
von einem fairaudio-Leser*
Warum schreibe ich gerade jetzt einen Hör- bzw. Erfahrungsbericht über die Zingali Overture.3s Lautsprecher, welche sich schon seit nunmehr 7 Jahren in meinem Besitz befinden?
Dies ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass der Hersteller - Giuseppe Zingali - bisher kaum Beachtung in der Fachpresse fand und darüber hinaus selten bei Hifi-Händlern ausfindig zu machen ist, da Zingali Lautsprecher ausschließlich über den deutschen Vertrieb "EnVogue 24" angeboten werden. Die Hörerschaft dieser Lautsprecher ist demzufolge quantitativ als gering einzuschätzen, was - aus meiner Sicht - anlässlich der enormen Qualitäten zumindest ein Vergleichsversäumnis zu anderen Herstellern darstellt.
Diese Tatsache war für mich Grund genug, zu Herrn Dames (fairaudio-Redaktion) Kontakt aufzunehmen, um auf diesen nicht ganz alltäglichen Lautsprecherhersteller aufmerksam zu machen. Während des anregenden Gespräches kristallisierte sich heraus, dass auch bei Herrn Dames die Produkte von Zingali schon seit längerem für Interesse gesorgt hatten und ob ich nicht Lust hätte, selbst zur "Feder" zu greifen. Gesagt - getan ...
Das Konzept
Zunächst interessiert wahrscheinlich, was an diesem Lautsprecher so besonders sein soll. Der Entwickler Giuseppe Zingali folgt offenbar der Philosophie, dass tiefe Einblicke in die Leidenschaft der musikalischen Darbietung nur durch Hornsysteme erfahrbar werden. Die Overture.3s ist demzufolge als ein Bassreflex-Lautsprecher konzipiert, welchem zwei Tiefmitteltöner von je 172mm Durchmesser und ein ebenso großes Horn inne wohnen. Angelehnt wurde die Overture-Serie an die größeren Monitormodelle, deren Einsatzgebiete Tonstudios sind.
Die Omniray Technology benannten Hornsysteme finden sich in nahezu allen Modellen der Produktpalette wieder und sorgen hier für den Hoch-/Mitteltonbereich. Die tiefe Übergangsfrequenz von 1500 Hertz lässt erahnen, zu welcher Leistung dieses Horn im Stande ist. Eine weitere Besonderheit ist, dass Giuseppe Zingali nicht etwa zufällig drei gleichgroße Treiber für den Hoch- sowie Mitteltieftonbereich verwendet. Hierdurch soll - laut Hersteller - eine ideale Übernahmefrequenz resultieren, was zu einem optimierten Frequenzbereich aller Treiber führt.
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* Der Bitte von Autoren aus der Leserschaft, den Namen nicht zu veröffentlichen, enstprechen wir nach Vereinbarung. Die Daten dieser Verfasser sind fairaudio bekannt: Feedback zum Bericht, aufkommende Fragen an den Autoren, etc. werden daher selbstverständlich von uns weiter geleitet.
Vollverstärker:
Dussun V8
Audiochina GmbH
UVP: 1.200 EUR
Equipment:
Quelle:
Audiomeca Obsession II
Creek Destiny
Verstärker:
Accuphase E-212
Classic 6.6
Creek A 50i
Lua 4040C
Lautsprecher:
Thiel CS 2.4
ZU Druid mk4
Sehring 703 SE
Spendor S3/5
Sonics Argenta
Kabel:
NF: Straight Wire Virtuoso, Zaolla Reinsilber NF
LS: Ortofon SPK 500, Straight Wire Rhapsody, HMS Al Cinema