fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

spielen, weil es
spaß macht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ein freigelassener waldorfkindergarten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

samtpfötig zum schlussakkord

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bei east drive ist nomen sehr wohl
auch omen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

titel wie „feines süppchen“ muss man einfach lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

betörend ist die vokabel der stunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

weich, warm, süß, verklärt – und ein bisschen retro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die reise selbst endet in einer kneipe in havanna

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nur spaß, nur traum, nur stärke gibt es hier nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

worum es im jazz im grunde geht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

unveröffentlicht oder nur als unautorisierte mitschnitte erhältlich

Diese Ausgabe unserer Musik-Kolumne enthält acht neue Platten von folgenden Künstlern: Amatorski | Iris Ornig | Beady Belle | Lisa Bassenge | Ebene Null | East Drive | Melanie Pain | Miles Davis Quintet


Ebene Null | Wandertrieb

Ebene Null Wandertrieb Cover

Von Wolke 8 zum Wandertrieb ist es dann doch ein recht großer Schritt, auch wenn es bekanntlich heißt, Jazz habe viele Gesichter. Wo aber Bassenge die Fahne des poppigen Vocal-Jazz aufrecht hält, setzen die Kölner Musiker um Pianist Lucas Leidinger auf den guten alten, lupenreinen – man könnte auch sagen: konventionellen – Quartettklang. Und genau dies macht den Wandertrieb so sympathisch, will er doch nicht – etwa mittels eher gewollter denn gekonnter Stilbrüche – beweisen, dass er den Jazz, ach was: das Rad! neu erfindet, dass er revolutionär und einfach andersartig wäre, denn künstlerische Selbstfindungen dieser Art sind für das Publikum meist unglaublich anstrengend. Dem Wandertrieb dagegen, dem hört man gern zu. Hier haben sich vier Musiker gefunden, die einfach spielen, weil es ihnen Spaß macht – und die spielen, was ihnen Spaß macht. Das färbt ab.

Doch auch wenn Ebene Null eben nicht alles auf Null setzen, was das Genre zu bieten hat (vielmehr entstand der Bandname frei von jeglichen Assoziationen ganz prosaisch beim Anblick des Stockwerk-Anzeigers in einer Tiefgarage), ist Wandertrieb alles andere als gefällig und eignet sich auch nur bedingt als Hintergrundbeschallung bei Starbucks, wie schon der nahezu ins Modale tendierende, titelgebende Opener beweist. Beim voller überraschender Tempi-Wechsel und gar nicht lässig milchschaumschlürfend daherkommenden „Cappuccino“ wird das Klavier malträtiert, das Saxophon pupst, das Schlagzeug haut drauf, bis mit einem Mal völlige Stille herrscht, die nur ein klagender Kontrabass füllt, worauf etwas später das Piano nicht nur antwortet, sondern mitzieht, bis beide gemeinsam jammern und zetern und den Platz schließlich befreit dem Saxophon überlassen.

Ebene Null 1

Ebene Null, ist man an diesem Punkt des Albums geneigt zu glauben, sind ein – im positiven Sinne – Haufen wilder Vandalen, vergleichbar einem freigelassenen Waldorfkindergarten, der sich im kontrollierten Raum ausprobieren und frei entfalten kann. Ob man das beaufsichtigte Experiment nun als Wander- oder doch eher Spieltrieb bezeichnen möchte, ist Ermessenssache. Doch wird bei Ebene Null nicht nur der Tritonus verehrt und auch das eine oder andere ausufernde Solo, sondern mindestens genauso der Zusammenhalt.

Und nach „Schwarzes Wollknäul“, das weniger an das Katzenspielzeug erinnert, noch als Ruhepunkt voller Ahnungen und magischer Momente besticht, folgen mit „Ostinato“ und „Traumfänger“ dann schon die beiden Lieblingsstücke des Albums. Vielleicht hat Wandertrieb an dieser Stelle aber auch einfach nur jenen Punkt erreicht, wo der Gewöhnungseffekt einsetzt, der hier allerdings schnell eine Sucht erzeugt. Jetzt findet man einfach alles schön. Böse Zungen könnten auch behaupten, Wandertrieb sei hier schlicht in seine „Mädchenmusik“-Phase eingetreten, denn auch der folgende „Stromsturm“ strömt eher träumerisch tiefenentspannt vor sich hin als ausgelassen loszustürmen. Wie auch immer man es nennen möchte: Genau diese eher beschaulichen Stücke sind es, bei denen Ebene Null ihre großen Momente haben.

