feist!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sauber!

 

 

 

 

 

 

 

 

kharma & kryo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gutes für die füße

 

 

 

 

 

 

... und hoffentlich für die ohren

Feist ging es bei Phonosophie (www.phonosophie.de) zu: In Sachen Stromversorgung lässt Herr Ingo Hansen ja bekanntermaßen wenig anbrennen - der UFO-artige, sich über die gesamte Gerätetiefe breitmachende Ringkerntrafo gehört zum Netzteil PC3 (5.300 Euro), welches nicht etwa dazu dienen soll, böse Endstufen zu betanken, sondern, ja, harmlose Geräte wie Vorstufe (neben dem PC3 im Bild: die Bi Control 2, 6.400 Euro), Phono-Pre oder CD-Player zu versorgen. Bis zu drei Geräte gleichzeitig können dabei ans PC3 geklemmt werden.

phonosophie

Der Sinn des Ganzen liegt primär auch nicht darin, wahnwitzige Energiereserven bereitzustellen, sondern möglichst sauberen Strom an die Komponenten zu liefern. Aufgrund eines besonderen Wicklungsverfahrens wird diese Zielsetzung durch den im PC3 verbautem 1.150VA-Trafo hervorragend unterstützt, wie Phonosophies Herr Kölln erklärte:

wordl of hifi phonosophie

Ebenfalls nicht gerade mauerblümchenhaft wirken die mit Keramikchassis ausgestatteten und einer aufwändigen Gehäusekonstruktion daherkommenden Lautsprecher des niederländischen Herstellers Kharma, die vor allen Dingen international einen höheren Bekanntheitsgrad erlangt haben und in Deutschland von WOD Audio (www.wodaudio.de), sprich Werner Obst vertrieben werden:

wod kharma

Die, wie sich schon an der Gehäuseform erahnen lässt, auf Zeitrichtigkeit getrimmten Wandler CRM 3.2 FE besitzen im Inneren eine Gold-Silber-Verdrahtung und auf der Frequenzweiche Reinsilberspulen als Zutaten. Zudem werden alle Bauteile (Thiel-Keramiktreiber, Spulen, Kabel, …) einer kryotechnischen Behandlung (also einer extremen Tiefkühlung, die die Materialeigenschaften nachhaltig begünstigen soll)  unterzogen. Der Preis für dieses coole Paar Edellautsprecher: 15.700 Euro.

Flauschig-weich war’s dann bei Marantz (www.marantz.com) - zumindest was den Bodenbelag anging: marantzGerade als mir - nach einigen Stunden Laufens durch die Hallen - auffiel, wie angenehm sich plötzlich das Stehen gestaltete, erfuhr ich vom Marantz-Kollegen, dass der Flausche-Teppich tatsächlich dazu dient, die messestrapazierten Füße zu schonen - und genau deswegen zu den unentbehrlichen "Teammitgliedern" zählt. Aber wie auch immer, wichtiger als wohlige Füße war, was die Japaner an Komponenten zu zeigen hatten - wie zum Beispiel den erst seit September erhältlichen CD/SACD-Player SA-15S2, der den bereits seit Frühjahr erhältlichen Vollverstärker PM-15S2 ergänzt:

marantz sa-15s2

Beide Geräte liegen um 1.800 Euro, sind unterhalb der Pearl Linie (je 2.800 Euro) angeordnet, die eine noch strengere Bauteilselektion aufweist, und kommen gegenüber der „alten“ 15er Linie mit einigen nennenswerten Veränderungen daher - wie beispielsweise höherwertigen Trafos (gekapselter Ringkern statt El-Kern), einem ebenfalls höherwertigen Phonoeingang beim Amp oder - was den CD-Player betrifft - der Möglichkeit, digital Eingang zu finden, womit der SA-15S2 von anderen Quellgeräten quasi als "externer DA-Wandler" genutzt werden kann.