Skating-Kraft |
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Skating entsteht bei Radialtonarmen, da durch Reibung zwischen Plattenrille und Nadel eine Kraft entsteht, die aufgrund der Kröpfung (also durch die zur Plattenmitte weisende Anwinklung) des Tonarms/Tonabnehmers nicht vollständig vom Tonarmlager aufgenommen werden kann. Die Skating-Kraft wirkt zur Plattenmitte hin. Dies ist im ersten Augenblick vielleicht wenig anschaulich, manche vermuten spontan eine Fliehkraft, die nach außen wirken müsste. Die Skating-Kraft ist keine Fliehkraft! Folgende Zeichnung verdeutlicht die Verhältnisse:
Die Reibung erzeugt eine zur Plattenrille tangentiale Gesamtkraft, die sich (wie alle Kraft-Vektoren) in zwei senkrecht zueinander stehende Kräfte aufteilt: Ein (größerer) Teil wird von Tonarmlager aufgenommen (Richtung des radialen Kraftvektors: "gedachter Tonarm", blaue Linie zwischen Nadel und Lager), ein kleinerer (hierzu senkrecht stehender) Teil ist genau die Skating-Kraft (roter Pfeil). Aufgrund der Kröpfung zeigen die Rillentangente und die Linie zwischen Lager und Nadel nicht in die gleiche Richtung - die "Restkraft" zieht den Tonarm also zur Plattenmitte. Die Größe der Skating-Kraft ist abhängig von der auftretenden Reibung, und somit:
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