Ebene Null 3

Wo dann „Left and Right“ eher belanglos scheint, nähert sich das „Dila Intro“ nahezu samtpfötig dem großen Schlussakkord „Dila“, in dem von Ferne sogar immer mal wieder Varieté-Waltz-artige Töne anklingen, um rundreisegleich Schauplätze, Epochen und Kontinente zu streifen, die den Wandertrieb befriedigen und ihn erlebnisgesättigt im heimischen Hafen einlaufen und sanft verklingen zu lassen. Auch wenn der Wandertrieb damit verhalten verhallt – irgendwann ist schließlich selbst die energiegeladenste Meute ausgetobt und entsprechend müde – klingt er noch lange, lange nach und lässt Vorfreude auf die nächste Wanderung aufkommen.

East Drive | Folksongs 2

Eastdrive Folksongs 2 Cover

Wenn dann der Wandertrieb nach einer kurzen Ruhephase wieder erwacht, fehlt eigentlich nur noch ein zünftiges Lied auf den Lippen. Und das kommt, Victoriah’s Music wäre sonst nicht Victoriah’s Music, heute mal wieder aus dem weitgefächerten Repertoire Osteuropas – schließlich ist bei East Drive nomen sehr wohl auch omen. Das osteuropäische Erbe hat auf dem Debüt Folksongs schließlich schon einmal funktioniert – und gibt auch Folksongs 2 die richtige Würze.

Da stehen dann schon mal traditionell inspirierte Tänze wie der Bulgar auf dem Programm, während man sich gleichzeitig nichts Geringeres als „die Neudefinition des Powertrios im Jazz“ auf die Fahnen geschrieben hat, und den Trioklang bei Bedarf auch um musikalische Gäste wie Pianistin Olivia Trummer oder die ukrainische Ausnahme-Vokalistin Tamara Lukasheva erweitert, die gleich auf dem Opener zu beeindrucken wissen – gewohnt mitreißend die eine, eine mit ihrem sich in Lautmalereien ergehenden, textlosen Gesang, den man nur ungern mit dem Etikett „Scat“ belegen möchte, stellenweise an Aziza Mustafa Zadeh erinnernde Entdeckung die andere.

Eastdrive 1

Aber schon Track 2 zeigt, dass East Drive auch ohne die beiden Damen bestehen kann. „Doma“ wird dominiert vom Gitarrenspiel Vitaly Zolotovs, dem Bodek Janke am Schlagzeug und Philipp Bardenberg am Bass feinsinnig den idealen Boden bereiten, sich vornehm zurücknehmend, aber nie selbst verleugnend. Anders als bei Ebene Null scheint hier eine klare Arbeitsteilung zu herrschen: Zolotov ist Frontmann, die anderen intelligent synkopierende, verschmelzende Groove-Einheit. Nach einem Schlagzeug- oder Kontrabasssolo wird man hier vergebens suchen – und das ist im Falle der Folkssongs auch gut so, würde es doch ihren liedhaften Charakter unterlaufen. Schließlich sucht das Album, das osteuropäische Volksliedidiom ins Jazzige zu übersetzen.

Es sind dann aber doch immer wieder die Frauen, denen die Spezialmomente auf Folksongs 2 zu verdanken sind. Etwa das von Bodek Jankes Tante Tatyana Kamysheva geschriebene Wiegenlied „Kolybel’naya“, wobei der ätherische Gesang Lukashevas in nicht unbedeutendem Umfang zur Verzauberung beiträgt. Stille Magie in einer lärmigen Welt. Und Titel wie „Feines Süppchen“ muss man einfach lieben, denn ihre Zutaten sind exquisit. Man nehme ein bisschen slawische Seele, eine Handvoll Funk und würze mit einer Prise Tango, der in dem Olivia Trummer – hier mal zur Abwechslung an der überzeugend ein wehes Bandoneon imitierenden Melodica – auf den Leib geschriebenen strengen Salontango „Tangolivia“ mit seinen lässig groovenden Sunday-Morning-Jazz-Einschüben vollends erblüht, und fertig ist das Seele und Geist wärmende Süppchen, das hier schmunzeln und da seufzen lässt. Dass das Ganze in den bewährten Bauer Studios noch klanglich exzellent abgeschmeckt wurde, spielt dabei eigentlich schon keine Rolle mehr, freut aber natürlich.

Eastdrive 2

Wen Tamara Lukasheva bislang noch nicht völlig betört hat, den kriegt sie mit einer „Seelenverwandtschaft“, die keiner Worte mehr bedarf. Betörend ist ohnehin die Vokabel der Stunde, steht doch mit dem die harmonische Moll-Tonleiter umspielenden „Ratka Mitrovića“ Verführung pur ins Haus – eine Komposition des Bassisten, ebenso wie der rhythmusgetriebene Schlusspunkt „Sam“, ein flockig swingendes Groove-Monsterchen freudigen Grundtons. Wenn das der neue, gesamteuropäische Jazz ist, mag man ihn gar nicht mehr von der Speisekarte streichen.

