Räumlichkeit waren erstaunlich! Auch für mich, der ich mir mangels unbegrenzter finanzieller Möglichkeiten versuche, mir kein X für ein U vormachen zu lassen, blieb nur übrig, die gehörte Verbesserung anzuerkennen!

Aber ich bleibe dabei, dass die Umgebungsvariablen meiner Wahrnehmung beim Musikhören sehr viel intensiveren Einflüssen unterliegen: Wie war der Tag? Stress oder easy going? Welches Getränk begleitet die LP? Fazit: Testen gerne, Geld dafür ausgeben: never!

Roland Knaup

 
Studio & Nicht-Mainstream?
 
12. Oktober 2011 / Herr Günther Käser
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Genuss besuche ich regelmäßig Ihre Online-Präsenz und möchte mich hierfür herzlichst bedanken.

Sicher kann man sich über den einen oder anderen Test und Artikel streiten. Dies allerdings auf gewohntem hohem Niveau, das leider nicht immer in hörbegeisterten Kreisen Standard ist.

Der Artikel von Herrn Dames zur neuen Kreation aus dem Hause Phonosophie brachte wohl den einen oder anderen Leser etwas in Rage. Mir bereitete er ein großes Schmunzeln. Womöglich war Herr Dames noch dem Charme von Herrn Hansen seit dessen Hausbesuch beim Testen unterlegen. In Unkenntnis dieses „Gerätes“ möchte ich hierzu keine Meinung abgeben. Womöglich ist es ähnlich sinnvoll wie das Holzkugel-Tuning, das ein Leser hier vorstellte ;-) Knapp 300,-€ investiere ich aber lieber in eine neue Soundkarte oder dergleichen.

Doch nun zum eigentlichen Grund meines Schreibens:

Wie sieht es eigentlich mit Testberichten zu Produkten aus dem Hause Dynamikks aus? Darf man wieder etwas mehr Berichterstattung aus der Studiotechnik erwarten (vgl. hierzu beispielsweise die Tests zu den Produkten der Firma Funk)? Nichts gegen Berichte und Tests zu Produkten von beispielsweise Dynaudio. Aber derlei wird von Print-Magazinen schon ziemlich breit getreten.

Ich selbst fröne ja dem Hobby des DIY-Lautsprecherbaus und freue mich über jegliche Anregung seitens der Profis. Deshalb auch mein Interesse an Berichten zu Studiotechnik oder Nicht-Mainstream (wenn ich Herrn Moning so reduzieren darf).

Deshalb noch abschließend folgende Frage:

Sind Ihnen zum Konzept des Karlson-Couplers weiterführende Informationen bekannt? Ich bin auch nach Studieren diverser Online-Offerten, darunter die Karlson-Homepage, darüber nicht schlau geworden, wie denn dieses Prinzip genau funktioniert.

Oder kennen Sie womöglich jemanden im Raum Oberbayern, der mich derlei Lautsprecher zur Probe hören lässt?

Ihrer Antwort sehe ich dankend entgegen und wünsche Ihnen und auch Ihren Kollegen jenseits des Kanals weiterhin gutes Gelingen!

Mit freundlichen Grüßen
Günther Käser

Hallo Herr Käser,

Danke fürs Lob - und schön, dass Sie schmunzeln wo andere verbiesterte Grundsatzdiskussionen führen (und das nicht selten ohne Erfahrungen mit dem Diskussionsgegenstand gehabt zu haben). :-)

Test zu Studiotechnik wird es weiterhin geben, freilich sind wir als HiFi-Magazin schwerpunktmäßig bei HiFi-Technik unterwegs, was kaum überraschen dürfte - aber ich denke, wir sind da recht offen.

Ich kann allerdings nicht sagen, wann genau hierzu ein Bericht ansteht. Ähnlich ist’s bei Dynamikks, es wird hier vermutlich eher Anfang nächsten Jahres was kommen, denn das Produkt, welches wir testen möchten, ist noch im Entstehen begriffen ... aber wenn ich so unsere Testpipeline anschaue: Da sind durchaus kleine, feine Hersteller mit dabei und nicht nur bekannte Namen. Ich denke, der Mix wird ganz nett in der nächsten Zeit. Viel Spaß dabei!

Beste Grüße
Ralph Werner

PS: Ach ja, der „Karlson-Coupler” – nein, leider können wir da keine tieferen Informationen weitergeben als Sie schon haben.

 
Legitime Einbildung?
 
6. Oktober 2011 / Herr Andreas Müller
 

Hallo,

Ich möchte nicht zu arg kritisieren, und natürlich gilt immer: Was besser klingt, egal was es ist, ist legitim.

Bei der Sache mit dem Stab (Phonosophie Aktivatorstab, die Redaktion) jedoch würde ich einfach mal vorschlagen, dass man einen sauberen Blindtest macht. Und ich würde wetten, dass das alles Einbildung ist.

Ansonsten Topseite und könntet Ihr in Zukunft auch mal wieder Niederpreisiges testen? So zwischen 500-2000€?

Grüße
Andy Müller

Hallo Herr Müller,

ja, Blindtests führen wir bisweilen ebenfalls durch, wenn da leider auch immer ein etwas "anderes Hören" miteinhergeht, von dem ich mir auch nicht sicher bin, ob dieses nicht ebenfalls verzerrt. Und ja, die Aktivator-Geschichte mag auch mein Kopf trotz der beschriebenen Erfahrungen eigentlich nicht so richtig wahr
haben ;-) , ich verstehe da die Aversionen mancher Hörer sehr wohl ...

Aktuell hatten/haben wir in der Tat eher Produkte >2.000 Euro, das wird sich aber auch wieder ändern, langfristig versuchen wir immer einen ausgewogenen Mix hinzubekommen.

Herzliche Grüße
Jörg Dames

 
Neue Anlage bestellen?
 
4. Oktober 2011 / Herr Bauer
 

Hallo,

nach dem Lesen dieses Artikels (Phonosophie Aktivatorstab) bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Ihre Geräte zum billigsten Chinaschrott gehören müssen, die man für Geld kaufen kann, da sogar das Anbringen eines Magneten positive Auswirkingen hat. Daher empfehle ich dringend einen Neukauf, evtl. eine gute Sony-Stereoanlage von Otto. Das dürfte neue Klangwelten eröffnen.

Den Magneten brauchen Sie dann nicht mehr, da dieser sowieso keine elektronisch messbaren Auswirkungen auf die Ströme hat, die in ihrem derzeitigen Gerät durch zig Meter Draht geschickt werden. Warum auch fairaudio auf das Niveau einer Stereo durchsackt ist mit unverständlich. Wann dürfen wir mit einem Kabeltest rechnen? Oder vielleicht die neueste Absorbertechnologie für empfindlichen Elektronen in Röhrenverstärker?

Herr Bauer

Hallo Herr Bauer,

die Geräteliste finden Sie linker Hand zu Anfang eines jeden Berichtes. Magnetisch ist der Glasstab keinesfalls, deswegen lässt er sich nicht mal verwenden, um z.B. Einkaufszettel an Kühlschranktüren zu befestigen. Experimentierfreudigkeit bzw. Offenheit auch für nicht ganz so einfache Themen ist übrigens etwas, was ich persönlich an anderen HiFi-Magazinen bzw. den Kollegen der Stereo sehr schätze. Kabeltests machen wir aber auch selber wieder, nur noch ein wenig Geduld ...;-)

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Verzweifelt
 
4. Oktober 2011 / Herr Guido Niemann
 

Zum "Test" des Stabes von Phonosophie: Mir fehlen nicht nur die Worte bei einem solchen Schwachsinn. Wie kann man nur dazu ein Podium liefern? Sie schreiben doch sonst sehr gute und vernünftige Dinge.

Verzweifelte Grüße
Guido Niemann

 
V-Motoren aus Großmutters Zeiten
 
29. September 2011 / Herr Jürgen Berschbach
 

Liebes fairaudio-Team,

als langjähriger Beobachter Ihrer Testberichte habe ich den letzten Test über den T.A.C. V 88 gelesen, zumal ich selber den T.A.C. V 60 seit gut einem Jahr mein Eigen nennen darf. Mit diesem Verstärker bin ich sehr zufrieden und vorläufig an meinem musikalischen Ziel angekommen.

Es wäre doch interessant, wenn sie in absehbarer Zeit auch diesen V 60 einem Test unterziehen würden. Man könnte den Lesern auf diese Weise die eventuell vorhandenen Klangunterschiede zwischen den unterschiedlichen Endstufenöhren, 8 Stk. 6CA7 beim V 60 und 4 Stk. KT 88 beim V 88 vorlegen. Ich bin jedenfalls begeistert von der schon aus Großmutterzeiten bekannten Röhrenverstärkertechnik.

Mit Ihren Testberichten, bitte machen Sie weiter so, Klasse!!

