fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

leserBericht: M2Tech HiFace | USB-S/PDIF Interface
Preis: 119 Euro für Cinch-Variante, 139 Euro für BNC-Variante

Der Digital-Übersetzer

M2TECH HiFace

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Juli 2010 / Jens Bondarenko

Als die Fußball-WM 2010 noch lief und wir alle noch nicht wussten, wer wohl gewinnen wird, stand auch die Frage nach der Titelverteidigung Italiens an. Dieser Bericht entstand, als deren Trainer wegen mangelndem Torerfolges seiner Spieler und dem folgenden ‚arrivederci’ schon wieder auf seinem Boot nach Europa Wärme tankte.

Aber gab es denn garnichts Positives aus diesem nun so furchtbar gebeutelten Land zu berichten? Nichts Erhellendes? Mein Blick schweifte verloren über die Stereoanlage und ich fragte, woher wohl der Hersteller des unscheinbaren Kästchens kommt, welches schon einige Tage um erhöhte Aufmerksamkeit bettelte.

M2Tech HiFace

Italien ist es, wie die Rückseite stolz mit „Made in Italy“ prahlte. Es sollte sich zeigen, dass die Italiener auf diesem Gebiet besser trainiert waren ... Übrigens: Ein Mal mehr nicht „Made in China“ zu lesen, entlockte mir spontan ein Lächeln.

Bei aller empirisch erworbenen Skepsis gegenüber Klangverbesserungswerkzeugen jeglicher Art ist die Versuchung doch wiederkehrend groß, zu sehen, was man denn so mit den zahlreichen, teils geheimnisvollen Hilfsmitteln verändern könnte. Es sei aber ein Satz der Warnung gesagt: Tuning ist sicher immer der zweite Schritt nach der mehr oder weniger erfolgreichen Wahl der Hauptgeräte einer Wiedergabekette.

Das M2Tech HiFace (Vertrieb: Digital Highend) dient grundsätzlich als Adapter zwischen USB und S/PDIF (Cinch, optional BNC) und ist somit zum einen ein Segen für Besitzer älterer D/A-Konverter, die noch keinen USB-Eingang, geschweige denn passende Treiber für einen Rechner mitbringen. Zum Zweiten soll es - und ein solches Versprechen wiegt schwer - den teuflischen Datenstrom-Begleiter Jitter auslöschen. Zum Dritten verspricht der Hersteller - normalerweise ist USB ja auf 96 kHz beschränkt -, dass eine Auflösung von bis zu 192 kHz/24 bit erreicht werden kann.

Technisch ist nicht wirklich viel über das HiFace zu erfahren, außer dass zwei sogenannte Quarzoszillatoren den Job der erwähnten Taktwiederherstellung übernehmen.

M2Tech HiFace

Aber der Reihe nach. Das HiFace selbst wiegt mit seiner weißen Plastikhülle 50g. Sie lässt sich übrigens nicht von neugierigen Fingern öffnen ...
Im Test:

Vollverstärker:
Dussun V8

Audiochina GmbH

UVP: 1.200 EUR


 

Equipment:

Quelle:

Audiomeca Obsession II
Creek Destiny

Verstärker:

Accuphase E-212
Classic 6.6
Creek A 50i
Lua 4040C

Lautsprecher:

Thiel CS 2.4
ZU Druid mk4
Sehring 703 SE
Spendor S3/5
Sonics Argenta

Kabel:

NF: Straight Wire Virtuoso, Zaolla Reinsilber NF

LS: Ortofon SPK 500, Straight Wire Rhapsody, HMS Al Cinema