Mélanie Pain | Bye Bye Manchester

Mélanie Pain Bye Bye Manchester Cover

Wer nun aber die Folksongs so gar nicht goutieren mag, dem sei dieses Stück ehrlichen Pops ans Herz gelegt, denn die Französin, die treue Leser noch als Stimme von Nouvelle Vague kennen, zeigt uns, wie Pop klingen sollte: Weich und warm, süß, verklärt und obendrein noch ein bisschen retro, wie zuletzt bei der Wahlberlinerin Gemma Ray gehört. Das ist auch kein Wunder, denn allzu weit ist der Apfel auch hier nicht vom Stamm gefallen und Bye Bye Manchester eine Veröffentlichung auf Kwaidan Records, dem in den Neunzigerjahren gegründeten Label von Nouvelle-Vague-Mastermind Marc Collin, das sich an den großen Indie-Labels der Achtziger wie etwa Crammed Dics orientiert.

Ganz ohne ein paar moderne Folktronica-Zutaten kommt aber auch Bye Bye Manchester nicht aus, wofür schon Autoharp und Ukulele sorgen, die Mélanie Pain neben ihrem Casio im Gepäck hat. Als „sooooo frenchy“ feiert die englisch-sprachige Musikpresse den Sound, der dabei herauskommt. Das wiederum verwundert nicht, da für die Produktion des irgendwo zwischen Pop, Chanson und einer gewissen Rock’n‘Roll-Attitüde angesiedelten Klanges kein Geringerer als Albin de La Simone verantwortlich zeichnet, der die Welt schon mit seinen Arbeiten für Vanessa Paradis in einen kollektiven frankophilen Taumel zu versetzen wusste.

Melanie Pain 1

„7 ou 8 fois“, der Auftakt von Bye Bye Manchester, erinnert zunächst aber an den Fifties-Sound von Kitty, Daisy & Lewis, ist ob der nervösen Gitarrenprägung jedoch klar im heutigen Indierock französischer Provenienz à la Team Ghost zu verorten. Doch schon das folgende „Ailleuss“ träumpoppt so herrlich leicht vor sich hin, dass es die reine Freude ist, während das titelgebende „Bye Bye Manchester“ mit seinem Ukulelen-Sound eine Mischung aus Illute und Melissmell sein könnte und obendrein durch seinen dirty blubbernden Bass besticht – der ideale Reisesoundtrack! Die Reise selbst endet in einer Kneipe in Havanna, wo man afrokaribisch-rhythmengeschwängert die Nacht durchzecht („Just a Girl“). Das braucht natürlich den großen Gegenentwurf in Moll, der mit „Fluo“ auch auf dem Fuße folgt, dabei die Mélanie Pain eigene Leichtigkeit dank seines sphärischen Refrains jedoch nicht preisgibt.

Die Schlussmach-Hymne „Je laisse tomber“ ist mit ihren Vintage-Synthies mal eine nette, tamburinrasselnde Abwechslung zu den üblichen „I Will Survive“-Stärkebekundungen – da darf dann ruhig auch mal eine Ballade wie „Miami“ folgen, deren luftiger Refrain sie aber vor jedem triefenden Klischee bewahrt. Es ist eher so, als säße Nicolas Peyracs „Errol Flynn“ (aus seinem 1998er-Album Autrement) weiße Martinis trinkend in Mélanie Pains „Miami“, das hier angenehmerweise sehr wenig von Don Johnson & Co. hat. Da stört es auch nicht, dass mit „Black Widow“, einem Duett mit Ed Harcourt, dann die radiokompatibelste Nummer des Albums folgt. So hätten Nick Cave und Kylie Minogue geklungen, hätten sie bei der Aufnahme zu „Where the wild roses grow“ eine Handvoll Happy-Pillen geschluckt ... Ironischerweise zählt der 1977 geborene britische Singer/Songwriter neben Cave auch weitere Dunkelmusiker wie Tom Waits oder Jeff Buckley zu seinen Einflüssen.

Melanie Pain 2

Pain selbst hingegen hat eher die leichte Muse gepachtet, der Chanson „Ça grandit“ würde auf keinem Carla Bruni-Album aus dem Rahmen fallen, wird von Mélanie Pain hier allerdings mit einer Kindfrauenstimme à la Annett Louisan vorgetragen. Ab und zu höre ich so etwas ganz gern, und so zwischen Indie-Rock und Franco-Pop ist das eine nette Ruheinsel. Umso mehr freut man sich dann aber über den Rache-Stampfer „Good Enough“, der sich im Refrain dann aber überraschend nicht in blutrünstigen Bildern, sondern eher in duldsamer Zuckerwatteidylle ergeht, die doch hoffentlich ironisch gemeint ist.