Grüße
Jürgen Berschbach

Lieber Herr Berschbach,

ja, der V-88 hat beim Kollegen Martin Mertens in der Tat wohl schon recht nachdrücklich eingeschlagen - mal schauen, ob wir da mit Blick auf den V-60 noch einen anknüpfenden Bericht angehen oder noch näher auf einige Röhrenexperimente eingehen.

Ihnen auf jeden Fall so oder so weiterhin viel Spaß beim Musikhören - und danke für Ihren Ansporn :-)

Gruß aus Berlin
Jörg Dames

 
Idee zu Foobar
 
26. September 2011 / Herr Domenico Sarno
 

Hallo liebes fairaudio-Team,

durch Eure Artikel bin ich auf den Player Foobar gekommen und bin ob der klanglichen Eigenschaften sehr begeistert. Auch habe ich mit dem 2. Artikel die Möglichkeiten Foobars zu schätzen gelernt. Über den Artikel Fernsteuerung von Foobar war ich ebenfalls erfreut, was mich zu meiner Frage bzw. Idee führt:

Ich habe vor mir einen Server mit Windows anzuschaffen. Die Festplatten würde ich für meine Musikdateien benutzen. Der USB Ausgang geht dann vom Server an eine D/A Wandler. Nun würde ich gerne Foobar2000 auf diesem Server installieren und Foobar dann über Remote Desktop vom Laptop aus steuern. Würde das funktionieren?

Wäre recht dankbar für eine Antwort, damit ich weiß, ob die Anschaffung eines Servers für mich sinnvoll ist.

Vielen Dank im Voraus

Gruß Domenico Sarno

Hallo Herr Sarno,

wenn ich Ihr Vorhaben richtig verstehe, geht es um die direkte Steuerung Foobars über Remote Desktop. Da man sich direkt auf die Oberfläche des zu steuernden Rechners begibt, gibt es kaum Einschränkungen, was die Bedienung von Software betrifft. So auch nicht bei Foobar. Ich glaube nicht, dass Sie hier irgendwelche Probleme bekommen sollten, da ich selbst beruflich viel mit Remote Desktop unter Windows XP und 7 arbeite und es daher gut kenne.

Also, viel Spaß und Glück beim Gelingen.

Viele Grüße, Jens Bondarenko

 
Perlentaucherin ...
 
22. September 2011 / Herr Christoph Eichenseer
 

Hallo!

Ich möchte mal ein General-Lob für Victoriah's Music los werden. Musikkritiken gibt es ja wie Sand am Meer, aber Victoriah fischt immer wieder Perlen aus der oft so trüben Masse. Sehr schön. Danke. Weiter so!

Christoph Eichenseer

 
Für mehr Frauen ...
 
19. September 2011 / Frau Monika Kerkau
 

Hallo Frau Szirmai,

mir fällt gerade auf, wie gerne ich Ihre Rezensionen lese und das wollte ich einfach mal „loswerden“. Mehr Frauen als Musikkritiker oder vielleicht auch als einfühlsame „Musik-Beschreiberinnen“ täten dieser „Zunft“ :-) bestimmt gut. Es gelingt Ihnen immer wieder, mit Worten die Stimmung oder Emotion der Musik dem Leser nahezubringen, oft mit Augenzwinkern, humorvoll, immer irgendwie anders ..., finde ich. Chapeau!

Einen herzlichen Gruß

Monika Kerkau
 
Plinius & Dynaudio?
 
12. September 2011 / Herr Tom Zivkovic
 

Hallo geschätztes Fairaudio-Team,

ich komme regelmäßig auf Eure Seiten und lese sehr gern Eure Einschätzungen zu diversen Produkten.

Nicht zuletzt aufgrund Eueres Artikels zu einem Plinius 9200, habe ich diesen vor einiger Zeit in Berlin auch mal hören können und war sehr angetan. Gehört hatte ich ihn an einer Dynaudio Contour 5.4, Quelle war ein NAD CD-Spieler der Master-Serie.

Letztlich hat mich in dieser Kette die Contour 5.4 nicht völlig überzeugt. Der Grundcharakter des Plinius hingegen sehr!

Da das Hören mit Dynaudio-Speakern für mich immer so etwas wie nach Hause kommen ist ... ich hatte und habe aus Studientagen ein Paar Audience 10 ... will ich das eigentlich auf einem höheren Level fortsetzten.

Da lese ich nun Euren Bericht zur Focus 340 und frage mich, ob dazu Eurer Meinung nach eine Plinius P8/M8 Kombi passen könnte.

Über eine Einschätzung würde ich mich freuen.

Mit besten Grüßen aus der Nachbarschaft
Tom

  

Hallo Tom,

die uns einzig seriös mögliche Antwort lautet: Wissen wir nicht, denn wir haben diese Kombination nicht ausprobiert, sorry.

Die Audience 10 ist/war übrigens was Feines, hatte ich auch in Studientagen ...

Lieben Gruß
Ralph

 
Nachdrücklich beipflichten ...
 
5. September 2011 / Herr Matthias Baumgarten
 

Hallo fairaudio-Team,

ich kann der Meinung von  Leser Caspar Holz in seinem Brief vom 31.08., "Am hehren Ideal gekratzt", aus eigener langjähriger Erfahrung nur nachdrücklich beipflichten. Audiophile Aufnahmen sind zur Ermittlung der WIRKLICHEN Klangqualität einer HiFi-Komponente von höchst begrenzter Aussagekraft.

Anders formuliert: Wenn sich eine Komponente  mit einer sogenannten "schlechten" Aufnahme absolut  grenzwertig anhört, dann taugt sie in der Regel nicht viel, egal wie viel sie kostet. Ein wirklich gutes Gerät klingt auch mit einer bescheidenen Aufnahme zumindest akzeptabel, bzw. es bleibt ein gewisser Spaßfaktor nicht völlig auf der Strecke. Man/frau sollte  zwar deutlich die Schwächen der Aufnahme hören können, aber sie sollte noch "anhörbar".
bleiben.

Ich kann jedem fairaudio-Leser nur raten, sich diesbezüglich von gewissen Händlern oder Herstellern nicht einreden zulassen, mit  eigenen klanglich
mittelmäßigen  oder "schlechten" Platten oder CDs könne man/frau eine Komponente nicht beurteilen. Das Gegenteil ist richtig.

HighFidele Grüße
Matthias Baumgarten

 
Am hehren Ideal gekratzt?
 
31.August.2011 / Herr Caspar Holz
 

Wertes fairaudio-Team,

im Testbericht zu dem Primare Schaltverstärker hat mich ein Abschnitt stutzig gemacht - insbesondere, weil ich Ähnliches schon häufiger - auch über recht hochpreisige Geräte - gelesen habe:

„Bei zischelnden Stimmen ist der I32 freilich etwas ungnädiger - was nicht sein Fehler ist. Vielmehr gibt er eine zischelnde Stimme eben als zischelnde Stimme wieder und überlässt es mir zu entscheiden, ob ich die Schuld bei der Interpretin oder beim Toningenieur suche. Als Benchmark hierfür dient mir das Album Modern Cool von Patricia Barber, das sich über den Primare am Rande der Genießbarkeit bewegt. Aber wie gesagt: Das ist keine Kritik am Primare.“

Ohne mich nachteilig über den Primare äußern zu wollen, den ich nicht kenne (wohl aber das Album Modern Coolz) - wieso eigentlich nicht?

Schuldfrage hin oder her - grundsätzlich erwarte ich bei der Neuanschaffung eines teuren Hifi-Geräts, dass a l l e meine Aufnahmen ein wenig besser klingen als zuvor, auch aus schlechten und fehlerhaften Aufnahmen noch ein bisschen mehr an Information herausgekitzelt wird, so dass sie hörbarer klingen, sich der Klang vom Rande der Genießbarkeit Richtung erträglich oder gut bewegt.

Das mag ein wenig am hehren Ideal absoluter Wiedergabetreue kratzen, von dem ich allerdings wenig habe, wenn ich ein Drittel meiner Aufnahmen nicht mehr hören mag.

Deshalb nehme ich - ganz pragmatisch - zum Probehören gerne problematische bis schlechte Aufnahmen mit. Hat ein Gerät diese Hürde überstanden, ist der Rest mit hoher Wahrscheinlichkeit in Ordnung - audiophile Aufnahmen klingen selbst auf mittelmäßigem Equipment immer irgendwie ganz gut.

Auf die Gefahr hin, mich als High-Ender disqualifiziert zu haben:

Beste Grüße

Caspar Holz

Hier Hallo Herr Holz,

Danke für Ihr Feedback. Was nun das "hehre Ideal" bzw. die "Wahrheit" ist, darüber streitet man sich (nicht nur) im HiFi/Highend-Bereich ja generell, ein Grund, warum wir auf an einer einzigen unverrückbaren  Wahrheit ausgerichtete Endnoten verzichten und stattdessen mehr Gewicht darauf legen, den Klangcharakter möglicht so nachvollziehbar zu beschreiben, dass man idealerweise eine Ahnung bekommt, ob ein Gerät zur "eigenen" Wahrheit passt oder eher nicht.

