Blumenhofer Acoustics
fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

 

 

"pianist
& entwickler .."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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"davis acoustics ..."

 

 

 

 

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Shelley Katz - ursprünglich aus Kanada stammend, mittlerweile in England residierend - stellte ein von ihm ersonnenes Flächenstrahlerprinzip vor. Dabei handelt es sich aber weder um einen Elektro- oder Magnetostaten, noch um eine spezielle Bändchentechnologie. Vielmehr wird eine nichtmetallische, großflächige Platte durch klassische dynamische Antriebe, die mittig vertikal aneinandergereiht sind, in Schwingung versetzt. Als Resultat ergab sich im Rahmen unseres Kurzchecks eine angenehme, sehr schnell und dynamisch zeichnende Schallwiedergabe, der es allerdings im unteren Bereich ein wenig an Substanz fehlte. Wahrscheinlich wäre aber auch raumakustisch noch mehr herauszuholen gewesen.

Der dynamische Künstler und sein Werk:

Mr. Katz und seine Lautsprecher

 

expolinear lautsprecher Besondere Optik gepaart mit High End-Technik gab es dann am Stand vom Berliner Anbieter Expolinear - der zudem Elektronik von PERREAUX vertreibt.

Jörg Henning-Reinelt verriet, dass im Herbst 2007 neue Lautsprechermodelle folgen würden und brachte zur Messe eine - mir in dieser Form unbekannte - Version aus der T-Serie mit aufgesetztem Hochtöner mit. Akustisch vorgeführt wurden diese leider nicht ...

 

Optisch anziehend wirkte sicherlich auch der Stand von Axiss (www.axiss-europe.de). Kennzeichnend für das Portfolio von Axxis ist, dass die vertriebenen Marken genau das Gegenteil von "Eintagsfliegen" sind. Klassisches Design und Wertigkeit strahlen beispielsweise die größtenteils handverdrahteten Produkte der Firma Air Tight aus, die u.a. auf dem Engineering des LUXMAN-Veteranen Atsushi Miura basieren:

Der ATM 2001 Reference mit separatem Netzteil: Auch so können Monoblöcke aussehen ...

air tight ATM 2001 Reference

ATC 1 (unten, mit Phono-Eingang) und ATC 3: Massive, schlichte Röhren-Vorverstärker, die man gerne "anfasst":

air tight vorverstärker

 

Uns noch gänzlich unbekannt, präsentierte sich im nächsten Zug eine kleine italienische Manufaktur mit einem deutschen Vertriebsmann, der sympathisch freimütig zugab, dass er relativer Neuling im HiFi-Business sei:

Melaudio (www.melaudio.it) nennt sich die immerhin seit ungefähr 20 Jahren existente Familien-Unternehmung. Lautsprecher, Kabel, Plattenspieler sind ebenso im Programm wie Elektronik. Haptisch enttäuschten die teilweise mit martialischen Namensgebungen ("Harmaghedon" heißt beispielsweise der größte Endverstärker) versehenen Geräte allerdings, jenseits der 3000 EUR-Grenze erwarte ich hinsichtlich unten zu sehender Vor-End-Kombi beispielsweise unbedingt satt und präzise einrastende Wahlschalter ...

melaudio vor-end-kombi

 

Dynaudio
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Hörzone
Bold High End Vertrieb

 

Absolut Neues von einer in Deutschland bereits etablierten Marke gab es am Stand von Reson: Dass der anwesende Michael Creek neben seiner Elektronik auch noch Lautsprecher der Marke Epos unter seinen Fittichen hält, ist vielen noch nicht ganz bekannt. Epos-Lautsprecher habe ich persönlich als sehr angenehm, aber vielleicht für manchen Zeitgenossen auch zu - sagen wir mal - "brav" spielende Schallwandler in Erinnerung. Dass diese Zeiten vorbei sind, versprach Rolf Reuter, der für die Schweizer Distribution verantwortlich zeichnet und präsentierte stehenden Fußes die brandneue, 87 cm große und 1.400 EUR teure M16:

epos m16

 

Brav ging es auch am nächsten Stand nicht zu: Wussten Sie eigentlich, dass Davis Acoustics, ein seit ungefähr 20 Jahren existierendes Familienunternehmen aus Frankreich, Chassis-Zulieferer von solch renommierten Marken wie MBL oder Avantgarde Acoustic ist und seit neuestem mit eigenen Kreationen aufwartet, die aber in Deutschland noch von keinem Vertrieb flankiert werden? Abgesehen davon, dass dies eigentlich drei Fragen sind, haben wir auch noch verschwitzt, davon Fotos zu machen, hier aber die Webadresse: www.davis-acoustics.com.

Zum Abschluss unseres Streifzuges - wir wollten uns schließlich noch intensiver in einige Vorführungen stürzen - trafen wir auf Klangwerk (www.klangwerk.ch):

Der sich als äußerst angenehmer Gesprächspartner entpuppende Entwickler Markus Thomann stellte seine Lautsprecher vor, die in ebenso gefällig anmutender wie resistenter Nexteloberläche und reduziertem "Form follows Function"-Design die Blicke auf sich zogen. Verbaut werden in die auf "Zeitrichtigkeit" gezüchteten Boxen u.a. Manger-bzw. Biegewellen-Wandler.

Das Spitzenmodell mit eben diesem Mangerwandler hört auf den Namen Onda und ist immerhin 16.800 EUR "schwer":

klangwerk onda

Etwas leichter, aber mit 9.400 EUR leider immer noch kein preisliches Fliegengewicht, die Ella:

klangwerk ella

 

Dass lange Spaziergänge bzw. Streifzüge durchaus appetitanregend wirken, ist allgemein bekannt. So ging es auch uns: Letztendlich wollten wir nun endlich "Fleisch am Spieß" sehen - genauer gesagt: HÖREN ...