Dezibel |
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Das menschliche Gehör hat eine enorme Bandbreite der Lautstärkewahrnehmung: Das leiseste, gerade noch wahrnehmbare Geräusch ist ungefähr ein Billionen mal kleiner als das lauteste, an der Schmerzgrenze liegende. Da es unpraktisch wäre, mit kleinsten Bruchteilen von 1 Watt/m² zu arbeiten, hat man eine logarithmische Skala zur Schallpegelmessung eingeführt. Dezibel ist ein Zehntel ("Dezi-") eines Bel (benannt nach dem Physiker Abraham G. Bell, dem Erfinder des Telefons). Dezibel meint dabei eigentlich keinen absoluten Betrag der Schallintensität, sondern das Verhältnis zwischen zwei Schallintensitäten, 20 dB sind nicht doppelt, sondern zehnmal so intensiv wie 10 dB. Allerdings wurde der Nullpunkt definiert als gerade noch hörbares Geräusch und entspricht einer Intensität von 1x10 -12 Watt/m². Zehn dB ist das zehnfache dessen, 20 dB das hundertfache, 30 dB das tausendfache, usw. Werte, die man sich merken sollte: +3 dB entspricht einer Verdopplung der Intensität, +6 dB einer Vervierfachung. Ein zusätzliches Dezibel entspricht circa einer 1,26fachung der Intensität. Intensität meint dabei nicht die wahrgenommene Lautstärke, sondern den Schalldruck.
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