Ihrer Aussage  "grundsätzlich erwarte ich bei der Neuanschaffung eines teuren Hifi-Geräts, dass a l l e meine Aufnahmen ein wenig besser klingen als zuvor!" kann ich persönlich nur beipflichten, nicht zuletzt weil ich selbst  ebenfalls viele nicht gerade audiophile Schätzchen in meiner Sammlung habe ... Ja, und auch zum Testen eignen sich diese bisweilen recht hervorragend.

Grüße aus Berlin
Jörg Dames
 
Geht auch ...
 
5.August 2011 / Herr Stephan F.
 

Hallo,

in der Foobar2000-Anleitung wird das Generieren von Tags aus dem Dateinamen mit mp3tag empfohlen. Es wird leider so dargestellt, als ob foobar2000 das nicht könnte.

Das geht mit Foobar2000, indem man im Properties-Dialog per Rechtsklick auf "Autonatically fill values" geht (im Kontextmenü ganz unten). Dort lässt sich unter Source "File name" auswählen. (Man kann dort auch die Windows-Zwischenablage auswählen oder einen eigenen Title-Formatting-String).

Unter "Pattern" gibt man den Aufbau der Dateinamen an (bzw. Zwischenablage etc.). Bei folgendem Dateinamenschema: "ABBA - [2002]Best_of_CD2-1.Fernando.mp3" kann man Folgendes als Pattern eingeben: %artist% - [%date%]%album%CD%discnumber%- %tracknumber%.%title%.

Dann auf OK und die Tags werden wie folgt generiert: Artist: ABBA, Date: 2002, Album: Best of, Discnumber: 2, Tracknumer: 1, Title: Fernando

Gruß
Stephan

 
Besser auf den Boden?
 
30.Juni 2011 / Herr F.
 

Hallo,

ich geb mir die Kugel, das ist ja zum Kugeln (siehe Leserbericht zu den Hifine-Kugeln). Ich hab auch noch ein paar Klangschälchen, natürlich aus Gold, die helfen ja auch, aber seit dem ich einen Buddha aufgestellt habe (Geheimtipp ) oder besser gleich mehrere, bin ich im 7ten HiFi-Highend-Himmel und will gar nicht mehr meine Anlage ausschalten .... so, ich muss weiterhören, bin süchtig .

Schöner Bericht, hoffentlich kommt bald mal wieder was Bodenständiges!!

R.F.

Hallo,

auf den Boden kann man die Kugeln, soweit wir informiert sind, wohl auch stellen.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Schön zu wissen
 
12. Juni 2011 / Herr Berendt
 

Guten Tag,

na, das ist ja mal ein Lautsprecher, wie heißt er gleich, ah ja Klangfluss K1. Ab 25000 € ein Schnäppchen. Aber was ist das, die Lautsprecher kommen mir sehr bekannt vor - ach ja von der Firma Speaker Trade (Mivoc), sowohl Hochtöner als auch dieser Bass, und was kosten die bei Mivoc, na für beide Pyramiden sage und schreibe 150 €. Ich habe diese Lautsprecher auch schon mal in zwei Boxen gebaut, für meinen Sohn. Da hab ich ja mal voll ins Schwarze getroffen und kann sagen, die werden auch in 25000 € Boxen verbaut. Schön zu wissen.

Berendt

 
Wieso macht das keiner?
 
4. Juni 2011 / Herr Martin Dornburg
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

diese News hat mich veranlasst, mal eine Diskussion anzuregen:

Meine Eltern hatten ein Radio (auf dem Schiff) das über Batterie lief. Jedesmal wenn wir irgendwo anlegten - eine neue Batterie, musste her.
Der Klang war, wenn ich das richtig erinnere, einfach fantastisch.

Jetzt laufen was weiß ich nicht alles für Signale übers Netzkabel und die Industrie gibt sich alle Mühe diesen „Schmutz“ wieder zu eliminieren.
Vom Sicherungskasten angefangen bis zu den Steckern am Gerät alles optimiert eingebrannt und umgedreht und gefiltert und was weiß ich nicht noch alles. Nur um sauberen Strom zu generieren.
Viel einfacher wär doch eine Batterie. So ein Teil stell ich mir ins Regal, wenn‘s denn gut designt ist, oder in den Keller  und gut ist.

„Wieso macht das keiner?“, fragt sich Martin Dornburg

 
192kHz: Knistern & rauschen
 
31.Mai 2011 / Markus
 

Guten Morgen Herr Bondarenko!

Ich habe Ihre ausführliche und sehr gut geschriebene Bedienungsanleitung für Foobar gelesen. Ich war so froh darüber, endlich mal etwas Verständliches und systematisch sinnvoll Zusammengestelltes über dieses Programm lesen zu können. 1000 Dank für ihre Mühe und Geduld. :-)

Foobar benutze ich seid ca. drei Monaten und habe Dank Ihrer Anleitung ASIO endlich richtig installiert. (ASIO benutze ich auch für Media Monkey.) Endlich kann ich auch Musikdateien, die 88.2 bzw. 96 Khz groß sind, abhören. Bis dato kam immer eine Fehlermeldung die besagte, dass ASIO nur bis 44.1 kHz arbeitet. Was aber immer noch nicht geht, sind HR-Dateien mit 192 kHz. Es knistert und rauscht und alles ist sehr verzerrt.

Bei Linn, wo ich die HR Dateien gekauft habe, sagte man mir, dass der Prozessor in meinem Laptop die hohe Auflösung nicht verarbeiten kann. Wenn ich diese Dateien mit KS: Hiface.... (das ist der Kernelstreaming für meinen Signalumsetzer M2Tech Hiface) abspiele, dann klingen sie super. In Media Monkey klingen die HR Dateien mit ASIO gut. Meine Frage: Was muss ich tun damit ich die HR Dateien auch in Foorbar mir ASIO hören kann?

Vielen Dank im Vorraus für Ihre Anwort und einen herzlichen Gruß
Markus

Hallo Markus,
zunächst danke für das Lob zum Artikel. Es ist schön zu wissen, dass er nützlich ist :)

Ihre Beschreibung deutet für mich darauf hin, dass ASIO4Alls Einstellungen evtl. nicht korrekt oder zumindest unvollständig gesetzt worden. Da ich gerade in Urlaub bin und hier allein ein Apple-Betriebssystem habe, kann ich das nicht genau nachvollziehen. Vermutlich gibt Media Monkey direkt an das HiFace aus (kann 192kHz), Foobar aber über ASIO4All.

Es kann deshalb zweitens auch sein, dass ASIO4All diese Auflösung intern nicht verarbeiten kann. Allerdings bringt es aus meiner Erfahrung nichts, zwischen Foobar und HiFace ASIO4All einzuschleifen. Wenn Sie in den sound devices in Foobar das HiFace direkt einstellen, sollten Ihre Linn-Dateien mit optimalem Sound laufen, da der HiFace-Treiber den Windows-Kernel schon von sich aus umgeht, und ASIO4All macht nichts anderes.

Ich helfe gern noch weiter, falls Bedarf besteht, aber erst ab ca. Mitte Juni, dann habe ich auch wieder einen Windows-Rechner zur Verfügung.

Viele Grüße
Jens Bondarenko

 
Dicker Puffer?
 
29.Mai 2011 / Herr Reinhard Rogosch
 

Hallo,

ich habe gerade mal Ihren Artikel über Foobar2000 kurz überflogen und habe prompt nicht das gefunden, was ich eigentlich am ehesten wissen wollte. Es geht hier um den Menupunkt Components - Advanced-Playback - Full File Buffering Up To (KB), also um die Einstellung eines Datenpuffers, in dem die Dateien vor dem Abspielen abgelegt werden. In irgendeinem Forum habe ich gelesen, dass ein Teilnehmer 700000000 eingestellt hat und habe das übernommen. Der Effekt: eine deutlich verbesserte Klangqualität, mehr Natürlichkeit, ein weniger elektonisches Klangbild. Allerdings werden die Pausen zwischen den Tracks gerade bei hochauflösenden Musikdateien auch etwas länger. Meine Frage: gibt es eine generelle Empfehlung für die Grösse des Puffers? Ich höre über ein Acer Aspire One Netbook+3,5 TB Festplattenkapazität+Musiland Interface+ RME ADI 2.

