Transmission-Line-Lautsprecher |
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Eine ähnliche Wirkungsweise wie Bassreflexboxen weisen auch sogenannte Transmission-Line-Lautsprecher auf. Diese sind ebenfalls durch eine äußerlich sichtbare Schallaustrittsöffnung gekennzeichnet, die aber in der Regel größer ausgeführt ist und - als Daumenregel - ungefähr die Größe der Membranfläche des Basslautsprechers einnimmt. Kennzeichnend für den inneren Aufbau eines solchen Schallwandlers ist ein mit einer Öffnung nach außen führendes Rohr, an dessen anderem Ende der eigentliche Treiber liegt.
Physikalisch gesehen liegt hier kein Helmholtzresonator vor, sondern vielmehr das Wirkprinzip einer Orgelpfeife. Damit dieses Prinzip aufgeht, muss die Länge dieses Rohres ein Viertel der Wellenlänge der Bassfrequenz aufweisen, die unterstützt werden soll. Bei 30 Hz wären dies fast 3m Rohrlänge. Um die Maße der Box nicht ausufern zu lassen, werden die entsprechenden Rohre in der Regel gefaltet. Nachteilig wirken sich Transmission-Line-Lautsprecher wegen ihrer baulichen Komplexität und damit auch Kostenintensität aus. Dafür erhält man im Allgemeinen einen ausgeprägten und sauberen Tiefbass, einen unproblematischen Impedanzverlauf, sowie eine Verminderung
von Gehäuseresonanzen. |
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