fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

 

 

 

 

 

nicht nur zum anschauen ...

 

 

 

 

 

 

 

modular

 

 

 

 

 

 

 

 

dynamisches duo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auffällige töpfe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

romantisch veranlagt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kultig?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

flaggschiff

 

 

 

Ebenfalls eine Lautsprecherneuheit gab’s  am Stand von Eternal Arts (www.audioclassica.de) zu sehen – und dazu (nicht nur zum Ansehen) leckere, von Kerzenlicht beschienene Spekulatius:

world of hifi

Die Eternal Arts Dipol (ca. 15.000 Euro/Paar) sind als „echte“, wie Dr. Burkhardt Schwäbe von Eternal Arts betonte, 8  Ohm Boxen ausgelegt und sollen nicht zuletzt deswegen bestens mit der hauseigenen Röhren-OTL-Elektronik  harmonieren. Ersonnen wurden die guten Stücke in Zusammenarbeit mit der Firma Klangmeister/Ecouton:

world of hifi

Das Eternal Arts Dipol Konzept basiert auf einem Modulsystem, was es möglich macht, die obere, mit zwei Kevlar-Treibern und einem Mundorf Air Motion Transformer (D’Appolito-Anordnung) ausgestatte Einheit auch als selbstständige Zwei-Wege-Box einzusetzen, falls es aufgrund von Geschmack oder Raumgegebenheiten etwas weniger Bassenergie sein darf. Auf „Zeitrichtigkeit“, um mal eines der Entwicklungskriterien herauszugreifen,  habe man bei diesem Konzept aber auf jeden Fall geachtet - Dieter Fricke verspricht Gruppenlaufzeiten von weniger als 0,2ms zwischen Hoch- und Mitteltöner.

world of hifiDr. Schwäbe von Eternal Arts und Dieter Fricke von Klangmeister

Keine absoluten Neuheiten, sondern gewissermaßen ein bekanntes Gesicht gab es dann am nächsten Stand: Der französische Audiomat Opera Reference Vollverstärker audiomat(6.100 Euro) war bereits Gegenstand eines auf fairaudio erschienenen 6moons Tests (siehe Test Opera Reference). Als Treiberröhren dienen drei 5965er,  als Ausgangsröhren pro Kanal ein Paar EL 34. Augenfällig sind auch die vier Siebkondensatoren, die jeweils paarweise parallelgeschaltet sind - pro Paar wird der jeweils größere Kondensator vergossen, um dessen Schwingungsanfälligkeit zu minimieren, was das auffällige Äußere dieser Töpfe erklärt:

audiomat world of hifi

Wer es aufgrund zu analytisch-aggressiv spielender Lautsprecher o.ä. „etwas romantischer im Hochton mag“, wie sich Arnd Rischmüller  vom zuständigen H.E.A.R-Vertrieb (http://h-e-a-r.de) ausdrückte, könnte alternativ mit dem 4.650 Euro kostenden, etwas weniger breitbandig aufspielenden Aria glücklich werden, der ebenfalls wie sein größerer Bruder 2x30 Watt zu leisten vermag:

audiomat aria

Quasi von West nach Ost – nämlich von Frankreich nach Ungarn – ging’s mit dem nächsten Stand. Der BT-Vertrieb (www.bt-vertrieb.de)  hatte unter anderem Elektronik von Heed aufgefahren - vor allen Dingen der Obelisk-Vollverstärker genießt bei einigen Hörern ja fast sowas wie Kultstatus. Als Neuheiten hatte es im Messe-Rack aber diesmal die Vorstufe PRE, die Endstufe PS und das Laufwerk Transport DT. Die Vorstufe kann mittels Steckkarten um Phono MM und/oder Dactilus DA-Wandler erweitert werden, die 2x50 Watt/8Ohm leistende  Endstufe lässt einen Ausbau zu, um „Lautsprecher aktiv anzusprechen“ (ebenfalls mittels Steckkarten) und das Laufwerk soll lästigem Jitter den Garaus machen ... Preislich liegen die neuen Kandidaten brüderlich-einheitlich bei 1.490 Euro:

heed oebelisk

Am BT-Stand flankiert wurden die kultigen Magyaren von traditionsbewußten Engländern: Die sich seit einem Jahr auf dem Markt befindliche Spendor ST (8.000 Euro/Paar) stellt das aktuelle Top-Modell des britischen Lautsprecherherstellers dar und soll immerhin um drei bis vier Jahre Entwicklungszeit vereinnahmt haben, wie die BT-Kollegen verrieten:

spendor