Reinhard Rogosch

Hallo Herr Rogosch,

dieser Puffer ist frei einstellbar und soll v.A. verhindern, dass bei hochauflösenden Dateien (sehr große Datenmengen) ungewollte Pausen auftreten, weil Foobar Daten aus einem ggf. langsamen Netzwerk nachladen muss. Dass wir Audiophile ihn "missbrauchen", um vermeintlich besseren Klang erzielen, war nicht Absicht des Entwicklers, meine ich.

Ich selbst habe noch nicht ausgiebig damit gebastelt, um mir eine Meinung bzgl. eines möglicherweise verbesserten Klanges bilden zu können, aber rein informationstechnisch könnte ich es mir nicht erklären. Wenn Sie andere Erfahrungen gemacht haben, dann um so besser. Daher einen "besten" Wert dafür zu postulieren, ist mir nicht möglich. Es hängt vom verwendeten Datenträger respektive Netzwerk ab, wieviel Daten gepuffert werden müssen, um keine Pausen innerhalb eines Tracks zu haben.

Ist der Puffer recht "groß", so tritt der von Ihnen erwähnte Effekt ein, dass bis zum Beginn des Trackabspielens einige Zeit vergeht - Foobar puffert dann eben. Ich hoffe, etwas Klarheit verschafft zuhaben. Wenn Sie noch Fragen haben, dann helfe ich gern, derzeit bin ich aber im Urlaub.

Viele Grüße

Jens Bondarenko

P.S.: Das Thema Pufferung ist am Rande im 2. Teil des Artikels erwähnt.

 
Kleiner Hinweis zum foobar-Bericht
 
25. Mai 2011 / Herr Hubert Reith
 

Hallo fairaudio,

ein kleiner Hinweis zu dem wirklich schönen Bericht zu foobar:

Mit dem UPnP-Plugin kann man den Laptop als Quelle für einen in der HiFi-Anlage stehenden Streaming-Client benutzen.

Damit das gut funktioniert, muss man eventuell noch was einstellen. Der Linn DS ist wohl schon eingearbeitet, wie man meinen netPlayer einstellen kann, steht unter http://hifiakademie.de/?id=8.21.2.1. Dort findet man auch eine XML-Datei, welche eine schöne Navigation des foobar-UPnP-Servers ermöglicht.

Unter http://hifiakademie.de/?id=8.21.2.6 gibt‘s im unteren Teil der Seite noch einen Hinweis zu foobar. Wer nur einen Streaming-Client in der Anlage hat (keinen CD-Player) und/oder mal schnell die CD hören möchte, die er in den Laptop schiebt, kann auch dazu foobar benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Hubert Reith | http://hifiakademie.de

 
Schlicht und ansprechend
 
23. Mai 2011 / Herr Stefan Carle
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in dem Bericht „Idealvorstellung?“ von Martin Mertens sind diverse Photos mit sehr schlichten, aber optisch äußerst ansprechenden Regalelementen gemacht worden.

Könnten Sie mir hierzu eine Bezugsquelle / Hersteller nennen?

Viele Grüße
Stefan Carle

Lieber Herr Carle,

der Hersteller der Möbel fühlt sich geschmeichelt, will aber keine professionelle Schreinerei aufmachen: Die Racks sind Marke Eigenbau, Herr Mertens - also der Autor des Berichtes - hat sie selbst angefertigt.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Musik-Besprechungen in Fairaudio
 
10. Mai 2011 / Herr Jürgen Biersinger
 

Liebe Victoriah Szirmai,

herzlichen Dank für die vielen, schönen und kritischen Musik-Besprechungen in Fairaudio. Ihnen habe ich es zu verdanken, dass der Bestand meiner CDs wächst und wächst und ...

Von Nik Bärtsch über Peter Fox, Gotan Project und Hotel Bossa Nova haben Sie mich schon früh auf Musik(er) aufmerksam gemacht, bevor sie noch in „aller Munde“ waren (zumindest für mich) - dafür danke ich Ihnen. Ich freue mich über jede Neuentdeckung!!!

Auch deshalb ist fairaudio Pflichtlektüre geworden.

Bitte weiter so und herzliche Grüße aus dem Schwabenland
Jürgen Biersinger

Lieber Herr Biersinger,

ganz herzlichen Dank für Ihr Feedback - ich freue mich, dass meine Auswahl ankommt! Auch in Zukunft dürfen Sie wieder gespannt auf „meine“ eine oder andere Neuentdeckung sein - ich verrate nur so viel: Die nächste „Victoriah's Music“ wird sich mit einer jungen, sehr talentierten Künstlerin aus Norwegen befassen ...

Mit besten Grüßen
Ihre „Klangverführerin“ Victoriah Szirmai

 
Foobar-Fortsetzung?
 
9. Mai 2011 / Herr Gerd Stolle
 

Hallo,

wann kommt Teil 2 des Artikels über Foobar?

Gerd Stolle

Hallo Herr Stolle,

der Artikel ist bereits verfasst und gerade im Lektoriat - die Veröffentlichung ist noch für den Monat Mai geplant (Link Foobar-Anleitung, Teil 1).

Viele Grüße
Jörg Dames

 
Faule Füßchen?
 
1. April 2011 / Herr Robert Busche
 

Zum Test Audio Exklusiv d.C.d.-Feet: Ich denke bei all den klangverbessernden Füßen, Dämpfern, Klangschalen, etc. liegt eine offensichtliche Falschinterpretation vor:

Dieser ganze Kram ist niemals in der Lage, den Klang von Elektronik zu beeinflussen. Tatsächlich werden hier die zur Raumakustik beitragenden Gegenstände, und das sind alle in einem Raum, akustisch verändert. Bei den Füssen ist es zum Beispiel das größere Luftvolumen unter dem Gerät und natürlich ist auch die Raumposition des Gerätes nach oben gerückt.
Das kann jeder selber ausprobieren, indem er z.B. die Raumposition der Gegenstände verschiebt, ihnen etwas unterlegt, anwinkelt oder sonstwas in dieser Richtung anstellt.

Hier zeigt sich auch der starke Einfluss der in einem Raum vorhandenen Gegenstände auf die Raumakustik und damit letzlich auf das was wir Menschen hören. Aber: Die Klangeigenschaften irgendeiner HIFI-Komponente wird sich dadurch niemals ändern!( über Kopfhörer nachprüfbar .

Dann ma gut Ohr. Und freundliche Grüße
Robert Busche

Hallo Herr Busche,

Danke für Ihre Zuschrift. Ja, das Thema "klangverbesserndes Zubehör" ist eines, über das sich lebhaft diskutieren lässt. Die Wirkung von Unterstellfüßen oder generell dem Geräteuntergrund lässt aber nicht zuletzt durch Mikrofonieeffekte hinreichend schlüssig erklären. Probieren Sie z.B. mal ganz schlicht verschiedene Materialien wie Schiefer, Multiplex oder Glas als Stellflächen (z.B. Rackebenen) aus und tragen Sorge, dass diese gleiche Ausmaße aufweisen bzw. sich in Sachen "Raumposition" nichts ändert. Sie werden feststellen, dass es tendenziell sogar einen typischen Materialklang gibt. Ebenfalls gut Ohr:-) ,

Grüße aus Berlin
Jörg Dames

 
Kopfhöreraufbewahrungsjedööns
 
16. März 2011 / Herr Michael Gerards
 

Liebe Redaktion,

schon lange stöbere ich nach einem Kopfhörerständer, -haken, -aufbewahrungsjedööns, - ich komme vom Niederrhein, da gibt es solche Hilfsworte wie „Jedööns“ für Dinge, die man schlecht oder gar nicht beschreiben kann ;-) - und obwohl ich schon oft bei fairaudio gestöbert und gelesen habe, ist mir eben erst der Kopfhörerhalter in einem Ihrer Bilder aufgefallen, an dem der HD800 hängt. Ist das Bild von Ihnen und somit der Halter auch? Dann könnten Sie mir vielleicht auch verraten, ob und wo man den beziehen kann. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Mit freundlichem Gruß
Michael Gerards

Hallo Herr Gerards,

es handelt sich bei dem Halter um einen Headphile Single mit Lederüberzug. Den gibt es in sehr vielen verschiedenen Holzvarianten.
Hier gibt es Informationen:
http://www.headphile.com/page11.html
Alle Kopfhörer mit durchgängigem Kopfband sitzen auf ihm sehr gut, ohne Druck auf den Pads. Audio-Technicas mit Wings sind nicht optimal.

Viele Grüße
Sebastian Eilzer

 
Alle Ehre ...
 
25.Februar 2011 / Herr Norbert Reis
 

Hallo,

zum Steinmusic CD-Player: Veröffentlichungen von Tests von Vorserienmodellen, die sowohl noch Modifikationen vor der Serienfertigung erfahren, als auch die man käuflich nicht erwerben kann, scheinen mir wenig zweckdienlich. Im Jahr 2011 einen integrierten CD Player ohne USB oder S/PDIF Eingang zu lancieren, macht dem Titel des Testberichts alle Ehre.