Ohnehin ist das oftmals verblüffende Spiel der Gegensätze von Strophe und Refrain charakteristisch für Bye Bye Manchester, was es zu einem schwer beschreibbaren Album macht. Nur Spaß, nur Traum, nur Stärke gibt es hier nicht, sondern immer ein bisschen von allem – und genau das ist es doch, worum es im Pop geht, oder? Eine verklärte Abbildung des Mikrokosmos Leben. Bestes Beispiel: das federleichte, kokettierende „Non“. Und Freunde wunderschöner kleiner Melodien und einem zwischen Americana und Electronica oszillierenden Sound werden mit dem Closer „How Bad Can I Be“ (für mich das schönste Lied des Albums!) einfach glücklich. Und ist dies nicht auch etwas, das Pop leisten sollte?

Miles Davis Quintet | Live In Europe 1969: The Bootleg Series Vol. 2

Miles Davis Quintet Cover

Pop macht Sie nicht glücklich? Dann habe ich hier etwas für den Jazzer in Ihnen – und das umso mehr, wenn er zu jenen Jägern und Sammlern gehört, dem es im ohnehin schon gut sortierten Plattenschrank nicht exklusiv genug zugehen kann. Aber keine Angst, man muss kein eingefleischter Jazzhead sein, um die Bootlegs von Trompetengott Miles Davis zu genießen, handelt es sich hier doch nicht um irgendwelche obskuren Aufnahmen, die zwar selten, aber eben leider auch unhörbar sind, sondern um die durchaus mehrheitsfähige Fortsetzung des Box-Sets „Live in Europe 1967“, welches 2011 veröffentlicht und prompt zur erfolgreichsten historischen Jazz-Album des Jahres wurde.

Mit Live In Europe 1969: The Bootleg Series Vol. 2 zollt Columbia/Legacy nun wieder einem der legendären Quintette von Miles Davis Respekt. Bot der Vorgänger noch einen Einblick in das Schaffen seines sogenannten „Second Great Quintets“ (Herbie Hancock, Wayne Shorter, Ron Carter und Tony Williams), steht diesmal das für seine entfesselte Experimentierfreude bekannte dritte große Quintett des Trompeters im Fokus der Veröffentlichung, welches mit Wayne Shorter am Saxophon, Chick Corea am Klavier, Dave Holland am Bass und Jack DeJohnette am Schlagzeug besetzt ist – Musiker allesamt, die bis heute als Ausnahmekönner ihres Genres (Miles Davis selbst nannte die Besetzung einen „bad motherfucker“) gelten und uns noch Jahrzehnte später zeigen, worum es im Jazz im Grunde geht oder zumindest gehen sollte: um eine Interaktion, in der sich Mut und Sensibilität nicht ausschließen.

Miles Package

Dies bedeutet aber nichts Geringeres, als dass die drei Audio-CDs und eine DVD umfassende Bootleg-Box auch für die jetzige Hörer- und Musiker-Generation zur Leitfackel werden kann, die jenseits bloßen historischen Interesses die Gegenwart des Jazz zu erleuchten vermag. Das Line-up selbst entstand während der Studioaufnahmen zu den Davis-Alben Filles de Kilimanjaro (1968) und In a Silent Way (1969) heraus und sollte schließlich zum Herz eines knappen Dutzends von Musikern werden, die das legendäre Bitches Brew (1969) einspielten. Einen kleinen Schönheitsfehler hat diese Konstellation allerdings, denn Studioaufnahmen von Miles Davis‘ drittem Quintett gibt es keine. Allein die Live-Mitschnitte der 1969er-Europatour – in diesem Falle des Antibes-Jazz-Festivals (CD 1 und 2), des Newport Jazz Festivals in Stockholm (CD 3) sowie eines Sets in der Berliner Philharmonie (DVD) – dokumentieren die energetische Dichte, das kreative Leuchtfeuer und die greifbare Dynamik zwischen den Musikern – auf Aufnahmen, die bislang entweder unveröffentlicht oder nur als unautorisierte Mitschnitte erhältlich waren. Erstmals hatte Legacy Gelegenheit, an die Master-Aufnahmen zu gelangen und sie durch den Grammy-prämierten Toningenieur Mark Wilde zu einem historisch sensiblen Remastering unterziehen zu lassen, weshalb die Bild- und Tonqualität auch weitaus darüber hinausgeht, was der Titel Bootleg befürchten ließe. Abgerundet wird die Box neben allerlei Memorabilien durch einen Essay von Josef Woodard, dem Jazz-Kritiker der Los Angeles Times.

 

Kommentar/Leserbrief zu diesem Bericht schreiben