Norbert Reis

Hallo Herr Reis,

gerade unsere Leserberichte - und eben nicht Testberichte - sind bewusst
freier gehalten, da darf es ruhig ein wenig bunter und more freaky
zugehen. Aber auch generell muss sich's ja nicht immer nur um „kann ich
mir sofort kaufen“ drehen, sondern auch um den Spaß an der Sache selbst.

Schöne Grüße
Jörg Dames

 
Gut geschrieben
 
27. Januar 2011 / Herr C. Schaalo
 

Herzlichen Glückwunsch an den Autor zu dem gelungenen foobar2000-Artikel: sauber recherchiert, liebevoll durch viele Hinweise, Screenshots und Links auf andere Informationsquellen ergänzt, und das alles in einem lockeren und gut nachvollziehbarem Stil. Man bekommt richtig Lust, selber in das Thema einzusteigen und mit Foobar zu experimentieren.

Ich freue mich jedenfalls schon auf den Folgebeitrag und wünsche mir in Zukunft mehr Artikel zu derartigen Themen, insbesondere dann, wenn sie so gut geschrieben sind.

Ein Lob auch an die fairaudio-Redaktion, dass sie dem Thema Audio-Streaming mit Foobar einen angemessen Platz und Umfang eingeräumt hat. Ich fände es übrigens ebenfalls hilfreich, wenn der Artikel als PDF bereitgestellte werden könnte.

C. Schaalo

 
Linn, NAS und foobar
 
25. Januar 2011 / Herr Kai Schriewer
 

Eine Anmerkung für den Leser Christoph Eichenseer [vorletzter Leserbrief, Amn. d. Red.] zum foobar-Artikel:

Ich habe auch einen Linn DS-I und ein NAS. Es ist aber kein Problem, mit dieser Konstellation und foobar den Linn zu versorgen. Ich habe ein kleines Netbook von Asus, dort foobar installiert, das UPNP-Plugin geladen und habe die Musik-Freigaben des NAS in foobar in der Bibliothek angegeben. Man kann dann bequem in foobar suchen und das Suchergebnis an den UPNP-Client (sprich den Linn oder was man gerade hat) senden. Das klappt hervorragend auch mit dem kleinen Asus, selbstverständlich übers WLAN, wobei ich ca. 30.000 Titel habe. D.h. der Asus übernimmt die Rolle des UPNP-Servers und Control-Points (eine einfache Art von Airplay, wenn man so will). Selbst Studio-Master-Flacs von 100-200 MB Größe sind kein Problem. Der große Vorteil ist, wie oben schon gesagt, die Suchfunktion in foobar. Das bietet sonst mir kein bekannter UPNP-Controlpoint - jedenfalls nicht in dieser Geschwindigkeit.

Grüße und Danke für Eure Seite
Kai Schriewer

PS: Eine Kommentarfunktion direkt unter jedem Artikel wäre toll - wie bei FAZ, Golem usw.

 
Portabel
 
24. Januar 2011 / Herr Gerald Knochenhauer
 

Hallo, ich kann dem Artikel zu foobar2000 nur zustimmen. Sein grösster Nachteil trifft mich daheim; ich lebe da in einer Mischumgebung von mac und linux, für die es keine foobar Portierung gibt. Entsprechend ist aber auch alle meine Musik in verschiedenen Formaten, die für diese OSs typisch sind, gespeichert.

Im Büro brauche ich also einen Mediaplayer, der auf (natürlich) Windows mit all diesen Formaten zurechtkommt und sich auf der externen Festplatte, auf der aus rechtlichen Gründen die Musik gespeichert ist, installieren lässt. Foobar2000 ist für diesen Einsatzzweck ideal geeignet.

MfG
Gerald Knochenhauer

 
Für den Nachttisch?
 
19. Januar 2011 / Herr Christoph Eichenseer
 

Hallo!

Ich muss gestehen, dass ich den foobar-Artikel nur grob überflogen habe. Gleichwohl: Großes Lob (und großer Dank!) von mir!

Noch eine Anregung/Bitte von mir. Da er das Zeug dazu hat, Standard-Lektüre zu werden und einen Platz auf diversen Nachttischen zu finden, wäre eine PDF-Downloadversion schön.

Euer eifriger Leser Christoph
(der allerdings seinen LINN MAjik DS-I über eine ReadyNAS versorgt und deshalb leider nicht mit Foobar arbeiten kann)


Hallo Christoph,

Danke fürs Lob und die Anregung. Ja, die Möglichkeit zum PDF-Download wäre sicherlich eine sinnvolle Sache. Da werden wir im Archiv auch voraussichtlich noch etwas einrichten -  nach Veröffentlichung des zweiten Teils dann wohl einen Komplettartikel.

Schöne Grüße und weiterhin viel Spaß
Jörg

 
Naim und Bassreflex
 
17. Januar 2011 / Herr Dieter Quaschik
 

Sehr geehrter Herr Werner,

die Geräte-Besprechungen auf fairaudio lese ich mit großem Vergnügen, jedoch bin ich bezüglich einer Aussage im Bericht über die Naim Ovator nicht ganz einverstanden, so ist dort zu lesen „teils bestehende Konzepte weitergeführt: So sind Naim-Wandler seit jeher geschlossene Boxen“.

Meines Wissens gab es seit Mitte der 90er mindestens 3 technisch verwandte Lautsprecher-Modelle, die nach dem Bassreflex-Prinzip arbeiteten: Intro, Credo und Allae. Die Bassreflex-Öffnung war hierbei als umlaufender Schlitz zwischen dem oben sitzenden Tieftöner-Gehäuse und dem Basisgehäuse ausgeführt.

Mit freundlichen Grüssen
Dieter Quaschik

Hallo Herr Quaschik,

vielen Dank für Ihr Mail und den Hinweis - Sie haben völlig recht, die Stelle war falsch formuliert. Ich habe dies nun korrigiert. Danke fürs aufmerksame Lesen!

Mit besten Grüßen
Ralph Werner

 
Leichtes Gefrickel
 
11. Januar 2011 / Herr H.-E. Wagner
 

Sehr geehrter Herr Werner,

zunächst einmal möchte ich Ihnen zu Ihrem ausführlichen und stimmigen Bericht [Test Acoustic Solid, Anm. d. Red.] gratulieren. Die Beschreibung deckt sich mit meinen Klangerfahrungen, allerdings habe ich den WTB 213 in Metallausführung.

Vermutlich besteht ein kleiner klanglicher Unterschied zum Carbonarm, wobei ich mir vorstellen könnte, dass der Metallarm ein klein wenig spritziger und durchlässiger agiert ohne dabei analytisch zu wirken.

Ich hatte mich im vergangen Jahr mit Herrn Dalibor Beric von Stereoplay diesbezüglich unterhalten und seine „Vermutung“ ging in dieselbe Richtung - was jedoch noch zu beweisen wäre.

Unter meinem Headshell ist ein Lyra Delos seit ein paar Monaten montiert, was das Gesamtklangbild doch erheblich in allen Bereichen nach vorne brachte, verglichen mit dem Lyra Dorian. Einfach toll !

Was die Einstellung des Azimuth anbelangt, ist es schon ein leichtes Gefrickel.
Werd mir aber zusätzlich Hilfe mit dem „Fozgometer“ holen, und hoffe dann die Optimaleinstellung zu finden.

Herzlichen Dank nochmals für diesen tollen Bericht!
H.-E. Wagner

 
Sehr angemessen!
 
10. Januar 2011 / Herr Uwe Bader
 

Sehr geehrtes Fairaudio-Team, sehr geehrter Herr Reinecke,

ich habe mir auf Grund Ihrer Anmerkung über den Einspielzeitraum meines NAD C316 BEE drei Wochen Zeit gelassen und fast täglich Musik gehört. In Kombination mit dem NAD C525 BEE und meinen NuBox 380 eine für meinen Geschmack absolute Traumkombination. Selbst ältere Aufnahmen hören sich jetzt viel besser an und man hört Dinge oder besser gesagt Klangfeinheiten, die vorher mit meinem Yamaha-AVR nicht so zu Tage bzw. an meine Ohren gekommen sind. Und der AVR ist beileibe nicht schlecht im Stereobetrieb.

Nochmals vielen Dank und freundliche Grüße

Uwe Bader
 
Jede Zeile ...
 
21. Dezember 2010 / Herr Wolfgang Eschner
 

Liebes fairaudio-Team,

konnte (nach einiger Zeit des „Entzugs“) jetzt die Artikel „Bodenständig“ und „Mit ordentlich Fleisch“ lesen und möchte mich mit einem herzlichen „Weiter so!“ bedanken.

Jochen Reinecke schreibt selbst „Das war viel Text, ...“, aber jede Zeile hat sich letztlich gelohnt: ein hoch informativer Verstärkervergleich in einem Marktsegment, das mich sehr interessiert.

Ebenso gelungen das Interview mit Ulf Moning: gut gefragt => aufschlussreiche Antworten.

Leider sind bei mir (mangels Zeit) Kauf und Erprobung der Squeezebox Touch auf unbestimmt verschoben und damit auch der angedachte Leser-Bericht - ich freue mich trotzdem auf eure kommenden Beiträge.

Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Eschner

 
Angemessen?
 
18. Dezember 2010 / Herr Uwe Bader
 

Sehr geehrtes Fairaudio-Team,

ich habe mir auf Grund Ihres Testberichtes einen NAD C 316 BEE gekauft. Ich kann die Erfahrungen von Herrn Reinecke nur bestätigen. In meinem Wohnzimmer mit 20 qm habe ich jetzt genau das, was ich schon immer wollte. Nun noch eine Frage zur Einspielzeit. Herr Reinecke bezeichnet sie als angemessen. Was für einen Zeitraum meint er genau damit?

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Bader

Guten Tag Herr Bader,

nun, exakt nachgemessen wurde nicht, aber so um die drei Wochen bei täglichem Betrieb seien schon vergangen - so Herr Reinecke. Viel Spaß mit Ihrem neuen Amp!

Beste Grüße
Ralph Werner

 
Review preview?
 
16. Dezember 2010 / Herr Jochen Semler
 

Hallo an die Redaktion,

ein richtig gutes Online-Magazin habt Ihr da auf die Beine gestellt. Jeden Morgen klicke ich die Seite an, um zu sehen, ob es irgendwas Neues gibt. Begrüßen würde ich es, wenn Ihr auch eine Vorschau dessen, was so gerade getestet wird, geben könntet. Das würde das Magazin noch spannender machen.

Viele Grüße
Jochen Semler  

Hallo Herr Semler,

Danke für Ihre Anregung - ja, das Thema Vorschau hatten wir auch schon mal auf dem Tapet. Wir arbeiten zwar stets mit einer Monate im Voraus festehenden, exakten Planung, allerdings realisiert sich diese dann "gelebt" bisweilen weit weniger starr als auf dem Papier vermerkt - so dass wir auch aus diesem Grund bisher immer bewusst auf eine "amtliche" Vorschau verzichtet haben. Was man allerdings auch lockerer sehen kann und deswegen künftig nicht der Weisheit letzter Schluss sein mag ...

Grüße aus dem verschneiten Berlin
Jörg Dames

 
Kein Kopfhörerausgang?
 
26. November 2010 / Herr Heinrich Fischer
 

Guten Tag,

neben größtem Lob und höchster Anerkennung zu fairaudio.de möchte ich eine Frage zu einem Test stellen: Teac Esoteric RZ-1

Hab‘ ich richtig gelesen, dass das Ding keinen Ausgang und keine Anschlussmöglichkeit für Kopfhörer oder Kopfhörerverstärker hat?

Zugegeben, sexy ist das Teil, schön und gut. Dennoch sollte man auf diesen Mangel hinweisen - auch wenn er nicht bei jedem Hörer relevant ist, können andere böse Überraschungen erleben.

Vielen Dank!
Heinrich Fischer

Guten Tag Herr Fischer,

Sie liegen mit Ihrer Vermutung richtig. Der Esoteric RZ-1 besitzt drei digitale und zwei analoge Eingänge sowie ein Lautsprecherterminal für ein Paar Boxen - das war's. Kopfhörerfreunde haben ein Problem.

Mit besten Grüßen
Ralph Werner

 
Gewandelt oder nicht?
 
17. November 2010 / Herr Andreas Sandreuther
 

Sehr geehrtes fairaudio-Team,

fast überflüssig zu erwähnen, dass mir Ihre Präsenz sehr gefällt und ich schon einige Anregungen bekommen habe ...

Deshalb heute eine Frage von mir als E-Technik-Laien: Wird in Verstärkern, an denen man die Lautstärke schrittweise einstellt (z.B. MAP 101, Jungson JA-88D usw.) das Audiosignal digitalisiert (also nur für diesen Zweck AD und dann wieder DA gewandelt) oder bedient man sich hier anderer Techniken (Relais ...) um das Audiosignal analog lassen zu können?

Vielen Dank für Ihre Mühe und viel Erfolg weiterhin!

Grüße aus Franken,
Andreas Sandreuther

Sehr geehrter Herr Sandreuter,

die schrittweise Steuerung der Lautstärke bei den von Ihnen genannten Modellen erfolgt über ein Widerstandsnetzwerk, beim Jungson werden die Widerstände per Relais geschaltet, beim Advance Acoustic besorgt ein IC den Job - in beiden Fällen wird das Musiksignal nicht AD/DA-gewandelt.

Mit besten Grüßen
Ralph Werner

 
Verwundert
 
9. November 2010 / Herr Volker Knobloch
 

Guten Tag,

mit großen Interesse habe ich den Artikel über die Hifiakademie Vor-/Endstufenkombination gelesen. Bin selbst im Besitz eines Hifiakademie CD-Players und kann ihren Artikel dazu nur unterstreichen.

Mit dem Bericht zur Vor-/Endstufenkombination kann ich mich aber nicht ganz einverstanden erklären. Ich besitze selbst einen Poweramp und hatte auch mal die Vorstufe im Betrieb. (Nun hängt der Poweramp direkt am CDP bzw. mittlerweile Netplayer.)

Dass gerade Tiefgang und Dynamik im Subbass kritisiert werden, kann ich nicht nachvollziehen. Gerade die absolute Kontrolle und das „an die kurze Leine nehmen“ des Poweramps ist eben der Grund, warum bei mir noch nichts anderes steht. Ich kenne keinen Amp, der mir im Bass bisher mehr Spaß gemacht hat, gerade und auch bei heftiger Musik und heftigen Pegeln. Da ich sonst ihre Berichte immer sehr nachvollziehbar empfunden habe, bin da doch sehr verwundert ...

Mit freundlichen Grüßen
Volker Knobloch

 
Kielerin in der Schweiz entdeckt
 
5. November 2010 / Herr C. Mei
 

Liebe Redaktion,

Ihr Portal besuche ich häufig und gerne: Es lädt zum Herumstöbern ein, die Beiträge sind leicht verständlich und die Informationen werden dogmenfrei vermittelt. Folgenden Testwunsch hätte ich: An der High End Swiss konnte ich gestern Samstag beim ELAC Vertreter für die Schweiz ein Paar ELAC BS 243 aktiv im Trubel ein paar Minuten anhören (an einem Neukomm CD Player).

Obwohl der Raum sicher nicht ideal war, war ich vom Klang mehr als angetan. Der LS hat Filtermöglichkeiten wie Pro Studiomonitore, Symmetrische Eingänge, zusätzlich aber noch zahlreiche weitere Anschlussmöglichkeiten. Die Abstrahlcharakteristik ist auf Hifi ausgelegt. Begeistert war ich, weil: Klanqualität, symmetrische Signalführung, voraussichtlich bezahlbar, wohnraumtauglich in Abmessung und Farbgebung (Weiss oder Schwarz glanzlackiert, Anthrazit in Abklärung), zugehörige Ständer erhältlich = eierlegende Wollmilchsau. Könnten Sie die LS testen? Wenn Sie es tun, bitte auch mit einem Stück klassischer Musik bespielen? (Muss ja nicht gleich ein Orgeloratorium sein.) Erhältlich im Fachhandel CH voraussichtlich Dezember 2010 (ich vermute allerdings später, da das Vorführmodell noch nicht die definitive Software geladen hatte).

Danke im Voraus und weiterhin viel Erfolg

Ihr C. Mei aus Zürich

Hallo Herr Mei,

der endgültige Serien-Stand der ELAC BS 243 aktiv war auf der High End Swiss in der Tat noch nicht zu hören, auch der exakte Preis steht noch nicht definiv fest. Uns ist aber zudem die ebenfalls aktive Elac AM150 aufgefallen - da wird es in Kürze einen Test geben. Ob der zuständige Kollege Klassik auflegen wird, kann ich aber nicht versprechen ...:-)

Beste Grüße nach Zürich
Jörg Dames

 
Schlimm!
 
24. Oktober 2010 / Herr Oliver Mertineit
 

Zum Test der Naim Ovator:

„Schließt man ein Lautsprechergehäuse, nimmt dies (ganz unten) etwas Wirkungsgrad weg, allerdings erreicht man so eine stabile Dämpfung des Chassis in seinem Arbeitsbereich - dies tut der Impulstreue gut und insbesondere droht natürlich kein Bassreflex-Geschwabbel mehr. Es könnte gut sein, dass das eine der „schnellsten“ Bassbetonungen ist, die ich bis dato bei einem Lautsprecher hörte. Es macht das Ganze zu einer völlig anderen Geschichte, als wäre der gleiche Pegel mit einer Bassreflex-Konstruktion realisiert worden.“ [siehe hier]

Diese Passage empfinde ich als wirklich „schlimm“. Zu viele Pauschalierungen und haltlose Eigenwortschöpfungen. Eine „schnelle Bassbetonung“ ... Ich kann verstehen, dass man irgendwie einen Klangeindruck beschreiben möchte. Die Diskreditierung anderer Wirkprinzipien ist hier aber fehl am Platz. Man kann einen Lautsprecher auch klanglich beschreiben, ohne andere Wirkprinzipien pauschal zu diskreditieren.

Viele Grüße aus Reinheim
Oliver Mertineit

Hallo Herr Mertineit,

sorry für die „schlimme Stelle“, liest man diesen Satz allein, kann ich Ihre Einschätzung verstehen. Dabei war es weder meine Absicht zu diskreditieren noch besonders poetisch zu werden ...

Eigentlich ist das, was ich rüberbringen wollte, recht einfach zu fassen: Die Ovator zeichnet sich durch eine deutliche Bassbetonung aus - und dadurch, dass sie einen sehr rhythmisch klingenden, „schnellen“ Bass besitzt. Erstgenanntes ist so groß, dass ich dies in Kombination mit Letztgenanntem noch nie bei einer Bassreflex-Konstruktion wahrgenommen habe. Ob der Dichter damit sagen wollte, dass ausgewachsene Bassbetonungen das Maß der Dinge seien, kann man bezweifeln :-) Letztlich ist es Geschmackssache. Die einen finden es so gerade gut, die anderen eher nicht ...

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Eigene Erfahrungen ...
 
13. Oktober 2010 / Herr Klaus Riebel
 

Sehr geehrte fairaudio-Herausgeber,

Ihr Artikel „Bunte schwarze Messe - Bericht vom Analog Forum 2010“ spiegelt auch meine Eindrücke von dieser Veranstaltung wider. In typischem fairaudio-Stil, d.h. kompetent, verständlich, sachbezogen und doch ironisch-distanziert sowie in einem immer seltener zu lesenden guten Deutsch kommentieren Sie dieses Ereignis.

Zu einigen wenigen Produkten, die unerwähnt blieben, da sie offensichtlich den zur Verfügung stehenden Platz sprengten, bzw. möglicherweise herausgeberischen Präferenzen entgegenstanden, will ich Ihnen kurz meine eigenen, natürlich subjektiven Erfahrungen mitteilen. Ganz bewusst beschränke ich mich dabei auf das für den normalverdienenden Musikliebhaber bezahlbare Preissegment.

Zu nennen wäre z.B. die von Input Audio präsentierte, hochmusikalische Kombination Croft Hybridelektronik und Harbeth Lautsprechern. Nicht nur preislich in eine ähnliche Kategorie gehören für mich die Harmony Design Komponenten von applied acoustics aus Schweden. Der Lautsprecher des weit weg vom Mainstream werkelnden Herrn Thöress, u.a. Entwickler ebenso schräg aussehender, wie hochmusikalisch klingender Röhrenelektronik, wären nicht nur einen kurzen „Ohrenblick“ Wert gewesen, sondern evtl. mal lohnenswertes Objekt einer ausführlichen fairaudio-Auditierung. Vielleicht gilt das ja auch für die Elektrostaten von Silberstatic?

Natürlich gab es auch Voodoo, wie die von Steinmusic beim lifehaftigen Ingo Hansen abgekupferten „Harmonizer“, die, ich zitiere, Sauerstoffmoleküle stimulieren und deren Viskosität verbessern sollen - selbstverständlich nur im Dienst einer authentischeren Musikreproduktion. Auch das gehört zu einer solchen Messe und dem noch nicht der Verstand abhandgekommene Audiophile wird‘s überlebt haben. Insgesamt aber präsentierte sich auch das diesjährige Analogforum wieder als Treffpunkt vieler akustischer, technischer und nicht zuletzt musikalischer Schmankerln. In diesem Sinne bis nächstes Jahr.

Den Herausgebern von fairaudio und uns den Lesern weiterhin viele interessante Beiträge.

Mit audiophilen Grüßen
Klaus Riebel

 
Herrlich unaudiophil
 
30. September 2010 / Herr Max Reismayer
 

Moin fairaudio-Macher!

Schönes Magazin so far und am besten gefällt mir immer, dass Ihr Musikgeschmack so herrlich unaudiophil ist.

Möge es so bleiben und mehr Skinny Puppy, Joanna Newsom und vieleicht Weasel Walter, Marnie Stern und James Blackshaw seinen Weg unter Hifi-Hörer finden.

Einstweilen wünsche ich mir Tests von DNM Komponenten (insbesondere der sehr günstigen Kabel), des großen Tocaro Breitbänders, der Linn DS Serie, sowie günstiger (ca. 200) DA-Wandler und vieleicht mal was von Klein & Hummel oder Barefoot Monitoren. Eine Story der Adam Manufaktur aus Berlin ist vielleicht auch nicht schlecht und naheliegend.

In jedem Fall weiter so!

Ihr Max Reismayer

Hallo Herr Reismayer,

Danke für Ihre Nachricht. Na ja, manche aus inhaltlich-musikalischer Sicht eher unaudiophilen Alben klingen besser als man das erwarten könnte ... aber die Erfahrung haben Sie ja sicherlich auch schon gemacht. Ihre Plattentipps werden wir in jedem Fall mal googlen. ;-) Zu Ihren Hardwareanregungen: Ja, das sind tatsächlich Vorschläge dabei, die bereits in unserem Planungsorbit rumschwirren ...

Viel Spaß weiterhin - vor allem beim Hören.
Jörg Dames

 
Wandnähe?
 
6. September 2010 / Herr Kay Kastning
 

Sehr schöner Test zur Neat Motive SE2, die ich schon seit längerem in Erwägung ziehe. Frage hierzu: Ist eine Aufstellung direkt an der Wand möglich oder wie viel Abstand ist sinnvoll? Bin leider aufgrund von Nachwuchs etwas beengt, und wandnahe Aufstellung ist ein „must“.

Und: Da ich auch einen neuen Vollverstärker suche, und mit einem Creek liebäugele, reicht ein Evo2 oder doch besser der Destiny?

Als Zuspieler bleiben: Linn Axis 2, Akito 2, Benz Gold (MC) und der Audiomeca Obsession 2.

Lieben Dank für eine Antwort
Kay Kastning

 

Lieber Herr Kastning,

Danke für Ihre freundliche Anfrage. Sie haben Glück, denn üblicherweise gebe ich nur sehr ungern Komponenten-Empfehlungen, wenn ich den Hörraum nicht kenne. In diesem Fall ist es jedoch anders, denn ich kann die Neat Motive 2 SE bedenkenlos auch als Lautsprecher für kurzen Wandabstand empfehlen. Der Grund: Ich habe es selbst ausprobiert. So lange Sie den Lautsprecher nicht wirklich direkt bündig an die Wand stellen, sondern einen Mindestabstand von 15 cm einhalten, haben Sie keine nennenswerten negativen Effekte.

Von der Leistung her und auch von dem, was man dem Evo 2 nachsagt, dürfte er ein schöner Partner für die Neat sein - ob nun der Evo, der Destiny oder ein ganz anderes Modell für Sie geeignet ist, das können Sie natürlich nur selbst entscheiden ...

Herzliche Grüße und weiterhin viel Spaß bei der Lektüre von fairaudio

Jochen Reinecke
 
Analoge Grundlagen ...
 
26. August 2010 / Herr Niels Wenzel
 

Hallo und guten Tag,

erstmal großes Kompliment an ihre wundervollen Berichte. Lese immer wieder gespannt ihre sehr ausführlich geschriebenen Artikel.

Nun meine Frage. Ich suche schon seit einiger Zeit einen universellen Plattenspieler mit dem man einfach entspannt und unkompliziert Musik hören und genießen kann.

Habe mich da bei sehr vielen Händlern umgehört und nach Meinungen gefragt. Oh man, jeder Händler hatte eine ganz andere Meinung. Am Ende war ich wieder am Anfang. Mit so vielen komplexen und widersprüchlichen Antworten habe ich da selbst nicht gerechnet. Hmm, nach der Optik entscheiden wollte ich dann doch nicht. Was ich aber wohl gemerkt hatte, beim Denon DL 103 scheint sich die HiFi-Welt wohl einig zu sein. Damit kann man günstig die analoge Welt der LP erfahren.

Am Ende habe ich mich dann aus dem Bauch heraus entscheiden müssen. Jetzt spielt ein TW Acoutic Raven.5 mit Jelco Tonarm und Denon DL 103! Wünsche habe ich keine mehr. Ich denke, das Geld wurde sehr sinnvoll angelegt.

Vielleicht geht es vielen anderen Musik-Liebhabern genauso wie mir. In dem ganzen Phono-Hype verliert man sich schnell - und hoffentlich nicht die Lust am eigentlichem Musik Genuss.

Vielleicht haben sie die Möglichkeit mal ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Grundlagen wären hier gar nicht verkehrt. Ich kenne viele Leute, die nur darauf warten diese Informationen zu bekommen. Was brauche ich wirklich um auf einem schönen Niveau Musik über LP zu hören, ohne großes Schnickschnack und Zauberei.

Viele nette Grüße und weiterhin viel Erfolg wünscht
Niels Wenzel aus Hessen, Kassel

  

Hallo Herr Wenzel,

freut uns zu hören, dass Sie unsere Artikel schätzen. Ihre Anregung zu einem Grundlagenartikel zum Phonobereich ist sicherlich nicht verkehrt, wobei ich die erste Schwierigkeit schon darin sehe zu definieren, was ein „wirklich schönes Niveau“ und was „Schnickschnack“ ist :-) Da werden die Meinungen tatsächlich weit auseinander gehen.

Ein paar Grundlagen finden Sie bei uns freilich jetzt schon - und zwar in unserem Lexikon. Dies ist zwar leider noch nicht ganz vollständig (wenn auch umfangreich) und naturgemäß „schlagwortorientiert“ und kein zusammenhängender Analog-Essay – aber wer wissen will, was hinter VTA, Azimut, effektive Tonarmmasse etc. steckt, findet Anhaltspunkte ... stöbern Sie mal rein.

Herzliche Grüße
Ralph Werner

 
Hörtur
 
25. August 2010 / Herr Ronald Gneiting
 

Hallo Herr Werner,

dickes Kompliment zu Ihrem sehr aussagekräftigem und wirklich gut gemachtem Hörbericht über den Luxman. Ich konnte den D-05 bisher leider nicht hören und ich muss zugeben, mir wäre er momentan zu teuer. Ich hatte allerdings vor gut einem Jahr eine ähnliche „Hörtur“ durchgemacht. Ich suchte einen CD-Player unter 2.000 Euro, der auch in vielen Bereichen Maßstäbe setzt und weit über die Preisklasse hinaus richtig Klasse klingt. 10 Player in 3 Monaten durchgehört und dann eindeutig beim Cyrus CD 8 SE hängengeblieben.

Gruß
Ronald Gneiting
 
Interessant, aber spannend wäre noch ...
 
24. August 2010 / Herr Wolfgang Eschner
 

Hallo Herr Werner,

zunächst einen schönen Dank für den interessanten Artikel über Luxmans „mittleren“ CD-Spieler. Ich schaue mir gerne an, was Luxman seit der „Wiederauferstehung“ an Geräten präsentiert, bin allerdings von den Preisen insgesamt etwas abgeschreckt.

Meine Erinnerung an frühere Luxman-Zeiten deckt sich dabei nicht so ganz mit Ihrer: In den 80er Jahren gab es gute Geräte, die auch gar nicht so teuer waren. Ich besaß über Jahre einen L-410 Vollverstärker, noch davor hatte ich den Einstiegsreceiver R-1030, der Ende der 70er Jahre um die 800 DM kostete, vom Budget her also durchaus studententauglich.

In Ihrem Artikel habe ich eine etwas ausführlichere Würdigung der SACD-Fähigkeiten vermisst. Ich kann mir vorstellen, dass ein Gerät dieser Preiskategorie eher von Leuten gekauft wird, die ein paar SACDs mehr in der Sammlung haben als der Durchschnitt.

Hauptgrund meines Schreibens ist aber ein anderer: Im letzten Absatz der vierten Seite erwähnen Sie Ihren Squeezebox-Setup, der bei mir praktisch identisch ist - vielleicht, denn es steht nicht explizit, ob es sich um eine Squeezebox 3 handelt (wie bei mir) oder vielleicht schon die neue Squeezebox Touch?

Ich schätze mal, dass Sie diese mit einem externen DAC betreiben. Gibt es da so etwas wie ein „Arbeitsgerät der Redaktion“? Ein vergleichender Artikel darüber wäre für mich ungemein spannend.

Auch spannend: noch etwas mehr Info dazu, wie die Unterschiede zwischen Wiedergabe vom Laufwerk des D-05 und der von der Squeezebox wohl zustande kommen mögen, wenn die D/A-Wandlung doch die gleiche ist ...

Ich freue mich schon auf die nächsten Berichte, beste Grüße
Wolfgang Eschner

Hallo Herr Eschner,

ja, da gleichen sich unsere Streaming-Setups tatsächlich, bei uns ist die Squeezebox 3 im Einsatz. Als DAC kommen der wohlbekannte Benchmark wie auch der HiFiAkademie CD-Player, den der Hersteller nicht ohne Grund als „DAC mit Laufwerk“ bezeichnet, häufig zum Einsatz. Die Arbeitsgeräte der Redaktion finden sie übrigens im grauen Kasten auf der ersten Seite der Testberichte.

Zu den wünschenswerten weiteren Informationen ... nun, Sie haben schon Recht. Zur SACD hätte ich schon mehr schreiben können als den einen Absatz - auch auf die Gefahr hin, die nicht SACD besitzende Mehrheit mit den Ausführungen zu langweilen.

Die Gründe für die klanglichen Unterschiede zwischen Laufwerk und Streaming-Lösung am Luxman D-05 kann ich Ihnen zur Zeit leider nicht genau sagen - die Ermittlungen laufen. Allerdings stehen die Chance eher 50:50, dass das was mit dem Luxman zu tun haben muss - und selbst wenn, um Welten geht es dabei wahrlich nicht, wie schon geschrieben. Aber spannend finde ich das Thema auch.

Viele Grüße
Ralph Werner

 
Mit schüttelndem Haupte ...
 
16. August 2010 / Herr Frank Furthmüller
 

Liebe Redaktion,

schon seit einiger Zeit lese ich mit und bin über manche Testberichte erfreut, über manche belustigt und bei manchen muss ich mein Haupt schütteln. Letzteres eben bei diesem Testbericht (Phonosphie Bi-Amp 1-4, die Redaktion). Nun ja, genaugenommen habe ich nur einen einzigen Punkt, um den Kopf zu schütteln gefunden: "... dass es - bei von Phonosophie nicht geleugneter grundsätzlicher Vorteilhaftigkeit hoher Potenz - insbesondere auf die Stromlieferfähigkeit eines Verstärkers ankäme: Der Bi-Amp liefere Impulsströme von bis zu 20 Ampere und käme dabei in der Spitze auf 570 Watt."

Ich bin Besitzer zweier ehemals "billiger" Feld-, Wald- und Wiesenamps von harman/kardon, einem HK-6500 und einem HK-6650R. Beide mit ähnlicher Schaltungsphilosophie, wie der Testkandidat. Erstgenannter kann Impulsströme von 80 Ampère und Letzterer welche von 100 Ampère liefern. Da nehmen sich die im Bericht herausgestellten 20 Ampère doch recht beschaulich aus, oder? Ansonsten ist dieser Testbericht sehr gut.

Ich würde mich freuen, wenn Sie zukünftig technische Daten ins das rechte Licht rücken und nicht Dinge als Besonderheit herausstellen, die gar keine sind.

PS: Der 6650 läuft an nuVero 4 mit ATM - da macht diese Leistung auch richtig Spaß :-)

Frank Furthmüller

Hallo Herr Furthmüller,

erfreut, belustigt und schüttelnden Hauptes - zumindest scheinen wir Sie ja regelmäßig keinesfalls kalt zu lassen. Das freut uns ja schon einmal ... (-:

Zum Kopfschüttelen: Ja, ich gebe Ihnen recht, man kann das so interpretieren, wie Sie das tun - das hatte ich beim Schreiben – zugegeben – leider nicht bedacht. Allerdings ging es mir bei dieser Aussage gar nicht darum, zu suggerieren, dass der Bi-Amp nun im Vergleich zu anderen Geräten in Sachen Impulsstrom der Hecht schlechthin ist, sondern darum, einfach mal einen Vergleich zu den 2 x 45 Watt RMS zu ziehen. Zumal der Bi-Amp im Hörraum in puncto Dynamik/Kontrolle im Hörraum wirklich eine sehr gute Figur abgab ...

Dass Ihre Nubert nuVero 4 mit viel Leistung viel Spaß macht, glaube ich übrigens gern. Ich habe die nuVeros - selbst ohne ATM - als ziemlich dynamisch und erstaunlich "mächtig" spielend (wenn man Sie denn auch entsprechend anschubst) in Erinnerung. Viel Spaß weiterhin ... auch beim fairaudio lesen.

Herzliche Grüße
Jörg Dames

 
 
 

 

 

 

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